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  1. #41
    Erfahrener Benutzer
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    Standard 3weg Kombi

    Hallo Peter,
    tolles Vorhaben und sehr schoen dokumentiert.
    Ich sehe bei den ausgesuchten Chassis ueberhaupt keine Schwaechen...
    Wenn man irgendein Manko suchen wollte, dann wohl eher bei der Notwendigkeit, die Boxen zum 'ernsthaften Hoeren" von Ihrer Parkposition in die Hoerposition zu bugsieren... Damit waere fuer mich die Uberlegung ein grosses Horn fuer den Mittelhochton bereich zu verwenden auch verworfen.

    Ich kann dann auch eher verstehen, dass Du einen "Halbraumstrahler" vorziehst fuer den Hochtonbereich. Womoeglich ist der Hoerabstand zur "Hoerposition" der neuen Lautsprecher nicht mehr gross genug, dass sich der Klang der Hoerner im Raum entwickeln kann.

    Ich habe in meinem Raum von meinen JMLC 400 (Autotech) 6-7m Hoerabstand. Bei dem Abstand sind breiter strahlende Hoerner (z.B. H100 RCF) im Hochton von Nachteil, da sich die Ortung dann schon im Diffusschall verliert. Kalotten haben dann kaum eine Chance noch LIVE-Feeling rueber zu bringen.

    Bei nur 3.5 Abstand ist das aber anders. Dir grossen JMLC werden dann zu Kopfhoerer Muscheln...
    Deshalb nutze ich fuer Filme und Fernseher das breiter strahlende RCF Horn H100/BMS-4538 mit einem 10Zoll Tiefmitteltoener - das geht sehr gut und steht dem grossen Set-up wenig nach in Ortung und Raumaufloesung.

    Eine Verbesserung koennte ich mir noch vorstellen, die aber dann auch gleich eine Fundamental-Entscheidung waere:
    - Ich bin mir nicht sicher ob man bei dem Hypex Modul man die Endstufen aus einem externen DA-Wandler auch getrennt direkt ansteuern kann? Ich hielte es fuer einen Nachteil immer auch auf die Entzerrung vom Hypex DSP angewiesen zu sein.
    Wenn Du in der Zukunft einmal die Vorzuege externer Convolver mit hochaufloesenden FIR-Filtern feststellen wirst, koenntest Du nicht so einfach das Anschlusskonzept aendern.
    Wenn es mit den Hypex Modelen nicht ginge extern berechnete FIR Filter live abzuspielen, wuerde ich persoenlich auf die Hypex-Module ganz verzichten. Aber wie gesagt, das ist eine Grundsatzentscheidung!
    Allerdings erfordert es dann externe Mehrkanal-Endstufen und einen hochwertigen Mehrkanal-DAC.

    Ich erwaehne das hier, da Du bei der Erlauterung der fuer mich ganz schluessigen Vorueberlegungen, nicht wesentlich darauf eingegangen warst, warum Du solch einen Plate-Amp verwenden willst.
    Natuerlich ist da eben auch alles drin was Du brauchst um es mal krachen zu lassen.... aber die Flexibilitaet ist IMO moeglicherweise etwas eingeschraenkt.

    Sicher hast Du da auch drueber nachgedacht.
    Die Verkabelung ist ja dann auch nicht mehr so einfach, wenn ich bedenke, dass Du die Lautsprecher immer zum Parken stellen musst....
    Dann ist etwas eingebautes (Hypex Modul) eben recht einfach...

    Viel Erfolg und ich lese hier weiter interessiert mit.

    Ulli

  2. #42
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Sehr spanned, wie simulierst du? Akabak/BEM?
    Was war das Problem bei der Kombination mit dem 6,5"er und 1,5kHz-Trennung - da sollte der 6,5er eigentlich in der Praxis kaum bündeln...
    (Okay, in der Theorie liegt ka=1 eines 6,5"ers schon bei ca. 800Hz... macht sich das schon bemerkbar?)
    Nutze noch ABEC zum simulieren; die neue Version heißt wieder AKABAK (bekomme dort aber meine Skripten nicht zum laufen).

    Die Herausforderungen die der 34mm Bliesma stellt, kannst du im AB-Wave thread nachlesen. Aber wenn man bereit ist sich auf Kompromisse einzulassen fällt es leichter
    Eine breite Schallwand und asymmetrische Anordnung, wie von dir geplant, sollte die Sache ebenfalls erleichtern.

    Das es mit einem 6.5'' Woofer und normaler schmaler Schallwand nicht perfekt klappt zeigt diese Simulation. Glaube ich habe dort mit LR2@1.5kHz getrennt.
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    Das zugehörige kommerzielle Projekt findest du im ASR-Forum.

    Gruß Armin

  3. #43
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    Standard

    Zitat Zitat von Uli_Bel Beitrag anzeigen
    ... Die Verkabelung ist ja dann auch nicht mehr so einfach, wenn ich bedenke, dass Du die Lautsprecher immer zum Parken stellen musst....
    Dann ist etwas eingebautes (Hypex Modul) eben recht einfach...
    Eigentlich ist es genau anders herum: Bei einem stationären "Amprack" würde ich einfach ein mehradriges LS-Kabel aus der Bühnentechnik zu jeder Box ziehen und per 8-poligem Speakonstecker anbinden. Macht dann 1 unkompliziertes Kabel zur Box.
    Bei den Hypex gehen 1xNetzleitung, 2x Digitalkabel "rein" (CD- und Netzwerkplayer), 1x Digitalkabel "Slave" zu Masterbox und 1xNetzleitung plus 1x Digitalkabel "rein" zum Slave.
    Naja, Gewebeschlauch und Kabelbinder drumherum und das ganze ist halb so wild.

    Zitat Zitat von Uli_Bel Beitrag anzeigen
    ... Wenn man irgendein Manko suchen wollte, dann wohl eher bei der Notwendigkeit, die Boxen zum 'ernsthaften Hoeren" von Ihrer Parkposition in die Hoerposition zu bugsieren... Damit waere fuer mich die Uberlegung ein grosses Horn fuer den Mittelhochton bereich zu verwenden auch verworfen.
    Das "umparken" ist denkbar unkompliziert und mit einem Handgriff erledigt; die Boxen kommen auf Rollen wie meine aktuellen Speaker mit ca. 43kg/Stk., ob's dann 20 kg mehr sind ist nicht wirklich schlimm. Für mannshohe Trümmer >>100kg mit hoch liegendem Schwerpunkt ist das aber kein sinnvolles Konzept...

    Zitat Zitat von Uli_Bel Beitrag anzeigen
    Ich kann dann auch eher verstehen, dass Du einen "Halbraumstrahler" vorziehst fuer den Hochtonbereich. Womoeglich ist der Hoerabstand zur "Hoerposition" der neuen Lautsprecher nicht mehr gross genug, dass sich der Klang der Hoerner im Raum entwickeln kann.

    Ich habe in meinem Raum von meinen JMLC 400 (Autotech) 6-7m Hoerabstand. Bei dem Abstand sind breiter strahlende Hoerner (z.B. H100 RCF) im Hochton von Nachteil, da sich die Ortung dann schon im Diffusschall verliert. Kalotten haben dann kaum eine Chance noch LIVE-Feeling rueber zu bringen.

    Bei nur 3.5 Abstand ist das aber anders. Dir grossen JMLC werden dann zu Kopfhoerer Muscheln...
    Deshalb nutze ich fuer Filme und Fernseher das breiter strahlende RCF Horn H100/BMS-4538 mit einem 10Zoll Tiefmitteltoener - das geht sehr gut und steht dem grossen Set-up wenig nach in Ortung und Raumaufloesung.
    Okay bei so einer "Wohnhalle" würde ich mir auch was anderes überlegen um den Schall aussreichend weit "geworfen" zu bekommen, da ist so ein großes Horn sehr sinnvoll.
    Ich höre nach Laune (und je nachdem ob ich Lust habe noch andere Möbel wegzuschieben) in einer Entfernung von 3 +/-1 m ab.

    Den "Kopfhörereffekt" bei eng bündelnden Systemem oder sehr trockener Raumakustik kenne ich - und möchte ihn vermeiden.
    Es mag zwar akademisch richtiger sein wenn sich die Phantomschallquellen wie an ner Perlenkette exakt zwischen beiden Hochtönern aufreihen, ich stehe aber auf etwas "pseudo-Räumlichkeit" wenn die Abbildung auch etwas über die Breite und Tiefe der Stereobasis hinausgeht, und dafür braucht man einen gewissen Diffusschallanteil...

    Zitat Zitat von Uli_Bel Beitrag anzeigen
    Eine Verbesserung koennte ich mir noch vorstellen, die aber dann auch gleich eine Fundamental-Entscheidung waere:
    - Ich bin mir nicht sicher ob man bei dem Hypex Modul man die Endstufen aus einem externen DA-Wandler auch getrennt direkt ansteuern kann? Ich hielte es fuer einen Nachteil immer auch auf die Entzerrung vom Hypex DSP angewiesen zu sein.
    Wenn Du in der Zukunft einmal die Vorzuege externer Convolver mit hochaufloesenden FIR-Filtern feststellen wirst, koenntest Du nicht so einfach das Anschlusskonzept aendern.
    Wenn es mit den Hypex Modelen nicht ginge extern berechnete FIR Filter live abzuspielen, wuerde ich persoenlich auf die Hypex-Module ganz verzichten. Aber wie gesagt, das ist eine Grundsatzentscheidung!
    Allerdings erfordert es dann externe Mehrkanal-Endstufen und einen hochwertigen Mehrkanal-DAC.

    Ich erwaehne das hier, da Du bei der Erlauterung der fuer mich ganz schluessigen Vorueberlegungen, nicht wesentlich darauf eingegangen warst, warum Du solch einen Plate-Amp verwenden willst.
    Natuerlich ist da eben auch alles drin was Du brauchst um es mal krachen zu lassen.... aber die Flexibilitaet ist IMO moeglicherweise etwas eingeschraenkt.
    Ich hatte mal vor längerer Zeit (müsste so 2013~2014 gewesen sein) einen kleinen "Faltrechner" zusammengebaut. War ne längere Baustelle und ist nie fertig geworden, hatte aber auch nie wirklich großartige Motivation dafür gefunden. Wurde dann zum Bürorechner von einem Kumpel umfunktioniert...
    Auf sowas habe ich keine Lust mehr, und ich sehe dort große Baustellen bezüglich der Bedienung: Quellenumschaltung, Lautstärkeregelung, Fernbedienbarkeit, das Ding muss erst booten bevor's losgeht usw. Ausserdem bringt meine Frau mich um wenn sie Knöpfe drücken und zig Sachen beachten muss um einfach beim Kochen kurz Nachrichten auf DLF hören zu können...

    Die Usability ist mit ein Hauptgrund für die Wahl der Hypex-Module: Meine aktuellen LS laufen mit den FA123 völlig unkompliziert und zu meiner vollsten Zufriedenheit; Fernbedienung Lautsprecher AN, auf dem Tablet Spotify oder Webradio auswählen (über Yamaha R-N303D, angebunden per SP/DIF) und fertig. Das ist tatsächlich rein vom Zeitanteil die Haupt-Verwendung und steht im Pflichteheft mit ganz oben. Zum "ernsthaften Hören" komme ich leider weniger als ich möchte.

    Die Alternative zu den Hypex wäre ein "Amprack" mit DSP und Mehrkanalendstufen.
    Zwei Hypex FA503 kosten knapp über 1200.-€. Zum Vergleich:

    - Ein gescheiter DSP (Lautstärkeregelung ist Plicht) kostet mindestens 500 EUR, z.B. MiniDSP 4x10 HD --> bleiben 700 EUR fürs Amping
    - Ältere AVRs mit analogem Mehrkanalaeingang kommen nicht in Frage, die haben viel zu wenig Dampf. Ein FA503 ist schon sehr knapp bemessen für die Treiber...
    - für 700 bekomme ich zwei der billigsten Europower, Behringer o.ä. PA-Endstufen
    - oder ein schickes Gehäuse + China-Digitalverstärkermodule
    - wenn ich was qualitativ und von der Elektrischen Leistung direkt vergleichbares mit Hypex UCD-Modulen + Netzteil + ansehnlichem Gehäuse aufbauen will wird's eher das doppelte...
    - Die ganze Verkabelung kostet auch Geld, und ich muss noch ein Wohnzimmertaugliches Rack kaufen oder bauen.

    Bei einer Möglichkeit FIR Filter nutzen zu können sehe ich aktuell nur den Vorteil, die Gruppenlaufzeit korrigieren zu können. Die wird im Grundtonbereich bei der angedachten Filterung (LR4 @ 300Hz) knapp an der Wahrnehmbarkeitsgrenze lt. Literatur kratzen. Ob's was bringt?
    Raumkorrektur habe ich garnicht auf dem Schirm. Vielleicht irgenwann einmal, dann könnte man sowas recht problemlos einbinden: https://www.minidsp.com/dirac-series/ddrc-22d

    Wenn ich das gegenüber stelle sind die Hypex eigentlich ein Schnäppchen für das Gebotene, bei Top-Usability und Plug-and-Play Installation ohne Geräteturm mit Kabelsalat.
    Meine aktuellen FA123 rauschen nicht und spielen unauffällig, kraftvoll und klar bis zur Aussteuerungsgrenze, die zudem durch das aufblinken einer roten LED vorne an der Box komfortabel angezeigt wird.

    Die vorhandenen FA123 nehme ich zunächst für die erste Ausbaustufe der NEO. Hab ja gerade erst für 1000.- Treiber gekauft, und für das Gehäuse wird wahrscheinlich nochmal ein ähnlicher Betrag fällig.

    Kleine Roadmap:
    - Im Weihnachtsurlaub will ich die Gehäusekonstruktion im CAD + Dämpfungs/Dämmkonzept inkl. Stückliste und Zeichnungen fertig stellen.
    - Dann muss ich kurz bis Anfang Februar warten - wir kaufen gerade eine Wohnung, und ich will erst nochmal aufs Konto schauen nachdem Das durch ist.
    - In der Erwartung das noch Kohle übrig ist werden dann die Gehäuseteile beim Fertiger bestellt. Erfahrungsgemäß dauert es einige Wochen bis geliefert wird.
    - Bis zu den ersten schönen Tagen ~April will ich das Gehäuse mit den Treibern aufgebaut haben. Dann kann's nach draußen im Garten zum Messen gehen.
    - Die komplette Abstimmung, Filterentwicklung und Betrieb läuft zunächst mithilfe des FA123 (Ausbaustufe 1). Qualitativ und Funktional erwarte ich keinen Unterschied zu den FA503
    - Den vollen Pegel entsprechend der Systemauslegung gibt's leider erst später mit dem FA503 (Ausbaustufe 2), wenn wieder Budget vorhanden ist - mit Pech allerspätenstens mit dem nächsten Weihnachtsgeld...
    - Ich könnte mir sehr gut vorstellen, irgendwann "for Fun" nochmal eine passive Weiche zu entwicklen. Die gutmütigen Treiber und passende Kennschalldrücke sollten das problemlos zulassen.

    Viele Grüße
    Peter
    "Science is about what is, Engineering is about what can be"
    Neil Armstrong

  4. #44
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    Standard

    Zitat Zitat von kwesi Beitrag anzeigen
    - Ein gescheiter DSP (Lautstärkeregelung ist Plicht) kostet mindestens 500 EUR, z.B. MiniDSP 4x10 HD --> bleiben 700 EUR fürs Amping
    - Ältere AVRs mit analogem Mehrkanalaeingang kommen nicht in Frage, die haben viel zu wenig Dampf. Ein FA503 ist schon sehr knapp bemessen für die Treiber...
    Hallo Peter,

    auch wenn Du das für Dich ausschließt:

    Wenn Du magst, leihe ich Dir gerne mal einen meiner beiden MiniDSP nanoAVR.

    Im Zusammenspiel mit einem alten dicken AVR wie z.B. einem Denon AVR4306 (Class AB) oder einem Pioneer SC2023 (Class D), bleibt da eigentlich leistungsmäßig keine Wünsche offen (sofern man keine PA Anlage betreiben möchte).
    Mein Setup zum Messen und Testen beinhaltet sogar nur einen kleinen Denon AVR 1910. Den könntest Du gerne auch nutzen, der ist allerdings nicht so potent.


    Der Vorteil liegt für mich wie folgt: Ich gehe mit einem (HDMI) Kabel von meiner Quelle (CD/DVD/Blueray Player, Notebook oder Google Chromecast) in den MiniDSP und von dort mit nur einem Kabel in den AVR. Ich habe damit die kürzest möglichen analogen Signalwege (D/A Wandlung im AVR) und wenig Kabelsalat. Eine Fernbedienung für die Lautstärke gibt es als Nebeneffekt noch dazu und die Software für den NanoAVR ist simpel und intuitiv bedienbar. Ein NanoAVR kostet gebraucht ~200€, ein gescheiter AVR gebraucht ebenso. DA bist Du deutlich unter 500€ für DSP und Amping.
    Geändert von NuSin (15.12.2020 um 09:06 Uhr)

  5. #45
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    Hallo Peter,

    nur eine kleine Anmerkung:
    der „Kopfhörereffekt“ geht mit sinkendem Nachhall und steigendem negativen ETC auch deutlich über die Stereobasis drüber hinaus und auch in die Tiefe - wenn es auf der Aufnahme ist.

    Ich verstehe aber völlig was Du meinst

    Viele Grüße
    Jens

  6. #46
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    Zitat Zitat von NuSin Beitrag anzeigen
    Wenn Du magst, leihe ich Dir gerne mal einen meiner beiden MiniDSP nanoAVR. ...

    ... Der Vorteil liegt für mich wie folgt: Ich gehe mit einem (HDMI) Kabel von meiner Quelle (CD/DVD/Blueray Player, Notebook oder Google Chromecast) in den MiniDSP und von dort mit nur einem Kabel in den AVR. Ich habe damit die kürzest möglichen analogen Signalwege (D/A Wandlung im AVR) und wenig Kabelsalat. Eine Fernbedienung für die Lautstärke gibt es als Nebeneffekt noch dazu und die Software für den NanoAVR ist simpel und intuitiv bedienbar. Ein NanoAVR kostet gebraucht ~200€, ein gescheiter AVR gebraucht ebenso. DA bist Du deutlich unter 500€ für DSP und Amping.
    Hi, das ist ein total liebes Angebot, vielen Dank!
    Leider kommt der NanoAVR nicht für mich in Frage, da meine erst vor wenigen Monaten angeschafften Quellgeräte keinen HDMI-Ausgang haben (beide SP/DIF Coax + Toslink).


    Zitat Zitat von NuSin Beitrag anzeigen
    Im Zusammenspiel mit einem alten dicken AVR wie z.B. einem Denon AVR4306 (Class AB) oder einem Pioneer SC2023 (Class D), bleibt da eigentlich leistungsmäßig keine Wünsche offen (sofern man keine PA Anlage betreiben möchte).
    Mein Setup zum Messen und Testen beinhaltet sogar nur einen kleinen Denon AVR 1910. Den könntest Du gerne auch nutzen, der ist allerdings nicht so potent.
    Mmmh, also eigentlich will ich ja schon sowas wie ne PA damit befeuern....
    Auch wenn der Denon im verlinktem Test sehr gute qualitative Messwerte zeigt - die 350W@8Ohm vom Hypex sind schon die Untergrenze um letzendlich die Box voll auszusteuern, und der Denon wird @8Ohm nur ca. 1/3 davon liefern können...


    Zitat Zitat von Lauscher Beitrag anzeigen
    der „Kopfhörereffekt“ geht mit sinkendem Nachhall und steigendem negativen ETC auch deutlich über die Stereobasis drüber hinaus und auch in die Tiefe - wenn es auf der Aufnahme ist.
    Ich verstehe aber völlig was Du meinst
    Ja, deswegen bezeichne ich es als "pseudo-Räumlichkeit"...


    Zitat Zitat von ctrl Beitrag anzeigen
    Nutze noch ABEC zum simulieren; die neue Version heißt wieder AKABAK (bekomme dort aber meine Skripten nicht zum laufen).

    Die Herausforderungen die der 34mm Bliesma stellt, kannst du im AB-Wave thread nachlesen. Aber wenn man bereit ist sich auf Kompromisse einzulassen fällt es leichter
    Eine breite Schallwand und asymmetrische Anordnung, wie von dir geplant, sollte die Sache ebenfalls erleichtern.

    Das es mit einem 6.5'' Woofer und normaler schmaler Schallwand nicht perfekt klappt zeigt diese Simulation. Glaube ich habe dort mit LR2@1.5kHz getrennt.
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    Gruß Armin

    Hi Armin,
    ich habe mir beide Threads durchgelesen - das ist schon ein sehr mächtiges Tool und du hast dich da wohl ziemlich tief reingefuchst...
    Könntest du ganz grob abschätzen wie lange man benötigt um sich einzuarbeiten, bis die Simulation BEM+LEM einer 3-Weg-BR-Box mit Gehäuse inkl. Treibermodellen und Filterung einigermaßen lauffähig ist?
    (Setze mal einen fortgeschrittenen technischen Hintergund und mittelmäßige Frustationstoleranz voraus...) Herzlichen Dank!


    Aktuell schaue ich mir den Einfluss der Schallwand und Membrangröße noch ganz "klassisch" an:

    Treiberanordnung 1: HT über MT, mittig ausgerichtet

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    Treiberanordnung 2: HT über MT, seitlich versetzt ausgerichtet

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    Treiberanordnung 3: MT über HT, mittig ausgerichtet

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    Treiberanordnung 4: MT über HT, seitlich versetzt ausgerichtet

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    Die Simulation mache ich nicht zum ersten mal; meine aktuellen Boxen haben aufgrund der grundsätzlichen Ergebnisse "Anordnung 4".
    (Interpretationshilfe: Pauschal kann man sagen dass die Treiber in der Box bei Überhöhungen stärker bündeln, und bei Einbrüchen strahlen sie breiter ab...)

    Spricht irgendwas gegen diese Anordnung Nr. 4 was ich nicht sehe? (geplante Trennfrequenzen ca. 300Hz / 1,8 kHz)


    Viele Grüße
    Peter
    "Science is about what is, Engineering is about what can be"
    Neil Armstrong

  7. #47
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    Standard

    Könntest du ganz grob abschätzen wie lange man benötigt um sich einzuarbeiten, bis die Simulation BEM+LEM einer 3-Weg-BR-Box mit Gehäuse inkl. Treibermodellen und Filterung einigermaßen lauffähig ist?
    (Setze mal einen fortgeschrittenen technischen Hintergund und mittelmäßige Frustationstoleranz voraus...) Herzlichen Dank!
    Eine Schätzung ist immer schwer, da ich nicht weiß wie viel Zeit du täglich investieren kannst - die Einarbeitung lohnt sich aber auf jeden Fall.
    Bis bei mir die Ergebnisse (nur für den begrenzten Bereich der Software, den ich nutze) wirklich stabil, zuverlässig und auch gewisse Feinheiten erkannt waren, hat es ein paar Monate gedauert (aber ich habe nur begrenzt Zeit investiert).
    Jemand mit "fortgeschrittenem technischen Hintergrund" und Zeit kann sich definitiv viel schneller einarbeiten.

    Würde auch nicht den gesamten Lautsprecher in einem Modell simulieren. Das BR-Konzept würde ich entweder gar nicht (einfach zu bedienende Software liefert dafür doch gute Ergebnisse) oder in einem separaten Modell simulieren, um Rechenzeit zu sparen und das Modell nicht zu komplex zu machen.

    Für das Meshing nutzen viele hier im Forum externe Software, das mache ich nicht. Was die Sache für mich mit ABEC etwas einfacher macht. Aber wie gesagt, habe ich mich in die neue AKABAK Version, mit der grafischen Oberfläche, noch nicht eingearbeitet.

    Gruß Armin

  8. #48
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Halloo Peter,

    Du hattest Deinen Thread in unserem Diskurs ja verlinkt, danke dafür. Ich habe jetzt nicht alles Zeile für Zeile gelesen, aber mir scheint Dein Konzept nicht ganz schlüssig – oder ich verstehe Deine Anforderungen falsch, das kann natürlich sein.

    Was mE konzeptionell am besten passen würde wäre eine Bestückung ähnlich wie bei den großen Genelec Mainmonitoren, z.b. sowas: https://www.genelec.com/1238a
    Also,
    • Kompressionstreiber mit 1" Ausgang, 5 oder 6" Mitteltöner und je nach Pegelbedarf und Wunsch nach Formfaktor 2x 12" oder einen 15" oder 18" im LF.
    • Sinnvollerweise HT+MT in Schallführung. Falls keine Möglichkeit zur Simulation und Produktion besteht, dann einen fertigen nutzen, wie z.b. Limmer: https://www.limmerhorns.de/630-bc1/ (dort ist dann aber ein 6" Treiber vorgegeben).
    • Der Fusion-Amp könnte im LF zu schwach sein und ist nicht FIR-fähig, vielleicht findest Du mal was gebrauchtes von Fouraudio oder anderen "Profis".
    • Treiber würde ich da nur aus dem hochwertigen PA Regal nehmen, Comp-Treiber Celestion, 18Sound oder BMS, bei 5" Beyma oder BMS, bei 6" 18Sound, PHL oder B&C, im LF >12" haben eigentlich alle was interessantes zu bieten.


    Aber spannendes Projekt, werd ich beobachten
    Viel Erfolg!

  9. #49
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Zitat Zitat von BiGKahuunaBob Beitrag anzeigen
    .....

    • Sinnvollerweise HT+MT in Schallführung. Falls keine Möglichkeit zur Simulation und Produktion besteht, dann einen fertigen nutzen, wie z.b. Limmer: https://www.limmerhorns.de/630-bc1/ (dort ist dann aber ein 6" Treiber vorgegeben).!
    Brandolinis Law (2013): “The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.”

  10. #50
    Chef Benutzer
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    Haste das schon mal gehört? Ich habe das Ex-System von PCMurx und bin z.B. auch von der Verarbeitungsqualität ziemlich enttäuscht. Versuch mal den Hochtöner da dicht drauf zu kriegen.
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  11. #51
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Wir schweifen ein bisschen ins OT ab und ich hoffe, Peter findet das nicht schlimm.

    Auf die BC1-Version des Limmer 630, also die für Kompressionstreiber im Hochton, habe ich auch schon geschielt und ich hätte im Zweifelsfall wohl nicht so viel Skrupel, bei Unebenheiten mal kurz meinen Excenterschleifer an den HT-Flansch zu halten. Ich weiß aber nicht, ob das bei der Nicht-BC1-Version für Kalottenhochtöner sinnvoll möglich oder meine Idee überhaupt gut ist.

    Viele Grüße,
    Michael
    Geändert von Azrael (27.12.2020 um 22:19 Uhr)

  12. #52
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
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    Standard

    Moin Peter,

    die Kombination des Bliesma mit dem 8NMB420 macht mir etwas Sorgen bez. des Abstrahlverhaltens.

    Zumindest würde ich mir die Option eines Waveguides offenhalten indem ich das Gehäuse entsprechend konstruiere.

    Der bereits verlinkte Waveguide funktioniert ja anscheinend ziemlich gut, dürfte nur sehr schwierig dran zu kommen sein.

    Gab es eigentlich schon den Versuch einer Kombination mit dem WG-300?
    Gruß

    Jesse
    Good Vibrations



    "Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter."


  13. #53
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    Haste das schon mal gehört? Ich habe das Ex-System von PCMurx und bin z.B. auch von der Verarbeitungsqualität ziemlich enttäuscht. Versuch mal den Hochtöner da dicht drauf zu kriegen.
    Ärgerlich, ist halt Handarbeit, aber falls es so sein sollte, ist es für Dich als Ingenieur doch kein Problem eine Oberfläche zu planen, oder?
    Viel ärgerlicher finde ich, dass bei meinen 1" BMS im Anschluss an Sica Hörnchen, die Sicas 1mm im Durchmesser zu groß sind...und die kommen aus einer Industrieform.....aber in Italien ist manchmal 1" nicht 25,4mm....
    Brandolinis Law (2013): “The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.”

  14. #54
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    Zitat Zitat von Jesse Beitrag anzeigen
    Moin Peter,
    die Kombination des Bliesma mit dem 8NMB420 macht mir etwas Sorgen bez. des Abstrahlverhaltens.
    Zumindest würde ich mir die Option eines Waveguides offenhalten indem ich das Gehäuse entsprechend konstruiere.
    Der bereits verlinkte Waveguide funktioniert ja anscheinend ziemlich gut, dürfte nur sehr schwierig dran zu kommen sein.
    Gab es eigentlich schon den Versuch einer Kombination mit dem WG-300?
    Hi Jesse,

    die Idee macht Sinn, danke! Ich werde es vorhalten.

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    Viele Grüße
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  15. #55
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
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    Hallo,

    dem Hochtöner würde ich sicherheitshalber ebenfalls eine eigene Kammer gönnen.
    Gruß

    Jesse
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  16. #56
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    Hallo Peter,

    respekt
    Das ist ja perfekt geplant und dokumentiert.

    und ein Männerlautsprecher

    viel Spaß
    Jens

  17. #57
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
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    Moin,

    mit der Planung des Gehäuses hast du dir wirklich viel Mühe gegeben.

    Eine Sache fiel mir noch auf: Die Kammer des Mitteltöners führe ich sehr gerne als dreiseitiges Prisma aus, denn damit hat sich eine der Stehwellen (i.d.R. die tiefste) direkt erledigt.

    Der Lautsprecher hat das Potenzial großartig zu werden.
    Gruß

    Jesse
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  18. #58
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    Zitat Zitat von Jesse Beitrag anzeigen
    Hallo,
    dem Hochtöner würde ich sicherheitshalber ebenfalls eine eigene Kammer gönnen.

    Hi Jesse,

    mmh, mal kalkulieren:
    1. Der maxpegel IN der Box kann lt. Simu bei Vollaussteuerung bis zu 156 dB erreichen, auf seiner (tieffrequenten) BR-Resonanz @ ca. 33Hz:

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    2. Sind umgerechnet ca. 1250 Pascal = N/m^2:

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    3. Basta zeigt den Effektivwert an, für den Druck-Spitzenwert daher "mal Wurzel Zwo" = 1780 N/m^2
    4. "Kolbenfläche" des HTs = Schallwandausschnitt --> ( 80 mm )^2 * pi / 4 = ca. 5e-3 m^2
    5. Kraft auf den Hochtöner bei Tieftöner-Maximalpegel: F = P*A = ca 9N Peak @33Hz. Immerhin fast "ein Kilogramm"

    Der HT hat ne 6mm Alu-Frontplatte und bekommt 6Skt. M4 Maschinengewindeschrauben in Rampa-SKD-Einschraubmuffen.
    Das löst sich nix, und er wird nicht anders Schwingen als es die gesamte Frontplatte eh tut.

    Ein eigenes Gehäuse für den HT wäre nötig, wenn man ihn Schwingend/Entkoppelt aufhängen wollen würde um den Eintrag von Schwingungen ins Gehäuse zu reduzieren.
    Macht beim HT aber wenig Sinn, bei den Auslenkungen und der abzustützenden Membranmasse hat man de kaum Energieeintrag (beim Mitteltöner sieht das schon wieder anders aus...)

    BTW: Bei besagten 156 dB max beträgt die Peak-Kraft (annähernd gleichmäßig-Flächig) auf die Gehäuserückwand (80x50 cm) ca. 700 N, also "ca. 70kg". Das ist fast so als würde ich mit 33 Hz drauf rumhüpfen...
    Muss mal die Durchbiegung berechnen...

    Grüße
    Peter


    P.S.: Gerade nochmal die Kraft bei Maxpegel (125dB im Gehäuse) @300Hz (Trennfrequenz TT) auf die HT-Rückseite gerechnet; 0,18N --> entspricht ungefähr "Rumwackeln mit dem Finger..."
    Geändert von kwesi (11.01.2021 um 18:46 Uhr)
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  19. #59
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von kwesi
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    -- gelöscht, editerfehler ---
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  20. #60
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
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    Und du bist dir zu 100% sicher, dass...

    ...der Hochtöner zu 100% dicht ist?

    ...die Kombination HT + Waveguide dicht ist?

    ...der Waveguide (mit dem daranhängenden Hochtöner bestimmt ein schönes Feder-Massesystem) mit seiner doch schon größeren Fläche nicht mitschwingt?
    Gruß

    Jesse
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