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Liebe Mitleserinnen, Mitleser, Foristinnen und Foristen,

wer sich von Euch in letzter Zeit mit dem Gedanken getragen hat, Mitglied unseres wunderbaren IGDH-Forums zu werden und die vorher an dieser Stelle beschriebene Prozedur dafür auf sich genommen hat, musste oftmals enttäuscht feststellen, dass von unserer Seite keine angemessene Reaktion erfolgte.

Dafür entschuldige ich mich im Namen des Vereins!

Es gibt massive technische Probleme mit der veralteten und mittlerweile sehr wackeligen Foren-Software und die Freischaltung neuer User ist deshalb momentan nicht mit angemessenem administrativem Aufwand möglich.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Forum neu aufzusetzen und es sieht alles sehr vielversprechend aus.

Sobald es dies bezüglich Neuigkeiten, respektive einen Zeitplan gibt, lasse ich es Euch hier wissen.

Das wird auch für alle hier schon registrierten User wichtig sein, weil wir dann mit Euch den Umzug auf das neue Forum abstimmen werden.

Wir freuen uns sehr, wenn sich die geneigten Mitleserinnen und Mitleser, die sich bisher vergeblich um eine Freischaltung bemüht haben, nach der Neuaufsetzung abermals ein Herz fassen wollen und wir sie dann im neuen Forum willkommen heißen können.

Herzliche Grüße von Eurem ersten Vorsitzenden der IGDH

Rainer Feile
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  1. #1
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    Standard Enclosure Tool: Vent End Corr - Einbaulage des Bassreflexrohrs

    Im Workshop hatten wir ja schon das Thema mit der End Correction die man als harten Zahlenwert eingeben muss ohne jede Erklärung.

    Nun habe ich eine Erläuterung gefunden welche solche Korrekturfaktoren nennt, ich bin mir jetzt aber nicht 100% sicher ob das wirklich die sind, die Vituix haben will, da in einer Hilfedatei steht der Wert geht nur bis 1.0 und in einer anderen er geht bis 2,4.

    Nun habe ich aus meinem Setup und einer im Netz gefundenen Beschreibung gefunden: Kanalunterseite und beide Seiten vom Boden und Seitenwänden verlängert und dort steht 2,227 als Korrekturwert. Dann trage ich diesen Wert bei End Corr ein, richtig?
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Darakon
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    Gutes Thema.

    Der Korrekturfaktor steht in der Formel zur Berechnung von Bassreflexrohren an einer defininierten Stelle.
    Es sollte sich also 'Systemübergreifend' um den selben Faktor zu handeln.

    0,8 ist in diesem Beispiel (gleich die erste Forme) der Korrekturfaktor:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bassreflex-Geh%C3%A4use

    Zu Ermittlung des Faktors gibt es einige Quellen, die sich aber relativ gut decken.
    Das Bild hier finde ich ganz gut (evt hast du sogar das selbe gefunden, da du den selben Wert hast):
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Neben der Einbauposition beeinflusst auch die Endabrundung zusätzlich den Faktor.

    Hier noch eine andere Darstellung:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Grüße!
    Geändert von Darakon (22.01.2021 um 21:43 Uhr)

  3. #3
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    Eben genau aus diesem Bild bin ich auf 2,27 gekommen, da es ein Bodenkanal ist der auf beiden Seiten an die Wand anstößt. In meinem Fall alles um 90° gedreht aber egal.

    Also tippe ich 2,227 ein?
    Geändert von Koaxfan (22.01.2021 um 21:32 Uhr)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Darakon
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    Ich denke, die 90° gedreht sollte den selben Faktor haben.
    Wobei ich mir dabei auch nicht ganz sicher bin.

    Trotzdem würde es mich interessieren, wenn jemand noch bessere Quellen für den Korrektur-Faktor hat.
    Bei den T/S-Paramatern schauen wir genau hin, aber der k-Faktor wird gerne stiefmütterlich behandelt (von mir zumindest),
    obwohl er einen sehr relevanten Einfluss auf die Abstimmung des BR-Rohrs hat.

    zB:
    Port mittig: k=0,732
    Port mittig, ganz unten: k=1,23

    Aber was ist mit Port auf 1/4 Höhe mittig? Ist man dann bei k= ~1 ?
    Geändert von Darakon (22.01.2021 um 21:52 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Darakon Beitrag anzeigen
    Ich denke, die 90° gedreht sollte den selben Faktor haben.
    Wobei ich mir dabei auch nicht ganz sicher bin.

    Trotzdem würde es mich interessieren, wenn jemand noch bessere Quellen für den Korrektur-Faktor hat.
    Bei den T/S-Paramatern schauen wir genau hin, aber der Faktor wird gerne stiefmütterlich behandelt (von mir zumindest),
    obwohl er einen sehr relevanten Einfluss auf die Abstimmung des BR-Rohrs hat.
    Ja mich hat die Auswirkung des Faktors gerade ziemlich umgehauen. Mir geht es um möglichst viel Schmackes bei BassDrum-Frequenzen aber einmal ein bisschen am Kanal-Korrekturfaktor verrechnet und ich lande gleich mal bei einem komplett anderen Tuning.

  6. #6
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Ich mache mich nicht mehr auf die Jagd nach irgendwelchen Korrekturfaktoren. Irgendwie habe ich den Eindruck, jedes Tool, jede Erklärung liefert ein anderes Ergebnis.

    Vielleicht ist da ja mittlerweile mehr System dahinter, als ich bisher weiß, und dIe Vorhersagen sind jetzt zuverlässiger, aber seit einiger Zeit messe ich an Prototypen mit veränderlicher Portlänge fb nach.

    Viele Grüße,
    Michael

  7. #7
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    So halte ich das auch, die Tools liefern eine erste Indikation der Portlänge. Weiter wird dann am lebenden Opjekt gemessen.
    In einem der letzten Hobby Hifi Hefte hatte B.T. mal erläutert warum die BR Rohr Länge in der Praxis meist anders (kürzer)
    ausfällt als in der Simulation der Chassis Tests.

    Grüße
    Dirk

  8. #8
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    Jup, mit einem gesteckten Plastikrohr kann ich natürlich ganz easy in wenigen Sekunden die Länge reduzieren - mit einem Holzbrett das in der Box eingebaut ist, ist das schon schwieriger. Meine Überlegung ist daher, den Hals so zu gestalten, dass ich mit relativ wenig Aufwand eine Verlängerung einbringen kann - auch und gerade für den Fall, dass es zu lang (!) ist: Dann würde ich verlängern und auf die neue Länge angepasst in die Mitte Löcher bohren. In der aktuellen Kalkulation mittig Löcher bohren würde das Tuning zu weit hochschieben.

    Wie misst man, ob die BR-Abstimmung wirklich so ist wie simuliert? Daraus könnte man ja auch eine Sammlung der in der Praxis erreichten Korrekturfaktoren sammeln. Also wenn Darakon seine Box baut und fb misst, könnte man hier einen Thread machen mit
    - Foto der Konstruktion
    - Laut Tabelle vermuteter Faktor
    - Real gemessener Faktor

    Dann wird für jeden, der sich eine ähnliche Box simuliert, die Simulation besser und man kann sich auch an eine Kiste wagen bei der man nicht so einfach den BR-Kanal ändern kann.

  9. #9
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    Also bei einer Subwooferentwicklung mache ich das so:
    1. TSPs messen (Chassis min. 12 h bei x_lin eingewobbelt)
    2. Simu in WinISD
    3. Dann gehe ich in mein Gehäuseplanungs-Excel-Sheet, Korrektur des berechneten BR-Ports via Formel: http://www.troelsgravesen.dk/vent_tuning.htm
    4. Bei BR-Ports ziehe ich pauschal nochmal 20 % Portlänge ab, dranleimen kann man immer, andersherum wird's schwierig. Bei Rohren hat man mehr Freiheitsgrade.
    5. Prototyp bauen
    6. Impedanzmessung
    7. Ggf. Port verlängern bis Abstimmung passt

    Das ist denke ich so die übliche Vorgehensweise.
    Beste Grüße,
    Markus

  10. #10
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    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen
    Jup, mit einem gesteckten Plastikrohr kann ich natürlich ganz easy in wenigen Sekunden die Länge reduzieren - mit einem Holzbrett das in der Box eingebaut ist, ist das schon schwieriger.
    Ich lege Rohre etwas zu lang aus, um mich durch Kürzen "von unten" meinem gewünschten fb zu nähern. Kanäle lege ich zu kurz aus und pirsche mich dann durch Verlängern "von oben" heran.

    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen
    Wie misst man, ob die BR-Abstimmung wirklich so ist wie simuliert?
    Ich mache das mit einer Impedanzmessung. Man könnte auch eine Nahfeldmessung vom Port machen. Je nachdem, welche Methode man wählt, kommen wohl leicht unterschiedliche Ergebnisse heraus, aber mir reicht das zum Abschätzen.

    Viele Grüße,
    Michael

  11. #11
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    Vielen Dank - dann gehe ich mal vom absoluten Minimum aus und mache wirklich nur eine Minimal-Umlenkung an die Ecke um ggf. anstückeln zu können. Das „Anstückeln“ wäre bei mir dann mit dem Minimaldurchmesser am Port-Hals, d. h. mit jedem cm Verlängerung wird das Rohr nicht nur länger sondern rechnerisch auch kleiner im Durchmesser.

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