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  1. #1
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    Standard "Ende der Fahnenstange" für Nahfeld / Desktop? ... 3-Wege, cardioid ...? DXT-Mon 182?

    Ich suche _die_ Lösung für den Schreibtisch (Hörabstand 80 cm bis 100 cm, evtl. mal auch noch bis 150 cm). Raumbedingt habe ich eine schmalbandige Senke bei 200Hz, unter 100 Hz ordentlich Room-Gain.

    Im Bau befindet sich die DXT-Mon 182 (aktiv). Ich erwarte, dass der LS meine Erwartungen, das klangliche Optimum (bzw. extrem nahe am Optimum) damit bereit erfüllt oder verdammt nahe dran ist. Wo ich mir ggf. noch Steigerungen vorstellen könnte wäre:

    a) Bass
    b) Räumlichkeit

    Wie schätzt ihr das ein, ob / wieviel man für den Einsatz im Nahfeld an einer DXT-Mon 182 optimieren könnte mit einem 3. Weg im Bass (statt Passivmembran hinten) oder alternativ einer ganz anderen Konstruktion, z. B. Kii 3 oder 8c ähnliche Konstruktion? Das alles bei typischerweise nicht zu hohen Abhörpegeln und nur sehr gelegentlichem "knallen lassen" -- alles im Hörabstand von 1m (oder evtl. mal 1,5 m vom Sessel aus).

    Zum Bass schätze ich, dass der nur bei höheren Pegeln einen Unterschied machen dürfte, durch geringere IMD für das dann entlastete Front-Chasis!? Bass-Pegel / bewegte Luft als solches wird die DXT-Mon 182 auf 1 m auch ohne 3. Weg -- gerade mit Room-Gain und aktiver Entzerrung auf den Hörplatz -- denke ich genug haben. Aktuell höre ich mit dem Alpair 10.2 in 18ltr. BR -- auch aktiv entzerrt auf den Hörplatz. Da erreiche ich mit dem 10cm-Chasis schon sauber die 40 Hz (mit dann steilem Abfall darunter).

    Was mir im Moment teils fehlt ist, dass ich den Eindruck habe, dass bei etwas höherer Lautstärke, sehr dichter Musik, wie z. B. bei Rock-Musik eine "Gitarrenwand" die Gelassenheit abnimmt. Die gewünschte Lautstärke als solches erreiche ich locker und auch der Bass ist druckvoll und genügend vorhanden. Ich schätze aber, dass IMD / Doppler-Effekte dafür verantwortlich sind, wenn die Musik dann etwas angestrengt oder flacher klingt. Das wird allerdings hauptsächlich bei manchen kritischen Aufnahmen auffällig. Ich denke die abstrahlende Fläche ist einfach noch etwas zu klein. Das sollte mit den DXT-Mon 182 (3-fache Fläche) schon viel besser werden!? Kann ich mit der DXT-Mon 182 schon ein ungefähr "so gut wie es geht" erwarten?

    Der zweite Schwachpunkt ist für mich die Räumlichkeit im Sinne einer kleinen Bühne und Tiefe. Die räumliche Darstellung als solches ist mit dem Breitbänder exzellent, aber -- das ist meine Einschätzung -- durch den sehr kurzen Hörabstand (aktuell 80 cm) habe ich "zu wenig" Reflektionen vom Raum was die gefühlte Räumlichkeit minimiert und ebenso die tatsächlich kleinen Entfernung, so dass sich die Bühne nicht "groß" vor mir aufbauen kann. Mit 1m Hörabstand wird das schon ein Stück besser. Dazu brauche ich aber eine größere Schreibtischplatte -- das werde ich noch ändern. Ist zu erwarten, dass ich mit einem Kardoid a la 8c oder Kii 3 noch eine Verbesserung in der Räumlichkeit (bei gleichbleibender wandnaher Aufstellung) erreichen kann? Ich vermute, dass das nicht der Fall sein wird. Die DXT-Mon strahlt im Verhältnis schon eher breit (auch breiter als ein Breitbänder -- haha, zufälliges Wortspiel), so dass ich da keinen Gewinn, sondern ggf. sogar weniger Raumreflektionen erwarte. Was ich in meinem Fall als vermutlich ungewünscht ansehe!?

    Wieso frage ich das bevor die DXT-Mon 182 fertig sind? Unter anderem, da ich gerade die Möglichkeit habe ein aktives DSP 3-Wege-Modul günstig zu kaufen... Ich würde ggf. die DXT-Mon 182 dann aufrüsten oder einen komplett neuen LS bauen. Aber wenn der klangliche Gewinn für mich nicht wirklich zu erwarten ist, so würde ich Geld und die Zeit zum Gitarrespielen oder für andere Hobbys verwenden! :-)

    Davon abgesehen, wenn jemand Ideen / Tipps zur Verbesserung der Größe der Bühne hat (bei gleich bleibenden kurzen Hörabständen!) wäre das genial, aber ich denke, dass das nicht machbar ist -- mal abgesehen davon, wenn man mit einem Array von "zig" LS ein gewünschtes Schallfeld modellieren könnte. Auf solche womöglich dann wirklich "optimalen" Lösungen, die ich als nicht mehr praxistauglich vom Aufwand betrachte oder die keinem Platz für einen Monitor auf dem Schreibtisch lassen, schaue ich nicht! :-)
    Geändert von rpnfan (15.04.2021 um 10:46 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    Ich suche _die_ Lösung für den Schreibtisch (Hörabstand 80 cm bis 100 cm, evtl. mal auch noch bis 150 cm). Raumbedingt habe ich eine schmalbandige Senke bei 200Hz, unter 100 Hz ordentlich Room-Gain.
    Der zweite Schwachpunkt ist für mich die Räumlichkeit im Sinne einer kleinen Bühne und Tiefe. Die räumliche Darstellung als solches ist mit dem Breitbänder exzellent, aber -- das ist meine Einschätzung -- durch den sehr kurzen Hörabstand (aktuell 80 cm) habe ich "zu wenig" Reflektionen vom Raum was die gefühlte Räumlichkeit minimiert und ebenso die tatsächlich kleinen Entfernung, so dass sich die Bühne nicht "groß" vor mir aufbauen kann. Mit 1m Hörabstand wird das schon ein Stück besser.
    ohne aus eigener erfahrung viel beitragen zu können; in der HH Heft 3/2021 erklärt bernd Timmermanns, warum für Nahfeldanwendungen breit strahlende Konstruktionen geeigneter sind als solche, die stärker bündeln.

    Es könnte also sein, dass die Dir zu klein vorkommende Bühne genau daher rührt, und die DXT nicht ultimativ geeignet ist für den Zweck.

    Wie gesagt, das sind meine Gedanken nach der Lektüre der HH und ich hoffe nicht, dass ich allzu falsch liege..

    Edit sagt mir, dass es das Heft 3/2021 ist, und das ich erwähnen sollte, dass ich den LS3/5 Klone meine, also die LS3/5B, wie Timmermanns den lautsprecher nennt.
    Geändert von wilbur11 (15.04.2021 um 09:50 Uhr)
    Liebe Grüße Willi

  3. #3
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    Ich nehme aber schon an, dass ein DXT trotz Schallführung breiter abstrahlen können sollte, als ein Alpair 10.2 im Hochton.

    Viele Grüße,
    Michael

  4. #4
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Ich nehme aber schon an, dass ein DXT trotz Schallführung breiter abstrahlen können sollte, als ein Alpair 10.2 im Hochton.

    Viele Grüße,
    Michael

    ich bezog mich auf den LS3/5B, die Neuinterpretation des BBC-Klassikers, wie kommst Du auf einen Alpair 10.2?
    Habe das aber im Post korrigiert, auch die heftnummer!
    Liebe Grüße Willi

  5. #5
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    Zitat Zitat von wilbur11 Beitrag anzeigen
    wie kommst Du auf einen Alpair 10.2?
    Habe das aber im Post korrigiert, auch die heftnummer!
    Ich komme auf ihn, weil der TE zur Zeit wohl damit hört:
    Zitat Zitat von rpnfan Beitrag anzeigen
    Aktuell höre ich mit dem Alpair 10.2 in 18ltr. BR -- auch aktiv entzerrt auf den Hörplatz
    Vergichen damit sollte auch ein DXT wohl schon Vorteile bringen, denke ich, wenngleich - da hast du sicher recht - so eine Kalotte von so 19 mm wie in der LS3/5B natürlich noch breiter abstrahlen dürfte.

    Viele Grüße,
    Michael

  6. #6
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Ich komme auf ihn, weil der TE zur Zeit wohl damit hört:

    Vergichen damit sollte auch ein DXT wohl schon Vorteile bringen, denke ich, wenngleich - da hast du sicher recht - so eine Kalotte von so 19 mm wie in der LS3/5B natürlich noch breiter abstrahlen dürfte.

    Viele Grüße,
    Michael
    Ok, dann ist klar, was Du meinst... Aber gut so, so konnte ich meinen Post nochmal ergänzen um ihn plausibel zu machen
    Liebe Grüße Willi

  7. #7
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    Das IST ja gerade der Vorteil von kleinen WGs wie der DXT, dass sie oben rum breiter abstrahlen als vergleichbare nackte 1" Kalotten, die ab ca. 6,6 kHz anfangen zu bündeln. Und auch 3/4" Kalotten beginnen bei ca. 8.8 kHz damit. Insofern ist die DXT gerade auch im Nahfeld einer nackten Kalotte vorzuziehen. Unten rum bessere Anpassung an Konus-MT oder große MT-Kalotten und oben rum breitere Dispersion. Wenn der Toni was abmischt, dann kann er ja nicht vor seinem Mischpult wie mit dem Kopf in einem Schraubstock festgenagelt sein.
    Ich bin mit den RL906 da sehr glücklich, wobei ich selten im Nahfeld höre.
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von fosti Beitrag anzeigen
    Das IST ja gerade der Vorteil von kleinen WGs wie der DXT, dass sie oben rum breiter abstrahlen als vergleichbare nackte 1" Kalotten, die ab ca. 6,6 kHz anfangen zu bündeln. Und auch 3/4" Kalotten beginnen bei ca. 8.8 kHz damit. Insofern ist die DXT gerade auch im Nahfeld einer nackten Kalotte vorzuziehen. Unten rum bessere Anpassung an Konus-MT oder große MT-Kalotten und oben rum breitere Dispersion. Wenn der Toni was abmischt, dann kann er ja nicht vor seinem Mischpult wie mit dem Kopf in einem Schraubstock festgenagelt sein.
    Ich bin mit den RL906 da sehr glücklich, wobei ich selten im Nahfeld höre.

    Wenn man sich die Datenblätter der Hersteller ansieht, dann kann man gut erkennen; das die DXT und die Wavecore sich nichts nehmen, da hast Du recht....
    Die Wavecore hat ja auch eine (Mini)Schallführung....

    Lt. Original-Datenblätter ist die Wavecore sogar besser; der F-Gang bei 15° entspricht dem der DXT bei 10°...

    https://lautsprechershop.de/pdf/seas..._datasheet.pdf

    vs

    https://lautsprechershop.de/pdf/wave...ifications.pdf

    auch interssant, der Vergleich der heissmann-Messungen ( Heissmann testst die Wavecore mit FF, was aber im Abstrahlverhalten keinen Unterschied machen sollte...)

    https://heissmann-acoustics.de/test-seas-dxt-27tbcd-g/

    vs

    https://heissmann-acoustics.de/test-wavecor-tw022wa06/


    Allerdings sehe ich keine Überlegenheit der DXT, sie ist gleichwertig, mMn!
    Liebe Grüße Willi

  9. #9
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    Danke für das Feedback.

    Die DXT-Mon 182 habe ich mir sehr wohlüberlegt ausgesucht. Die Duo-DXT hatte ich vor langer Zeit mal auf 1m Hörabstand gehört. Das ist aber lange her und ich war damals von der Gesamtdarstellung sehr begeistert. Ich hab' zu dem Zeitpunkt aber sicher nicht auf die Größe der Bühne geachtet und der LS lief auch freistehend -- was ja auch ein großer Unterschied zu meiner Abhörsituation jetzt ist.

    Nach Fosti's Antwort, so hatte ich das auch in der Tat verstanden, sollte der DXT wegen der breiteren Abstrahlung auch gerade für's Nahfeld gut funktionieren. Ich hab' den Alpair nicht selbst unter Winkeln gemessen, aber der bündelt natürlich schon zu den hohen Frequenzen sehr deutlich. Vom Hörplatz gesehen ist das kein Problem, da man sich ja kaum bewegt, aber für die Abstrahlung in den Raum und die Reflektionen erhoffe ich mir vom DXT eine Verbesserung der Mitwirkung des Raums. Mögliche Nachteile ergeben sich dann durch die 2 Schallquellen -- wobei das bei 1m Hörabstand schon passen sollte, dass die Chasis brauchbar verschmelzen. Die Höhe des LS werde ich so feintunen, dass das sich ergebende akustische Zentrum der zwei Chasis genau auf Ohrhöhe landet. Ich bau' wohl erst ein Testgehäuse, unter anderem damit ich mit der Höhe spielen kann.

    Die bisherigen Antworten fasse ich dann mal vorsichtig so zusammen, dass ich mit der DXT-Mon 182 tatsächlich für meinen Einsatzzweck schon recht nahe an einer optimalen Lösung sein dürfte -- auch was die Bühne angeht. Um den Bassbereich mache ich mir ja generell weniger Sorgen. Da ist mehr die Frage, ob ein Kardoid für den Einsatzzweck Vorteile erwarten lässt. Nach meinem Verständnis (ohne die Kii 3 oder 8c gehört zu haben) tippe ich nein, da der Unterschied einer Herzförmigen Abstrahlung sich ja mehr zum Bassbereich hin auswirkt und ich damit keine Probleme als solches habe (und auch nicht mit der DXT-Mon erwarte). Daher schätze ich, dass mir ein dritter Weg keinen Vorteil, vielleicht sogar Nachteile, bringen wird?

  10. #10
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    Der DXT Mon 182 dürfte eine sehr gute Basis für deine Anforderungen darstellen. Verbesserungen kannst du durch Entzerrung auf den Hörplatz mit REW und Equalizer APO erreichen. Ich hatte das kürzlich in einem Tutorial beschrieben: http://www.uibel.net/bauvor/bv_tutor...chreibung.html

    Räumlichkeit dagegen ist auf einem Schreibtisch ein ziemlich unlösbares Problem. Freistehend auf einem Ständer mit ca. 1 Meter Abstand zu jeder begrenzenden Fläche klingt ein Lautsprecher idR immer besser als direkt vor einer Wand auf einer Tischplatte. Da hilft auch kein Kardiod, wenn der Wandabstand nur wenige Zentimeter beträgt.
    Grüße
    Michael

  11. #11
    Hat Holzstaub geleckt...
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    Ich denke auch, dass die Entzerrung im Grundton sehr sehr wichtig ist.
    Du hast ja immer frühe Reflexionen von der Tischplatte, außerdem noch Resonanzen wenn was mitschwingt.

    Ich habe mit der DXT am Schreibtisch jedenfalls gute Erfahrungen gemacht:


    Die große DXT-mon ist allerdings ganz schön mächtig - wie sieht denn der Schreibtisch aus?

  12. #12
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    Zitat Zitat von wilbur11 Beitrag anzeigen
    Wenn man sich die Datenblätter der Hersteller ansieht, dann kann man gut erkennen; das die DXT und die Wavecore sich nichts nehmen, da hast Du recht....
    Die Wavecore hat ja auch eine (Mini)Schallführung....
    Wenn man die Daten für +/- 180° verfügbar hat, sieht man die großen Unterschiede. Leider helfen die zitierte Datenblätter dort nicht weiter.

  13. #13
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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Wenn man die Daten für +/- 180° verfügbar hat, sieht man die großen Unterschiede. Leider helfen die zitierte Datenblätter dort nicht weiter.
    Wenn ich wüsste, wo es die gibt, hätte ich sie verlinkt....Vielleicht kannst Du das ja machen; Du scheinst ja einen Ort zu kennen, wo man die daten findet!
    Liebe Grüße Willi

  14. #14
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    Von der DXT gibt es das (zumindest +/- 90°): http://seas.no/images/stories/presti...t/dxt_seas.pdf

    EDIT: Und unter gleichen Messbedingungen gibt es beide bei Alexander Heissmann zu sehen. Zumindest in 15° Grad Schritten bis 60°. Da sieht das aber schon etwas unterschiedlich aus zwischen DXT und Wavecor.

    EDIT 2: In den Messungen der Wavevor kann man auch schön die zunehmende Bündelung ab ca. 7kHz sehen. Die Wavevor liegt ja auch zwischen 1" und 3/4"


    Geändert von fosti (15.04.2021 um 15:26 Uhr)
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  15. #15
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    Um noch mal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen:
    Im echten Nahfeld würde ich wohl auf einen Koax setzen. Der hat mir sehr gut gefallen: http://seas.no/index.php?option=com_...ers&Itemid=464 und zwar besser als meine KEF Q300.
    Die Nummer kleiner liegt bei mir noch verpackt als Option für einen Center: http://seas.no/index.php?option=com_...ers&Itemid=464
    Der kleine wird ja auch in der Trenner&Friedl Sun eingesetzt: https://trenner-friedl.com/index.php...=de&second=sun
    Wenn Dir einer dumm kommt, dann lass' ihn auch wieder so gehen!
    Zitat Heinz Becker

  16. #16
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    Nach meinen bisherigen Erfahrungen funktioniert im Nahfeld ein Koax definitiv am besten. Die Randbedingungen sind aber an sich auch eher widrig. Ohne Möglichkeit für DSP-Eingriff würde ich da gar nicht erst dran gehen.
    Bei der Betrachtung eines 2-Wegers im Nahfeld, würde ich vermutlich erst simulativ schauen, wie weit man wegsitzen muss und wie nah müssen die Schallquellen beieinander sein, damit keine gröberen Phasenprobleme entstehen. Dementsprechend würde ich das Lautsprecher-Konzept (Chassisgrößen etc.) wählen.
    Müsste man eigentlich, wenn man beide Einzelchassis auf der jeweiligen Achse gemessen hat, in VituixCAD simulieren können?! Hat sich das schonmal jemand angeschaut?
    Beste Grüße,
    Markus

  17. #17
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    @Sathim: Das sieht doch gut aus und klingt nach guten Erfahrungen mit dem DXT-Mon. Meinen Schreibtisch mache ich demnächst neu und plane / baue mir den so wie ich es brauche. Aktuell nur 75 cm Tiefe, aber ich werd' den wohl 15 oder 20 cm tiefer bauen für mehr Platz zur Ablage und damit ich auf die Hördistanz von wenigstens einem Meter komme. Ich baue die DXT-Mon 182 aber nicht in der normalen Form. Das passt in der Tat nicht gut auf den Tisch. Ich baue den LS viel weniger tief, aber dafür höher und verlängere die Front nach unten, quasi wie ein kleiner Standlautsprecher. Das sind dann wieder die 18l Innenvolumen, genau wie im Original. Es sind wohl schon ein paar Standversionen der DXT-182 gebaut und das klappt gut. Alexander hat dafür eine leichte Anpassung der Weiche vorgenommen, die dies berücksichtigt. Die werde ich dann probieren. Aber da ich aktiv ansteuere bin ich dann ja eh' frei das ggf. fine-zutunen oder nach Messungen angepasst zu ändern.

    Interessant finde ich die Akustikmodule die du an den Wänden hast. Welche Wirkung erzielen die bei Dir? In dem Artikel http://arqen.com/acoustics-101/speak...-interference/ bin ich auf eine Excel-Datei von Barefoot gestolpert, die Reflexionen für den Einsatzzweck Lautsprecher im Nahfeld bei wandnaher Aufstellung berechnet: http://arqen.com/wp-content/media/Wa...culator_2D.xls

    Mit den Daten für meinen jetzigen Lautsprecher (der übrigens die gleichen Maße hat, wie die kommende DXT-182-Version) kann ich eine ganz schöne Annäherung sehen an die Auslöschungen und Anhebungen, die ich tatsächlich sehe. Es passt nicht 100 %, aber ich habe auch an einer Seite eine Wandschräge, während der Rechner von geraden Wänden ausgeht. Man kann aber mit den Parametern etwas spielen und sieht schnell welche Platzierung der Box wo / was im Frequenzgang ändert. Man kann auch Parameter für die Wandreflexion (oder Absorbtion?) eingeben. Da bin ich noch nicht durchgestiegen welche Werte man da für welche Wandbekleidung eintragen muss.

    @Fosti und MK-Sounds: Mit Koax habe ich gemischte Erfahrungen. Ich hatte eine Kef x300a und die hat mir im Nahfeld gar nicht zugesagt. Die war damals noch ohne weitere Entzerrung an den Hörplatz betrieben. Bass / Volumen fehlte da sowieso. Aber auch weiter oben hat für mich irgend etwas im Klangbild nicht gestimmt. Ich kann leider nicht festmachen woran das lag und was "nicht stimmte". Das Klangbild war aber lange nicht so aus einem Guss, wie jetzt z. B. mit den Alpair 10.2 Breitbändern. Mit denen macht mir das Hören schon viel Spaß. Den Kef-Koax wollte ich schnell wieder vom Tisch bekommen, da mir das Hören so keinen Spaß gemacht hat. Die Kef LS50 habe ich auch ein paar Mal gehört. Dort hatte ich keinen schlechten Eindruck, aber das war alles auf größeren Abstand (und der LS50 fehlt halt unten rum für mich auch eindeutig zu viel). Ach so, die Standardabstimmung ist so lala, aber auch nicht wirklich klasse. Rainers Abstimmung (Ton-Feile) hat den LS in eine andere Klasse gebracht. Den hätte ich mir sicher hingestellt (mit Subwoofern dazu). Ich dachte eine Weile, dass ein Koax "die Lösung" sowieso und sicher fürs Nahfeld ist. Aber mir ist mittlererweile zwar noch nicht genau klar wann / wo ein Koax schwächelt, aber doch, dass ein Koax zwar Vorteile hat, aber die sich auch wieder mit Nachteilen erkauft. Ich vermute nach bisherigen Hörerfahrungen, dass die für mich stärker wiegen als die Vorteile. Auch was ich sonst an Koaxen gehört habe (andere Kef oder auch die DreiZwo von Hifi-Selbstbau). Waren alles keine schlechten LS, aber die Selbstverständlichkeit, das "Musik ist einfach da"-Gefühl hatte ich da nicht. Trotz der oben genannten Nachteile mit dem Alpair 10.2, bin ich da deutlich näher dran für mein Empfinden. Aber ich bin sicher auch an Koaxen interessiert. Den Seas oder andere konnte ich leider noch nie hören. Ich werd' mal ein wenig suchen, ob ich dazu ein paar Erfahrungen lesen kann und Messungen finde. Meine erste Vermutung ist, dass das auch ein möglicher Weg sein könnte, aber nicht per se besser als die DXT-182, sondern vermutlich hauptsächlich anders (andere Vor- und Nachteile) und dann von den jeweiligen Präferenzen abhängen könnte, was subjektiv "besser" ist...!?

    Ich hab' aber nun die 3-Kanal-DSP-Module gekauft, dann hab' ich alle Zeit der Welt und kann schauen, ob / was ich noch austesten will. Bezüglich der Phasenauslöschungen schau' ich einfach mal. Ich hab' die Chasis ja eh schon hier und werd' die die Tage in ein erstes Testgehäuse pflanzen und kann dann hören und messen. Ich erwarte aber, dass ab 1m die Chasis genug verschmelzen, da es etliche anderen Konstruktionen (Genlec usw.) gibt mit ähnlichen Chasis-Größen, bei denen 7 oder 8" plus HT im Waveguide auf die Entfernung auch schon ordentlich brauchbar ist und auch die Duo DXT (6" waren das meine ich) auf die Entfernung schon gut funktioniert hat.

    @Michael und MK_Sounds: Auf den Hörplatz entzerren mache ich ja auf jeden Fall. Ohne das würde mein Alpair auch jetzt graußlig klingen. Mit der Entzerrung ist es schon sehr gut. Das mache ich aktuell über Mathaudio Room EQ systemweit, aber kann natürlich auch über EQ-APO-Filter oder ggf. direkt im Aktivmodul die Anpassung machen.

    @Michael: Ja, das war meine Vermutung / "Befürchtung" (gibt ja schlimmeres ), dass ich unter den Bedingungen eben nicht die perfekte Räumlichkeit, und dann auch noch schön groß, bekommen kann. Du hörst ja, wenn ich das richtig verstanden habe, wie ich auch fast nur am Schreibtisch "ernsthaft" Musik. Ab und an setze ich mich auf einen Sessel vor dem Tisch und höre da auch Musik oder schau' auch mal 'n Film. Für mich ist daher das daher die Anlage. Im Wohnzimmer hören wir nur ein wenig Hintergrund-Tralala oder alle Jubeljahre schau' ich mal ein wenig fern. Warum hast Du eigentlich nun zwei Paar LS auf dem Schreibtisch stehen, wenn die Luthien der für dich beste LS ist? Wann oder warum hörst du noch mit der Tinuviêl? Und die Röhrich sind ganz eingemottet oder einem anderen Zweck zugeführt!?
    Geändert von rpnfan (15.04.2021 um 21:08 Uhr)

  18. #18
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Uibel
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    Zitat Zitat von rpnfan Beitrag anzeigen
    @Michael:
    1) Warum hast Du eigentlich nun zwei Paar LS auf dem Schreibtisch stehen, wenn die Luthien der für dich beste LS ist?
    2) Wann oder warum hörst du noch mit der Tinuviêl?
    3) Und die Röhrich sind ganz eingemottet oder einem anderen Zweck zugeführt!?
    1: Ich bin ein "Stromsparfuchs"! Wenn es nicht notwendig ist läuft nur eine Stereo-Endstufe, d.h. die Tinuviêl.
    2: Eigentlich meistens - die Luthien laufen nur bei Musik oder Filmen und auch nur dann, wenn der Soundtrack des Films etwas hergibt.
    3: Die Röhrich haben eine "erlesene" Räumlichkeit, aber nur bei freier Aufstellung. Auf dem Schreibtisch ist es einfach nur ein "guter normaler" Lautsprecher. Da ich so gut wie immer am Schreibtisch höre ...
    Geändert von Uibel (16.04.2021 um 01:16 Uhr)
    Grüße
    Michael

  19. #19
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Im Nahfeld funktionieren auch Pseudokoaxe sehr gut. Also Treiberpärchen, die um einen Hochtöner herum angeordnet sind. Selbst wenn man nah herangeht, bleibt die Lokalisationsrichtung immer in Richtung Hochtöner. Selbst rein vertikal angeordnet kann man damit auch gleich die Tischreflexion deutlich abschwächen. Die Dinger können dann allerdings etwas höher werden als die üblichen 2-Weger.

  20. #20
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    Nicht direkt aus den Antworten, aber durch genanntes und Links denen ich gefolgt bin (die Seite von Diskus_GL kannte ich noch nicht, sehr interessant: https://www.audioclub.de/index.php/c...81-reflexionen), kam mir der Gedanke, ob / wieweit man mit einem zusätzlichen Hochtöner an der Rückseite oder evlt. auch noch oben abstrahlend auch oder gerade im Nahfeld über zusätzliche Reflektionen den Klang etwas räumlicher bekommen könnte. Da ich in Kürze drei Wege aktiv ansteuern kann, kann ich auch prima mit Laufzeitunterschieden und dem Verhältnis von einem Front- und weiteren Hochtöner spielen. Könnte das ein erfolgversprechendes Experimentierfeld sein? Ich hab' ja eh' zwei Hochtöner, da kann ich mir mal einen leihen und einfach sehen ob das in eine gute Richtung gehen könnte. :-)


    @Michael: Mmh, die armen Röhrich, wenn die nun keine echte Aufmerksamkeit bekommen... :-(

    @FoLLgoTT: Einen Pseudokoax mit sehr vielen Chasis kann ich mir weniger gut vorstellen. Ich würde ein funktionierendes Konzept nachbauen, aber möchte nicht mit gefühlt "zig" Treibern experimentieren und -- damit es überhaupt sinnvolle Chancen gibt ein gutes Ergebnis zu erreichen -- so wie Du vermutlich sehr viel Zeit / Energie in Simulationen, Testaufbauten usw. stecken wollen.
    Geändert von rpnfan (16.04.2021 um 19:47 Uhr)

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