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Thema: BassFass

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Standard BassFass

    Ich will einen Subwoofer bauen. Eigentlich brauch ich keinen wirklich dringend aber haben ist besser als brauchen. Und meine Frau sagt, dass ich aus einem schmucken Holzrundling doch bitte einen schönen Tisch machen soll - wo sie doch genau weiß, dass für mich Möbel einfach nur Lautsprecher sind in die man vergessen hat, die Chassis einzusetzen.

    Vorhanden ist:
    - Holzgehäuse mit 65l Volumen und einem bereits vorhandenen BR-Port in der Mitte
    - Das Gehäuse soll senkrecht stehen auf drei Füßen, Downfire-Prinzip. Ja, muss so sein, weil oben eine Glasplatte draufkommt damit man Bier drauf abstellen kann und den Text auf der Gehäuseoberseite lesen kann.
    - Die Einbauposition bietet maximal 33,5cm Durchmesser für das Chassis, Außenring gemessen. Einsenken kann ich wegen dem Rand nicht.
    - An übrigen TT-Chassis einen KENFORD Aramid 300 mm den ich gerne verwasteln würde da ich eh nur einen habe und er reinpassen würde.

    Nun ein Bild vom Gehäuse:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG-2969.jpg
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    Wen es interessiert: Das ist ein Ex-Sherry-Fass in dem dann einer meiner Whiskys gereift ist. Eigentlich wollte ich das Fass nochmal mit anderem Sprit füllen aber meine Spritreserven reichen bis Lebensende, deshalb soll ein Lautsprecher draus gebaut werden.

    Jetzt meine Fragen:
    - Taugt das Fass für Bass?
    - Wasser- bzw. schnapsdicht ist es, reicht das oder muss ich innen nochmal lackieren?
    - Der BR-Port an der Einfüllöffnung ist quasi vorgegeben, ist das schlimm?
    - Ein schräges Umlenkbrett, damit die Rückseite (Oberseite) nicht exakt reflektiert, ist wegen der Form leider ausgeschlossen
    - Taugt der Kenford dafür? TSPs habe ich noch nicht gemessen, wollte ich ohnehin mal versuchen.
    Geändert von Koaxfan (10.09.2020 um 18:32 Uhr)

  2. #2
    Neuer Benutzer Benutzerbild von stefanie
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    Standard

    Hallo Koaxfan,

    ich hätte Bedenken wegen der Dichtheit des Fasses. I.d.R. sind Fässer nur solange dicht, wie das Holz feucht ist. Wenn da kein Whisky mehr drin ist, trocknet das Holz und zieht sich zusammen. Wahrscheinlich müsste man das mit Bitumen o.ä. komplett abdichten, da Vollholz immer arbeiten wird.
    Als Bassreflex habe ich mit AJHorn nix sinnvolles simulieren können, als GHP mit 500uF schon eher. Wobei ich sagen muß, ich weiß nicht mehr, woher die TSP stammen und ob die korrekt sind.Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	kenford sbx 3040-CB.JPG
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ID:	56603Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Kenford sbx 3040-GHP.JPG
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    Aber optisch interessant wird das auf jeden Fall.
    Gruß Jens

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von stefanie Beitrag anzeigen
    ich hätte Bedenken wegen der Dichtheit des Fasses. I.d.R. sind Fässer nur solange dicht, wie das Holz feucht ist. Wenn da kein Whisky mehr drin ist, trocknet das Holz und zieht sich zusammen. Wahrscheinlich müsste man das mit Bitumen o.ä. komplett abdichten, da Vollholz immer arbeiten wird.
    Als Bassreflex habe ich mit AJHorn nix sinnvolles simulieren können, als GHP mit 500uF schon eher. Wobei ich sagen muß, ich weiß nicht mehr, woher die TSP stammen und ob die korrekt sind.
    Aber optisch interessant wird das auf jeden Fall.
    Danke, gute Punkte. Klar könnte ich das Fass innen mit Bitumen/Unterbodenschutz abdichten aber dann fällt der "ich will Whisky schnüffeln, leg mal Yello auf und gib Gas" Aspekt weg. GHP sieht wirklich deutlich besser aus - dann müsste ich das Loch 100% abdichten, aktuell ist da einfach ein Holzpflock mit Lappen drum rum reingekloppt.

    Ja, das mit den TSPs ist bei diesem Treiber so ne Sache, die müsste ich wohl messen. BassFass scheint irgendwie doch keine so gute Idee zu sein.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Das fällt auseinander wenn es trocken wird, das ist richtig. Ein Holzboot aussem Wasser wird auch undicht. Tu Sprit rein, dafür isses gemacht.
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Koaxfan,

    ich würde das ganze als Spass-Projekt ansehen und umsetzen. Stopf das Fass mit Dämmwolle, vergiss die TSP und lasse eine gewisse Undichtigkeit zu, allein schon wegen des Dufts.
    Eventuell mußt Du die Dauben mit den Reifen verschrauben, wenn das Fass zu sehr austrocknet.
    Dieser Subwoofer wird nicht auf High End Niveau spielen, aber ein Augen-, Nasen- und vermutlich auch Ohrenschmaus sein.

    viele Grüße

    Thomas

  6. #6
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von Yogibär Beitrag anzeigen
    Dieser Subwoofer wird nicht auf High End Niveau spielen, aber ein Augen-, Nasen- und vermutlich auch Ohrenschmaus sein.
    Das Ganze nennt man dann kontrollierte Undichtigkeit und bezieht sich dann auch auf das Publikum.
    Hau rein! Alle sind gespannt.
    Jrooß Kalle

  7. #7
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    Genauer gesagt handelt es sich um eine unkontrollierte Undichtigkeit, aber seis drum.

    viel Spass dabei

    Thomas

  8. #8
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    dafür ist Publikum nach Genuss des Fusels dann aber mehr oder weniger kontrolliert dicht

    Ich würde mich auch Thomas anschließen, totdämmen und nach Bedarf entzerren. Wird schon Bums rauskommen. Ich würde mir nur bei gehobener Treiberauslenkung sorgen um die Standfestigkeit der Biergläser oben drauf machen. Wie schwer ist so ein Fass denn?

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  9. #9
    Akkustromer Benutzerbild von dy1026u
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    Moin, als Spaßprojekt ne lustige Sache und bevor Du Dir immer wieder sagst, hätte ich es bloß mal gemacht, mach einfach!

    Aber ich gehe auch davon aus, wenn da ne Glasplatte drauf ist und dann noch die Bierflaschen darauf rumklappern, wird das schon kläglich sein. Wenn dann später noch der Wind durch die Trocknungsritzen pfeift wird es noch mal schrecklicher und wenn das erste Brett wackelt, rappelt die ganze Geschichte nur noch rum. Dann taugt es immerhin noch für´s Lagerfeuer

    Andererseits ist so ein Fasstisch mit Glasplatte schon cool genug, da muss kein Lautsprecher rein... ...und 30Hz, laut Simulation, finde ich kläglich



    , Hartmut

  10. #10
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    Das Fass wiegt vom Hochhebgefühl her so 30kg. Wiegen kann ich es leider nicht, meine Waage war kaputt (hat immer zu hohe Zahlen angezeigt => Lüge!) die habe ich weggeworfen.

    Das mit den Vibrationen ist ein guter bzw. schlechter Punkt... vielleicht doch Fass und Subwoofer trennen, dann ist die Dichtigkeit von Gehäuse und Zuhörern besser kontrollierbar.

    Zum Fass passend wäre natürlich eine Dämmung mit schottischer Schafwolle, das hätte schon was. Aber die müsste erst gut entmieft werden, alles was nach Schaf und Ziege riecht kann ich nicht mehr haben.

    Spaßprojekte sind natürlich immer gut aber scheppernde Holzleisten machen dann auch keinen Spaß. Hmmm. Die Erfahrungswerte anderer Fass-Lautsprecher-Erbauer waren anscheinend auch eher ernüchtert bzw. verkatert.

    Dazu kommt, dass ich an dieser Stelle im Hörraum keinen Lautsprecheranschluss vorgesehen habe und wenn bei steigender Dichtigkeit einer der Tischumstehenden um das Kabel stolpert ist es auch nicht mehr der gewünschte Spaß.

    Ich denke heute Abend bei einem Schluck des ehemaligen Inhalts nochmal drüber nach. In einigen Jahren kommt das nächste Fass, doppeltes Volumen, vielleicht lässt sich das besser simulieren. Und hoffentlich habe ich bis dahin den Kenford woanders verbaut, dann suche ich auch etwas entspannter nach dem passenden Treiber der dann auch etwas größer sein kann.

  11. #11
    Musik an - Welt aus Benutzerbild von Don Key
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    <... in einigen Jahren ...>?

    Wer Stereo will, muss halt die Schlagzahl deutlich erhöhen (oder lädt die diesbezüglich sicherlich hochgradig hilfswilligen Forenmitglieder einfach 'mal zum Mithelfen ein).

    Ich fände so ein Subwoofer schon klasse und wenn Du Dich u. U. als Chassis vom Kenford verabschieden könntest, sollte da auch ziemlich gut 'was in BR gehen.

    Miss den Kenford doch zumindest erstmal durch.
    Es ist einfacher die Leute zu täuschen,
    als sie davon zu überzeugen,
    dass sie getäuscht wurden. (Mark Twain)

    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  12. #12
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    Ehrlich gesagt sehe ich keine großen Probleme mit dem Fass als Gehäuse. Wenn man die Fugen mit elatischem Silikon auffüllt und dann auf die Innenwände flächendeckend Alubutyl draufklebt, gerne zwei Schichten überlappend, kann das Ding trocken werden und arbeiten wie es will.

    Ist doch eine coole Nummer.

    VG
    Ludger

  13. #13
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    Zitat Zitat von Don Key Beitrag anzeigen
    <... in einigen Jahren ...>?
    Das liegt schlicht an der Reife des Inhalts. Aktuell entwickelt sich das langsam von Spiritus zu etwas, was man zumindest als "Hot Toddie" guten Gewissens konsumieren kann. Das Hogshead ist aus American Oak, das reift einfach langsamer als ein Octave aus weichem Holz wie man es für Sherryfässer nimmt. In fünf Jahren könnte man den Inhalt vielleicht sogar schon ohne Cola+Eis trinken, die angestrebte Klasse erwarte ich aber erst in 10 Jahren.

    Zitat Zitat von Don Key Beitrag anzeigen
    Wer Stereo will, muss halt die Schlagzahl deutlich erhöhen (oder lädt die diesbezüglich sicherlich hochgradig hilfswilligen Forenmitglieder einfach 'mal zum Mithelfen ein).
    Wenn meine Bestände sinken, wäre eher die Füllung des Octave wieder angesagt. Ich hatte ja mal Enzian überlegt, aber die hiesigen Brenner verkaufen lieber 40% Flaschenware als 65l bei 65%.

    Generell steht der Verkostung bei einem Treffen nichts im Wege

    Zitat Zitat von Don Key Beitrag anzeigen
    Ich fände so ein Subwoofer schon klasse und wenn Du Dich u. U. als Chassis vom Kenford verabschieden könntest, sollte da auch ziemlich gut 'was in BR gehen.
    Als Hülle bleibt das Fass durchaus in der Diskussion, aber wahrscheinlich ist es pragmatischer, die Box außerhalb aus MDF zu bauen und dann einfach reinzuschieben.

    Zitat Zitat von Don Key Beitrag anzeigen
    Miss den Kenford doch zumindest erstmal durch.
    Ja, muss ich, will ich auch.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen


    Als Hülle bleibt das Fass durchaus in der Diskussion, aber wahrscheinlich ist es pragmatischer, die Box außerhalb aus MDF zu bauen und dann einfach reinzuschieben.

    Vielleicht geht auch ein 300er KG-Rohr?

    Gruß
    Jo

  15. #15
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    Zitat Zitat von Jotwin Beitrag anzeigen
    Vielleicht geht auch ein 300er KG-Rohr?
    Ja, genau, an sowas habe ich auch schon gedacht.

  16. #16
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    du suchst dir einen wasserfesten stabilen Kunststoff(gewebe)sack, kleisterst das Fass von innen mit PU-Kleber aus, führst den Sack ein und füllst ihn mit warmen Wasser. Nach einer Woche schüttest du das Wasser aus und hast ein luftdichtes Gehäuse, dem das Trocknen des Fassholzes nichts ausmacht.
    Jrooß Kalle

  17. #17
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    Hi Kalle,

    super Idee.

    Gruß

    Thomas

  18. #18
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    Jep, die Idee ist so gut, die bewegt mich tatsächlich ein bisschen aus der "Lassen"-Ecke raus in Richtung "Machen".

  19. #19
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    Hallöchen.

    Ein Bassfass hab ich vor einigen Jahren gebaut. Basis war ein altes Bierfass. Dies wurde zunächst einige Monate gelagert damit das Holz durchtrocknete. Dann wurden die Stahlbänder nachverspannt. Anschließend das Fass innen mit einer Dauerelastischen Beschichtung versehen. Außen wurde das Holz geschliffen und geölt, die Metallringe mit einer Drahtbürste gereinigt.
    Im Fassgehäuse arbeitet ein 12“ Sub, bassreflex. Das Innen etwas über 50 Liter gegebene Nettovolumen (wie auch etwas mehr) eignet sich hier für viele 12“ und tiefer Abstimmung. Bei den von mir getesteten war seinerzeit ein Chassis von Eminence der Favorit.
    Undichtigkeiten haben sich bis heute nicht ergeben. So lässt sich der Wirkungsgradgewinn bei geringerem Hub (geringere Verzerrungen + höherer Maximalpegel) gegenüber einem undichten Gehäuse entsprechend vorteilhaft nutzen.
    Ein Faß-Gehäuse ist bereits ohne weitere Verstrebungen aufgrund der Materialstärke und Form sehr stabil. Zusammen mit dem auch nicht geringen Gewicht steht es auch bei hohem Pegel ohne merkliche Vibration.
    Bei der von dir gewählten Aufstellung im Raum ist der Wirkungsgrad entsprechend geringer als bei wandnaher Aufstellung.

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