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  1. #1
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
    Registriert seit
    27.11.2008
    Beiträge
    1.257

    Standard Verlängerter Polkern - Wozu?

    Moin,

    es gibt ja diverse Tieftöner die über einen verlängerten Polkern verfügen, also einen Polkern der nicht mir der oberen Polplatte abschließt.
    Im konkreten Fall habe ich einen Tieftöner dessen Polkern 3 mm über die Polplatte hinausragt.

    Wenn ich mich recht entsinne soll das der Symmetrierung des Magnetfeldes dienen und somit den Klirrfaktor senken.

    Hat jemand dazu Untersuchungen gesehen?

    Wirkt sich das noch anderweitig aus?

    Ist der Effekt auch bei einfacheren Chassis (z.B. BG20) durch Einsatz eines passenden Rundmagneten (z.B. aus Neodym) auf dem Polkern erreichbar?
    Gruß

    Jesse
    Good Vibrations



    "Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter."


  2. #2
    Rez tu neb Benutzerbild von スピーカ
    Registriert seit
    05.05.2014
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    445

    Standard

    Zitat Zitat von Jesse Beitrag anzeigen
    ...
    Ist der Effekt auch bei einfacheren Chassis (z.B. BG20) durch Einsatz eines passenden Rundmagneten (z.B. aus Neodym) auf dem Polkern erreichbar?
    Sicher, aber ich denke, dass das Ergebnis in keinem Verhältnis zu den Gefahren, welchen in der Zerstörung der Schwingspule durch den Neodym-Magneten, besteht.
    スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    05.11.2019
    Ort
    Mühlheim a.d.R
    Beiträge
    830

    Standard

    Moin,

    so wie ich das verstehe bzw. interpretiere, dient der verlängerte Polkern dazu, die Feldlinien (welche ja durch den Polkern quasi gebündelt werden) zu linearisieren/homogenisieren weil er diese "verlängert". Die Schwingspule soll sich nach Möglichkeit im "geraden" Teil des Magnetfeldes bewegen und nicht an die "gebogenen" Enden geraten um nichtlineare Verzerrungen zu vermeiden.
    Ein aufsetzen eines zusätzlichen Magneten auf den Polkern würde meiner Ansicht nach störend auf die Bündelung der Feldlinien wirken.
    Beim BG 20 wurde mal empfohlen, einen zusätzlichen Ringmagneten auf die hintere Polplatte zu setzen (um das Magnetfeld zu "verstärken" )...... und zwar mit der gleichen Polung des Magnetfeldes wie der originale Magnet.
    Dieses führt natürlich zunächst zu einer abstoßenden Wirkung beider Magnete - erst ganz zuletzt (wenn die Feldlinien quasi ineinander übergehen) ziehen sich beide Magnete an. Dabei besteht natürlich die Gefahr sich die Fingerkuppen einzuklemmen :O

    Aber was weiß ich schon

    Gruß
    Arvid
    Geändert von chinakohl (23.03.2021 um 15:53 Uhr)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    11.09.2017
    Beiträge
    409

    Standard

    Hallo Jesse

    Anstatt mit 2 Magneten (der vom Chassis selber plus der Zusatzmagnet) zu experimentieren, deren Eigenschaften man nicht kennt, könnte man ja probieren, den Polkern mit einer Unterlegscheibe (oder mehreren) zu verlängern.

    Gruss

    Charles

  5. #5
    Chef Benutzer
    Registriert seit
    10.12.2012
    Ort
    OWL
    Beiträge
    1.715

    Standard

    Zitat Zitat von Jesse Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich recht entsinne soll das der Symmetrierung des Magnetfeldes dienen und somit den Klirrfaktor senken.
    Exakt. Das magnetische Feld sieht bei einem nicht verlängerten Polkern einen längeren Weg "oben rum" als "unten rum", weswegen der Bereich maximaler Flussdichte etwas nach unten (innen) verschoben ist. Mit einem verlängerten Polkern zieht man das nach oben.

    Klappt aber nie so ganz hundertprozentig. Besser wird es mit einem t-förmigen Polkern (zu unterscheiden von einem T-förmigen), oder wie Wavecor es gemacht hat, deutlich verlängern bis sich das Feld zu weit nach oben verschoben hat, dann den Polkern anfasen oder verrunden bis es passt.

    Hat jemand dazu Untersuchungen gesehen?
    FEMM hat einen Beispiel-Antrieb, damit kann man spielen.

    Wirkt sich das noch anderweitig aus?
    Wenn man nicht aufpasst schlägt die Dustcap bei großer Auslenkung dagegen, weswegen

    Ist der Effekt auch bei einfacheren Chassis (z.B. BG20) durch Einsatz eines passenden Rundmagneten (z.B. aus Neodym) auf dem Polkern erreichbar
    zumindest mal potentiell zerstörend ist.

    Ein Magnet oben auf dem Polkern verschiebt das Magnetfeld und sollte man ohne vorherige Simulation sein lassen.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.08.2018
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    1.323

    Standard

    Die Monacor Kevlar Chassis haben das schon seit ca. 20 Jahren. Bei den KEP ist hinten auf dem Phaseplug ein Ferritmagnet aufgeklebt. Auch die PA-Chassis SP-10A/302PA, SP-12A302PA und SP-15A/402PA habe einen aufgeklebten Ferritmagneten auf dem Polkern.
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  7. #7
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    2.235

    Standard

    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    SP-10A/302PA
    Ja, ich erinnere mich, dass du mir dieses Konstruktionsdetail genannt hast, als ich danach gefragt hatte, wie dessen Impedanzgang so sachte ansteigen kann, obwohl keine Kurzschlussringe verwendet worden sind:



    Viele Grüße,
    Michael

  8. #8
    Karton Verwerter
    Registriert seit
    01.08.2019
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    435

    Standard

    Interessant!
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    Wär jetzt die Frage ob da hier ebenfalls mit ein Grund für das ausgefallene Design ist.

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