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  1. #41
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    Also das mit dem "Referenzfähig" halte ich persönlich für Unsinn bzw. bereits zu hoch gegriffen.
    Zunächst mal sollte sich zeigen, ob man überhaupt mehrere Leute (die natürlich ihre eigenen Vorstellungen haben) unter einen Hut bekommt.
    Das dann kein Mist zusammen-geschräubelt wird, liegt doch schon klar auf der Hand .......... anbetracht der Leute aus diesem Forum, die zu diesem Vorhaben zusammenkommen.
    Ich würde mein Augenmerk darauf richten, etwas zu "produzieren", was von der Industrie so nicht zu bekommen ist ( z. B. weil zu aufwändig in der Fertigung).
    Meine Meinung: Wenn die Ziele zu hoch gesteckt, wird die Sache wahrscheinlich wieder nur zerredet

    ......... modularer Aufbau halte ich jedoch schon mal für einen guten Ansatz

    Gruß
    Arvid

  2. #42
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    Standard

    Zitat Zitat von a.j.h. Beitrag anzeigen
    Hattest du nicht mal Schwingungsanalysen von Gehäusewänden versucht zu simulieren?
    Per FEM.
    Ich hab das schon mal gemacht und danach eine Bassbox entwickelt - also keinen Subwoofer sondern was für E-Bass.

    Würde bei dem Projekt auch gerne mit beitragen, insbesondere CAD und ein paar bunte FEM-Bildchen, falls keine stark anisotropen Materialien verwendet werden. MDF sollte gut gehen. Damit lassen sich auf jeden Fall fragen beantworten, ob Verstrebungen zu dünn ausgelegt sind oder selber zu schwingen anfangen. Sowie natürlich die Position und Form von Verstrebungen. Die absoluten Frequenzen müsste man einmal testen, ansonsten kann man aus z.B. einer FEM Eigenfrequenz und -Form-Analyse immerhin sehen, wo problematische Flächen sind und was konstruktiv eine Verbesserung ist und was eher nicht.

    Die Schallwand z.B. kann man vermnutlich nicht wirklich gut berechnen, da einem Biegesteifigkeiten der Chassis vermutlich fehlen. Falls die überhaupt relevant sind (?). Wie immer müsste man die FEM-Sachen dann halt gut interpretieren und verstehen. Wie gesagt, ich kann nur das Gehäuse isoliert berechnen / abschätzen, kein gekoppeltes akustisches / mechanisches Modell bauen.

    Kann auch gerne Zeichnungen ableiten und ggf. das eine oder andere Rendering anwerfen. Unterschiedliche CAD-Modelle exportieren usw. Was auch immer hilft. Verwende Fusion 360 und kann die ganze Konstruktion natürlich jedem Interessierten freigeben.

    Zitat Zitat von chinakohl Beitrag anzeigen
    Also das mit dem "Referenzfähig" halte ich persönlich für Unsinn bzw. bereits zu hoch gegriffen.
    Zunächst mal sollte sich zeigen, ob man überhaupt mehrere Leute (die natürlich ihre eigenen Vorstellungen haben) unter einen Hut bekommt.
    Absolut richtig und bei soetwas immer der schwierigste Punk.

    Zitat Zitat von chinakohl Beitrag anzeigen
    Ich würde mein Augenmerk darauf richten, etwas zu "produzieren", was von der Industrie so nicht zu bekommen ist ( z. B. weil zu aufwändig in der Fertigung).
    Sehe ich genauso.

    Beste Grüße,
    Dale.
    Geändert von Dale (02.01.2021 um 23:02 Uhr)

  3. #43
    Karton Verwerter
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    Zitat Zitat von Darakon Beitrag anzeigen
    Was denkt ihr?
    Top! Sehr gute Idee. FAST, Doppel-WG, dickes Horn+Kompri, enge/breite Abstrahlung.... alles von 8" (mal n) nach oben hin dabei. So könnte jeder seine "Basis" entwickeln und die Daten für die Weiche veröffentlichen. Das "Obendrauf" wird gemeinsam entwickelt und auf eine Hand voll Varianten beschränkt. Mich persönlich würden die verschiedenen Ansätze "Obendrauf" sehr reizen, die Basis kann jeweils optimal auf den Raum angepasst ausgelegt werden.

    Mit FEM kann ich zum Teil helfen, mit CAD generell gut. Fusion 360 oder PTC Creo habe ich, die meisten anderen bei Bedarf. Ansys beherrsche ich nicht wirklich, aber daran arbeite ich. Selbes mit ABEC für BEM (ich fauler Sack :/). Aber ich denke da haben wir mit 3eepoint und seiner Erfahrung mit Comsol bereits sehr gute Möglichkeiten

    PS: Wenn Aurora auch noch dazu passt hätten wir sogar den DSP aus dem Forum..... fehlen nur mehr die Treiber
    Endstufen mal außen vor, die klingen eh alle gleich. Ergo langweilig. //Sarkmuskulus

  4. #44
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    Standard

    Kinder,


    KinderKinder,


    eigentlich bin ich ja hier, um etwas zu lernen, aber so wie's zur Zeit aussieht, habe ich es mit höchst enthusiastischen und wenig strukturierten jungen Leuten zu tun; lernen kann ich zur Zeit nix, begreife nämlich ü-ber-haupt nicht, was hier abgeht.

    Ausgegangen sind wir von einem Faden, der das Ziel vorgab, Moment, ah ja: 'einen perfekten Lautsprecher zu bauen, einen, der alles richtig kann; wie müsste dieser Lautsprecher aussehen? Wie müssen die Chassis beschaffen sein? Lassen wir den WAF mal aussen vor.'
    Ich verstehe das als eine ganz klar technische Fragestellung, und es sind sogar schon Randbedingungen skizziert, die wohl noch ein bißchen präzisiert werden müßten.
    Aber dann schaut Euch die etwa 150 Beiträge dazu und in diesem Spin-Off an und sortiert alles aus, was nicht zur Beantwortung der gestellten Frage beiträgt, dann bleibt imo verblüffend wenig übrig.
    Die Diskussion ufert aus und nach ca. 100 Beiträge wird dieses Spinoff hier gebildet, Thema 'Gemeinsam-über-das-Forum-ein-Projekt-machen' -- äh, ja, eine Kegeltour?

    Nee, Lautsprecher bauen, vielleicht, aber erstmal konstruieren, nee -- ja -- doch, auch Ressourcen sammeln, und Organisationsstruktur bilden -- aber wofür? Der ideale Lautsprecher wird doch bereits im Faden nebenan entworfen (und an einem sehr kalten Tag fertig, wenn das so weitergeht), was wollen wir hier also? Naheliegend fände ich, eine Struktur zu bilden, um den aus dem Ruder laufenden Nachbarfaden in den Griff zu kriegen, am einfachsten vielleicht durch Engagement des krisenfesten John 'Order' Bercow .... oder soll es eine Struktur werden, um das Ergebnis aus dem Nachbarfaden in die Tat umzusetzen? In dem Fall dürften wir uns hier aber nicht in den Konstruktionsprozeß nebenan einmischen oder, Gott bewahre, anfangen, selber zu entwerfen, also keinesfalls Raumprobleme (?) oder Modularität diskutieren.

    Erklär mir mal jemand ....

    Verzweifelt grüßt

    Onkel Alfred
    Geändert von Onkel Alfred (03.01.2021 um 00:36 Uhr)

  5. #45
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von Onkel Alfred Beitrag anzeigen
    Erklär mir mal jemand .... ....

    Verzweifelt grüßt

    Onkel Alfred
    Tja Onkel Alfred,
    wir sind zwar alles Kinder, aber im Vergleich zu dir doch ziemlich erwachsen und wahrscheinlich auch deutlich älter.
    Deine überheblichen Anreden kannst du dir sparen.
    Stelle deine Fragen doch bei der Sendung mit der Maus, wir sind hier in diesem Threadl keine Erklärbären.
    Hier geht es um konstruktive Arbeit und nicht um Grundlagen der Lautsprechertechnik.
    Möchtest du wirklich etwas erklärt haben, starte einen entsprechenden Thread. Hier ist kein Platz dafür.
    Etwas erkläre ich dir doch, wir haben hier etwas gegen Trolle, die recht interessante Threads mit abstrusen Behauptungen und Fragen versuchen zu sprengen.
    Jrooß Kalle
    Geändert von Kalle (03.01.2021 um 01:16 Uhr)

  6. #46
    Noch Anfänger
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    Standard Hoffe, hier wird nichts kaputt diskutiert

    Hallo zusammen,

    ich finde es Klasse was hier gerade organisiert wird. Es ist klar das dieser LS nicht jedem gefallen wird/kann.

    Lasst doch einfach die Teilnehmer mal in Ruhe hier was machen....

    ich lese auf alle Fälle gerne mit weil ich es spannend finde.

    PS: Wenn es um einen AMT mit Waveguide geht (habe ich irgendwo hier gelesen) könnte ich ein Paar AMT24 von Harwood beisteuern, habe da zur Zeit keine Verwendung für
    Geändert von Willi (03.01.2021 um 02:07 Uhr)
    Grüße aus dem Emsland

    Willi

  7. #47
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    Um hier mal wieder konkreter zu werden, will ich mal meine Hoch-Mittelton und 12" Basskandidat(en) für das mittlere Modularsystem vorstellen:
    ---
    Im Hoch-Mittelton:

    Faital HF10AK (vielleicht besser in der 16Ohm Version, da im Aktiv Betrieb weniger rauschen)

    Der Treiber ist toll, quasi ein TAD 2001 für "Arme" :-)

    https://faitalpro.com/en/products/HF...p?id=502010111

    Als Horn würde ich das 60X50 Grad LTH102 von Faital vorschlagen:

    https://faitalpro.com/en/products/HF...p?id=903010110

    Oder das etwas breiter (80X60) strahlende XT1086 von Eighteensound:
    http://www.eighteensound.com/media/W...XV0/XT1086.PDF

    Trennung sicher irgendwo um die 1,5KHz.

    Alternativen als Treiber: BMS4550, Celestion 1747, etc..
    Hornalternativen: MRH200
    ---

    Im Bass kann ich mir weiterhin sehr gut den Faital 12PR320 vorstellen. Der wird/wurde in der nahen Vergangenheit des Öfteren eingesetzt:

    https://faitalpro.com/en/products/LF...p?id=101050135

    Hier einige Projekte mit dem Bass:

    Troel Gravesen:
    http://www.troelsgravesen.dk/Faital-3WC-15.htm

    DIYAUDIO.com Forumprojekt:
    https://www.diyaudio.com/forums/mult...onkey-box.html

    Mezzo Calpamos:
    https://youtu.be/axntbQT0f7c


    Alternativen dazu: Celestion TF1225, Monacor SP12/200PA
    ---

    Gerade bei den Chassis macht Sammeleinkauf wirklich Sinn.
    Der Faital 12PR320 lässt sich sicher für 100€ pro Stück einkaufen, genauso der HF10AK. Für das Horn wird knapp 50€ fällig.

    Damit wäre man bei knapp 250€ Chassis und Horn pro Seite!


    LG Hauke

  8. #48
    für ein paar dB mehr...
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    Wenn ich mir was wünschen dürfte, wär das ein CD-Horn bzw. Waveguido für den Dayton AMT pro 4.
    Eine solche Entwicklung wäre möglicherweise für etliche User interessant, die sich einen TPL 150 H nicht leisten können oder wollen.

    Gruß
    Bernhard
    ... und im übrigen plädiere ich für Gelassenheit

  9. #49
    ich drucke ‚auf Gehrung‘ Benutzerbild von SNT
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    Guten Morgen zusammen,

    in der Zwischenzeit wurde ja schon eifrig diskutiert wie ich sehe. Aktuell sind keine weiteren Mitglieder dazugekommen und die Bestandsaufnahme der Manpower hat sich also stabilisiert. Ich würde ganz gerne die beiden nächsten Wochen die Diskussion hier weiter offen halten, falls noch jemand mitmachen möchte.

    Natürlich wirds hier im Forum immer welche geben, die auch mal Kritik üben. Das ist kein Problem. Schliesslich gehört das Zusammenfinden mit dazu, ich plädiere also für Null Aufregung in diesem Thread. Wer kritisiert, kritisiert halt. Das kratzt niemanden und meistens kann man ja was positives mitnehmen. In der Regel werden wir wohl den Ideen und Vorschlägen der Teilnehmer eine höhere Prio einräumen, aber es ist immer gut, wenn Vorschläge auch von Nichtteilnehmern kommen. Wenn man sich nervt fühlt, dann hilft es daran zu denken, dass es hier niemand aber auch never ever böse meint und dass man davon ausgehen kann dass wenn jemand hier was schriebt es gut meint.

    Zurück zum roten Faden und zum Setzen von Vorgaben. Ich notiere ab und zu die Vorgaben im Eingangspost. Wenn ich den Inhalt der Infos falsch interpretiere und jemand nicht einverstanden ist, dann bitte hier seine Meinung äußern, um das nochmals zu überarbeiten.

    Das ist aktuell gesetzt:

    - Nicht kommerziell
    - Warum machen wir das: Weil wir zusammen gemeinsam eine Box entwickeln wollen


    Es gilt zu Klären, wie wir (nach der Planung/Simulation/Konstruktion auf dem Papier) was und wie handwerklich umsetzen, also wie wir was und wann physisch auf den Tisch bekommen:

    A,) Wenn wir nach der Planung, Simulation und Konstruktion ein Boxenpärchen bauen:

    —> Möglichkeit 1: dann müssen wir die Pärchen entweder jeweils herumschicken (ala Ringversuch). Dann kämen halt jedesmal Versandkosten auf den jjeweiligen Versender auf uns zu. Der der das/die Boxen hat baut seinen Part/Verbesserung dazu. Plus ist dass jeder Entwicklungs-Schritt immer nacheinander erfolgen könnte. Wenn also zu Beginn des Aufbaus einer Transportbox ist, dann könnte dieser aktuelle Schritt im Forum schön dukumentiert werden, ohne dass gleichzeitig alle loslegen. Die Schritte wären also zwangsläufig hintereinander und gut Nachvollziehbar über die Leser im Forum.

    —> Möglichkeit 2: Ermittlung einer Zentrale, zu der die handwerklich gefertigten Teile verbaut werden. Das würde keinen Versand kosten, wäre aber nicht so straight forward. Da fallen mir jetzt nicht so viele Vorteile dazu ein.

    —> ?

    B) Wir bauen mehrere Boxen, also dann logischerweise jeder für sich:

    —> Möglichkeit1: Jeder beschreibt seinen Entwicklungspart, zB. Terminal und dann bauen alle daheim zusammen nach, ... oder auch nicht und halt dann anders. Wäre auch eine Variante, nur dass es halt am Ende voelleicht kein richtiges gemeinsames Projekt wäre, aber: Na und? Am Ende auch interessant was dabei rauskäme, ginge eher in Richtung Experiment.



    Im übrigen finde ich, sollten wir uns eine Deadline für neue Teilnehmer setzen ( zum Beisipiel bis zum 10.1) und uns möglichst früh über Telco, Telefon o.ä die Sache persönlich besprechen und Lösungen für den Ablauf finden. Schriftlich würden wir uns hier die Finger wund schreiben....

    Also bitte ich um die Kontaktdaten aller Teilnehmer per PM, ich mach dann eine Liste und verteile sie.

    Termine für die handwerklichen Tätigkeiten würde ich grundsätzlich nicht vereinbaren, vielleicht nur für die Telcos.

    Was meint ihre welches Vorgehen besser wäre oder habt ihr andere Vorschläge?

    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (03.01.2021 um 10:21 Uhr)
    Ich unterstütze Paul Ellis bei seiner Entwicklung 3D gedruckter Chassis
    www.polymate3d.com

  10. #50
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Etwas erkläre ich dir doch, wir haben hier etwas gegen Trolle, die recht interessante Threads mit abstrusen Behauptungen und Fragen versuchen zu sprengen.
    Hi Kalle,

    so trollig fand ich den Kommentar garnicht ... vielleicht nicht ganz stilsicher formuliert ..... egal .....

    Ich vermisse auch eine gewisse Ordnung und Disziplin in der Diskussion. Der "beste" Lautsprecher beginnt sicher nicht damit, dass jeder sein Vorstellungen und Vorlieben zum besten gibt. Aus beruflicher Erfahrung würde ich sagen, technische Projekte brauchen eine klare Zielvorgabe ...ein abgestimmtes klares, von allen, die mitmachen wollen akzeptiertes Anforderungsprofil, bevor man die Technik diskutiert. Also sind Beiträge wie ....wir sollten dieses Chassis nehmen oder auf jedenfall Horn und/oder Bassreflex oder/und DSP/passive Weiche .... so in der Art, in meinen Augen nicht zielführend. In der Zielvorgabe sollten so Sachen stehen wie Preisklasse, äussere Größe, maximale Lautstärke, Zielgruppe (z.B. WAF oder Männerbox), was soll der Lautsprecher können .... (zum Beispiel, wie tief soll er runter gehen ...Kino oder klassische Musik), für welche Umgebung ..... (z.B. welcher Raum, welche Art von Verstärker, welches Abstrahlverhalten). Wenn man das klar hat, dann wird es leichter die Technik dafür zielführend zu diskutieren. Oft stellt man fest, das Technik nur deswegen diskutiert wird, weil man eine Anforderung noch nicht klar formuliert hat.

    Muss man aber natürlich nicht so machen...man kann auch einfach davon schwärmen wie jeder es sich schon immer mal erträumt hat. Die Frage ist halt, will man ein Lautsprecher bauen oder Luftschlösser ...... ohhhhhh ....Habe ich jetzt auch getrollt?

    Herzliche Gruesse
    Michael

  11. #51
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    Ich fände ja einen Technologieträger Klasse. Irgendwas womit CD zwischen Schröderfrequenz und 10 kHz möglich ist. Und dann verschiedene Abstrahlwinkel realisieren. 60*60, 90*40, 120*60 und für sehr große moderne (kahle) Räume noch 60*40. Dann hat man zumindest mal ernsthaft was zu entwickeln. Bei so einem Vorhaben hätte ich dann auch Interesse teilzunehmen.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  12. #52
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Darakon
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    Guten Morgen,

    das mit 'modularen Baukasten' war nur eine Idee. Wenn sich die Teilnehmer auf einen Lautsprecher einigen können, der alle begeistert, wäre das auch gut (und einfacher umzusetzen).

    @ Hauke:
    sieht als Konzeptansatz vielversprechend aus!

    @ Bernhard:
    AMT mit Waveguide finde ich auch spannend

    Beides allerdings Konzepte, die ich bisher so nicht gebaut habe. Aber gerade deshalb spannend für mich!

    @ Onkel Alfred:
    Für mich auch rumgetrolle. Viel Text, wenig konstruktives.

    @ newmir:
    so sieht konstruktive Kritik aus. Normalerweise würde ich auch den von dir vorgeschlagenen Weg gehen.
    Ich finde allerdings den Ansatz von Sven gut, erstmal 'nicht technische' Ziele zu definieren.
    Gerade empfinde ich das noch als 'Brainstorming'-Phase (auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag) in der es erstmal darum geht alle Teilnehmer von einer Idee zu begeistern.

    Edit:

    @Onno
    würde mich freuen, wenn du mit dabei wärst!
    Kannst du deine Idee noch etwas genauer ausführen?
    Geht das auch in die 'modulare' Richtung? Wie würdest du die unterschiedlichen Abstrahlverhalten technisch realisieren?
    Geändert von Darakon (03.01.2021 um 10:41 Uhr)

  13. #53
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    Die Abstrahlcharakteristik als Variable sehe ich technisch als sehr zielführend an, jedoch möchte ich ein Projekt wie dieses nicht ausschließlich auf CD beschränken.
    Über Treiberwahl und jeweils angepasste Waveguides/Hörner lässt sich so ziemlich alles abdecken. Ohne Tricks wird jedoch CD bis Schröder (Pi mal Daumen 300 Hz) schwierig. Breite LS und große TT ala JBL M2 gehen natürlich und wären meine Wahl. Dennoch nicht ganz leicht.

  14. #54
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    Zitat Zitat von Darakon Beitrag anzeigen
    ..... Normalerweise würde ich auch den von dir vorgeschlagenen Weg gehen .......
    Gerade empfinde ich das noch als 'Brainstorming'-Phase (auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag) in der es erstmal darum geht alle Teilnehmer von einer Idee zu begeistern.
    Darum geht es ja gerade .... solange Du Brainstorm machst, begeisterst Du zwar viele, weil "die Idee" so unpräzise ist, dass sich jeder darin wiederfindet. Aber sobald die Idee dann präzise wird, springen viele wieder ab, weil es halt nicht ihre Idee ist. Was Onno formuliert hat ist eine perfekte Zielvorgabe. Die kann man doch jetzt diskutieren ....ist das wirklich wichtig? Will man das? Eins ist mal sicher .... wenn man eine Eierlegende Wollmilchsau anstrebt, die alles kann wird es teuerer. Deswegen wäre es doch schön zu wissen ...wie teuer darfs denn werden? Man kann ja später, wenn man die Technik diskutiert immer noch sagen .....ok, das Ziel streichen wir, weil es nicht mit den anderen Vorgaben zusammen passt. Aber wenn Du jedes mal gleich die Technik diskutierst und das Ziel am Ende nur einen Minderheit will, verschwendest Du eine Menge positive Energie. Und Du bekommst keine Ordnung in eine Diskussion, die immer wieder Technik und Ziel verwechselt. Und Du bekommst viele Leute, die mitreden, aber nur wenige, die am Ende die harte Arbeit machen wollen oder können.
    Herzliche Gruesse
    Michael

  15. #55
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    Ich halte einen modularen Ansatz für zu kompromissbehaftet. Wenn man wirklich über den kompletten relevanten Frequenzbereich ein kontrolliertes Abstrahlverhalten erzielen möchte, kann man sich das meiner Meinung nach nicht leisten, oder man muss unnötig viel Material auffahren. Nils hat mit seinem Quasikoax und der Aries-M zwei mögliche Wege gezeigt, D&D C8 oder die kii three gehen in eine ähnliche Richtung. Ich finde auch Danleys Ansatz mit großen Schallführungen und mehreren wegen die darauf arbeiten Beachtenswert. Welches Konzept man an Ende für welches Abstrahlverhalten in welchem Frequenzbereich wählt wäre der erste, nicht triviale Teil der Entwicklungsleistung. Edit: Vorher muss jedoch erstmal das Ziel klar sein.

    Gruß, Onno
    Geändert von Slaughthammer (03.01.2021 um 11:28 Uhr)
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  16. #56
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    Hallo,

    ich habe mal eine grundsätzliche Frage zum Begriff "Nicht kommerziell".

    Wird das Projekt als echtes Open Source behandelt, und wenn Ja unter welcher Richtlinie?
    Sollen dann auch alle Entwicklungswerkzeuge, die für das Projekt eingesetzt werden auch alle den strengen Open Source Richtlinien entsprechen?

    Wer sich mal einlesen will:
    https://opensourcedesign.cc/wiki/ind...ct_development

    Leider ist die Seite in Englisch.
    Gruß
    Rainer

  17. #57
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    Standard Lasst uns ein Projekt machen

    vom ersten Beitrag an war ich von dem Thema fasziniert. Viele spannende Vorschläge und noch viel mehr Fachknowknow was sich anbot. Ich fragte mich, was könnte ich beitragen. Lautsprecherbau, da bin noch Lehrling. Aber Projektorganisation und Ablauf da habe ich ein wenig Erfahrung.

    Wir bräuchten:
    - Vision (die wurde schon hinreichend dargelegt)
    - Usecase / Anwendungszweck der Box, um den Lösungsraum einzuschränken
    - Produktentstehungsprozess (hochtrabendes Wort, für wann soll was in welcher Reife vorliegen, wie brechen wir die Teilpakete auf)
    . Systemarchitektur (Chassis ART, GehäuseVarianten etc,)
    - Projektablaufplan zur Steuerung und Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses, wann was vorliegt.
    - Teammeetings, Kommunikationsplattform und eine Dokumentations plattform, auf der die Dokumente dauerhaft im einfachen Zugriff für alle zur Verfügung stehen, ich denke da z.B, an ein GITHUB Projekt und regelmässige kurze Treffen mit Skype, webex, teams oder für was auch immer wir uns da einigen können.
    - Pflichtenheft in dem wir aufführen, was wir implementieren wollen
    - Valdiderungsplan, in dem wir den Nacheweis der Thesen und Pflichten plannen.
    - eine LOP (offene Punkte und Task Liste inklusivier Risiken)

    Lässt man einen dieser Punkte weg, besteht immer die Gefahr, dass auch solche Projekte an diesen kleinen handwerklichen Organisationsfehler scheitern. Mein absolutes Lieblinsbuch zu dem Thema:
    Software Project Survival Guide (von Steve Mc Connenl)


    Wenn ihr möchtet könnte ich ich so das Projekt bei diesen Punkten unterstüzten,

    liebe Grüβe

    Markus
    Stift im dritten Lehrjahr
    --- BoahEy4 ---- ---SchSch---

  18. #58
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    Zitat Zitat von SNT Beitrag anzeigen
    Kalle: irritierter.
    Moin,
    ich habe meine freien Kapazitäten nüchtern abgeschätzt und muss erkennen, dass eine aktive Mitarbeit hier für mich zeitlich nicht machbar ist, was ich sehr bedauere. Aber ich habe so viele Projekte, so dass ich spätere Verpflichtungen kaum übernehmen kann.
    Ein großes modulares System habe ich gerade selbst in Arbeit.
    Ich möchte euch noch an Ollis Kommentar erinnern.
    Zitat Zitat von hoschibill Beitrag anzeigen
    Seid Ihr sicher, dass Ihr das wollt? Gute Bauvorschläge in allen Größen, Formen und Preisklassen gibt es schon zu hunderten.
    Und euch empfehlen anzusehen, was z.B. Dieter Aschenbach nettes im Programm hat. Er bietet schon lange Modulsysteme und anderes Interessante an, das einge der Vorschläge hier schon vorweggenommen hat.
    Dubletten sind hier ja nicht beabsichtigt. Eine Lücke wäre z.B. eine ausgefeilte TML mit mehreren 8 Zöllern.
    Ich hoffe, ich schaffe es hier weiter interessiert mitzulesen und nicht noch mehr irritierendes zu schreiben.
    Weitehin frohes Schaffen und Erfolg!
    Jrooß Kalle

  19. #59
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    Zitat Zitat von Rainer Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Sollen dann auch alle Entwicklungswerkzeuge, die für das Projekt eingesetzt werden auch alle den strengen Open Source Richtlinien entsprechen?

    Wer sich mal einlesen will:
    https://opensourcedesign.cc/wiki/ind...ct_development

    Leider ist die Seite in Englisch.

    Wie bitte soll das gehen?
    Wenn ich mit arta messen, müsste ja arta ebenfalls open source sein; selbst der Schaltplan für ein LCR-Messgerät müsste dann offen liegen...
    IMHO ist das völlig unrealistisch!
    Liebe Grüße Willi

  20. #60
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard Open Source Lizenzmodell

    ich glaub das wird ein wenig missverstanden, nur wenn open source code verändert, genutzt wird muss dieser offengelegt werden. Das bezieht sich nicht auf die Entwicklungswerkzeuge.

    Es geht hier nur um den gewerbliche Nutzung der Entwiclung, wenn man vermeiden möchte, dass plötzlich ein Goldkehlchen als holländischer Käse wieder auftaucht (niederliändische Nachbau der Aurum) und dann man wirklich Nerv, Zeit und Geld investieren möchte dies zu unterbinden.

    viele Grüβe

    Markus
    Stift im dritten Lehrjahr
    --- BoahEy4 ---- ---SchSch---

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