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  1. #81
    Master d´Heißklebepistole Benutzerbild von dy1026u
    Registriert seit
    19.01.2016
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.057

    Standard

    Moin,

    ich finde Du drehst Dich mit Deinen "halben Sachen" Vergleichen im Kreis. Vielleicht hilft Dir mein treat zu einem ähnlichen Lautsprecher wie dem DXT.Mon 182, wie extrem wichtig die Fasen sind, anhand meiner Messungen im ersten Testgehäuse, im Vergleich zum aktuellen Testgehäuse mit Fasen...

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Name:	2200 2700Hz Filter3600Hz Exmod XT 0 15 30 45 Hör.jpg
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ID:	60719 ohne Fasen

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Name:	xt und exmod Fasen OB 0 15 30 45 60 Grad 50cm im Raum.jpg
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ID:	60720 mit Fasen

    Irgendwie logisch, dass Du da mit Deinem fasen fehlenden Testgehäuse kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen kannst. Solltest Du Dir doch noch die Mühe machen und den Lautsprecher vollständig aufbauen; war dann ja noch die niedrige Bauhöhe, bis zu Deinen Ohren. - Etwas drunter stellen?

    Den KEF-Koax hatte ich auch mal, nach anfänglicher Euphorie gefiel er mir aber nicht. Der Alpair 10 ist in meinen Ohren auch kein glücklicher Spielpartner (um es harmlos auszudrücken).

    naja... viel Erfolg

    Hartmut

  2. #82
    Karton Verwerter
    Registriert seit
    01.08.2019
    Beiträge
    460

    Standard

    Genau zum richtigen Zeitpunkt: Spinorama der Barefoot Footprint01
    Joa... ist teuer.

  3. #83
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.10.2010
    Ort
    Flachland
    Beiträge
    302

    Standard

    Zitat Zitat von MarsianC# Beitrag anzeigen
    Genau zum richtigen Zeitpunkt: Spinorama der Barefoot Footprint01
    Joa... ist teuer.
    Aufschlussreicher Test, danke. Nach den Messungen und allen Beschreibungen scheint mir persönlich der LS nicht sonderlich interessant - und ich erwarte, dass mich ein Ansatz in der Art nicht unbedingt meinem Ziel näher kommen lässt.

    Zitat Zitat von dy1026u Beitrag anzeigen
    ich finde Du drehst Dich mit Deinen "halben Sachen" Vergleichen im Kreis. Vielleicht hilft Dir mein treat zu einem ähnlichen Lautsprecher wie dem DXT.Mon 182, wie extrem wichtig die Fasen sind, anhand meiner Messungen im ersten Testgehäuse, im Vergleich zum aktuellen Testgehäuse mit Fasen...

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    Irgendwie logisch, dass Du da mit Deinem fasen fehlenden Testgehäuse kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen kannst.
    Einspruch euer Ehren. Ich finde, dass ich gerade einen überdurchschnittlichen Einsatz zeige und das Doppelte und nicht die Hälfte mache! ;-)

    Ich habe bewusst nicht direkt die DXT-Mon 182 "richtig" gebaut, sondern um ein optimales Ergebnis zu erzielen den Aufwand getrieben zuerst ein Testgehäuse zu erstellen. Das ist in der Tat erstmal ohne Fasen gewesen. Hauptzweck des Testgehäuses war, dass ich so dass ich mit entsprechenden Erhöhungen unter dem Gehäuse die akustisch optimale Höhe feststellen kann. D.h. um zu bestimmen auf welcher Ebene zwischen HT und TT ich die Ohrhöhe optimal für das finale Gehäuse platzieren muss. Bei dem Test habe ich nicht mit einem Einfluss der fehlenden Fase gerechnet (und sehe den auch nach wie vor nicht gegeben). Dann habe ich ganz unabhängig von dem eigentlichen Ziel des Test beim Testhören (auf die kurze Abhördistanz) aber mit Schreck festgestellt, dass die Räumlichkeit im Vergleich zum Breitbänder mehr als bescheiden ist und HT und TT sehr deutlich ortbar sind. Alexander sagte, dass das durch die fehlenden Fasen durch Sekundärschallquellen verursacht sein wird. Die Sekundärschallquellen konnte ich durch entsprechende Tests (siehe oben) eindeutig bestätigen.

    Um da ganz sicher zu gehen wie sich Treiber-Abstand und Fasen auswirken, habe ich mir noch die DXT-Mon (nicht die 182 - komplett fertig und korrekt aufgebaut, inkl. Fasen und allem) besorgt und die getestet. Natürlich habe ich diese, wie auch die Alpair-Breitbänder bzw. die Kef, auf die korrekte Ohrhöhe gebracht. Auch bei der DXT-Mon löst sich der Klang nicht gut von den LS. Das bedeutet, dass ich Alexanders Aussage nicht bestätigen kann. In meinen Ohren ist selbst die DXT-Mon nicht gut für den Einsatz im Nahfeld (~1m) geeignet. Auch die minimal (1,5 cm) nähere Entfernung von HT / TT im Vergleich zur DXT-Mon 182 bringt keinen entscheidenen Vorteil. Ich hatte das noch nicht im Detail beschrieben, aber auch mit der DXT-Mon sind HT und TT deutlich bei Abhörentfernungen unter 1,5m zu orten (darüber ist nicht relevant für mich). Je nach Quellmaterial hört man den HT oder den TT mehr oder vermutet den Klang teils auch zwischen den Chasis. Aber das ist nicht konsistent und wie gesagt programmabhängig. Teils scheint der Klang sogar doch noch von der Kante der Fase zu kommen (wenn man sich links oder rechts vom LS befindet). D.h. ich sehe nicht, dass die Fase in Bezug auf die Räumlichkeit wirklich den Unterschied ausmacht! Leider. :-( Aber danke für dein Beispiel. Für den Frequenzgang wirken sich die Fasen in der Tat deutlich aus.

    Ich habe dann die Kef zum Testen eines Koax besorgt. Der Versuch war in Bezug auf Räumlichkeit / des Ton-sich-vom-LS-lösen leider auch enttäuschend. Und ich kann noch nicht festmachen woran das liegt und es hat auch noch keiner einen Erklärungsvorschlag gebracht. Die Verzerrungen dürften es kaum sein, da der Pegel im Nahfeld relativ niedrig ist.

    Solltest Du Dir doch noch die Mühe machen und den Lautsprecher vollständig aufbauen; war dann ja noch die niedrige Bauhöhe, bis zu Deinen Ohren. - Etwas drunter stellen?
    Habe ich ja immer. Ich dachte das war deutlich. Ich habe nur zusätzlich als weiteren Praxistest, da Sathim ja mit seiner DXT-Moni in der Art betrieben zufrieden ist, die DXT-Mon noch viel niedriger mal direkt auf den Tisch aufgestellt. Dann verstärken sich die Probleme mit den Reflexionen und natürlich ist die fehlende Ausrichtung zum Ohr sehr nachteilig. Das hatte ich vermutet, aber wollte das _auch_ noch praktisch testen.

    In allen Fällen habe ich die LS aber jeweils wieder erneut auf den Platz eingemessen und beim Vergleich von zwei LS, die auch zuvor auf gleichen Pegel gebracht! Das hat auch geklappt. Die Tonalität war bei allen Experimenten gleich! Es bleiben die Unterschiede durch die unterschiedlichen Geometrien und Abstrahlverhalten, wie auch die "Lockerheit" mit der HT oder TT von den einzelnen Konstruktionen gehandelt wird.

    Zusammenfassung bisher (alles auf den Platz entzerrt und selbstverständlich passend auf Ohrhöhe aufgestellt):
    Alpair 10.2
    Man hört nicht den LS, sondern die Musik ist einfach im Raum. Schwächen gibt es im Hochton und auch sobald die Musik dichter wird, geht die Übersicht etwas verloren. Letzteres hört man auch ohne direkten Vergleich. Die HT-Schwäche finde ich weniger störend und fällt eigentlich mehr im Vergleich mit den anderen LS auf. Die Homogenität dagegen, alles klingt wie aus einem Guss -- einschließlich bis zum Tiefbass (40Hz) -- ist sehr gut. Ingesamt hört man auch auf Dauer mit Freude Musik und es nervt nichts. Ich kann prima nebenbei hören und auch mit Freude konzentriert zuhören. Nachteil ist eher noch, dass man so sehr in die die Musik gezogen wird, dass "nebenbei" hören teilweise fast schwierig wird und man von der Musik abgelenkt wird. Ich hab' daher mal ein wenig mit Crossfeed experimentiert. Das kann man einsetzen, wenn man die gute Räumlichkeit zum Zweck der Hintergrundberieselung etwas dämpfen will. ;-)

    Kef Q100
    Ortung von HT und TT ist nicht möglich. Musik löst sich dennoch nicht vom LS und man hört -- wenn auch gut klingende -- LS als solches. Die Entzerrung verändert von den drei Kandidaten am wenigsten am Klang. Auch ohne Entzerrung klingt der LS bei der getesteten ecknahen Aufstellung schon sehr gut und relativ ausgewogen mit etwas abfallendem HT am Hörplatz. Für das Geld muss ich sagen finde ich den LS als Kauflösung wirklich sehr gut! Gebraucht für 160 Euro ein Schnäppchen!

    DXT-Mon 9,5 ltr, Passivmembran
    Der LS zeigt deutlich stärkere Einbrüche im Frequenzgang als die Q100. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ohne Entzerrung bei der Tischaufstellung kann ich die LS nicht wirklich ertragen (die Q100 dagegen schon). Der LS klingt deutlich zu dumpf (starke Senke bei 1000 Hz). Mit Entzerrung klingt der LS dann recht gut als solches. Speziell im Bass kann der LS mehr als die beiden anderen Konstrukte. Aber der LS macht -- auch mit Entzerrung -- keinen Spaß, da der Ton "irgendwo" ist und die Lokalisierung überhaupt nicht passt. Klingt sogar auf Dauer etwas nervig / anstrengend. Der Klang löst sich überhaupt nicht vom LS - selbst bei Mono hört man noch die beiden Kisten links und rechts! Da waren die Q100 besser. Die Alpair Breitbänder dagegen in einer komplett anderen Liga. Filmton klingt lange nicht so aus einem Guss wie mit den Alpair (gilt auch für die Q100, wobei ich meine, dass die sich da besser geschlagen haben als die DXT Mon -- das aber aus der Erinnerung, da ich jeweils nur zum Breitbänder verglichen hatte und nicht die beiden "Verlierer" Q100 und DXT-Mon noch gegeneinander habe antreten lassen. Die DXT-Mon schlägt sich für die Anwendung -- in meinen Ohren auf jeden Falls -- unter'm Strich mit Abstand am schlechtesten. Mir macht so Musikhören keinen Spaß, man wird überhaupt nicht in die Musik gezogen.

    Absolut gesehen in Bezug auf HT/TT-Vermögen sind die DXT-Mon wohl eigentlich am besten, aber es sind die LS mit denen das Musikhören am wenigsten Spaß macht. Mit den Kef könnte ich dagegen schon leben, wenn mir auch die Alpair doch noch deutlich besser im Nahfeld die Musik zum Leben bringen.

    Meine Schlussfolgerung bisher ist, dass die Vorteile eines 2-Wegesystems nicht die durchaus gegebenen Nachteile des Breitbänders (ich rede nur vom Alpair 10.2 auf den Hörplatz entzerrt!) überwiegen.

    Den KEF-Koax hatte ich auch mal, nach anfänglicher Euphorie gefiel er mir aber nicht. Der Alpair 10 ist in meinen Ohren auch kein glücklicher Spielpartner (um es harmlos auszudrücken).
    Mich wundert es nicht, dass die Kefs für dich nicht funktioniert haben. Du hast die ja in einem OB betrieben, oder? Da denke ich, dass Du eher mit einem Chasis glücklich wirst, welches schon mehr Mittelton / oberen Bass bringt. Und die niedrigeren Frequenzen sind eindeutig nicht die Stärke des Kef Koax. Das habe ich sehr deutlich gehört, als ich die mal mit verschiedenen Filtern (Hochpass, Tiefpass, Bandpass -- mit verschiedenen Frequenzen) probiert und mit dem Alpair verglichen habe.

    Zum Alpair. Hattest Du den Alpair 10 komplett entzerrt gehört? Ich betreibe den ja genau auf den Hörplatz entzerrt. Ohne Entzerrung kann man den nicht hören, da gebe ich dir vollkommen Recht. Mit Entzerrung ist es erstaunlich wie gut ein Chasis schon den Tiefton abdeckt. Als Schwäche würde ich da noch den Hochton sehen. Den Bass meistert der Alpair bei den im Nahfeld nötigen Schallpegeln ohne Probleme und ziemlich gut.
    Geändert von rpnfan (19.05.2021 um 22:02 Uhr)

  4. #84
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    Kleines Update. Ich werde in Kürze als nächstes mit dem Vifa Breitbänder (+ Tiefton mit dem Wavecor BD09) testen, ob das in die von mir gewünschte Richtung geht. Dann werd' ich sicher berichten und noch mit der ein oder anderen Frage "nerven"... :-)

    Zum Thema wann / wo / warum ein Breitbänder besser oder schlechter als ein Koax sein wird, welche Bedeutung für _verschiedene_ Abhörsituationen die Richtcharakteristik hat, wann man IMD, THD hört oder nicht, ebenso zur Gruppenlaufzeit / Phasenunterschiede hab' ich heute das Interview mit Earl Geddes gehört. Muss ich mir sicher noch einmal anhören, da ich noch nicht sooo sattelfest bin, dass ich (beim Autofahren) alles komplett verstanden _und_ verdaut habe. Dort waren etliche Gedanken die für mich relevant waren. Ich hab' auch angefangen ein wenig eine Ahnung zu bekommen warum Breitbänder so "zusammenklappen", wenn man ein komplexes Musiksignal spielen lässt. Das sind wohl im Grunde IMD "im Quadrat" (bildlich geprochen).



    Wer das Interview noch nicht gehört hat. Das kann ich auf jeden Fall empfehlen. Noch spannender als das auch schöne Interview von Erin die Tage mit Floyd Toole.

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