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  1. #61
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Ich habe irgendwo mal die Vermutung gelesen, dass manche Hochtöner eine kleine Bohrung in den Bereich hinter der Membran haben, um VC-Displacement durch ganz normale Luftdruckschwankungen zu vermeiden. Ich kann aber nicht beurteilen, inwiefern da was dran ist.

    Ich könnte morgen mal die Frontplatte und die Schwingeinheit von einem meiner Sica LP110.28/380TW entfernen und mal von vorne in die Pohlkernbohrung pusten, um zu schauen, ob das Rückkammervolumen dicht ist. Soll ich?

    Viele Grüße,
    Michael

  2. #62
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    Kritischer sehe ich eher die Nebenkeule bei der simulierten 1,8 kHz Trennungen... ich fürchte, ohne Schallführung wird das nichts, dafür ist der 8" zu groß. Sind die Treiber wirklich so fix?

    PS: Jede Gehäusedetail mit lambda/2 zu begutachten hat schon was... aber ich denke, das meiste kann totgedämmt werden.
    PPS: Schallführung für den Bliesma wird schwierig, weil der Hals einfach recht groß ist.
    Geändert von BiGKahuunaBob (11.01.2021 um 19:57 Uhr)

  3. #63
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    Zitat Zitat von Jesse Beitrag anzeigen
    Und du bist dir zu 100% sicher, dass...

    ...der Hochtöner zu 100% dicht ist?

    ...die Kombination HT + Waveguide dicht ist?

    ...der Waveguide (mit dem daranhängenden Hochtöner bestimmt ein schönes Feder-Massesystem) mit seiner doch schon größeren Fläche nicht mitschwingt?
    Absolut dicht gibt's nirgendwo, nur definierte Leckagen...

    In den allermeisten Fällen werden HTs ja nicht in ein extra Gehäuse gepackt und werden durch einen TT/TMT/MT von hinten angeregt.
    Ich gehe daher davon aus das sie grundsätzlich als "dicht" konzipiert sind.
    Wenn da ein signifikanter Durchfluss wäre würde es ja regelmäßig die Membranen vorne rausdrücken, und von solchen Problemen bei HTs habe ich noch nie was gelesen oder gehört.

    Also ja, ich gehe davon aus das es kein grundsätzliches Problem gibt. Und wenn ich mir den Bliesma von hinten anschaue erwarte ich auch keine Produktionsfehler des HTs welche zu Undichtigkeiten führen könnten.


    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Ich habe irgendwo mal die Vermutung gelesen, dass manche Hochtöner eine kleine Bohrung in den Bereich hinter der Membran haben, um VC-Displacement durch ganz normale Luftdruckschwankungen zu vermeiden. Ich kann aber nicht beurteilen, inwiefern da was dran ist.

    Ich könnte morgen mal die Frontplatte und die Schwingeinheit von einem meiner Sica LP110.28/380TW entfernen und mal von vorne in die Pohlkernbohrung pusten, um zu schauen, ob das Rückkammervolumen dicht ist. Soll ich?

    Viele Grüße,
    Michael
    Ich könnte mir vorstellen dass entsprechende Bohrungen nach vorne über die Frontplatte existieren. Aber puste mal in deinen Sica und berichte dann!
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  4. #64
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Kritischer sehe ich eher die Nebenkeule bei der simulierten 1,8 kHz Trennungen... ich fürchte, ohne Schallführung wird das nichts, dafür ist der 8" zu groß. Sind die Treiber wirklich so fix?

    PS: Jede Gehäusedetail mit lambda/2 zu begutachten hat schon was... aber ich denke, das meiste kann totgedämmt werden.
    PPS: Schallführung für den Bliesma wird schwierig, weil der Hals einfach recht groß ist.
    Ja, die Treiber sind fix. Das Waveguide ist aber ernsthafte Option um später noch nachgerüstet zu werden.

    Warum glaubst du wird das speziell wg. dem Halsdurchmesser schwierig?

    Hier hat das jemand schon versucht/gemacht:
    http://www.htguide.com/forum/showthr...liesma-tweeter

    Nach den dort gezeigten Messungen habe ich eher den Eindruck das der Bliesma sehr gutmütig und effektiv auf die verschiedenen Konturen reagiert...

    Viele Grüße
    Peter

    P.S.: Das Lambda/2-Gerechne fand ich interessant, da das Gehäuse ja innen doch recht groß ist.
    Und ich vermute dass der Faital eher sensibel reagieren wird wenn er nen Druckknoten auf dem Membran stehen hat, da diese bei Mmd =90g nicht allzu dick sein kann...
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  5. #65
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von kwesi Beitrag anzeigen
    Warum glaubst du wird das speziell wg. dem Halsdurchmesser schwierig?
    Weil je größer der Eingang ist, desto schwieriger ist es zu verstetigen, zumindest wenn es konstant sein soll. Schau Dir mal PA Hörner an. Auch im Studiobereich versuchen die eher noch von 1" auf 0,75" runterzugehen, aus dem gleichen Grund. Ich finde das das ist das größte Problem des Blisma (des großen), das er wahrscheinlich nur schwer an einen Waveguide anzubinden ist, also mechanisch und geometrisch.

    Das sieht mir auch so aus, also ob die Treiber vorher feststanden und jetzt ein passendes Konzept gefunden werden muss. Sollte ja eigentlich umgekehrt sein. Man kann das ja mit 8" machen, aber dann eher so wie Grimm LS1, also mit kleinem Waveguide wie dem SEAS DXT, passender Schallwand und Trennung, dazu noch ein Sub. Ansonsten (ohne Waveguide) halt noch tiefer trennen (<1,1 kHz und/oder mega steil, was der Hypex IIR bedingt nicht kann) oder eben kleinerer Mitteltöner, sonst bekommst Du lamda/2 nicht hin und damit dann die Probleme in der vertikalen.

    Meiner Meinung nach sind das die größeren issues, als stehende Wellen im Gehäuse oder etwaige Undichtigkeit am Hochtönern...

  6. #66
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Weil je größer der Eingang ist, desto schwieriger ist es zu verstetigen, zumindest wenn es konstant sein soll. Schau Dir mal PA Hörner an. Auch im Studiobereich versuchen die eher noch von 1" auf 0,75" runterzugehen, aus dem gleichen Grund. Ich finde das das ist das größte Problem des Blisma (des großen), das er wahrscheinlich nur schwer an einen Waveguide anzubinden ist, also mechanisch und geometrisch.
    Ich denke das Verhalten von Kompressionstreibern und die Herausforderungen dabei kann man nicht damit vergleichen.
    Ein Kompressionstreiber strahlt eine mehr oder weniger ebene Wellenfront nach vorne ab, die man dann über eine Hornkontur in einen definierten Raumwinkel bringen muss. Alleine der Durchmesser definiert schon prinzipbedingt die oberere Frequenz, ab der es Refektionen im Hals geben wird.

    Die Kalotte strahlt rund ab, so ein WG hat dann eher die Aufgabe den Raumwinkel zu begrenzen indem es den Schall wieder "nach vorne zwingt".
    Ich habe vor >10 Jahren schon mal mal mit einigen aus MDF gedrehten WG-Konturen und Kalotten-HTs experimentiert mit dem Ergebnis, dass es umso einfacher war das WG anzubinden, desto flacher die Frontplatte und "herausstehender" die Membran.
    Da soll möglichst nichts parallel zur Abstrahlachse im Weg sein, was Reflektionen erzeugen kann, sowas wie ein "Hals" oder "Kragen" ist am besten zu vermeiden. Die Kalotte strahlt am besten direkt auf eine sehr flache Kontur.

    Die Messungen im HTGuide-Forum bestätigen das meiner Meinung nach für die Bliesma-Kalotte, null Stress mit dem SHT-Bereich...


    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Man kann das ja mit 8" machen, aber dann eher so wie Grimm LS1, also mit kleinem Waveguide wie dem SEAS DXT, passender Schallwand und Trennung, dazu noch ein Sub.
    Sowas in der Richtung hab ich doch schon...

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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Ansonsten (ohne Waveguide) halt noch tiefer trennen (<1,1 kHz und/oder mega steil, was der Hypex IIR bedingt nicht kann) oder eben kleinerer Mitteltöner, sonst bekommst Du lamda/2 nicht hin und damit dann die Probleme in der vertikalen.
    Wie ich deutlich weiter vorne im Thread schon mal geschrieben hatte ist mir das Thema bewusst und ich plane bereits entsprechende Presets mit unterschiedlichen Trennfrequenzen:

    Zitat Zitat von kwesi Beitrag anzeigen

    ...

    Die Krücke vom NEO-Konzept ist der MT-HT-Übergang, bei dem man Kompromisse beim vertikalen und horizontalen Abstrahlverhalten hinnehmen muss (Treiberabstand, Membranfläche MT)
    Es wäre hier sinnvoll, einen deutlich kleineren MT einzusetzen und durch einen Grundtöner zu ergänzen.
    --> Warum zusätzlicher Grundtöner? Den 18" will ich nicht zu hoch betreiben um einen "Sicherheitsabstand" zu Rückwirkungen durch die ersten Halbwellenresonanzen zwischen Rück- und Seitenwand des Gehäuses sowie zu ersten BR-Rohrresonanz zu halten.

    Die einzigen MTs die ich finden konnte die 1) sinnvoll klein genug sind um den zusätzlichen Weg funktional zu rechtfertigen und 2) denen ich ausreichend hohe Pegel zutraue sind die großen 3" Kalotten von ATC und Volt.
    Die Volt kostet um 500€/Stück, die ATC ist nicht mehr frei erhältlich (Preis war ähnlich). Das verdoppelt mal eben die Kosten für die Treiber, plus Mehraufwand bei Amping & Processing --> Gesamtprojektkosten überschlagen > Faktor 2!

    Das konnte ich nicht vor mir selbst rechtfertigen, zumal ich problemlos einen funktionalen Workaround umsetzen kann:
    - Im "Pegelbetrieb" erfolgt die Trennung MT/HT bei geplanten 1,8-2.0 kHz --> Preset auf dem Hypex-Modul
    - Bei "Normallautstärke" kann der Bliesma HT ohne Probleme ab 1,3-1,4 kHz getrennt werden --> Preset auf dem Hypex-Modul

    Ich kann also beides haben, 120 dB Peak oder einen (fast) perfekten Halbraumstrahler - nur nicht gleichzeitig sondern per FB umschaltbar

    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Das sieht mir auch so aus, also ob die Treiber vorher feststanden und jetzt ein passendes Konzept gefunden werden muss. Sollte ja eigentlich umgekehrt sein.
    Nein, siehe oben. Und perfekt soll/muss/kann es nicht werden, ist halt eine Lautsprecherbox die wie alle kompromißbehaftet ist.
    Und hier halt mal eine, bei der "perfektes Abstrahlverhalten in alle Richtungen" aktuell nicht alleroberstes Entwicklungziel ist.

    Die Option mit dem Waveguide verfolge ich aus "Spieltrieb" parallel weiter, weil ich Bock darauf bekommen habe und Jesse mich drauf gebracht hat das man ja auch später nachrüsten kann.
    Ist doch super - das Boxengebastel ist mein Hobby und soll mich auch beschäftigen. Wenn die Box fertig ist und ich irgendwann meine es geht noch besser vom Sound, oder weil ich in nem Jahr einfach nur langeweile habe kann ich wieder was machen...


    Viele Grüße
    Peter
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  7. #67
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    Zitat Zitat von kwesi Beitrag anzeigen
    Ich denke das Verhalten von Kompressionstreibern und die Herausforderungen dabei kann man nicht damit vergleichen.
    Mein Beispiel mit den Studiomonitoren bezog sich auf Kalottentöner. Aktuelles Beispiel ist Buchardt, die es mit 1" nicht hinbekommen haben und dann unfreiwillig auf 0,75" gehen mussten (Entwickler hat das irgendwo im ASR Forum geschrieben). Klar, anderes Setting, dasher nur als Beispiel. Wie auch immer, Du wirst das in Deiner Lernkurve sehen, dass es Probleme bereitet einen großen Eingang zu nutzen (müssen) und das meine ich ohne Schadenfreude.


    Zitat Zitat von kwesi Beitrag anzeigen
    Und perfekt soll/muss/kann es nicht werden, ist halt eine Lautsprecherbox die wie alle kompromißbehaftet ist.
    Und hier halt mal eine, bei der "perfektes Abstrahlverhalten in alle Richtungen" aktuell nicht alleroberstes Entwicklungziel ist.
    OK, mir war der Anspruch und das Ziel nicht ganz klar, hatte ich hier auch schon vorweggeschickt. Dann erübrigen sich in der Tat viele Argumente.

  8. #68
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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    Mein Beispiel mit den Studiomonitoren bezog sich auf Kalottentöner. Aktuelles Beispiel ist Buchardt, die es mit 1" nicht hinbekommen haben und dann unfreiwillig auf 0,75" gehen mussten (Entwickler hat das irgendwo im ASR Forum geschrieben). Klar, anderes Setting, dasher nur als Beispiel. Wie auch immer, Du wirst das in Deiner Lernkurve sehen, dass es Probleme bereitet einen großen Eingang zu nutzen (müssen) und das meine ich ohne Schadenfreude.

    OK, mir war der Anspruch und das Ziel nicht ganz klar, hatte ich hier auch schon vorweggeschickt. Dann erübrigen sich in der Tat viele Argumente.
    Vielen Dank für deine Hinweise! Man lernt ja immer dazu, und begründete Kritik hift die eigenen Gedankengänge nochmal zu hinterfragen.

    Viele Grüße
    Peter
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    Neil Armstrong

  9. #69
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    Der Bliesma HT bündelt andererseits für seine Größe wirklich sehr spät, keine Ahnung, wie die das gemacht haben.

    Das Problem bei großen Hochtöner in WGs - so habe ich das bisher verstanden und man möge mich berichtigen, wenn ich falsch liege - ist ja, dass die Eigenbündelung des HTs irgendwann ja so groß wird, dass der HT das WG nicht mehr "sieht". Diesbezüglich könnte sich der Bliesma vielleicht besser schlagen, als man es ob seiner schieren Membrangröße vermuten würde.

    Viele Grüße,
    Michael

  10. #70
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Der Bliesma HT bündelt andererseits für seine Größe wirklich sehr spät, keine Ahnung, wie die das gemacht haben.

    Das Problem bei großen Hochtöner in WGs - so habe ich das bisher verstanden und man möge mich berichtigen, wenn ich falsch liege - ist ja, dass die Eigenbündelung des HTs irgendwann ja so groß wird, dass der HT das WG nicht mehr "sieht". Diesbezüglich könnte sich der Bliesma vielleicht besser schlagen, als man es ob seiner schieren Membrangröße vermuten würde.

    Viele Grüße,
    Michael
    Wenn der HT das WG nicht mehr sieht, gibt's dort auch keine Reflektionen und somit kein Problem...
    Ist schon die Halskontur, an der es böse reflektieren kann, das sorgt dann für Ärger im SHT. Je größer der Durchmesser, desto tiefer in der Frequenz liegt das Artefakt der Reflektion.
    Da hat der Bliesma meiner Meinung nach Vorteile durch seine flache, ebene Fronplatte (Ohne Gitter) und die weit rausstehende Membran (wenig Einfluss des Halsansatzes), und man kann den Übergang optimal gestalten (keine Unstetigkeiten und Kavitäten)

    Gaga hat mal durch Simulation nachvollzogen, dass das breite Abstrahlverhalten durch 1. Kalottenform und 2. spätestmögliches aufbrechen realisiert wird;
    Die Diskussion und Analyse fand hier statt: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...er-aus-D/page6

    Grüße
    Peter

    P.S.:

    Hier noch ein Beispiel mit Experimenten von Troels: http://www.troelsgravesen.dk/ScanSpeak-waveguides.htm

    Eigenlich ne gute Sache dass er Unstetigkeiten vermeiden will und einen eigenen Frontplattenadapter einsetzt. Aber weil er tief rein muss und sein vorhandenes WG nutzen will ist die Halskontur zu lang und zu eng.

    Man sieht bei allen Tweetern ein Artefakt im SHT > 10kHz, ausser beim Ringstrahler. Der bündelt da nämlich schon und "sieht" das WG nicht mehr. Das ist auch der Grund warum der XT gerne mit dem Monacor-WG verbaut wird und dort einwandfrei funktioniert...

    Mit dem dafür vorgesehenen Audax 34mm-HT funktioniert das Troels-WG sehr gut, der HT hat ebenfalls eine flache Frontplatte mit weit herausstehender Membran und das WG läuft sofort ausseinander: http://www.troelsgravesen.dk/JA8008.htm
    Geändert von kwesi (12.01.2021 um 19:13 Uhr)
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