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  1. #21
    Good Vibrations Benutzerbild von Jesse
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    Beiträge
    1.040

    Standard

    Moin,

    hatten wir nicht schon mal einen ziemlich langen Thread zu diesem Thema?
    Gruß

    Jesse
    Good Vibrations



    "Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter."

  2. #22
    Erfahrener Benutzer
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    20.02.2018
    Beiträge
    130

    Standard

    Zu Gehäuseschwingungen ist mM. alles gesagt, nur zu diesen Streben mit dämpfender Wirkung nicht. Die dürfen aber nicht elastisch, sondern viscoelastisch sein. Im Prinzip wie im Auto der Stoßdämpfer, der besser Schwingungsdämpfer heißen sollte. Dazu bräuchte man Messungen. Also Gehäuse mit starrer und dämpfender Querstrebe.

  3. #23
    Benutzer
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    19.01.2020
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    77

    Standard

    Zitat Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Die dürfen aber nicht elastisch, sondern viscoelastisch sein.
    Völlig richtig! Elastisch ist ja quasi per definition schon falsch, wenn es Energie schlucken soll. Leider wird keine Klebe-Empfehlung angegeben.

    Zitat Zitat von newmir Beitrag anzeigen
    Danke - sowas bringt auf jeden Fall was! Flächig Dämpfer zu applizieren, schafft was weg. Da gibt's doch diesen Engländer, der damit mal Boxen gebaut hat.. Ich google mal kurz:



    Der Kollege betont auch, wie wichtig es ist, eine dünne Schicht zu nehmen - in seinem Setup. Der Klebstoff wird da auch (korrekt) auf Schub belastet - nicht auf Druck / Zug.
    2nd best boxes und so sei mal dahin gestellt. Best bedämpftes Gehäuse, was ich irgendwo gesehen habe sicherlich.

    Beste Grüße,
    Dale.
    Geändert von Dale (21.11.2020 um 15:25 Uhr)

  4. #24
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    5.502

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    Man muss halt Prioritäten setzen......wo immer die auch liegen....good luck!

  5. #25
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    Der Kollege erwähnte ja Sorbothan....optimal und sehr teuer
    Der 2 K Kleber scheint auch prima zu sein
    Bewährt ist auch 5 mm Alubutyl, also Butylkautschuk mit dünner Alu-Deckschicht, das ist selbsklebend
    Preiswerter und erheblich aufwändiger zu verarbeiten ist Elastomerbitumen als Dachbahn plus eine Lage Alu, Flies oder Holzwerkstoff.

    Bei meinen Messungen war eine 5 mm Schicht aber eindeutig besser als 2 mm.

    Messungen der Dämmung von Gehäusewänden - Visaton Diskussionsforum

  6. #26
    Aktiv, was sonst
    Registriert seit
    05.12.2017
    Beiträge
    571

    Standard

    Eigentlich hilft ja auch ein Blick in die Geschichte des Lautsprecherbaus, genauer gesagt auf die legendäre Spendor BC1.

    Da wurden Rahmenleisten verbaut, es wurde auf allen beidseitig furniertes (!), relativ dünnes Sperrholz überall mit einer stark dämpfenden Bitumenschicht belegt, die Schallwand hatte gerade mal 15mm und fertig war ein Gehäuse, das in keiner Sekunde nach Gehäuse klang. Unter anderem auch deshalb, weil es genau resonierte, wo die Erbauer es haben wollten: unhörbar im Grundton, aber darüber absolut frei von irgendwelchem Eigenklang.


    VG
    Ludger

  7. #27
    Erfahrener Benutzer
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    Bremen
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    1.088

    Standard

    Ich habe ein Paar Pawel Ensemble Reference in meinem Fundus.

    https://www.stereophile.com/content/...e-loudspeakers

    Die haben auch mit Bitumenplatten und zweiten Sperrholzplatten aufgebaute Gehäuse. Und das obwohl da nur noch an den Seitenwänden Platz für so ein Konstrukt war. Hinten spielt eine Kef BD 139 Passivmembran.

    Die Böxlein klingen übrigens richtig fein.
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  8. #28
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Ich habe das mal "quick and dirty") getestet:

    Erstaunlicherweise sind Bitumen und Butylkautschuk nicht geeignet.
    Aber eine verklebte Lage Gummi (SBR, NBR oder Neopren) dämpft die Schallleitung um 10 - 15 dB.

    Nachteil dabei ist jedoch, dass die Strebe elastisch ist und Schwingungen der Wände nicht so gut reduziert wie eine starre Strebe. Es kann also sein, dass es sogar schlechter wird. Ich halte starre Streben in Kombination mit einem Sandwich auf den Wänden für optimal. Es reduziert Schwingungen der Wände (Balloneffekt) bei tiefen Frequenzen und dämpft die Schallabstrahlung durch transversale Wellen in der Wand.

    Wer Bitumen meiden will und Alubutyl kann die Wände dreilagig bauen aus 16 mm MDF oder Span, 2 mm Sikafloor Marine PU-Red und einer Lage dünnem MDF oder HDF.

  9. #29
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    Zitat Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Ich habe das mal "quick and dirty") getestet:
    Nice! Dass Du das mal gemacht hast.

    Ist ja auch das, was man so eigentlich annehmen würde. Versteifen bitte mit steifem Material und dämpfen möglichst flächig.
    Ich werde die Streben dann einfach mal weglassen oder direkt senkrecht an die Außenwände kleben.

    Kleines Gehäuse und fette MDF-Platten sind ja eh nicht so anfällig für irgendwas..

    Vielen Dank!
    Dale.

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