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  1. #21
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Da ich den Voerschlag von FoLLgoTT zielführender finde als das Gebastele mit dem 2. HT, wie wäre es denn mit sowas, damit könnte man auch das von FoLLgoTT angesprochene Problem mit der Tischreflexion angehen:
    https://www.oaudio.de/lautsprecherba...4-bausatz.html
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  2. #22
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    Standard

    Hallo Fosti,
    danke für die Anregung. Ich sehe / verstehe allerdings nicht auf Anhieb wo der Vorteil von der Cumulus Sat für mich liegt "dem Ende der Fahnenstange" (deutlich) näher zu kommen als mit dem jetzt verwendeten Breitbänder oder einer sehr guten 2-Wege-Konstruktion (DXT-Mon 182).

    Wie gesagt ist mir der Bass sehr wichtig. Den würde ich bei der Cumulus wohl nur über einen Subwoofer erreichen. Dann muss ich den / die Subwoofer am Schreibtisch integriert bekommen. sowohl klanglich, wie auch ganz praktisch vom Platz und der Platzierung her... Mir kommt es so vor als ob ich so möglicherweise den Vorteil einer möglichen kürzeren Abhörentfernung (im Vergleich zur DXT-Mon 182) und ggf. etwas weniger Einfluss von Tischreflektionen (die mir im Moment -- so denke ich -- keine echten Probleme machen, da schmalbandig und ohne Probleme am Hörplatz entzerrt) und dafür andere Baustellen aufmache, deren Lösung mich unterm Strich nicht wirklich weiter bringen würden (siehe Eingangspost: Bass gleich gut / besser und weite Räumlichkeit).

    Der Gedanke mit dem zweiten Hochtöner war, dass ich ggf. so gewünschte zusätzliche Reflektionen mit ins Klangbild bringen kann und sich die empfundene Räumlichkeit so möglicherweise verbessern lassen könnte!? Aus deiner Antwort geht leider in keiner Form hervor, warum du das für eine schlechte Idee hältst -- was es vielleicht tatsächlich ist, aber ich würde dann gern verstehen wieso. :-)

    Bin jetzt aber gleich in der Werkstatt und ein Testgehäuse entsteht... Dann sehe ich weiter! :-D

    Ein ganz anderer Gedanke ist die LS so zu bauen und meinen Arbeitsplatz / Zimmer so zu gestalten, dass ich die LS normalerweise auf dem Tisch stehen habe (1m Hörabstand) -- mit den dabei herrschenden Einschränkungen, aber mir eine optimierte Hörsituation bastle indem ich die LS dann einfach an die Tischkante vorziehen kann und dann vom Sessel aus einen richtigen Hörplatz zu schaffen (mit zweiter Entzerrung für diesen Platz). Da ich mein Arbeitszimmer (was auch mein Freizeit- und Musikzimmer ist) eh anpacken will, mach' ich mir mal Gedanken ob / wie das praktisch gut umsetzbar wäre.

  3. #23
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Wie wäre es mit Tisch-Dipolen, gerne auch mit doppelten Mitteltönern? Setzt natürlich voraus, dass Du den direkt nach hinten abgestrahlten Schall gut unterdrücken kannst.

  4. #24
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Moin

    Zitat Zitat von rpnfan Beitrag anzeigen
    Hallo Fosti,
    danke für die Anregung. Ich sehe / verstehe allerdings nicht auf Anhieb wo der Vorteil von der Cumulus Sat für mich liegt "dem Ende der Fahnenstange" (deutlich) näher zu kommen als mit dem jetzt verwendeten Breitbänder oder einer sehr guten 2-Wege-Konstruktion (DXT-Mon 182).
    deswegen

    Zitat Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
    ....... Selbst rein vertikal angeordnet kann man damit auch gleich die Tischreflexion deutlich abschwächen. Die Dinger können dann allerdings etwas höher werden als die üblichen 2-Weger.
    Bei der Tischreflexion um 300Hz "sieht" der Tisch schon wenigstens mal zwei Quellen...
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Uibel
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    Zitat Zitat von rpnfan Beitrag anzeigen
    Der Gedanke mit dem zweiten Hochtöner war, dass ich ggf. so gewünschte zusätzliche Reflektionen mit ins Klangbild bringen kann und sich die empfundene Räumlichkeit so möglicherweise verbessern lassen könnte!?
    Das hatte ich auch schon probiert - funktionierte nicht, wohl wegen zu geringem Abstand zur Zimmerwand.
    Grüße
    Michael

  6. #26
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    Wie wäre es mit Tisch-Dipolen, gerne auch mit doppelten Mitteltönern? Setzt natürlich voraus, dass Du den direkt nach hinten abgestrahlten Schall gut unterdrücken kannst.
    Da verstehe ich nicht den Gedankengang wo ich da eine Verbesserung gegenüber den besprochenen Alternativen erwarten würde. Vor allem da ein Dipol ja gerade wegen des nach hinten abgestrahlten Schalls anders ist. Sobald ich den Schall dann unterdrücke, brauch' ich doch keinen Dipol einsetzen!? Oder hab' ich jetzt einen Denkfehler?

    Zitat Zitat von Uibel Beitrag anzeigen
    [HT nach hinten...] Das hatte ich auch schon probiert - funktionierte nicht, wohl wegen zu geringem Abstand zur Zimmerwand.
    Danke, sehr interessant. Hattest Du die glatte Wand hinter dem LS, oder ein Diffusorpanel, runde Diffusoren / Kegel oder etwas anderes? Ich hab mein Testgehäuse gestern leider nicht mehr ganz fertig gebracht, aber bastle mir gerade den zweiten HT in ein Testgehäuse. Auch wenn es nach deinen Erfahrungen nicht unbedingt so erfolgversprechend scheint, will ich das nun trotzdem gern mal probieren. Allein schon um die eigene Hörerfahrung zu vergrößern. Bin schon gespannt, ob man da "nix" hört es es nur anders oder aber besser / schlechter wird und welchen Einfluss es hat mit unterschiedlichem Pegel- und Phasenverhältnis von den beiden HT zu spielen.

  7. #27
    Chef Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Moin zusammmen,

    zur Frage nach den Tisch-Dipolen fällt mir ein alter Thread von Chlang ein....

    Zitat von capslock
    Wie wäre es mit Tisch-Dipolen, gerne auch mit doppelten Mitteltönern? Setzt natürlich voraus, dass Du den direkt nach hinten abgestrahlten Schall gut unterdrücken kannst.
    ...
    Da verstehe ich nicht den Gedankengang wo ich da eine Verbesserung gegenüber den besprochenen Alternativen erwarten würde. Vor allem da ein Dipol ja gerade wegen des nach hinten abgestrahlten Schalls anders ist. Sobald ich den Schall dann unterdrücke, brauch' ich doch keinen Dipol einsetzen!? Oder hab' ich jetzt einen Denkfehler?
    Die Diskussion zur Tischreflexion und Wege diese zu vermeiden (neben vertikal stark bündelnden Konzepten, Vorschlag von Fosti), war hier schon mal Thema, angeregt durch Christoph Gebhard und dessen Ansage, die spezifische Hörsituation am Schreibtisch bei der Abstimmung seiner PC-Lautpsprecher zu berücksichtigen (hier).

    Ich hatte versucht die Tischreflexion durch die Tischplatten-nahe Montage eines kleinen Breitbänders zu minimieren (hier) und Chlang hatte ein Konzept mit Breitbänder in einer Dipol-Schallwand versucht (hier).

    Nicht dass ich sagen möchte das wäre das Optimum - da würde ich denn doch eher Christoph Gebhards Konzeot anschauen.

    Gruß,
    Christoph

  8. #28
    Chef Benutzer Benutzerbild von Christoph Gebhard
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    Moin,

    passend zum Thema hier mal die Lösungen eines kommerziellen Anbieters (unter Boundary Settings):

    https://www.erinsaudiocorner.com/lou...ers/kali_in-5/

    Falls die Bilder nicht angezeigt werden, kann man sie hier im Video sehen (ab Minute 21:30):



    Und zum Thema rückwärtigen Hochtöner habe ich mal ein wenig experimentiert:



    Die rückwärtigen Hochtöner schalte ich im Video zeitweise aus (leider nicht immer in den günstigsten Momenten), so dass man deren Einfluss relativ gut einordnen kann.

    Aufgenommen ist das Video mit einem Tascam TM-2X. Das Mikro hat leider eine begrenzte Bandbreite und fällt im Tiefbass und im Superhochton ziemlich rasch ab. Zudem läuft es auch im Mittelton nicht 100% linear. Um einen groben Eindruck des Abstrahlens zu erhalten, sollte die Qualität aber ausreichen.

    Den Superhochtöner schalte ich im Video zeitweise aus- und danach wieder an, um dessen Einfluß zu dokumentieren. Leider ist der Effekt durch die limitierte Mikrofonierung nicht ganz so deutlich wie in der Realität.

    Der Lautsprecher ist im Bass nicht raumentzerrt, so dass der mittlere Bass etwas zu laut und der Oberbass etwas zu dünn ist. Das hängt mit dem Raum und Aufstellung zusammen. Die Tonalität im Bass ändert sich je nach Aufstellung ziemlich deutlich.

    Entschuldigt bitte die wackelige Kamerführung. Bedenkt auch, dass das Mikro knapp 15cm über der Linse ist, also Optik und Akustik in der Höhe nicht 100% aufeinander passen. Das merkt man gerade im Nahfeld, wo der Unterschied natürlich drastischer wird. Ich habe leider auch den Fehler gemacht, mich mehr an der Linsen- als an dem Mikrohöhe zu orientieren und das Mikro deswegen manchmal zu hoch steht und über den Lautsprecher "abhört".
    Gruß, Christoph

  9. #29
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    Standard

    Im Grunde kann man hauptsächlich diese Maßnahmen treffen (auch kombiniert):


    • Höheres Bündelungsmaß bei der vertikalen Abstrahlung --> im HF leicht durch entsprechende Treiberabmessungen (AMTs, Bändchen, etc) zu erreichen
    • EQ wie im oben gezeigten Video. Das geht auch bei Passivboxen, da dann eben im vorgelagerten Processing, d.h. der Playersoftware (ich nutze z.b. Roon)
    • Anpassung Tisch, d.h. Positionierung, Absorption und Reflexionen --> hier mal ein Foto aus dem Neumann-Labor, die auch das gleiche Problem haben:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	ZEHNER-COVER.png
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Größe:	901,3 KB
ID:	60380


    Generell ist im Nahfeld die Trennung zum HF noch kritischer --> Coax oder zumindest kleine Treiberabstände (0,75" Kalotte + 4" midbass) und steile Trennung. Zusätzliche Hochtöner fürs Diffusfeld sehe ich eher kritisch, weil sich das alles schwer kontrollieren lässt um das zielgerichtet einzusetzen. Ist vielleicht aber auch Geschmackssache.

  10. #30
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    ......
    Generell ist im Nahfeld die Trennung zum HF noch kritischer --> Coax oder zumindest kleine Treiberabstände (0,75" Kalotte + 4" midbass) und steile Trennung. ....
    Jepp, im Nahfeld sollte unbedingt die lambda/2 Regel eingehalten werden. z.B. Trennfrequenz bei 2000Hz --> lambda/2 = 340/2000/2 m = 8,5 cm Treibermittenabstand MT/HT!

    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    ......
    Zusätzliche Hochtöner fürs Diffusfeld sehe ich eher kritisch, weil sich das alles schwer kontrollieren lässt um das zielgerichtet einzusetzen. Ist vielleicht aber auch Geschmackssache.
    Halte ich auch nicht für sinnvoll...insbesondere im Nahfeldeinsatz!
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  11. #31
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    Standard

    Vielen Dank für die Anregungen. Ich les' mich mal durch und mache an meinem Testgehäuse weiter (gehe 'ne Runde oberfräsen....) :-) Und melde mich, wenn in einer Weile wieder.

  12. #32
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    Standard Mein Monitor Tipp

    Hallo zussammen,

    neulich hatte ich die Gelegenheit in einem Homestudio die HEDD TYPE 20 MK2 zu hören.
    Zuspieler bzw Kette war ein i9 PB via UA Apollo via SPL Phonitor 2 (120 Volt Technik) in die 20 MK2 (lineare Einstellung).
    Musikmaterial war von fertigen Produktion (zB Yello - the expert) bis hin zum Rohmix.

    Selten das ich eine so scharf abbildende und gestaffelte Bühne gehört habe, die sich für mich fast schon holografisch anfühlte.
    An Detailauflösung, Dynamik usw. decken die HEDD 20 MK2 jeden noch so kleinen Fehler auf.

    Natürlich sind es Fertigprodukte und vier Mille ist viel Geld, aber als Abhör- und Kontroll-Monitore sind die HEDD TYPE 20 MK2 für mich eine wirkliche Waffe.
    Meine Tipp heisst, ANHÖREN wenn sich die Möglichkeit eröffnet.

    Bässte Grüsse
    Tommy

  13. #33
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Moin Tommy,
    ich glaube Du unterschätzt, was hier im Forum so gebaut wird .......
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  14. #34
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    Standard

    Zitat Zitat von tommy_kaira Beitrag anzeigen
    neulich hatte ich die Gelegenheit in einem Homestudio die HEDD TYPE 20 MK2 zu hören.
    (...)
    Selten das ich eine so scharf abbildende und gestaffelte Bühne gehört habe, die sich für mich fast schon holografisch anfühlte.
    Ungewöhnlich, dass ein Hersteller von Studiolautsprecher genau NULL Messwerte präsentiert – oder habe ich das übersehen?
    Technisch sieht das alles gewöhnlich aus, da gibt es ja einige Bausätze die in die Richtung gehen...

  15. #35
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    @BKB:
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  16. #36
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    Standard

    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Ungewöhnlich, dass ein Hersteller von Studiolautsprecher genau NULL Messwerte präsentiert – oder habe ich das übersehen?
    Technisch sieht das alles gewöhnlich aus, da gibt es ja einige Bausätze die in die Richtung gehen...
    Sehe ich auch so. AMT im Waveguide, 3-Weger, Phase mittels FIR glatt ziehen etc. Ist alles nicht neu geschweige denn innovativ.

    So wirklich mit der Grundproblematik der Reflexionen des Tisches scheint sich in der professionellen Ecke auch niemand so recht zu beschäftigen. Da wird dann ein Shelf oder EQ angeboten, um die Probleme etwas zu kaschieren, ich würde eher von verschlimmbessern reden, aber wirklich an der Ursache macht da auch niemand was. Im gleichen Atemzug wird aber der wahnsinnig lineare Fgang beworben. Ergo bringt einem jegliche Linearität doch sowieso nichts mehr, sobald der Monitor auf dem Tisch/Mischpult etc. steht.
    Beste Grüße,
    Markus

  17. #37
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    Zitat Zitat von fosti Beitrag anzeigen
    Moin Tommy,
    ich glaube Du unterschätzt, was hier im Forum so gebaut wird .......
    Hi Fosti, ich weiss sehr wohl um die hohe Qualität die hier seit Jahren geleistet wird

    Mein Beitrag war nur als Anregung gedacht, nicht als Hinweis auf die Referenz schlechthin

    Bässte Grüße
    Tommy

  18. #38
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Ungewöhnlich, dass ein Hersteller von Studiolautsprecher genau NULL Messwerte präsentiert – oder habe ich das übersehen?
    Technisch sieht das alles gewöhnlich aus, da gibt es ja einige Bausätze die in die Richtung gehen...
    Hier findet sich was
    https://www.soundonsound.com/reviews/hedd-type-20
    Viele Grüße, Thomas

  19. #39
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Uibel
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    Standard

    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Ergo bringt einem jegliche Linearität doch sowieso nichts mehr, sobald der Monitor auf dem Tisch/Mischpult etc. steht.
    Eine gute Ausgangsbasis ist erst einmal nicht schlecht. Auf dem (Schreib-) Tisch muß dann halt noch entzerrt werden ...
    Grüße
    Michael

  20. #40
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    Hab' die DXT Mon 182 im provisorischen Testgehäuse (EDIT: noch ohne Fasen!) fertig und einige Vergleiche gemacht und gehört.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Fahnenstange1.jpg
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Name:	Fahnenstange2.jpg
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    Meine Vorgehensweise war, dass ich den Alpair 10.2 LS wechselweise mit der DXT Mon 182 "Beta" vergleiche. Dazu habe ich einen LS links den anderen rechts stehen und habe beide im Pegel angeglichen und dann mittels Mathaudio Room EQ auf den Hörplatz entzerrt (linker Kanal - oben im Bild -- DXT Mon 182 Beta, rechter Kanal Alpair 10.2):

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Fahnenstange4_math_dxt.png
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    Das hat den Vorteil, dass ich so den Charakter der beiden LS unabhängig vom Frequenzgang beurteilen kann, da der ja für beide LS dann (im Wesentlichen) gleich ist. Auch die zwangsläufigen Unterschiede in der Aufstellung werden damit zu einem großen Teil aufgehoben. Natürlich nicht Reflexionen usw., aber für den ersten Vergleich sollte das o.k sein. Ich achte im Moment vor allem auf Räumlichkeit und Loslösen vom LS -- wann der quasi unsichtbar wird oder ich den weniger bewusst wahrnehme und "bei der Musik" ankomme.

    Mittels EQ Apo schalte ich dann meist zwischen mono-links und mono-rechts (oder auch mal mono über beide LS oder nur kanal-links oder kanal-rechts) und höre mich durch verschieden Teststücke oder Testtöne. So konnte ich recht schnell und zuverlässig die Unterschiede erkennen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Fahnenstange3_EQapo.png
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    Erstmal große Enttäuschung über den DXT Mon 182. Klar, "da geht was" -- ohne Frage ist das kein Vergleich zum 10cm-Lautsprecherchen was Full-Range läuft. Aber der Klang löst sich nicht vom LS und ich kann noch HT und TT im Hörabstand von aktuell 80 cm bis 1m erkennen. Dagegen kommt beim Alpair halt alles wie aus einem Guss. Dafür fehlt dem etwas die "Übersicht", wenn es komplex wird. Mit verschiedenster Musik habe ich den Bassbereich, Hochton, "Geschlossenheit", räumliche Darstellung beurteilt. Ich poste noch extra welche Musik und Signale ich nutze in dem Thread den ich dazu schon angefangen hatte. Besonders erwähenswert der "Red Pulse 250ms", der mir sehr geholfen hat ganz schnell und zuverlässig zu hören ab welchem Abstand beim DXT Mon 182 die 2 Chasis zu einer Klangquelle verschmelzen. Das ist bei etwa 1,7m der Fall. Leider stimmt daher meiner Meinung nach die Aussage von Alexander nicht, dass der DXT Mon 182 für Nahfeld-Anwendungen, die man typischerweise zwischen 1 und 1,5 m einordnet, gut geeignet ist! :-(

    Ich finde das Ergebnis erstmal ernüchternd. Mein Breitbänder macht doch wichtige Dinge richtig, die ich bei der DXT Mon aufgeben müsste... :-o Ich fürchte, dass der LS nicht "Ende der Fahnenstange" für mich im Nahfeld sein wird. :-( Auf Finetuning-Maßnahmen wie zusätzlichen nach hinten abstrahlenden Hochton brauch' ich mir da an dem Punkt noch gar keine Gedanken machen.

    Möglichkeiten:
    a) Breitband allein → zu starke Beschränkungen Klarheit HT und Übersicht bei komplexen Musiksignalen
    b) FAST → könnte was sein!
    c) Koax + Tieftöner
    d) Dappo-Anordnung solo oder mit extra Tiefton
    e) mehr oder weniger übliche HT + TT Kombi a la DXT Mon 182 → mmmhh, guter LS, aber wird wohl nicht die Musik "leben" lassen wie andere Optionen

    Hab' mir daher gestern nach einem Blick in die Kleinanzeigen schnell mal eine Kef Q100 Pärchen für 160 Euro gekauft. Die habe ich dann ebenfalls gegen den Alpair 10 als "Referenz" getestet (Q100 im linken Kanal, im Bild oben):

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Fahnenstange5_math_Q100.png
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    Tja, was soll ich sagen. Beinahe hätte ich gesagt: "Billig-LS" wie die Q100 kaufen und entzerren und glücklick sein, was will man mehr!? Aber ganz so einfach ist es dann leider doch nicht. Die Q100 ziehen absolut gleich mit dem Alpair was "Punktschallquelle" angeht. Pluspunkt der Q100 ist ohne Überraschung der HT. Aber unten rum merkt man sehr deutlich, dass das Chasis eigentlich keine tiefen Töne abspielen kann, bzw. das alles andere als dessen Stärke ist. Ich habe um die verschiedenen Frequenzbereiche besser beurteilen zu können in EQ Apo mit Hoch- bzw. Tiefpass (und ein wenig Bandpass) Filtern gespielt.

    So habe ich sehr schnell feststellen können, dass die Q100 im MT/HT mehr bietet als der Alpair. Damit meine ich nicht den Frequenzgang. Der war ja bei beiden angepasst! Ich hab' keine Winkelmessungen gemacht oder sonstiges und kann nicht in Worte fassen was oben rum beim Q100 besser passt. Aber der Alpair klingt dagegen blechern / dünn, wenn ich beide z. B. mit Hochpass ab 500 Hz oder 1000 Hz laufen lassen.

    Anders herum hat der Q100 keine Chance gegen den Alpair 10, wenn ich den Tiefpass auf 500 oder 300 Hz setze. Der Alpair bietet mir das gefühlte Volumen, die Gelassenheit, die der Q100 überhaupt nicht im Stande zu bringen ist. Der Fairness halber muss man sagen, dass der Alpair in einem sehr guten Gehäuse mit 2x-Bitumen/+Deckschicht spielt, während das Q100-Gehäuse ein Klapperkasten ohne jegliche Bedämpfung ist. Aber unabhängig davon scheint mir, als wäre die Q100 eigentlich eine Fehlkonstruktion in dem Sinn, dass das Chasis nur bis zu ein paar 100 Hz runter laufen dürfte und dann zwingend einen Tieftontreiber braucht (wie z. B. Kef R3 / R300), wenn es wirklich glänzen soll.

    Meine Frage war: wie sehr kann ich bei einer Trennung von 200 oder 400 Hz einen Tiefton orten, wenn darüber der MT/HT angeordnet ist. Ich hab' dazu den Alpair Fullrange laufen lassen und die Q100 tiefpasgefiltert mitlaufen lassen. Obwohl die auf der anderen Seite vom Schreibtisch steht kann man noch nicht einmal dann orten, dass da noch ein Chasis extra zu dem Alpair spielt. Also scheint die Trennung bei 200 oder 400 Hz absolut unkritisch in der Hinsicht zu sein. Gut nicht so verwunderlich bei einer Wellenlänge von 86 cm bei 400 Hz. Aber ich wollte es halt mal selbst probieren was man hört oder eben nicht.

    Wie geht's weiter? Ich hab' den Eindruck ich komme nicht darum herum zu probieren, was für mich unterm Strich am besten passt. Mit der jetzigen Testmethode kann ich relativ einfach und schnell sehr gut fundierte Schlüsse ziehen. Ich hätte gern noch einen 3-Zoll oder so Breitbänder um zu schauen, ob das evtl. noch besser als der Koax für mich funktioniert. Mir ist klar, dass beide Lösungen prinzipbedingt Vor- und Nachteile haben, aber nicht welche für mein Empfinden zu mehr "einfach Musik genießen" passen.

    Ich denke es wird dann FAST oder Koax + Tieftöner! :-) Ich bin noch nicht einmal sicher, ob ich die DXT Mon 182 noch "richtig" zum endgültigen Vergleich bauen will. Hat jemand mögicherweise Interesse an einem Bauplan DXT Mon 182 (+ evtl. DXT Treiber)?

    Neben dem Koax oder Breitbänder werde ich wohl den Tiefton vom Wavecor WF182BD09 + Dayton PR-215 Passivmembran übernehmen lassen, da ich die jetzt schon habe und denke, dass die den Part sehr gut übernehmen können. Ansteuerung erfolgt in jedem Fall aktiv über ein Hypex FA123-Modul.

    Gibt es einen 3-Zoll (oder anderen) Breitbänder der ein heißer Kandidat für das FAST wäre Michaels (Uibel) Luthien-Varianten sind da sicher interessant:
    • Omnes Audio BB 3.01
    • Tang Band W3-1878

    Ins Auge sind mir noch gefallen:

    • Fountek FR88EX
    • Tang Band W3-1797 → der sollte als Flachmembran eine besonders breite Abstrahlung bis zum HT haben. Wäre der nicht eigentlich ideal für ein FAST? Wieso hört man von dem (oder dem 4"-Bruder) so wenig?
    • SB Acoustics SB65WBAC25-4


    Zitat Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
    Ich habe mit der DXT am Schreibtisch jedenfalls gute Erfahrungen gemacht:
    Bist Du happy mit der räumlichen Abbildung / loslösen vom LS? Ich bin nun doch nicht mehr so überzeugt, ob die DXT Mon (182) für den kurzen Hörabstand am Schreibtisch so eine gute Idee von mir war.

    Zitat Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
    Im Nahfeld funktionieren auch Pseudokoaxe sehr gut. Also Treiberpärchen, die um einen Hochtöner herum angeordnet sind. Selbst wenn man nah herangeht, bleibt die Lokalisationsrichtung immer in Richtung Hochtöner. Selbst rein vertikal angeordnet kann man damit auch gleich die Tischreflexion deutlich abschwächen. Die Dinger können dann allerdings etwas höher werden als die üblichen 2-Weger.
    Eine Pseudo-Dappo-Anordnung wäre also stückweit ein Ersatz für einen Coax? Hätte das neben der Verteilung der Tischreflexion auf zwei Frequenzen noch Vorteile? Sonst würde ich insgesamt die Vorteile mehr beim Koax sehen (wirklich nahe an einem Punkt und zudem symetrische Abstrahlung → konsistente Reflexionen und verschwindend geringe Abhängigkeit für Änderung der Abhörposition (im genutzten Rahmen).

    Zitat Zitat von Gaga Beitrag anzeigen
    Moin zusammmen,
    zur Frage nach den Tisch-Dipolen fällt mir ein alter Thread von Chlang ein....

    Die Diskussion zur Tischreflexion und Wege diese zu vermeiden (neben vertikal stark bündelnden Konzepten, Vorschlag von Fosti), war hier schon mal Thema, angeregt durch Christoph Gebhard und dessen Ansage, die spezifische Hörsituation am Schreibtisch bei der Abstimmung seiner PC-Lautpsprecher zu berücksichtigen (hier).

    Ich hatte versucht die Tischreflexion durch die Tischplatten-nahe Montage eines kleinen Breitbänders zu minimieren (hier) und Chlang hatte ein Konzept mit Breitbänder in einer Dipol-Schallwand versucht (hier).
    Danke, sehr interessant. Hab' reingelesen und werde noch weiter dort schauen, was ich lernen oder mir abgucken kann.
    Geändert von rpnfan (29.04.2021 um 20:37 Uhr)

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