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  1. #1
    Nachbauer
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    Standard NiNa (mit großem H) 6.5"+1"

    Moin,

    ich fang mal mit einem kleinen Disclaimer an, da ich dies nach kürzlicher H-Kennzeichen Diskussion (https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...=H-Kennzeichen) und Ihren Ausläufern leider für notwendig erachte:

    Folgendes Projekt gehört vermutlich in ein Möbelbauforum mit minimalem akustischen Interesse. Es wird eine schnöde Kiste ohne Multi-Organ-Bass, 360° Fasen mit Gewinde oder sonstigem was spannend wäre. Es wird der tausendeste 6.5"/1" Lautsprecher. Den Lautsprecher braucht kein Mensch. Ich auch nicht. Ich machs trotzdem und werd meinen Spaß dabei haben.
    Damit verdient der hier entstehende Lautsprecher ein H-Kennzeichen und jeder der das so sieht möchte nun bitte mit seiner Maus auf das Kreuz-Symbol in der rechten oberen Ecke seines Browsers fahren und einmal auf die linke Maustaste klicken. Danke.

    An alle die das jetzt noch da sind ohne Intention sich einfach zu beklagen wie sinnlos das ist, die bekommen jetzt ein paar Hintergrundinfos oder können sich einfach ein paar bunte Zappelbilder anschauen.

    Mein Werdegang der zu diesem Thema führt ist vermutlich recht typisch. Angefangen Lautsprecher Bausätze zu bauen. Das eine Weile gemacht und dann festgestellt, dass man eigentlich Lust hätte sowas auch mal selber von Null an zu bauen. Da das mein erster nicht nachgebauter Lautsprecher wird, bekommt er auch diesen Namen: NiNa.

    Von der Grundkonzeption habe ich mich mit voller Absicht dafür entschieden eine ganz einfache Kiste mit den resultierenden Macken zu bauen. Der einfache Grund dahinter ist, dass ich mit der Zeit festgestellt habe, dass ich mit diesen Kisten schon sehr viel Spaß habe.
    Mein erster 2-Wege Lautsprecher war die CT248 aus der Klang und Ton, welche einfach nur aus 6 Brettern besteht, keine Fasen hat, einen mittig sitzenden Hochtöner ohne Waveguide besitzt und -man mag es kaum glauben- echt gut Musik macht.
    Was der kleinen Kiste aber natürlich etwas abgeht ist Tiefgang und Belastbarkeit. Das können die kleinen Kisten halt nicht.
    Mit meiner DUO-DXT (~17L) oder der Nada (~25L) bin ich auch ohne Sub vollkommen zufrieden.

    Daher: ~15-20L waren angepeilt.

    Treiber:
    Mit besagter CT248 mit ER15RLY und 22TAF/G höre ich immernoch gern Musik. Also drängte sich der größere ER-Treiber von Seas quasi auf, welcher auf den Namen ER18RNX hört.
    Im Hochton war entsprechend der "größeren" CT248 eigentlich Metall angesetzt. Leider hat das gekaufte Pärchen Hochtöner dann leider nicht so ausgesehen, wie ich/man sich das vorstellen würde.
    Da ich zu dem Zeitpunkt gerade mit Matthias (mtthsmyr) wegen der Batelei an der Scamo 15 in Kontakt (https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post280450), habe Ihn nach einer Empfehlung gefragt und bin so bei der Scan-Speak D2608/9130 gelandet. (an der Stelle nochmals vielen Dank für die Hilfe)

    Die Kiste dazu hat jetzt ~17,5L, ist als Test aktuell aus 18mm MPX (hatte kein 21er mehr) und hat eine Lage 2,5mm Alubutyl mehr als Volumenausgleich, da es eigentlich 21er sein sollte.
    Eine kleine Fase von 1cm an den Seiten hat es dann doch gegeben. Die Schallwand ist 22,4cm breit und 38cm hoch und das ganze 32,5cm tief.
    Eine simple Querstrebe. ist drin und aktuell ist das ganze einfach rundrum mit 3cm Noppenschaumstoff ausgekleidet:
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    Das ganze wurde mit einem Clio Pocket auf 1m Entfernung gemessen. Lautsprecher auf einem 110cm Ständer und Mikro zwischen Hochtöner und TMT.
    Das ganze gefenstert mit "Half Hanning".
    Paargleichheit sah gut aus:
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Name:	ER18RNX+D9130 Paarvergleich.png
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ID:	55929
    dann mal alles 0°-60°:
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Name:	D9130 A 0-60.png
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Name:	ER18RNX B 0-60.png
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ID:	55931

    Die Daten habe ich dann in VituixCAD importiert und mit der Weichenbastelei angefangen.
    Dabei (aktuell) herausgekommen ist folgendes:
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Name:	NiNa Weiche 6b.PNG
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ID:	55943
    Trennung 2. Ordnung für den HT und ein paralleler Kondensator für (gegen) den Hochtonanstieg. Mit dem Kondensator kann man das auch nach Bedarf drosseln.
    Trennung 2. Ordnung für dem TMT mit einem Saugkreis für den BaffleStep und einem Saugkreis für die Membranresonanz. In letzterem würde eine 0,36mH Spule besser passen, aber habe ich nicht da. Beim Saugkreis für den BaffleStep sind bei den 10R5 mal überschlägig 0R5 für den Elko mit drin.

    Das ganze simuliert sich dann so:
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Name:	NiNa Weiche 6b FG.PNG
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Name:	NiNa Weiche 6b GD&P.PNG
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ID:	55935

    Das ganze habe ich dann heute mal zusammengebastelt und es kommt Musik raus.
    Messen tut es sich dann so (inkl. invertiertem Hochtöner (li), 0°-60°(Mitte-li) und Phase(Mitte-re), Impedanz (re)):
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Name:	ER18RNX+D9130 6b einzel +inv 2.png
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Name:	ER18RNX+D9130 6b Phase.png
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Name:	ER18RNX+D9130 6b Imp.png
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    Das ganze sieht der Simulation sehr ähnlich. Nur die Trennfrequenz ist irgendwie ~40Hz niedriger als simuliert. Vielleicht liegt es daran, dass die Spulen etwas dicht gedrängt sind:
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Name:	IMG_5799.jpg
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Name:	IMG_5798.jpg
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    Kommt Musik raus und macht durchaus Spaß. Den Bass muss ich noch messen, aber Nahfeld+BR habe ich noch nie gemacht und werde ich die Tage mal versuchen. Das BR-Rohr (7cm) habe ich bewusst erstmal länger gelassen (20cm>~45Hz) und da wird etwas kürzen nicht schaden.

    So, damit werde ich dann erstmal etwas hören. Die Tage mal sehen, dass ich noch versuche den Bassbereich zu vermessen und dann vielleicht mal etwas mit dem kondensator am Hochtöner und dem Saugkreis für den BaffleStep spielen.

    Oder jemand hat noch andere Vorschläge. Ich bin gespannt....natürlich auch auf Meinungen oder wasimmer.

    Gruß,

    Dirk

    Edit: Das erste Weichenbild war falsch. Der angewählte Elko ist ein 39µF und kein 33µF. Bild im Anhang ignorieren. Ich bekomms nicht weg.
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	NiNa Weiche 6b.PNG
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Name:	ER18RNX+D9130 Imp.png
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    Geändert von Dirk_H (19.07.2020 um 15:25 Uhr)
    Das Leben ist kein Blindtest

  2. #2
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    Hallo Dirk,

    na endlich!

    auf die Schnelle (weil Badengehen), zwei Dinge, die mir auffallen:

    #1 - Wenn Du den vertikalen Versatz bei den Tönern einträgst, kann VituixCAD die Auslöschungen in der Vertikalen abschätzen. Der Energiefrequenzgang um 2kHz senkt sich dann ein wenig ab (heißt: ist dann mutmaßlich richtiger UND sieht besser aus).

    #2 - Du hast den Hochtöner ganz unkonventionell über einen Parallelkondensator im Pegel abgesenkt. Problem dabei ist, dass das oberhalb von 20kHz praktisch einen Kurzschluß produziert. Kann man machen - gibt aber Verstärker, die das nicht mögen.

    VG, Matthias

  3. #3
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
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    Hi Dirk
    solch Brot und Butter Projekte können auch spannend sein.
    Schau doch mal ob du den Hochton Anstieg nicht besser mit einer ganz kleinen Spule in Reihe zum HT hin bekommst,
    Das wäre für viele Verstärker bestimmt der bessere Weg.
    Spulen gibt es ab 0,05 mH zu kaufen
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH

    Meine aktuellen Projekte auf IGDH:
    Dyna-Lith OB ; M-L-W-R


  4. #4
    Nachbauer
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    Danke.
    Nur mit einer Spule allein sehe ich gerade nicht.
    Aber Shelving (Spule+Widerstand) geht
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Name:	Shelving.PNG
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    Das Leben ist kein Blindtest

  5. #5
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
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    Hi, ja shelfing meine ich auch, da die Spule ja nur den starken Anstieg mit 6dB Abfall entgegen wirkt.
    Den Pegel must Du natürlich klassisch mit einen R reduzieren.
    Ich meinte aber die Spule direkt vor dem HT und nicht vor dem Filter. Dann könntest du 0,5mm2 Draht in der spule verwenden.
    Eventuell kannst Du dann sogar den HT Kondensator verkleinern, da ja der gesamt R steigt ?
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH

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  6. #6
    Nachbauer
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    Hallo Olaf,

    danke für den Hinweis.
    Aber da stehe ich leider auf dem Schlauch. Vielleicht liegt das aber auch an dem gegebenem Hochtonanstieg. Der Hochtöner geht einfach direkt ab Trennung steil weiter:
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Name:	HT Anstieg.PNG
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  7. #7
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    Standard

    ok, das hatte ich so nicht gesehen. Pegel kannst Du aber doch mit einem R Spannungsteiler anpassen ?
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH

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  8. #8
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    Ja, ist gar nicht so einfach auf anderem Wege exakt auf die Filterfunktion zu kommen. Ich würde die Absenkung oben herum mit einem Zobel realisieren, also mit einem parallelen RC-Glied vor dem Hochtöner. Damit lässt sich der bisherige Filterverlauf in etwa nachbilden. Der Rest vom Filter muss dann aber umgestrickt werden.

  9. #9
    Hat Holzstaub geleckt...
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    Bass und Nahfeld kannst du ja in VituixCad fügen, das ging für mich so leicht,
    dass ich gar nicht gleich kapiert habe, dass ich schon fertig bin ;-)

    TT Nahfeld und BR-Nahfeld-Messung bei gleichem Eingangspegel machen,
    beide Messungen laden und die jeweilige Fläche von Treiber und BR-Rohr
    eingeben - schwupps, rechnet das Programm dir den Frequenzgang zusammen.

    Für die Gesamtabstimmung fand ich die untenrum angefügte Nahfeldmessung
    mit "ganzem" Bass immer sehr hilfreich.

    Versuch auch mal noch die Pegel der Messungen in VituixCAD noch so anzupassen,
    dass die Targetcurve für den EFG auf deiner Kurve liegt. Die Feinabstimmung habe
    ich immer eher am EFG als an den Einzelmessungen gemacht.

  10. #10
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Zitat Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
    TT Nahfeld und BR-Nahfeld-Messung bei gleichem Eingangspegel machen,
    beide Messungen laden und die jeweilige Fläche von Treiber und BR-Rohr
    eingeben - schwupps, rechnet das Programm dir den Frequenzgang zusammen.
    Bei mir gibt's noch den Zwischenschritt, dass ich im Diffraction-Tool eine Simulation meiner Schallwand anfertige, dort die virtuelle Messposition angebe und das Resultat in der dafür vorgesehenen Stelle im Merging-Tool auf die Nahfeldmessungen anwende.

    Die Nahfeldmessungen enthalten ja keinerlei Gehäuseeinflüsse, da nehme ich an, dass das Sinn macht.

    Viele Grüße,
    Michaeal

  11. #11
    Hat Holzstaub geleckt...
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    Das stimmt natürlich - der "Merger" macht das ja gleich alles auf einmal,
    wenn man die Daten alle korrekt dort rein füttert. Ich hatte mich jetzt nur
    auf BR und Nahfeld bezogen.

    Hier ist der Vorgang so gut beschrieben wie es mir möglich war:
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post250404

  12. #12
    Nachbauer
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    Ich hab mal was zusammengebastelt. Für das Ergebnis lege ich aber keine Hand ins Feuer. Würde aber passen, denn gefühlt (gehört) ist der Grundton etwas zu üppig.
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Name:	Far+Near.PNG
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    Ich schau mir das die Tage nochmal an. Danke für die Tipps!
    Das Leben ist kein Blindtest

  13. #13
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    Mhh, wenn ich den "Diffraction"-Schritt mit reinnehme sieht es dann doch nicht nach Überhöhung aus.
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Name:	Far+Near (Diff).PNG
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    Ich habe eigentlich schon sehr zufrieden damit Musik gehört gestern Abend. Die Weiche war erstmal in ihrer Ursprungsversion mit dem C parallel zum HT. Für Bassfetish ist das nichts. Dafür sehr sauber, auch ohne Raumkorrektur.
    Der Rest ist deutlich anders als die zuletzt laufenden DXT-Lautsprecher. Nicht so scharf abgegrenzt mit Musikern die es einem genau vor die Nase nagelt, aber dafür ist man mehr in der Musik. Ortbarkeit ist trotzdem vorhanden und Details fehlen auch nicht.
    Ich befürchte ich bin nicht audiophil genug, aber ich mag das.

    Auf die Variante mit Shelving wechsel ich die Tage mal. Mit parallelem RC lande ich dann quasi beim reinen C plus Miniwiderstand. Da läuft vermutlich irgendwas noch falsch.

    Wird sicher eine Weile dauern, wenn man verschiedene Varianten hören will. Für zwei Weichen gleichzeitig habe ich nicht genug Bauteile rumliegen.
    Das Leben ist kein Blindtest

  14. #14
    Nachbauer
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    Zitat Zitat von Olaf_HH Beitrag anzeigen
    ok, das hatte ich so nicht gesehen. Pegel kannst Du aber doch mit einem R Spannungsteiler anpassen ?
    Übersehen, sorry. Das mit dem Anstieg konntest du auch nicht sehen. War nirgendwo gezeigt.
    Mit Spannungsteiler bekomme ich das nicht hin. Um die Trennfrequenz stimmt der Pegel ja. Mit Spannungsteiler habe ich bisher auch die 3kHz Senke immer vergrößert. Vielleicht würde es gehen, wenn ich die Trennung komplett umbaue.
    Das Leben ist kein Blindtest

  15. #15
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    Zitat Zitat von Sathim Beitrag anzeigen
    Hier ist der Vorgang so gut beschrieben wie es mir möglich war:
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post250404
    Es kann sein, dass in deiner Vorgehensweise ein kleiner Fehler drin ist, jedenfalls habe ich dort gerade was dazu geschrieben.

    Viele Grüße,
    Michael

  16. #16
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    Ich denke auch, damit kann man erst einmal Musik hören.

    Zitat Zitat von Olaf_HH
    solch Brot und Butter Projekte können auch spannend sein.
    Ich halte die Treiberkombination schon für recht high-endig. Den ER18RNX könnte ich mir auch als Partner für den AM25 vorstellen. Der läuft störungsfrei bis 3kHz, auch unter Winkel.

    Apropos Treiberkombination: Jon Marsh hatte mit den beiden Treibern mal etwas gemacht. Allerdings mit Waveguide:

    http://www.htguide.com/forum/showthr...-coming-anyway
    Auf der letzten Seite ist ein Link, unter dem man die Baumappe herunterladen kann.

  17. #17
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    Hallo Dirk,

    Folgendes Projekt gehört vermutlich in ein Möbelbauforum mit minimalem akustischen Interesse. Es wird eine schnöde Kiste ohne Multi-Organ-Bass, 360° Fasen mit Gewinde oder sonstigem was spannend wäre. Es wird der tausendeste 6.5"/1" Lautsprecher. Den Lautsprecher braucht kein Mensch. Ich auch nicht. Ich machs trotzdem und werd meinen Spaß dabei haben.
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    Danke.
    Ich lese hier gespannt mit, habe auch gerade ein sehr ähnliches Projekt (SB900) mit H-Kennzeichen fertiggestellt. Es war vermutlich der 999 zigste 6,5"/1" Lautsprecher. Aber egal, viele finden es wohl langweilig, ich finde es aber viel spannender, als das 5000ste Breitbandprojekt, als die 7000ste Boombox, oder der 10000ste Subwoofer.
    Man kann so ein Projekt auch aktiv machen, viel spannender ist aber, so was passiv zu realisieren, das hast du gut hinbekommen. Ich wundere mich aber auch etwas über den parallel Kondensator vor dem Hochtöner. Den Pegel passe ich immer über einen R-Spannungsteiler an, müsste bei deinem Projekt auch möglich sein.

    Gruß
    Werner

  18. #18
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    Hallo Werner,

    in deinem SB900 habe ich mitgelesen. Sieht gut aus und hat mir auch gefallen. Ich sehe das auch wie du: Ich fand es spannender zu probieren ob ich das passiv hinbekomme.

    Ich bin zu neu im Basteln von Weichen, aber wenn du dir den Frequenzverlauf des HT in Beitrag#6 anschaust, dann weiß ich wirklich nicht wie man sowas via Spannungsteiler reguliert bekommen soll. Wenn jemand nen Vorschlag hat, dann probiere ich es gern, aber Spannungsteiler hat bei mir nur Murx ergeben.
    Macht eigentlich auch Sinn: Beim Spannungsteiler hast du ja durch Konstantwiderstand eine fixe Absenkung.

    Hier wird eine variable Absenkung benötigt. Also entweder Spule in Serie oder Kondensator parallel.
    Die Variante mit Parallelkondensator habe ich irgendwo mal gesehen. Ist jetzt nicht auf meinem Mist gewachsen.
    Matthias Vorschlag war paralleles RC-Glied, wenn ich Ihn richtig verstehe. Prinzipiell habe ich das ja so schon, da ein Kondensator im Grunde ein RC-Glied ist. Bei einer Folie ist R nur verschwindend gering. Ich kann da bis ~0R5 reinhängen ohne große Wirkung. Danach funktioniert es nichtmehr. 0R5 haben aber auf den "Kurzschluss" über 20kHz keine echte Wirkung.
    Mein Verstärker hat sich nicht drüber beschwert. Wer weiß ob da überhaupt was kommt und bei 20kHz ist der noch bei 4 Ohm, wenn auch im Steilflug.
    Ich werde aber die Variante mit Shelving (Spule+Widerstand) nochmal probieren. Rohvariante sieht man in Beitrag#4. Noch etwas mit den Werten spielen und mal schauen.
    Annäherung ist aktuell so wie im folgenden Bild. Wenn man das R im Shelving-Filter von 8R2 auf 10R0 stellt und wie von Matthias vorgeschlagen den Versatz der Töner angibt, dann kann man den EFG fast genau auf die Zielfunktion stellen. In gezeigter Variante wäre es eher so wie die bisherige Weiche mit minimalem Plus im HT ab ~12-13kHz.
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    Gruß,

    Dirk
    Das Leben ist kein Blindtest

  19. #19
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    Moin,

    Eine Variante wäre:

    Cser=3,6µF
    Lpar=0,68mH
    Rser=6,8ohm
    Cpar= 1,8µF

    Macht etwa 1dB Pegel bei 1kHz als dein Filter, ansonsten passt es ganz gut. Aber die Variante mit dem vorgeschalteten Shelving löst das Problem auch.

    Mein Verstärker hat mit soetwas auch keine Probleme. Ich erinnere mich aber, dass eine Endstufe (IcePower glaube ich), die wir mal beim Battle im Bremen eingesetzt haben, so einen rein kapazitiven Zweig mit häßlichem Gezirpe quittiert hat. Wenn es erst einmal so funktioniert: gut. Man sollte sich an das Muster nicht zu sehr gewöhnen.

    VG, Matthias

  20. #20
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    Cool, danke! Auf die Variante bin ich nicht gekommen.
    Quasi ein Spannungsteiler mit einem frequenzabhängigen Widerstand.
    Die Variante gefällt mir besser als der Shelving-Filter vorweg.
    Gerade mal zusammengeklickt und ich bin mit 3,9µF+0,56mH für die Trennung und 6R2+2,2µF für den Spannungsteiler gekommen. Das hebt den Gesamtpegel minimal an, aber gefühlt war der Grundton ja etwas stark gegenüber dem Rest. Falls es nicht passt, kann ich ja nochmal umbauen.
    Am Rest der Weiche haben sich so auch ein paar Kleinigkeiten geändert. Gleich mal kramen, aber das müßte ich sogar parallel zu der anderen Weiche aufbauen können.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	NiNa Weiche 6e.PNG
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    Das Leben ist kein Blindtest

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