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  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Vergleiche (kombinierte) Nah- vs. (Freifeld-)Fernfeldmessungen?

    Im ganzen weiten Web & der einschlägigen Literatur fand ich bisher nur einen Fall, wo tatsächlich eine (kombinierte) Nahfeldmessung mit einer Outdoor-Fernfeldmessung verglichen wurde; das wäre das L'Acoustics KS28 Review bei Production Partner.

    Kennt jemand von euch einen weiteren derartigen Vergleich? Ich bin selbst grad am Thema und mich interessiert wer sich aller zuvor bereits die Arbeit angetan hat, bzw. diese publiziert hat.

  2. #2
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Standard

    Guck mal in die Auswertung vom 2. ARTA-Ringversuch: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post274632

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  3. #3
    Chef Benutzer
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    Standard

    Ich könnte mir vorstellen das es von Anselm Görtz da entsprechendes Material gibt. Er macht ja Messungen für normale Lautsprecher aber auch z.B. die Einmessungen von großen Array Systemen im Open Air Einsatz. Bei der Prolight + Sound ist er oft für die Abstimmung der großen Line-Arrays im Aussenbereich zuständig.
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  4. #4
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Ja.....lustiges Ausenanderklamüsere....

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_2155.JPG
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ID:	62220
    Quelle: https://www.springer.com/de/book/9783834895370
    Brandolinis Law (2013): “The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.”

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Slaughthammer: thx. Hatte während der Recherche selbst kurz daran gedacht, dann wieder vergessen. Du hast ihn mir wieder in Erinnerung gerufen . Die Vergleiche auf Seite 19 sind schonmal ein guter Anhaltspunkt; leider ist die Fernfeldmessung, die als Referenz herangezogen wurde, etwas von Reflexionen und/oder Noise kontaminiert (Welligkeit / Ausreisser).

    Franky: gute Idee. Das KS28 Review stammt ja auch von ihm. Vll. (naja, ziemlich sicher sogar) hat er weitere Messungen parat.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    179

    Standard Möchte sich jemand beteiligen?

    Zum genaueren Hintergrund der Fragestellung: es ging darum zu sehen wie gut die bisher in der einschlägigen Literatur veröffentliche Methodik zur kombinierten Nahfeldmessung bei anderen funktioniert. Meine Messungen und Erkenntnisse der letzten Monate und Jahre zeigen, dass sich grundsätzlich eine hohe Übereinstimmung zur Fernfeldmessung zeigt, jedoch die gängigen Methoden zur Pegelanpassung des Ports zur Membran beim Bassreflexlautsprecher leicht verbesserungwürdig sind.

    Da sich die Diskrepanzen meist im Bereich ~1 dB befinden, ist es aber schwer diese zu erfassen. Bei mir war dies möglich, indem ich sowohl Nahfeld- als auch Fernfeldmessung auf einer grossen freien Fläche Outdoor durchgeführt habe, bei minimalen Umgebungsgeräuschen an windfreien Tagen, womit die Messungen wirklich vorbildlich sauber werden, und Nuancen an verbleibenden Unterschieden am Testsetup erfasst werden können. Bei den meisten Messumgebungen, die man online und in der Literatur so sieht, so auch zB dem hier erwähnten ARTA Ringversuch, würden diese Nuancen durch Messtoleranzen verdeckt werden.

    Das Ziel war eine Arbeit / Paper zum Thema zu erstellen. Diese habe ich nun spontan die letzten Tage runtergetippt; sie ist grundsätzlich zur Publikation fertig:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Unbenannt_s.jpg
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    Ein Hauptteil der Arbeit ist das erstellen einer (empirisch erarbeiteten) verbesserten Formel zur Anpassung des Pegels der Schallquellen. Diese hat sich innerhalb der Arbeit an sieben Testgehäusen bewährt. Ich zögere nun aber noch anhand von sieben Testgehäusen eine Allgemeingültigkeit zu beanspruchen; lieber wären mir noch ein paar mehr; grundsätzlich, je mehr, desto besser.

    Hat jemand Lust und Laune sich zu beteiligen? Wenn ihr selbst messen würdet müsste aber wie gesagt eine annähernd ideale Messumgebung zur Verfügung stehen; eine Beschreibung der genauen Methodik würde ich demjenigen zukommen lassen. Alternativ nehme ich auch auf dem Postweg, oder gerne auch persönlich, wenn zufällig jemand aus der Nähe kommt (nördliches Ö), Testgehäuse entgegen und führe die Messungen selber durch.

    Credits, d.h. Erwähnung im Paper, nach Wunsch mit Klarnamen oder Pseudonym, gibt's für alle die beitragen natürlich. Alternativ könnt ihr auch anonym bleiben.

    Bei Interesse am mitwirken bitte PN.

  7. #7
    Chef Benutzer
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    Standard

    Hast Du Dich schon einmal mit dem Klippel Nahfeldmesssystem beschäftigt. Da gibt es auch jede Menge an Theorie und Praxis wie die Nahfeldmessungen auf Fernfeld übertragen werden.

    https://www.klippel.de/products/rd-s...d-scanner.html
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Stoneeh,

    für eine ideale Freifeldmessung als Referenz wirst du wohl oder übel einen Messturm (https://www.artalabs.hr/AppNotes/ARTA-HB-D2.4-Rv0.1.pdf, Seite 75) in Anspruch nehmen müssen. Ein RAR kommt einer idealen Freifeldmessung bis zur unteren Grenzfrequenz des Raumes zwar recht nahe, prägt der Messung aber auch seine Charakteristik auf, so auch im 2. Ringversuch für den Visaton-RAR zu sehen.

    Die Quasi-Freifeldmessung funktioniert im Rahmen der von dir angegeben Fehlergrenzen für unsere Zwecke recht gut. Die Volumenflussmethode (https://www.artalabs.hr/AppNotes/ARTA-HB-D2.4-Rv0.1.pdf, Seite 120/121) wird ggf. durch Verwendung von STEPS zur Ermittlung der Pegelanpassung noch ein wenig zuverlässiger.

    Last but not least sind GP-Messungen natürlich auch fehlerbehaftet (siehe dazu z.B. Mark Gander) oder auch im DIY-Forum (https://www.diyaudio.com/forums/mult...-anechoic.html).

    So, was ist nun die Wahrheit bzw. die Referenz? Ich denke, mit den von dir erwähnten Unsicherheiten wird man wohl oder übel leben müssen.

    Gruß
    Heinrich

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Die Volumenflussmethode, u.a. im ARTA HB erwähnt, als auch die in der ersten Literatur zur Nahfeldmessung (Keele, 1973) vorgestellte Formel zur Pegelanpassung (Sd/Sv)^0.5 behandle ich in meiner Arbeit ausführlich.

    Dass ein Stepped Sine Signal unter manchen Umständen ein besseres Ergebnis als zB PN produziert kann man so stehen lassen - liegt daran, dass das Sinussignal eine höhere Energiedichte hat und somit Noise besser übertönt (-> besseres SNR). Das gilt sowohl für Umgebungsgeräusche als auch den Noisefloor der Signalkette. Wenn man einen ausreichenden Messpegel wählt macht das Anregungssignal der Erfahrung nach aber idR keinen bis keinen signifikanten Unterschied.

    Die Bodenmessung (GPM) produziert durch den zusätzlichen Raumwinkel / Spiegelschallquelle natürlich einen anderen Frequenzgang als die "vollwertige Freifeldmessung" ohne Raumwinkel. Das würd ich aber weniger als "Fehler" als eine Eigenheit der Messmethode beurteilen, der man sich bewusst sein muss. Merke allerdings - hören tun wir auch GP - ich habe noch niemandem am Messturm Musik lauschen gesehen

    DIe 40ms Messfenster für die GPM beim Vergleich auf DIYAudio sind übrigens wohl zu wenig für einen Bassreflexlautsprecher, der deutlich länger ausschwingt. Die Auswirkungen hab ich passend dazu erst kürzlich in Rahmen einer anderen Arbeit behandelt -> Korrekte Messdistanz & mehr für die GPM im Tiefton - messtechnische Abhandlung (diy-hifi-forum.eu)
    Geändert von stoneeh (29.09.2021 um 22:03 Uhr)

  10. #10
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Mir ist nicht klar, was Du möchtest? Mit Sicherheit kann man > 1kHz veritable gefensterte Messungen machen (Abstand zu Boxenabmessungen beachten). Mit etwas Sorgfalt geht das auch bis auf die halbe Frequenz runter. Der Monster Roboter von Anselm Görtz im entsprechenden RAR kommt nicht an die Ergebnisse des Klippel NFS im Tiefbass ran. Zu Hause zählt das Ergebnis am Hörplatz. Dass Klippel und Görtz entsprechenen Aufwand betreiben, weil sie es einfach können ist mir klar, aber auf was möchtest Du hinaus, wo Du weder an den RAR von Anselm Görtz noch an den NFS rankommst und die Frage wenn, was würde es Dir nützen?
    Brandolinis Law (2013): “The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.”

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