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  1. #41
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    Per I2C. Aber wie üblich bei TI ist die Beschreibung im Datenblatt lausig.
    Wird der Support denn wenigstens für gewerbliche (Groß)kunden etwas besser? Ich habe da irgendwie den Eindruck man will sich mit dieser Taktik kleine Klitschen und Bastler vom Hals halten...

    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    ... Der ADAU1701 ist an sich einer der uninteressantesten DSPs ... ein ADAU145x die deutlich bessere Wahl.
    Ein Verstärkersystem sollte heutzutage aber sowieso jegliches Handling von Analogsignalen vermeiden.
    Ich sehe, wir verstehen uns. Ich würde das höchstens noch auf hochohmige Analogsignale konkretisieren.
    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Alles völlig richtig.

    Been there, done that
    Sieht dann so aus:
    Anhang 56058
    ...Platine mit dem TAS5825M...kleiner 32 Bit ARM...professionelles USB-Audio...Streaming über WLAN...Filterfeatures der Amps sind interessant, vor allem für Mehrwegelautsprecher.
    Also schließe ich daraus, dass du auf die TI-Software verzichtest hast und dir zum konfigurieren selber was gehackt hast? Hast du mal versucht was mit den SmartAmp Funktionen zu machen? Ließe sich das ganze auch auf den großen TAS3251 übertragen?

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  2. #42
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    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Wird der Support denn wenigstens für gewerbliche (Groß)kunden etwas besser?
    Bei Betonung auf Groß, ja.

    @Markus: schönes Ding, ich bin erstaunt, dass so ein kleiner Arm doch USB mit der Datenrate schafft

  3. #43
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    Also mit dem Support hatte ich bei TI bisher keine Probleme, ganz im Gegenteil, das Supportforum funktioniert recht zügig. Dass die großen Hersteller nicht von Bastlern mit Fragen auf Grund von Halbwissen bombardiert werden wollen ist klar. Da muss man eben ein Mindestmaß an Professionalität an den Tag legen.
    Die Datenblätter der Chips beinhalten auch alles was man braucht.

    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Also schließe ich daraus, dass du auf die TI-Software verzichtest hast und dir zum konfigurieren selber was gehackt hast? Hast du mal versucht was mit den SmartAmp Funktionen zu machen? Ließe sich das ganze auch auf den großen TAS3251 übertragen?
    Nein, ich verwende die TI Software für die Entwicklung. Da kann man dann bequem alle Funktionen testen und verwenden. Die Initsequenz und die Filter unabhängig davon zu implementieren ist aber auch möglich.
    Die TI Software für TAS5825 und den TAS3251 sind recht ähnlich. Diverses lässt sich übernehmen.

    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    @Markus: schönes Ding, ich bin erstaunt, dass so ein kleiner Arm doch USB mit der Datenrate schafft
    Die meisten kleinen ARM Mikrocontroller können USB Fullspeed. Das reicht immerhin für max. 8 Kanäle bei 16 Bit und 48 kHz oder eben stereo, 96 kHz, 24 Bit (unidirektional) mit USB Audio Class 1.
    Beste Grüße,
    Markus

  4. #44
    Chef Benutzer
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    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Die Datenblätter der Chips beinhalten auch alles was man braucht.
    Ich verbuche das unter Glück gehabt

    Ich höre hier eigentlich fast täglich Gejammer und Gezeter aus der Bluetooth-Ecke, weil die über das HCI-Modul und dessen Datenblatt schimpfen. Früher, als ich noch Audio gemacht habe, hatten wir einen kleinen DSP von TI. Eigentlich ein tolles Produkt, konnte selbst per I2C aus einem EEPROM booten und das Programm laden, programmierbar durch Datenflussgraphen (ähnlich SigmaStudio), AD/DA-Wandler drin - mit dem einzigen Schönheitsfehler, dass nichts davon so funktionierte wie gedacht. Die Wandler waren Mist, der bootete zwar per I2C und lud das Programm, aber sämtliche Parameter standen irgendwo in der Wüste (also per µC nochmal nachjustieren), die Software war nur halbfertig. Ähnlich schlimme Erfahrungen hatte ich mit einem kleineren Amp von denen, auf dem Papier toll, nur leider verhielt er sich nicht so wie auf dem Papier, also war Reverse Engineering angesagt. Support? Nada. TI ist für mich immer Lernen durch Schmerz, aber die Sachen sind halt im ersten Augenschein ganz gut.

  5. #45
    Chef Benutzer
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    Zitat Zitat von saddevil Beitrag anzeigen
    Man hat den Vorteil das nichts mehr einstreuen kann .. und weniger Bauteile auf dem PCB.
    Da ist der Wunsch der Vater des Gedanken.

    Ich hatte vor gar nicht allzu langer Zeit einen Fußschalter (Medizintechnik) vor mir, der seine zwei Pedale analog (Hall-Sensor) ausgelesen, zwei großflächige RGB-LEDs per I2C gesteuert hat. Jedes Pedal und jede LED hatte eine eigene Platine, über Kabel (kein Flachband, und ich wünsche keine Kommentare deswegen) mit JST-Stecker an die Hauptplatine verbunden.

    Unter Störeinfluss (eingestrahlt, in dem Fall war es TETRA-Funk, 380 MHz, und bei 450 MHz, da weiß ich gerade nicht was damit simuliert werden soll) waren beide gestört. Das heißt, die Analogwerte waren verfälscht, und die LEDs veränderten ihre Farben, flackerten, etc. Weil Medizintechnik war beides relevant (nennt sich da "wesentliche Leistungsmerkmale").

    Den Analogteil hatte ich schnell entstört: an jede Seite des Kabels 10 nF zwischen Signal und Masse, Thema erledigt. Beim I2C konnte ich das nicht machen, weil der recht steile Flanken benötigt, da muss man eher im unteren pF-Bereich arbeiten, und das reichte nicht. Ich konnte es mit Serienwiderständen hinbiegen, aber nur mit Gewalt und eigentlich grenzwertig.

    Was lernen wir daraus? Digitale Signale können genauso störanfällig sein wie analoge, und wenn sie es sind, dann ist es ungleich schwieriger, sie zu entstören.


    [/quote]Und Netzteil ist einfacher da nicht noch Analogteile versorgt werden müssen.[/quote]

    Dito. Und gerade AD-Wandler reagieren ausgesprochen pissig, wenn die Referenzspannung nicht 100% sauber ist.

  6. #46
    Nachwuchs Benutzerbild von Spatz
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    Kurzer Zwischenstand:


    Das Board mit dem ESP32 und das Board mit dem Verstärker sind fertig designt. Beide kommen mit einer Platinenfläche von je 50x100mm aus.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Auf dem ESP32-Board sind:

    • 1 ESP32, der den DSP über I2C steuert, und außerdem WLAN und Bluetooth bereitstellt
    • 5 Buttons (hoch, runter, links, rechts, mitte)
    • 1 Poti, das vom ESP32 ausgelesen wird
    • 2 dual-color LEDs, so lassen sich rot, orange, gelb und grün anzeigen
    • 1 1,3-Zoll-OLED (wird mit der Frontplatte verschraubt, und durch die leicht versetzten Löcher in die Platine gesteckt)
    • 1 IR-Empfänger, damit man das Aktivmodul mit einer Fernbedienung steuern kann
    • Spannungswandler auf 5V, bis zu 40V Eingangsspannung, damit man auch leistungsfähigere Verstärker nutzen kann
    • LDO, um 3,3V für den ESP32 zu erzeugen
    • 1 CH340C mit USB-Anschluss, damit man den ESP32 ohne zusätzliche Hardware programmieren kann
    • 1 Header, der mit dem DSP-Board verbunden wird (I2S, I2C, 5 GPIO, 5V, 3,3V)
    • 1 Ausschnitt, damit sich mehr Anschlüsse auf einer kleineren Frontplatte unterbringen lassen.


    Auf dem Amp-Board sind zwei TAS5754M, die I2C-Adressen und der I2S-Stream lassen sich über Jumper einstellen. Ein Board bietet so 4 Kanäle. Auf eine gebrückte Version habe ich verzichtet, da der Leistungszuwachs mit 50% nicht nennenswert ist. Wenn man mehr Power will, soll man andere Verstärker benutzen.

    Das DSP-Board ist noch nicht entwickelt. Ich werde jetzt erstmal auf den ADUA1701 setzen, ihm aber einen zusätzlichen S/P-DIF-Eingang spendieren. So kann man, wenn man möchte, digital ins Aktivmodul rein, und bleibt bis zu den Verstärkern digital. Zusätzlich kann man aber die analogen Eingänge nutzen, und wenn man möchte, auch die analogen Ausgänge. Man kann zum Beispiel auf diese Weise noch ein zusätzliches Board mit zwei TPA3116 im Brückenbetrieb einbauen, dann hat man für die Tieftöner je 100 Watt zur Verfügung, bei gleichbleibender Eingangsspanung. Die anderen beiden analogen Ausgänge könnte man dann nach außen führen, und externe Subwoofer anschließen.

    Man wäre mit dem System also ziemlich flexibel...

  7. #47
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    PCB-Layout sieht sehr gut aus! Es wird interessant....

    Gruß von Sven

  8. #48
    Nachwuchs Benutzerbild von Spatz
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    Dankeschön!

    Achja, die Platinen sind zweilagig, und die SMD-Bauteile sind 0805, damit man das ganze halbwegs einfach per Hand löten kann...
    Und das Poti ist natürlich eins mit Knopf, das war nur das erste 3D-Modell, das ich gefunden habe.

  9. #49
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Nein, ich verwende die TI Software für die Entwicklung. Da kann man dann bequem alle Funktionen testen und verwenden. Die Initsequenz und die Filter unabhängig davon zu implementieren ist aber auch möglich.
    Die TI Software für TAS5825 und den TAS3251 sind recht ähnlich. Diverses lässt sich übernehmen.
    Hat man als privater Bastler denn eine Möglichkeit an die Software heran zu kommen? Wenn ja könnte Spatz sich das Board mit einem DSP auch sparen und die im TAS5754M integrierten Funktionen nutzen. Die sollte eigentlich für das meiste ausreichend sein, lediglich ein Delay ist nicht so richtig vorgesehen...

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  10. #50
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    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Hat man als privater Bastler denn eine Möglichkeit an die Software heran zu kommen? Wenn ja könnte Spatz sich das Board mit einem DSP auch sparen und die im TAS5754M integrierten Funktionen nutzen. Die sollte eigentlich für das meiste ausreichend sein, lediglich ein Delay ist nicht so richtig vorgesehen...
    An die Software kommt man entweder als Bildungseinrichtung (HS, Uni etc.) oder als Firma. Bei mir ist das ersteres.
    Den TAS5754M halte ich für einen der uninteressantesten Chips im derzeitigen TI Sortiment. Warum eine DA-Wandlung machen und dann in eine konventionelle Class-D-Endstufe gehen, wenn man auch gleich von I2S in PWM wandeln kann...
    Die internen Filterfunktionen sind neben dem (längstmöglichen) voll-digitalen Signalweg natürlich das Interessanteste an den Chips. Das macht einen DSP wie den ADAU1701 im Prinzip obsolet. Deswegen war meine Empfehlung auch gleich der ADAU145x.
    Die Funktionen der Chips kann man prinzipiell auch ohne die Software verwalten und parametrisieren, es ist nur etwas mühsamer. Die Register-Adressen und Formate stehen alle im Datenblatt, ebenso wie deren Berechnung.

    Ein Kommentar zum Layout:
    Generell würde ich mir darüber Gedanken machen, die Versorgungsspannung zuerst noch zu filtern (LC-Filter, Ferritbeads etc.). In Kombination mit günstigen Schaltnetzteilen hab ich da schon die tollsten Sachen gesehen.
    Beste Grüße,
    Markus

  11. #51
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    Hi Markus,

    mich würde Dein kommenden TAS3251 Design interessieren, kannst Du da schon was zu sagen?
    (Gerne auch in separatem Thread).

  12. #52
    Nachwuchs Benutzerbild von Spatz
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    Auch wenn die Verstärker einen eingebauten DSP haben, möchte ich gerne einen DSP aus der SigmaDSP-Reihe nutzen. Erstens sind diese besser dokumentiert und zweitens gibt es für diese bereits Software.

    Zusätzliche Filter für die Eingangsspannung werden noch eingeplant.

    Mit ist bewusst, dass es bessere Verstärker-ICs gibt. Die haben aber alle zwei Probleme: Entweder brauchen sie zusätzliche Kühlkörper oder sind schwer zu löten (QFN-Packages etc.) oder es gibt sie bei LCSC nicht. Ich möchte aber, wenn nur irgendwie möglich, auf das Sortiment von LCSC zugreifen, da das die Beschaffung der Bauteile und somit die Nachbaubarkeit vereinfacht.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Davon abgesehen bin ich mit dem Schaltplan und der Platzierung der Teile für das DSP-Board fertig.
    Als DSP kommt der ADAU1701 zum Einsatz.
    Als S/PDIF-Receiver habe ich den CS8416 ausgewählt, da dieser mehrere Eingänge bietet.
    Die Header auf der linken Seite bieten Anschlüsse für 2x S/PDIF über Cinch und einmal S/PDIF über TOSLINK.
    Außerdem habe ich auch noch einen CM108AH auf das Board gepackt. Das ist ein billiger USB-Soundkarten-IC, der neben analogen Ein- und Ausgängen auch Ausgänge über I2S und S/PDIF anbietet.
    Da er bei I2S nur als Master konfiguriert werden kann, ist er auch über S/PDIF angeschlossen.
    Wir haben auf dem Board somit:
    - 2x S/PDIF über Cinch (coaxial)
    - 1x S/PDIF über TOSLINK (optisch)
    - 1x USB Audio (Stereo Eingang zum Anschluss an den PC)
    - 2x Analog In
    - 4x Analog Out
    Die 4 I2S-Ausgänge werden an die Verstärker weitergeleitet, bei den I2S-Eingängen wird einer vom ESP32 genutzt, für Bluetooth-Audio, einer wird vom S/PDIF-Receiver genutzt, und einen weiteren werde ich noch über einen Header nach außen führen, so dass man, je nach Wunsch noch eine weitere Quelle anbieten kann, z. B. für einen Raspberry Pi Zero W oder ähnliches.

    Nächster Schritt: Routing.

  13. #53
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    Zitat Zitat von Spatz Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Verstärker einen eingebauten DSP haben, möchte ich gerne einen DSP aus der SigmaDSP-Reihe nutzen. Erstens sind diese besser dokumentiert und zweitens gibt es für diese bereits Software.
    Das ist ein nachvollziehbares Argument und spart einiges an Software-Arbeit.

    Ein paar lose Gedanken und Erfahrungswerte, die dir vllt noch weiterhelfen können:
    Entweder brauchen sie zusätzliche Kühlkörper oder sind schwer zu löten (QFN-Packages etc.) oder es gibt sie bei LCSC nicht. Ich möchte aber, wenn nur irgendwie möglich, auf das Sortiment von LCSC zugreifen, da das die Beschaffung der Bauteile und somit die Nachbaubarkeit vereinfacht.
    Wie kommst du denn auf LCSC? Wirklich billiger als renommierte Elektroniklieferanten scheinen die auch nicht zu sein. Kannst du doch gleich bei Mouser bestellen.

    Außerdem habe ich auch noch einen CM108AH auf das Board gepackt. Das ist ein billiger USB-Soundkarten-IC, der neben analogen Ein- und Ausgängen auch Ausgänge über I2S und S/PDIF anbietet.
    USB ohne asynchrone Anbindung mit Feedback-Endpoint halte ich für überholt und würde ich nicht mehr verbauen. Jeder pups Mikrocontroller für ~ 1 € hat heute die Leistung, um das ordentlich zu machen.

    Die 4 I2S-Ausgänge werden an die Verstärker weitergeleitet, bei den I2S-Eingängen wird einer vom ESP32 genutzt, für Bluetooth-Audio
    Mir ist keine Implementierung der brauchbaren Bluetooth Codecs (aptx, AAC etc.) für den ESP32 bekannt. Hatte selbst schon mal etwas recherchiert. Mit dem standard SBC-Codec ist das nur eine Notlösung, für die ich den Aufwand nicht betreiben würde. Kann aber auch sein, da hat sich inzwischen softwareseitig etwas getan.
    Beste Grüße,
    Markus

  14. #54
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    Zitat Zitat von Spatz Beitrag anzeigen
    Nächster Schritt: Routing.
    Bevor das passiert, lass mich bitte noch laut meckern.

    Ich weiß, dass es unheimlich beliebt bei Elektronikern aller Art ist, die Stecker rund um die Platine herum am Rand zu verteilen. Leider ist trendy oft genug das Gegenteil von gut.

    Denk dir folgendes: an Stecker kommen Kabel, und Kabel sind Antennen. Eine externe Störquelle kann auf diese Antennen einkoppeln, und fließt dann zwischen den Steckern hin und her. In deinem Fall ist das potentiell quer über das Board. Eine interne Störquelle (z. B. Datenleitungen, die müssen noch nichtmal schnell sein) kann genauso über diese Antennen wunderbar an die Umgebung auskoppeln.

    Für Funker: das Board ist der Einspeisepunkt eines Dipols.

    Besser: Stecker alle an eine Seite knubbeln. Im ersten Fall fließt der Störstrom nicht über das ganze Board (das entstehende Feld kann trotzdem stören, aber das ist lange nicht so gefährlich), im zweiten Fall machst du aus dem Dipol eine Linearantenne mit Fußpunkteinspeisung (schlechtere Kopplung).
    Nicht so gut: StroKos in jede Leitung.
    Noch weniger gut und mit eventuell ungewollten Nebeneffekten: Serienwiderstände in jede Leitung, und zwar auch in die Masse, bevor es Schaltungsmasse wird.

    Außerdem: davon kann auch die Verstärkerplatine betroffen sein, denn dann läuft das Störsignal über die Verbindungsleitungen zu den Lautsprecherkabeln bzw. zwischen den Lautsprecherkabeln entlang.

  15. #55
    Nachwuchs Benutzerbild von Spatz
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    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn auf LCSC? Wirklich billiger als renommierte Elektroniklieferanten scheinen die auch nicht zu sein. Kannst du doch gleich bei Mouser bestellen.
    Ich habe mal jeweils 10 ADAU1701, CS8416 & TAS5754M in den Warenkorb gepackt. Inkl. Versand sind wir dann bei Mouser bei 184,20€, bei LCSC mit Versand nur bei 70,39€. Selbst wenn ich bei LCSC schnelleren Versand wähle, und Pech habe und noch Zoll zahlen muss, komme ich bei LCSC immer noch deutlich günstiger weg. Außerdem kann ich bei LCSC auch gleich die Platinen von JLCPCB mitliefern lassen.


    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    USB ohne asynchrone Anbindung mit Feedback-Endpoint halte ich für überholt und würde ich nicht mehr verbauen. Jeder pups Mikrocontroller für ~ 1 € hat heute die Leistung, um das ordentlich zu machen.
    Hast du da einen Vorschlag für eine vorhandende Open-Source-Lösung?

    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Mir ist keine Implementierung der brauchbaren Bluetooth Codecs (aptx, AAC etc.) für den ESP32 bekannt. Hatte selbst schon mal etwas recherchiert. Mit dem standard SBC-Codec ist das nur eine Notlösung, für die ich den Aufwand nicht betreiben würde. Kann aber auch sein, da hat sich inzwischen softwareseitig etwas getan.
    Natürlich ist Bluetooth Audio in dem Fall nicht die beste Wahl, und es gibt ja noch Unmengen weiterer Anschlussmöglichkeiten. Das Ziel dieses Moduls ist aber auch nicht High-End, sondern eine einfache und günstige Methode, bereits vorhandene Regallautsprecher etc. einfach zu aktivieren. Und wenn sich dann Bluetooth problemlos hinzufügen lässt, wenn auch in schlechterer Qualität, dann nehme ich das gerne mit.

    @JFA:

    Die Anordnung der Anschlüsse ergibt sich eigentlich aus den Begebenheiten: Der männliche Header ist eigentlich auf der anderen Seite und wird mit dem MCU-Board verbunden. Hier ergibt sich die Position durch die Anordnung der Elemente auf dem MCU-Board.
    Die beiden weiblichen Header werden mit dem Amplifier-Board verbunden. Auch hier sind die Positionen durch das andere Board vorgegeben.
    Die gewinkelten Anschlüsse sind linksseitig die digitalen Eingänge, und rechtsseitig die analogen Ein- und Ausgänge. Hier habe ich darauf geachtet, analog und digital zu trennen.

    Hast du konkrete Tipps, was ich noch am Layout ändern kann?

  16. #56
    Chef Benutzer
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    Wenn Du mir ein Blockschaltbild gibst, dann kann ich da was zu machen, zumindest was die Platzierung angeht. Detaillierter geht das nur mit Schaltplan, aber das dauert dann auch länger.

  17. #57
    Inhaber auverdion Benutzerbild von rkv
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    Mit Bluetooth wäre ich sehr sehr vorsichtig. Da werden schnell Lizenzgebühren fällig. Ich habe das hinter mir und mich dankend davon verabschiedet. Aurora sollte auch ursprünglich über Bluetooth gesteuert werden und später als BLE Streaming Client dienen können.
    Schon die Kosten für ersteres haben mich überzeugt, dass das keine gute Idee ist.


    Raphael

  18. #58
    Nachwuchs Benutzerbild von Spatz
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    Zitat Zitat von JFA Beitrag anzeigen
    Wenn Du mir ein Blockschaltbild gibst, dann kann ich da was zu machen, zumindest was die Platzierung angeht. Detaillierter geht das nur mit Schaltplan, aber das dauert dann auch länger.
    Aktivmodul.zip Hier ist das KiCAD-Projekt.

    @Raphael: Werden die Lizenzgebühren auch bei Open-Source-Geschichten fällig? Ich werde die I2S-Verbindung zwischen ESP32 und DSP mal bestehen lassen. Zur Not spielt der Lautsprecher auf Wunsch beim Hochfahren einen kleinen Jingle.

  19. #59
    Inhaber auverdion Benutzerbild von rkv
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    Grundsätzlich ja.
    Die Frage ist im Einzelfall, wer bringt was in Verkehr. Bei Projekten wie Arduino & Co ist das nicht ganz klar bzw. der Trick ist, dass nicht der Hersteller Bluetooth-Funktionalität implementiert sondern der Anwender das schon selber machen muss, indem er Software schreibt. Sobald aber Hard- und Software funktionierend aus einer Hand kommen, wird es haarig und schnell kommt die Bluetooth SIG auf den Plan. Da kann man jetzt entweder das Risiko eingehen oder man hat einen Anwalt, der sich gut mit Lizenzrechten international und vor US-Gerichten im speziellen auskennt oder man hat ein paar tausend Dollar im Jahr übrig und zahlt. Mir war das damals dann zu heikel. Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Praktiken der Bluetooth-SIG höchst merkwürdig finde und dem nicht auch noch Vorschub leisten will.
    Inzwischen gibt es schon Entwürfe für die nächste Revision in den EU-Richtlinien RED, in denen drinnen steht, dass Gebühren schon dann fällig werden, wenn das Gerät hardwareseitig in der Lage ist, über Bluetooth zu kommunizieren, auch wenn das softwareseitig nicht implementiert ist. Das heisst, wenn ich z.B. einen Router baue und ein Hacker veranstaltet einen Jailbreak und implementiert Bluetooth in Software, dann müsste ich als Routerhersteller trotzdem die Lizenzgebühren jährlich entrichten, weil das Gerät hardwareseitig Bluetooth-fähig ist. Ich hoffe, die merken noch rechtzeitig in Brüssel, dass das unsinnig ist.

    Raphael

  20. #60
    Nachwuchs Benutzerbild von Spatz
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    Naja, bisher habe ich nicht vor, irgendwas in Verkehr zu bringen, sondern nur die Pläne zu veröffentlichen. Aber ich verstehe deine Bedenken.

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