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  1. #1
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Cool Durchgewedeltes aus Projekt 2020 ESS AMT1

    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Nimm zwei BG´s und setz einen 15-Zöller drunter - dann wird ein Schuh draus (habe ich gerade gemacht) ! Bis 80 Hz runter ist der BG eine Wucht, tiefer geht aber auch wunderbar, braucht halt überproportional Volumen (und ggf. etwas elektrisches Verbiegen). Es geht dann erstaunlich laut, aber halt nicht RICHTIG LAUT ...
    Guten Abend Klaus,

    die Harmonisierung der zwei BG plus einem darunter befindlichen 15-Zöller ist nicht trivial. Wenn Dir dass in qualitativ zufriedenstellender Form gelungen ist, chapeau. Ich nehme an das die Gehäusegröße den WAF bzw. den AF der Mitbewohner weit überschreitet.

    Laut kann die BG20BRC auch, ob dass jedoch Deinem "RICHTIG LAUT" entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen. Sie ist präzise, rabenschwarz, druckvoll, schnell im pumpen dabei nicht blähend, kontrolliert und immer wieder überraschend im Auftritt als auch im Antritt. Der Bass kommt aus dem Nichts, ist mit entsprechender Dynamik präsent und verschwindet gleich wieder ins Nichts.
    Nimm es mir bitte nicht krumm, ich kann es nicht anders in Worte fassen, man muss es erlebt haben. Und ja, es ist in der Gesamtbetrachtung nicht das Ende der Fahnenstange, es ist für mich, einem Liebhaber von exotischen sowie nicht unerotischen Lösungen, nach über Dekaden der Suche und des Versuchens, die Erfüllung meiner individuellen, audiophilen Begehrlichkeiten.

    Jedoch kann man der anderen Problematik, der Notwendigkeit des überproportionalen Volumens sowie dem elektrischen Verbiegen mittels DSP & Co. (Stichwort: FIR, IIR, Realtime, Phasenverschiebung, Nichtlinearitäten, Verfälschung im Rahmen der Quantisierung...) bei der ausschließlichen Verwendung von zwei BG20 und einem Hochtöner bzw. einem Hochtonhorn, mit einem richtig realisierten Compoundansatz begegnen.
    Dabei spart man nicht unerheblich an Material, an Kosten, an Nerven beim Bau sowie bei der Abstimmung und nicht zuletzt an einer entsprechend wuchtigen Bauform. Dieses erkauft man sich durch Tolerierung eines geringeren Maximalpegels sowie mit dem Wegfall des direkten Zugriffs beim Verbiegen (DSP & Co.).

    Liebe Grüsse und gute Nacht
    Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (15.10.2020 um 00:08 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
    alles beim Alten zu belassen und zu hoffen,
    dass sich etwas ändert. (A. Einstein)

  2. #2
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    Moin Kai-Uwe,

    alles absolut richtig dargestellt ! Mit laut und SEHR LAUT meine ich nur die sehr unterschiedlichen Anforderungen bzw. sujektiven Einschätzungen, was "laut" ist. Ich höre in meinem 12qm Büro BG20 in 60l BR (tief abgestimmt und entzerrt) und da fehlt absolut nix. Wir hatten auf einem Treffen letztes Jahr in Karlsruhe die Dinger mit zwei Konstrukten mit TIW200 in kleinerem Volumen (Vision BS als GHP und Stella als BR) verglichen (mit Pegelausgleich). Bis auf die Einschränkung beim maximalen Pegel (im sehr großen Raum) war der Bassbereich absolut konkurrenzfähig.

    Thema Entzerrung: Kein DSP, nur BR in relativ kleinem Volumen tief abgestimmt, so dass bei der Abstimmfrequenz etwa 6dB Pegel fehlen, die dann von einem aktiven Hochpass mit hoher Güte aufgefüllt werden (steiler Subsonic ist automatisch dabei). Ist eine uralte Idee von Don Keele, damals Electrovoice. Wenn die TSP´s passen, kann man so in der Größenordnung 50% Volumen sparen. Ich würde mal sagen, sowohl der Compound- wie der Keele-B6-Ansatz holen das aus dem BG heraus, was KT mit der CT 232 realisiert hat, aber ohne die Nachteile des gewaltigen Volumens von 140 Litern.

    Thema Bass unter dem BG: Das ist passiv ohne dessen Vergewaltigung per Hochpass und Spannungsteiler mit vertretbarem Aufwand nicht wirklich gut zu machen (Empfindlichkeit Bass in wohnzimmertauglichem Volumen ...). Deshalb lasse ich die 15-Zöller teilaktiv bis etwa 80Hz laufen, also quasi als Subwoofer mit 20dB elektrisch nachgeschoben bei der Abstimmfrequenz (Empfindlichkeit 79dB bei 35Hz gegenüber den 99dB der Tops mit 2x BG20 + B200). Volumen der Bassteile 67 Liter.

    So, und der WAF des ganzen ist genau so schwer sauber zu definieren wie "laut" .

    P.S. Habe gerade mal durchgezählt - in meinem Haushalt sind insgesamt 14 Stück BG20 am Start ...
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  3. #3
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    P.S. Habe gerade mal durchgezählt - in meinem Haushalt sind insgesamt 14 Stück BG20 am Start ...
    Puuuh,
    da hast du ja noch mal Glück gehabt, 13 wäre kritisch.
    Ich habe z.Z. nur noch ein Paar, die Kinder. Aber .......
    Das kleine Ding ist einfach nur erstaunlich.
    Jrooß Kalle

  4. #4
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Mit laut und SEHR LAUT meine ich nur die sehr unterschiedlichen Anforderungen bzw. subjektiven Einschätzungen, was "laut" ist. Ich höre in meinem 12qm Büro BG20 in 60l BR (tief abgestimmt und entzerrt) und da fehlt absolut nix. Wir hatten auf einem Treffen letztes Jahr in Karlsruhe die Dinger mit zwei Konstrukten mit TIW200 in kleinerem Volumen (Vision BS als GHP und Stella als BR) verglichen (mit Pegelausgleich). Bis auf die Einschränkung beim maximalen Pegel (im sehr großen Raum) war der Bassbereich absolut konkurrenzfähig.
    Guten Morgen Klaus,

    d'accord, mit Deiner ersten Bemerkung sprichst Du mir aus der Seele. Laut ist sehr individuell, die empfundene Lautstärke ist von vielen Faktoren abhängig. Im Einzelnen von der jeweiligen Soft- und Hardware, der Progression in der Musik (Jecklin), von den Räumlichkeiten (Siggi Linkwitz R.I.P., Roger Sanders u. W.), der persönlichen Befindlichkeit sowie von der Physis des Einzelnen. Letzteres u. a. von der Größe und Form der Ohrmuschel und dem verbleibenden, durch Ohrenschmalz gedämpftem Hörvermögen in der Degenerationsphase.
    Prinz Charles und der Soldat im Einsatz (s. Abb.1) haben diese Problematik mit teilweise geringem bzw. naturgegebenem Aufwand kompensiert.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Abb.1 - Weiterführendes hierzu unter "acoustic radar"

    Meiner bescheidenen Meinung nach, die überwiegend von den Meistern des älteren Semesters geprägt ist, kommt neben der Phasenreinheit sowie der Kohärenz, der Intensität hier eine essentielle Bedeutung zu. Stichwort "gehörrichtige Lautstärke bzw. Entzerrung derselben". Die komplexe Beachtung dieser Grundsätze reflektiert sich im Übrigen in Deinen Ausführungen und Deinen individuellen Lösungsansätzen.

    anbei mal ein Zitat eines etwas jüngeren Meisters

    ...wenn wir nicht einmal in der Lage wären, den einzig wirklich wichtigen Aspekt der Musik zu reproduzieren, die in ihr liegende emotionale Kraft, weshalb sollte man sich dann überhaupt Gedanken über hochwertige Musikwiedergabe machen?


    Christian Brückner, Diplom-Physiker, 2003 (CYGNUS Audio)


    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen

    Thema Entzerrung: Kein DSP, nur BR in relativ kleinem Volumen tief abgestimmt, so dass bei der Abstimmfrequenz etwa 6dB Pegel fehlen, die dann von einem aktiven Hochpass mit hoher Güte aufgefüllt werden (steiler Subsonic ist automatisch dabei). Ist eine uralte Idee von Don Keele, damals Electrovoice. Wenn die TSP´s passen, kann man so in der Größenordnung 50% Volumen sparen. Ich würde mal sagen, sowohl der Compound- wie der Keele-B6-Ansatz holen das aus dem BG heraus, was KT mit der CT 232 realisiert hat, aber ohne die Nachteile des gewaltigen Volumens von 140 Litern.
    Ja, Don Keele ist auch einer der richtungsweisenden "Altmeister", zudem war er auch bei der Luftwaffe, seinerzeit im rein analogen Umfeld. Mit Konsens entflieht (entfliegt) man dem Nonsense.

    Die Quintessenz ist, das jegliche Lösung mit Kompromissen behaftet ist. Es kommt dabei darauf an, dass man, so wie Du und Andere in diesem Forum, den naturgegebenen Verstand einsetzt. Dann benötigt man keine KI... und auch keinen DSP, lediglich die Zeit bis zur Realisation spielt eine wesentliche Rolle.

    Ein gewaltiges Volumen von 140 Litern hat m. E. auch gewaltige Nachteile, dass lasse ich jetzt so mal im Raum stehen. Bei mir im Wohnzimmer residieren immer noch 2 DIY-Subwoofer der gleichen Größenordnung mit sehr guten Hivi-Swans Treibern. Sie sollten meine Vollbereichselektrostaten bei der dynamischen Tiefbasswiedergabe (<=80Hz) unterstützen. Nun stellen, zusätzlich zu den anderen zu berücksichtigenden Parametern, die beiden unterschiedlichen Prinzipien gravierend unterschiedliche Lasten dar. Grob gesagt, dynamischer Lautsprecher = induktive Last / ESL = kapazitive Last. Der oder die Verstärker sehen diese verschiedenen Lasten ausgesprochen differenziert. So gibt es bei der kapazitiven Last, bedingt durch elektrische Rückkopplung in Abhängigkeit von Frequenz und Impendanz, problembehaftete Reflektionen größeren Ausmaßes, die es bei der dynamischen Last in dieser Form nicht gibt. Zudem habe ich die Elektrostaten mit einem Röhrenverstärker betrieben, der mit einem Übertrager angepasst war. Konträr zu einer vorzuziehenden OTL-Lösung (direkt, eisenlos) folgt hier unvermeidbar Eisen auf Eisen (Trafos im Verstärker sowie Trafos im ESL).
    Kurzum habe ich nach zwei Wochen vergeblicher Suche nach einer Synbiose aufgegeben. Die Subwoofer wurden durch einen besseren Kompromiss, einem servokontrollierten Subwoofer (Yamaha YST-SW 160), als Zwischenlösung ersetzt.

    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Thema Bass unter dem BG: Das ist passiv ohne dessen Vergewaltigung per Hochpass und Spannungsteiler mit vertretbarem Aufwand nicht wirklich gut zu machen (Empfindlichkeit Bass in wohnzimmertauglichem Volumen ...). Deshalb lasse ich die 15-Zöller teilaktiv bis etwa 80Hz laufen, also quasi als Subwoofer mit 20dB elektrisch nachgeschoben bei der Abstimmfrequenz (Empfindlichkeit 79dB bei 35Hz gegenüber den 99dB der Tops mit 2x BG20 + B200). Volumen der Bassteile 67 Liter.
    Eine solide und wohldifferenzierte, praktikable Lösung für versierte AES-Mitglieder. Und ja, passiv ist das kaum zu machen, alternativ vielleicht mit einer ebenfalls kompromissbehafteten aktiv/subtraktiv Weiche (Old but only little Gold).

    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    So, und der WAF des ganzen ist genau so schwer sauber zu definieren wie "laut" .

    P.S. Habe gerade mal durchgezählt - in meinem Haushalt sind insgesamt 14 Stück BG20 am Start ...
    zu 1. Jauu bzw. Joooop... (entliehen von Calvin alias dem ESL-Mann aus einem Nachbarforum)

    zu P.S. - Eine Frage, was machst Du mit den ganzen übriggebliebenen 14 Schwirrkonen (oder heißt es Konan)?
    Mein Vorschlag wäre ein "Open Source" Hütchenspiel

    Der BG20 Raum, unendliche Weiten...

    Vielen Dank für den fruchtbaren Austausch, Dir und Euch einen schönen Tag
    Horrido Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (15.10.2020 um 17:32 Uhr)
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  5. #5
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    Eigentlich ist der AMT-1 doch als Dipol konstruiert. Wenn man sucht, findet man aber immer Kisten mit 300er weich aufgehängten Bässen drunter im Web.
    Wäre es nicht eigentlich standesgemäß den HT in einem Open Baffle Dipol-Konzept zu integrieren. Klar vorausgesetzt das man das stellen kann.
    Gruß
    Arnim
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  6. #6
    Akkustromer Benutzerbild von dy1026u
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    Zitat Zitat von ArLo62 Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht eigentlich standesgemäß den HT in einem Open Baffle Dipol-Konzept zu integrieren. Klar vorausgesetzt das man das stellen kann.
    Gruß
    Arnim
    Das geht sogar hervorragend, hier ein kommerzielles Beispiel. Ich habe Den gehört . ein Traum! Die Weichenschaltung ist passiv jedoch sehr aufwendig.

    Gruß, Hartmut

  7. #7
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    Moin,
    ich nutze auch den großen AMT-1 als Dipol in meiner Kette (ab knapp 4 KHz) Bin sehr begeistert und angetan!

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    LG Barossi

  8. #8
    Akkustromer Benutzerbild von dy1026u
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    Zitat Zitat von Barossi Beitrag anzeigen
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    . Imposant

    Grüße, Hartmut

  9. #9
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    Sehr schön! Ich habe die ewigen Kisten auch satt
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von tuxon Beitrag anzeigen
    a) Don Keele ist auch einer der richtungsweisenden "Altmeister", zudem war er auch bei der Luftwaffe, seinerzeit im rein analogen Umfeld.

    b) Eine solide und wohldifferenzierte, praktikable Lösung für versierte AES-Mitglieder.

    c) Mein Vorschlag wäre ein "Open Source" Hütchenspiel
    zu a) ob Luftwaffe oder nicht - damals gab es digital noch nicht wirklich

    zu b) oder für einen alten Sack, der ätzen & löten kann

    zu c) hervorragende Idee - leider zu spät

    Der Compound-Jürgen war wohl der auch im Visaton-Forum aktive "jagisagi" ? Den hat man dort wegen mangelnder "Sinnhaftigkeit" des Compound-Prinzips in der heutigen Zeit vergrault. Ich finde dagegen, dass das für eine Neuauflage a la "Aurum 2020", durchaus ein interessanter Ansatz wäre - sehr tief, immer noch "billig" aber nicht riesengroß. Allerdings sollte man für einen Zweiweger wirklich mal untersuchen, ob man den Innentreiber nach oben begrenzt muss. Die Membran des BG läßt sehr viel Schweinkram durch; habe ich mal systematisch untersucht (gemessen) und heftige Flatterecho´s im Innern der betrachteten Kiste in der Region 2kHz gefunden, die ohne spezielle Bedämpfung penetrant vor der Membran zu messen waren. Wenn dann ein Chassis dahinter im Präsenzbereich arg phasenverschoben nach vorne bläst ...
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  11. #11
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Guten Abend in die Runde,

    für die Ausuferung meiner Beiträge sowie für die meinerseits ungewollte Abweichung von der eigentlichen Thematik bitte ich um Eure Nachsicht. Es war mir ein persönliches Anliegen, nach 3 Jahren des zeitweisen passiven Mitlesens, "etwas" aktiver zu werden. Ich bin wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen, aber ich brenne für die Sache, für Hifi und Musik sowie für die Physik, die Natur, die Philosophie, die Literatur.... und natürlich für meine Familie.

    Zurück zur Sache. Die überwiegende Mehrzahl der vorgestellten, mich sehr beeindruckenden Projekte, verheiraten den oder die BG20 mit Hörnern oder einem B200 und unterstützen ihn oder sie teilweise im Tiefton mit weiteren Chassis. Initial war das Horn ebenfalls meine erste Wahl, aber da ich eine Vorliebe für Exoten und deren Möglichkeiten habe wurden u. a. Biegewellenwandler, Bessel Arrays sowie modifizierte Shackman bzw. Janszen ESLs, Rubanoiden und selbst Plasma HTs in Betracht gezogen. Letztlich ist es aber erstmal der AMT geworden.

    Mit der Vorstellung der BG20BRC und dem Compound-Prinzip wollte ich aufzeigen, dass es eine Möglichkeit der Synbiose gibt, die mit vertretbaren Aufwand zu einem bemerkenswerten Ergebnis führt. Natürlich ist in der Riege der AMTs, der Omnes Audio AMT 50 lediglich in der Anwendung des Prinzips vergleichbar mit einem Mundorf oder eben der Legende, dem ESS AMT 1 von Oskar Heil. In der ursprünglichen Bauform war der AMT 1 mit einem 30iger Bass (Frontseitig) und einem 30iger Passiv Radiator auf der Rückseite verheiratet. Die Trennung erfolgte bei 1000 Hz.

    Ich habe mal bei Manni Stöcker (Fa. MSP in Köln, die gibt es heute noch), dem damaligen Weichen Pabst, den AMT 1 on Top auf einem Onken in Kühlschrankgröße mit Altec Treiber im Vergleich zu meiner damaligen Präferenz, einer Walsh Ohm A an einer Sumo Class A sowie einer Acoustic Research Röhre gehört. Innerlich dachte ich noch, ein Onken mit Altec Treiber ohne Altec Horn on Top, stattdessen ein kleines Hütchen. Hier läuft eine große Verlade. Nach den ersten Tönen blieb ich dann noch eine Weile , warum nur ?

    Die Onken haben ebenfalls sehr beeindruckende Qualitäten, teilweise analog zur Compound. U. a. gleichmäßige Belastung der Membran (Symmetrierung), hierdurch Verringerung der Aufmodulation parasitärer Teilschwingungen bzw. der Partialschwingungen der Membran (Linearität).
    Durch die größe Austrittsfläche der seitlichen Reflexöffnungen stark verringerte Strömungsgeräusche und geringere mechanische Verluste. Bessere Anpassung.... Aber da ist, wie bei vielen anderen Dingen (Gremlin), Kalle vollkommen im Bilde.

    Allerdings habe ich Onken Gehäuse lediglich in GROß gehört, darum hat mich von Anbeginn meiner Begeisterung für den BG20 das Onken von Dir, verehrter Kalle, angesprochen. Ich möchte es mir, wie das Goldkehlchen, gerne einmal anhören. Jedoch habe ich mit der BG20BRC meines Freundes Jürgen meinen Seelenfrieden gefunden. Es ist ein ähnlicher Glücksgriff wie Heiner Martion mit seinem Eckhorn Exodus gelandet hat, nur weitaus günstiger.

    Gute Nacht allerseits
    Kai-Uwe & Company
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  12. #12
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    zu a) ob Luftwaffe oder nicht - damals gab es digital noch nicht wirklich

    zu b) oder für einen alten Sack, der ätzen & löten kann

    zu c) hervorragende Idee - leider zu spät
    Guten Abend Klaus,

    zu a) Da, da...

    zu b) Da kann ich wohl lediglich in Teilen (dem alten Sack, der manchmal ätzende Ideen hat und der kein SMD sowie Käfer mit 40 Beinen anlöten
    mag) mithalten.

    Fragt der Techniker den Supervisor: "Gibt es einen Chip mit 6 Beinchen, einer roten Oberfläche und 6 schwarzen Punkten ?" S: "Nein !!!" T: "Oh, dann muss ich jetzt wohl den Marienkäfer auslöten."

    zu c) Schade, bei der Transparenz, dem Loch oben im Hütchen, wäre es ein Kandidat für das Spiel des Jahres bei den "Black Hats".

    Jawoll, der Jürgen ist Jagisagi. Glücklicherweise habe ich ihn zur damaligen Zeit bezüglich der Compound kontaktiert, weil ich mir den BG20 auserkoren hatte und mich eine Realisierung in einem Compound, basierend auf den Vorzügen des Prinzips interessierte. In einigen Foren ist es teilweise wie in der Politik, kein vernunftbasierter Diskurs und keine Praxis. Öfters habe ich dort die Vertrauensfrage gestellt: "Habt ihr dass schonmal gebaut bzw. gehört?". Es folgte ein Shitstorm #?&!, Entrüstung kam vor Physik und Praxis -> Bail Out...ohne Parachute. Dabei ist Jürgen ein sehr vielschichtiger Mensch, der über viel Erfahrung im analogen Bereich verfügt, diese mit anderen teilt und sie in die Praxis umsetzt. Wir haben viele weitere Schnittmengen. Wir besuchen uns regelmäßig, unterhalten uns über viele Themen (Natur, Physik, Medizin...), schlussendlich lektoriert er auch mein Buch, dass seit mehreren Jahren in der Pipeline steckt.

    Danke für Deinen Hinweis und Deine Feststellungen bezüglich der Flatterechos sowie die Penetration der Membran des Innentreibers, wir werden der Sache mal gemeinsam nachgehen. Ich habe nämlich bei meiner linken Box bei einigen Stücken tatsächlich ein Flirren und Flattern bemerkt. Jürgen hat diesen Effekt nicht.

    Ich glaube der Kelch unter der Bezeichnung "Aurum 2020" ist bereits von Jesse in Krefeld requiriert. BG20BRC finde ich gut, zudem möchte ich Jürgen mit einem Emblem überraschen.

    Der Pilot trägt ins Logbuch ein "mouse in cockpit", der Wart trägt ein "cat installed" !!

    So, nun mal wieder vielen Dank für die Konversation und Gute Nacht
    Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (15.10.2020 um 23:53 Uhr)
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  13. #13
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    Guten Tag verehrte Hifizierte,

    Listening to a conventional/typical and regular
    build speaker is like listening to music with
    your mother in law on the couch.

    Listening to a diy build, which was constructed
    and developed together with a sharing community
    (forum), is like listening to music with a
    beautiful 19 year old girl on your couch.

    @Klaus: Wie ich von Jürgen erfuhr, gab es im Visaton Forum, kurz nach meiner Vorstellung der BG20BRC hier, eine Anfrage diesbezüglich. Da sich mir der kausale Zusammenhang nicht erschließt und die Konversation über die BG20 Compound (so hieß sie damals) im Visaton Forum mit dem entsprechenden Verlauf schon längere Zeit zurückliegt, möchte ich Dich, als alten Hasen in beiden Foren, um einige Infos per PN bitten.

    Zur Thematik "Projekt 2020: ESS AMT1 + x" stehe ich natürlich, wenn auch zeitlich ein wenig eingeschränkt, weiterhin zur Verfügung.

    Herzliche Grüße aus dem verregneten Goch
    Kai-Uwe
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  14. #14
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    Ich habe mal ne Kombi mit dem ESS, dem TF-1020 und Ripol drunter gemacht.

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  15. #15
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    Habe den BG20 nur einmal in Kalles Onken gehört. Da fand ich den Klasse. War alles da. Und das einfach richtig gut.
    Es spielen ja sehr viele Faktoren eine Rolle. Und eine Messe ist nicht die optimale Umgebung.
    Gab es mal einen BG20 Battle. Das wäre ja mal die Gelegenheit Konzepte zu vergleichen.
    Gruß
    Arnim
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  16. #16
    Einsteiger Benutzerbild von phosphor
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    Hallo zusammen,

    da ist ja eine interessante Dramaturgie aus meinem Thread entstanden, chapeau!

    Welche Wellen dieser unscheinbare Treiber BG20 nach all den Jahren immer noch schlägt (und dabei auch polarisiert) erstaunt mich und bekräftigt mich in der Entscheidung, einfach mal 4 Stück zu holen und damit zu experimentieren. Die Möglichkeiten hinsichtlich Einsatzbereich, Trennfrequenzen, Gehäuseprinzip und -volumen sind ja auch äußerst vielfältig, da kann man sich schon eine Weile mit beschäftigen und eigene Erkenntnisse gewinnen. Und wenn's für dieses Projekt dann doch nicht der richtige Treiber sein sollte, finden sich im Bekanntenkreis bestimmt Leute, die eine Aurum und CT230 gebrauchen könnten.

    Ganz besonderen Dank an Dich, Kai-Uwe, für Deine ausführlichen und hochwertigen Schilderungen. Ich habe mir die Beiträge erst jetzt wirklich zu Gemüte geführt, da ich letzte Woche flach gelegen habe (kein Corona ) und nicht aufnahmefähig war. Danke für die ganzen Denkanstöße! Im Analog-Forum hatte ungefähr zur gleichen Zeit jemand nach dem BG20 Compound gefragt:
    https://www.analog-forum.de/wbboard/...g20/&pageNo=11

    Der Thread ist recht lang, leider sind alle Bilder und Zeichnungen nicht mehr einsehbar. Wenn Du (oder dein Freund Jürgen) in diesem Forum in einem eigenen Thread oder an anderer Stelle noch einmal Informationen, Zeichnungen und gerne auch Bilder eurer BG20 Compound Lösung präsentieren wollen, wäre ich sehr empfänglich dafür. Vielleicht wäre das Prinzip ja auch ein Ansatz für mich.

    Beste Grüße

    Alex

  17. #17
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    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    Ich habe mal ne Kombi mit dem ESS, dem TF-1020 und Ripol drunter gemacht.

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    Moin Franky, die Kombi hat bestimmt Potenzial! Gefällt mir! Wirst Du den TF-1020 auch in offen oder rückwärtig bedämpft probieren oder ist CB gesetzt?

  18. #18
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    Oh Gott, das habe ich mal vor ca. 9 Jahren gemacht. Die Ripole stehen mittlerweile unter meinem Wohnzimmertisch und Hauptlautsprecher sind Capaciti Elektrostaten.
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    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  19. #19
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Guten Tag zusammen,

    Zitat Zitat von phosphor Beitrag anzeigen
    da ist ja eine interessante Dramaturgie aus meinem Thread entstanden, chapeau!
    schön dass Du, als Initiator dieses Threads, wieder genesen bist und wohlbehalten am 2. Akt der Dramarturgie "die Ritter des BG20 und eurer Diffizilität, Lady AMT" teilnehmen kannst.

    Zitat Zitat von phosphor Beitrag anzeigen
    Welche Wellen dieser unscheinbare Treiber BG20 nach all den Jahren immer noch schlägt (und dabei auch polarisiert) erstaunt mich und bekräftigt mich in der Entscheidung, einfach mal 4 Stück zu holen und damit zu experimentieren. Die Möglichkeiten hinsichtlich Einsatzbereich, Trennfrequenzen, Gehäuseprinzip und -volumen sind ja auch äußerst vielfältig, da kann man sich schon eine Weile mit beschäftigen und eigene Erkenntnisse gewinnen.
    Der BG20 ist ein Ausnahmetalent und Selbstläufer. In den Händen fähiger und sachkundiger Anwender kann er sich, richtig eingesetzt und sinnvoll modifiziert, durchaus in beachtliche Höhen aufschwingen. Ein Chassis, dass diese Eigenschaften besitzt, und dass darüber hinaus über viele Foren verteilt, so variabel verwendet und mit Leidenschaft diskutiert wird, kann so schlecht nicht sein. Im Gegenteil, es profitiert ja von den zahlreichen, kreativen "Betatestern", die dann kumulativ zu einem oder mehreren hörenswerten Realisationen führt. Selbst der Hersteller hat es, aus dem Tenor (Feedback) der Gemeinde resultierend, im Rahmen einer kleinen Revision, für verbesserungswürdig erachtet und u. a. die Sicke verändert.

    Ansonsten halten es die Hersteller wie die NASA, beim Raumflug mit dem Ostfriesen und den 2 Schweinen in der Kapsel. Auf Nachfrage, was denn seine Aufgabe sei, erhielt der Ostfriese die Antwort aus Houston: "Schweine füttern und nichts anfassen."

    Die Herausforderung bei den zahlreichen, hochwertigen Projekten und individuellen Ausführungen liegt in der persönlichen Differenzierung, im Vergleich der individuellen Vorlieben, der Hörumgebung sowie den Anderen, nicht zu vernachlässigenden, grundlegenden Parametern (Physik, Biologie sowie deren Kombinationen, u. a. der Psychoakustik). Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man sich hierin nicht als fokussierter Teilnehmer in Theorie und Praxis verläuft. Dieser Umstand war mir persönlich, in der frühen Phase meines Hobbys öfters im Weg.

    Meine Ausführungen waren deshalb so ausführlich und umfassend, weil funktionierende Konzepte der Vergangenheit zunehmend in Vergessenheit geraten bzw. der Evolution sowie dem Mainstream geopfert werden. Mit ein bisschen "know how" und der entsprechenden Herangehensweise kann man gute Hardware mit erstaunlichen Alleinstellungsmerkmalen versehen. Nun bin ich ja hier nicht im Tal der Ahnungslosen, sondern m. E. Teil einer Schnittmenge auf dem Hügel der Wissenden.

    Zitat Zitat von ArLo62 Beitrag anzeigen
    Habe den BG20 nur einmal in Kalles Onken gehört. Da fand ich den Klasse. War alles da. Und das einfach richtig gut.
    Es spielen ja sehr viele Faktoren eine Rolle. Und eine Messe ist nicht die optimale Umgebung.
    Gab es mal einen BG20 Battle. Das wäre ja mal die Gelegenheit Konzepte zu vergleichen.
    Gruß
    Arnim
    Arnim hat es auf den Punkt gebracht, wobei ich "Battle" durch "Harmonisierung mit individueller Selektion" ersetzen würde. Je mehr Wege das System "Lautsprecher" beschreitet, desto mehr Anpassung muss vorgenommen werden. Unter dem Mehr (oftmals Meer) an Anpassungen leidet die Qualität, die Reinheit der Wiedergabe, wenn man nicht über Ausnahmetalente verfügt, wie Siggi Linkwitz (R.I.P.) oder Roger Sanders, Erno Borbely, Jürg Jecklin, Joachim Gerhard (Suesskind Audio) u.v.m., mit denen ich zeitweise das Vergnügen einer persönlichen Konversation hatte.

    Das Konzept der BG20BRC ist nicht die Universallösung, es ist eine Lösung, die bei Einigen (u. a. Jürgen und mir, sowie einer bestimmten Anzahl an Gasthörern aller Semester) eine semifinale Zufriedenstellung bewirkt. Semifinal deshalb, weil der präfrontale Kortex (der CEO) sich, im Gegensatz zur Amygdala, zu einem bemerkenswerten Prozentsatz mit Zukunftsszenarien beschäftigt, die der Humanoid niemals ergreifen wird. Darum muss der CEO auch nicht immer alles wissen.

    So würde ich persönlich ein Zweiwege Konzept vorziehen, dass mit dem AMT mit all seinen Vorzügen und Eigenheiten in Punkto Dynamik, Dispersion, Filigranität etc., ohne umfangreiche Adaption eine harmonische Synbiose eingehen kann.

    Die Herrschaften im AAA- sowie im Visaton-Forum werden vom Chefentwickler, meinem Freund Jürgen, persönlich bedient, Ihr müsst leider mit dem Adlatus (mir) vorlieb nehmen. Weiteres folgt demnächst hier...

    Euch einen schönen Abend in Verbindung mit audiophilen Grüßen
    Kai-Uwe alias Tuxon

    P.S.: Oscar Wilde hat mal behauptet, Nachahmung sei die höchste Form der Anerkennung. Wobei hiermit, meiner Ansicht nach, die authorisierte und vom Urheber gewünschte Form der Überlassung gemeint ist.
    (also: Quo Vadis = Wo gehsse? A: im Kino! Q: Wat spielnse? A: Quo Vadis! Q: Wat heißt dat? A:Wo gehsse...)
    Geändert von tuxon (25.10.2020 um 20:04 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
    alles beim Alten zu belassen und zu hoffen,
    dass sich etwas ändert. (A. Einstein)

  20. #20
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    Zitat Zitat von tuxon Beitrag anzeigen
    i ...... Joachim Gerhard (Suesskind Audio) ....
    erinnert mich immer an Tom Gerhardt..... 😂😂😂

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