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  1. #21
    Neuer Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von ArLo62 Beitrag anzeigen
    Was erhoffst Du Dir davon?
    Je nachdem ist dann das Chassis verbrannt.
    Dann reparier das mit low cost. Die Kombination ist erprobt. Und dann guck was hier so passiert. Kannst dann in Ruhe einen neuen Sub bauen.
    Gruß
    Arnim
    Hallo Arnim,

    dürft ich einmal fragen, wo Du die info bzgl. BD546 gefunden hast?
    habe auf Alltransistors.com nachgeschaut und als kompatible Transen nur folgende gefunden:

    Cross-Reference Search Result (Equivalent Transistors)

    ↓ Type Code Mat Struct Pc Vcb Vce Veb Ic Tj Ft Cc Hfe Caps
    2SC2785 Si NPN 0.25 60 50 5 0.1 125 300 3 200 SOT33
    2SD1458 Si NPN 1 60 0.7 150 1500 SOT33
    2SD1579 Si NPN 1 150 1.5 150 2500 SOT33
    2SD1659 Si NPN 1 150 1.5 175 10000 SOT33
    2SD1660 Si NPN 1 100 1.5 175 10000 SOT33
    2SD1697 Si NPN 1 100 0.8 150 10000 SOT33
    2SD1700 Si NPN 1 60 0.8 150 10000 SOT33
    2SD1779 Si NPN 1 60 2 150 1500 SOT33
    2SD1780 Si NPN 1 60 2 150 1500 SOT33
    2SD1867 Si NPN 1 100 1.5 150 10000 SOT33
    2SD1939 Si NPN 0.75 150 60 1.5 150 6000 SOT33
    2SD2067 Si NPN 1 120 2 150 18000 SOT33
    2SD2116 Si NPN 1 80 0.7 150 10000 SOT33
    2SD2117 Si NPN 1 80 1.5 150 6000 SOT33
    wundert mich nur, dass der BC 546 nicht bei mir in der Suche auftaucht.

    danke und LG

    Yeong

  2. #22
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    Zitat Zitat von phase_accurate Beitrag anzeigen
    Dieses Verhalten deutet auf eine defekte Endstufe. Da wird der Muting Transistor nichts dafürkönnen, ob defekt oder i.O. Den Transistor kannst Du übrigens grob mit einem Ohmmeter testen (viele Multimeter haben sogar eine Transistor Testfunktion).
    Ich würde mal als erstes die Endstufe ohne LS dran testen. Z.B. ob DC am Ausgang ist (was dem Woofer definitiv nicht gut tut) und ob da auch ein Signal rauskommt wenn man eines hineingibt.

    Gruss

    Charles
    Hallo Charles,
    Spannung liegt an.
    Beim Anschalten, zieht der Lautsprecher im Vollausschlag in eine Richtung und bleibt dort in Maximalauslenkung stehen. Sicher nicht gesund.
    Das Ganze auch, wenn der Vorstufe abgezogen ist. Von daher ist das Testen, glaube ich nicht nötig, denn ein Line in Signal direkt in die Endstufe macht sicher keinen Sound a Treiber.
    Die Elkes sehe alle gut aus, werde aber trotzdem mal den C609 tauschen.
    In dem 2. Schaltplan, der im Service Manual für den AS6 abgebildet ist, wird halt explizit darauf hingewiesene ass der C609 (1uF/50V) ausgetauscht werden soll, wenn die muting Transistor aktiviert ist.
    habe den C609 nicht nicht getauscht, da ich noch auf des Ersatzteil warte.

    habe auf dem Schaltplan noch nicht ganz nachvollziehen können, wo hier der Lautsprecher angeschlossen wird. Erkennt das jemand von Euch?

    danke und VG

    Yeong

  3. #23
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    Hallo Yeong!
    Schau mal hier:
    "2SC2785 Cross Reference - Electronic Circuits, TV Schematics, Audio" https://english.electronica-pt.com/c...ce?ref=2SC2785
    Edit: Charles hat Recht. Da liegt Gleichspannung am Ausgang. Stimmen denn die Spannungen alle?
    Edit2: Die Endstufen Transen zu bekommen, dürfte eine Herausforderung werden.
    Gruß
    Arnim
    Geändert von ArLo62 (14.01.2021 um 17:18 Uhr)
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  4. #24
    Chef Benutzer Benutzerbild von Kleinhorn
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    Standard

    Du hattest BD546 geschrieben...hast Du dann nach dem gesucht ? BC 546 muß es heißen...
    Ich hatte mich weiter oben vertan, hab das aber korrigiert...das ist die Reihe 546,547,548,549,550
    BC546 gab es bei Ebay mit fast gleicher Hfe von Kessler Elektronik...1 Euro+ Versand. Hfe hab ich gemessen.
    Wie schnell ist nix gemacht....

  5. #25
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    Ups, ne klar bd546 gibt es nicht. Schreibfehler, tut mir leid
    Der BC546 ist ein Standardtyp. Milliardenfach verbaut.
    Ich suche nur gerade nach den Endstufentransistoren. Die Service Doku zum Sub ist nicht gerade toll.
    Gruß
    Arnim
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  6. #26
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    Ich sehe den LS Anschluss gerade auch nicht. Das wäre nämlich an dem Knoten wo die Drains von Q601 und Q602 zusammengehängt sind.

    Die Endstufe hat übrigens gewisse Ähnlichkeiten mit der ABACUS Endstufenschaltung.

    Interessant: Dieser Sub hat sogar einen Limiter eingebaut !

    Gruss

    Charles

  7. #27
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    Hallo Arnim,

    dürft ich einmal fragen, wo Du die info bzgl. BD546 gefunden hast?
    Hi Arnim,
    ich meinte Dich gar nicht...
    Wie schnell ist nix gemacht....

  8. #28
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    Zitat Zitat von phase_accurate Beitrag anzeigen
    Ich sehe den LS Anschluss gerade auch nicht. Das wäre nämlich an dem Knoten wo die Drains von Q601 und Q602 zusammengehängt sind.

    Die Endstufe hat übrigens gewisse Ähnlichkeiten mit der ABACUS Endstufenschaltung.

    Interessant: Dieser Sub hat sogar einen Limiter eingebaut !

    Gruss

    Charles
    Hsllo Charles!
    Genau! Da fehlt ein Punkt. Seltsam. Und ginge nach dem Kontaktpaar BC601. Bin heute doof...
    Gruß
    Arnim
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  9. #29
    Chef Benutzer Benutzerbild von Kleinhorn
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    Hi...
    ich verstehe die Schaltung nicht, da auch was vor dem Gleichrichter hängt. Die Mosfet scheinen ja die Endstufe zu bilden. Der Ausgang scheint ja der Punkt BC601 zu sein.
    Kein Plan..nicht genug Wissen um sowas...aber ich würd mir mal die beiden Elkos 6800 µf anschauen.
    Im I-net gibt es ein Bild von einer B+W ASW Endstufe mit eben diesem Problem. Ist da was augenscheinlich ausgelaufen, Deckel gewölbt oder Riss zu sehen ?
    Wie schnell ist nix gemacht....

  10. #30
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    Die Endstufentransistoren sind TMos. Bekommt man bei zB Mouser, auch bei Ebay..einer gebraucht. Ich kann nur hoffen, dass die nicht gematcht waren. An dieser Stelle würde ich dann nämlich aufgeben...
    Wie schnell ist nix gemacht....

  11. #31
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    @taepoong
    (Weiter Infos an deiner Person mache ich in Zukunft von Nennung deines Vornamens abhängig)

    Dein Problem ist nicht der Meeting-Transistor, der eigentlich Muting-Transistor heißen müßte.
    Deine Endstufe ist hin da sie DC am Ausgang hat.

    B&W macht es sich (wie auch Mivoc AM XYZ) einfach und hat kein ordentliches Relais in der Lautsprecherleitung.

    Funktionsweise des Mutetransistors Q608 (2SC2785):
    Bei laufenden Verstärker wird der Kondensator C609 über die Diode D609 im 100Hz-Takt entladen, so das Q606 offen ist. Damit ist Q607 über R627 durchgeschaltet. (Der C610 verhindert den Einschalt-Blop) R628 hat transistorseitig fast Masse, so dass über die Diode D610 kein Spannung von mehr als etwa -0,7 Volt an die Basis von Q608 kommt.
    Die negative Spannung kommt über R629.
    --> Der Mutetransistor Q608 ist offen, die Schaltung könnte auch ohne ihn laufen.

    Wenn der Subwoofer ausgeschaltet wird ist die Situation aber ein andere:
    Der 100 HZ-Takt fehlt, die Endstufe geht aber noch durch die 2*6800µF Elkos.
    Ohne 100Hz-Takt schließt Q606, Q607 ist offen, Q608 erhält über R628 genug Basisspannung und schließt damit das Eingangssignal kurz.
    --> Der Ausschaltblop wird damit (nahezu) verhindert.

    Als Ersatz an dieser Stelle kann jeder Transistor verwendet werden, der von der Kollektor-Emitter-Spannung her passt. Q608 braucht nur An und Aus können!

    Und noch ein Hinweis für den Fehler in deiner Endstufe:
    In erster Linie handelt es sich dabei meist um mechanische Fehler wie defekte Potis, kalte Lötstellen....
    Nr. 2 sind die Halbleiter, die einen Defekt haben könnten, dies sind in der Endstufe:
    IC601 NJM5534 (heißt in Europa NE5534)
    Q603 2SC2003
    Q604 2SA954
    Q609 2SC2785
    Q610 2SD1189
    Q601 MTP12P10
    Q602 MTP10N10E

    Die Endfets (MTP12P10 und MTP10N10E) sind von On und sind z.B. bei Mouser verfügbar.

    Was kostet das Zeug?
    Willst du die alle ausmessen?

    Ich bin da sehr radikal unterwegs!

    Gruß
    Thomas


  12. #32
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    Zitat Zitat von ThomasF Beitrag anzeigen
    @taepoong
    (Weiter Infos an deiner Person mache ich in Zukunft von Nennung deines Vornamens abhängig)

    Dein Problem ist nicht der Meeting-Transistor, der eigentlich Muting-Transistor heißen müßte.
    Deine Endstufe ist hin da sie DC am Ausgang hat.

    B&W macht es sich (wie auch Mivoc AM XYZ) einfach und hat kein ordentliches Relais in der Lautsprecherleitung.

    Funktionsweise des Mutetransistors Q608 (2SC2785):
    Bei laufenden Verstärker wird der Kondensator C609 über die Diode D609 im 100Hz-Takt entladen, so das Q606 offen ist. Damit ist Q607 über R627 durchgeschaltet. (Der C610 verhindert den Einschalt-Blop) R628 hat transistorseitig fast Masse, so dass über die Diode D610 kein Spannung von mehr als etwa -0,7 Volt an die Basis von Q608 kommt.
    Die negative Spannung kommt über R629.
    --> Der Mutetransistor Q608 ist offen, die Schaltung könnte auch ohne ihn laufen.

    Wenn der Subwoofer ausgeschaltet wird ist die Situation aber ein andere:
    Der 100 HZ-Takt fehlt, die Endstufe geht aber noch durch die 2*6800µF Elkos.
    Ohne 100Hz-Takt schließt Q606, Q607 ist offen, Q608 erhält über R628 genug Basisspannung und schließt damit das Eingangssignal kurz.
    --> Der Ausschaltblop wird damit (nahezu) verhindert.

    Als Ersatz an dieser Stelle kann jeder Transistor verwendet werden, der von der Kollektor-Emitter-Spannung her passt. Q608 braucht nur An und Aus können!

    Und noch ein Hinweis für den Fehler in deiner Endstufe:
    In erster Linie handelt es sich dabei meist um mechanische Fehler wie defekte Potis, kalte Lötstellen....
    Nr. 2 sind die Halbleiter, die einen Defekt haben könnten, dies sind in der Endstufe:
    IC601 NJM5534 (heißt in Europa NE5534)
    Q603 2SC2003
    Q604 2SA954
    Q609 2SC2785
    Q610 2SD1189
    Q601 MTP12P10
    Q602 MTP10N10E

    Die Endfets (MTP12P10 und MTP10N10E) sind von On und sind z.B. bei Mouser verfügbar.

    Was kostet das Zeug?
    Willst du die alle ausmessen?

    Ich bin da sehr radikal unterwegs!

    Gruß
    Thomas
    Hallo Thomas,
    vielen Dank für die ausführlich Antwort. Mein Vorname ist Yeong. :-)
    optisch sehen alle Lötstellen unauffällig aus, Die Elkes sehen auch unauffällig aus, nicht ausgelaufen, nichts vorgewölbt.
    die einzigen Potis sind auf der Pre-amp Platine. Wenn diese nicht angeschlossen ist, tritt der Fehler ja auch auf, so dass es diese Potis nicht sein können.
    Bin mir auch nicht sicher, ob ich den ganzen Aufwand treiben soll. daher auch meine Frage bzgl. des Hypex DS 2.0 Moduls. ist zwar etwas stärker 175 W an 4 Ohm. der AS6 hat 100 W an 5 Ohm.
    aber da ich den SW nicht mal annähernd mit Volllast laufen lasse, wäre das eine Alternative.
    Ich habe das DS 2.0 Modul aber noch gehört und kann daher nicht viel Dazu sagen wie es sich im direkten Vergleich zum BW Verstäkermodul anhört. Daher auch meine Frage ins Forum, ob es da vielleicht Erfahrungen gibt. Hypex ist ja nun nicht so schlecht.
    Ich würde mir aber auch die Packung geben, und alles auslöten und testen.
    wenn das ding dann noch mal 20 Jahre läuft.....

    LG
    Yeong

  13. #33
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    Ich würde erstmal die Kosten zusammentragen...Mouser ist raus, da kein Bestand der Mosfet. Bei Ebay scheint man noch Glück zu haben...
    Zum Hypex kann ich Dir dann leider auch keine Info geben. Gibt es das denn noch oder nur gebraucht ?
    Vielleicht wäre ein Monacor SAM eine Alternative. Die Leistung kann man eh begrenzen. Was mir ähnlich wie bei Mivoc nicht gefällt, ist die 3 dB Bassanhebung...warum macht man das ? kA...

    Pedda
    Wie schnell ist nix gemacht....

  14. #34
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    Zitat Zitat von Kleinhorn Beitrag anzeigen
    Ich würde erstmal die Kosten zusammentragen...Mouser ist raus, da kein Bestand der Mosfet. Bei Ebay scheint man noch Glück zu haben...
    Zum Hypex kann ich Dir dann leider auch keine Info geben. Gibt es das denn noch oder nur gebraucht ?
    Vielleicht wäre ein Monacor SAM eine Alternative. Die Leistung kann man eh begrenzen. Was mir ähnlich wie bei Mivoc nicht gefällt, ist die 3 dB Bassanhebung...warum macht man das ? kA...

    Pedda
    hmmmm.
    Hypex habe ich mal vor Jahren neu gekauft. habe nie Zeit gehabt die zu verbauen.
    Ich werde mal die Kosten zusammenstellen. über Ebay UK bekomme ich alle teile zusammen.
    Monacor? Hmmm. habe ich selbst nie gehabt. aber was ich so gelesen habe, war das nicht so überzeugend. die Meinung scheint da weit auseinander zu gehen.
    habe mir bisher nur die Monacor Folienkondensatoren geholt um meine Weichen zu überholen.
    Hypex, so dachte ich jedenfalls, wäre in der Klasse von IcePower (B&O) Modulen.

    Ich fange mal an rauszulösen und zu messen......
    komplett Erstzen durch ein neues Amp Modul kann ich ja immer noch.

    Danke fürs Feedback.

  15. #35
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    Zitat Zitat von ArLo62 Beitrag anzeigen
    Hsllo Charles!
    Genau! Da fehlt ein Punkt. Seltsam. Und ginge nach dem Kontaktpaar BC601. Bin heute doof...
    Gruß
    Arnim
    Habe auf der Platine nachgeschaut. LS Ausgang ist BC602. ist, glaube ich, auf dem Schaltplan falsch bezeichnet. Der gebrückte BC601 ist auf der Platine mit einem Jumper geschlossen. Also ist wohl der rechts aussen liegende BC601 der eigentliche BC602 und damit der LS Anschluss.
    Geändert von taepoong (16.01.2021 um 18:53 Uhr)

  16. #36
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    Hallo Yeong,
    ein paar Anmerkungen zu der Elektronik:

    BC601 (2* vorhanden)

    Die Brücke parallel zu R630 wird für die Einstellung des Ruhestroms entfernt.


    Habe vom Schaltplan auf Seite 1 das "unnötige" Zeug entfernt.
    Der obere Teil ist das Ein- Ausschalt-Muting, hatten wir schon.
    Unten das Schaltungsteil mit OP602 und Q605 erweitert den Tiefbass bei geringen Lautstärken. (Habe ich mir aber noch nicht genauer angesehen.)



    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Unbenannt.png
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Größe:	143,2 KB
ID:	58451

    Übrig ist der eigentliche Verstärkerteil. Die fehlende Verbindung (rot) habe ich ergänzt.

    Die beiden Endtransistoren ist nix spezielles für Audio. (Schau doch mal ins Datenblatt).

    Auch passen der P- und N-Kanal nicht so richtig zusammen (Stromfestigkeit).
    Dafür lässt sich sicher eine Alternativen finden.


    Die Schaltung erinnert mich an einen uralten Elektorentwurf aus dem Halbleiterheft 79. Noch mit bipolarer Endstufe aber mit Ansteuerung der Halbleiter über die Stromversorgung des OPs.

    Zu finden z.B. hier:
    https://www.elektormagazine.com/maga...r-197907/58401

    Wenn du an der Fehlersuche noch weiter arbeiten möchtest solltest du als erstes die beiden Endfets auslöten.
    Ist die Ausgangsspannung dann nahezu 0 Volt?


    Bei den Halbleitern einer defekten Endstufe bin ich recht radikal unterwegs, ich ersetze sie ohne ausmessen alle, wenn Ersatz verfügbar.
    Und das obwohl ich eine passende Laborausstattung habe (Oszilloskop, Signalgenerator, Netzteile....) Die Fehlersuche dauert einfach zu lange. Raus und neu ist da schneller.
    Preislich ist das auch überschaubar. Es sind 3* TO92, 1* TO126 und 2*TO220. Die 4 Kleinen dürften für < 5.-€ zu haben sein.



    Ersatz dürfte mit europäischen Transistoren, also BC und BD möglich sein, wenn du Ersatz bei japanischen Transistoren sucht kann ich dir http://www.kessler-electronic.de empfehlen. Die haben eine große Auswahl in diesen Transistoren und der Versand bringt einen auch nicht um.


    Gruß
    Thomas


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