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  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Standard how-to Purifi 1ET400A

    Hallo,

    im Rahmen der Diskussion um die Purifi-Lautsprecher und eine mögliche Sammelbestellung erreichten mich PMs zum Buffer und was man sonst noch so braucht.

    Einen schönen Build mit dem Eval-Kit samt Buffern und dem vorgeschlagenen SMPS von Hypex gibt es hier:
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?20295-Purifi-1ET400A-Verst%E4rker&highlight=purifi


    Ich habe vor, die App-Notes von Purifi nochmals zu lesen und hier zusammenzufassen zu den Fragen:
    - Stromversorgung
    - single ended oder balanced
    - warum Buffer und welches / wie

    Wer schon Antworten hat, darf natürlich gerne posten.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Das Purifi Board benötigt 9.6V zur vollen Leistung. Daher entweder einen guten Vorverstärker dran oder eben einen Input Buffer der noch Gain bringt.

    Das EVAL1 Kit von Purifi selber kann single ended ebenfalls nicht die volle Aussteuerung.

    Daher wurde z.b. von Tom Christiansen ein Buffer entwickelt für Purifi / NC500.
    https://neurochrome.com/products/pur...0-input-buffer

    Als Power Supply habe ich mir welche von MicroAudio bestellt:
    https://www.audiosciencereview.com/f...07/post-439453
    Patrick

  3. #3
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    Auverdion hat AK4458 als DAC. Der ist mit -107 dB THD+N sehr ordentlich, aber nicht so gut wie das Purifi-Modul. Also separaten DAC nehmen und gleich auf die richtige Spannung und Impedanz auslegen und direkt auf den Endverstärker Wird auch nicht teurer als die Neurochromes. Und rudimentäre Lautstärkeregelung sollte auch noch her.

    (edit: Der AK4458 hat vor allem am Digitalfilter gespart, der einen Menge hochfrequenten Dreck übrig lässt, was vor allem auf das N im THD+N geht. Ich habe aber noch keine FFT-Messungen von dem Teil gesehen. Wenn der 107 dB bei viel Rauschen erreicht, könnten die reinen Nichtlinearitäten ganz gut sein.)

    Die neuen Schaltnetzteile muss ich mir mal anschauen!

  4. #4
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    Meine Kette wird aber sein Trinnov - Auverdion - Endstufe. Und ich würde Purifi nur für die Fronts und Center nehmen -> Aktiv -> also 6 Kanäle.

    Wenn ich den Auverdion DSP modifizieren kann das er mehr als 2V ausgibt, ja, dann würde ich auf die buffer verzichten. Lautstärkeregelung bräuchte ich daher auch nicht.
    Patrick

  5. #5
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    Ich habe auf die Schnelle keinen Schaltplan vom Auverdion gefunden, nur Ätz-, Bohr- und Bestückungspläne. Hast Du einen Link? Modifikation geht bestimmt.

    Ich weiß ja nicht, was für eine Empfindlichkeit Deine Fronts haben, aber vermultlich sind die Purifis da sehr kräftig (z.B. für 120 dB(A) gut). Auch wenn heutige DACs besser geworden sind, würde ich nicht unbedingt mit z.B. 30 dB digitaler Abschwächung leben wollen, daher würde ich einen Widerstandsabschwächer mit 1 oder 2 Stufen schon einplanen. Nicht nur wegen Signal/Rauschverhältnis, sondern wegen der Frage, ob voller Pegel rausgeht, wenn eines der Geräte (Trinnov, Auverdion) falsch initialisiert ist und nach Einschalten erstmal den vollen Pegel raushaut.
    Geändert von capslock (17.07.2020 um 12:06 Uhr)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Ja, muss mich eh nochmal darum kümmern, die Trinnov haut normal +24 raus maximal und die Auverdion futtern nur +6db in und out auch.

    Mit Microaudio hab ich inzwischen einen guten Draht, da würde ich auch die Kommunikation übernehmen wenn wir da mehr als nur meine bestellen.
    Patrick

  7. #7
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    Über Trinnov weiß ich praktisch nichts. Aber Du willst wirklich D/A in der Trinnov inkl. analoger oder digitaler Lautstärkeregelung machen, dann A/D und D/A in der Aurora und dann direkt auf die Endstufen?

    Die Wandler der Aurora sind sehr respektabel, haben aber auch nur effektiv 112 dB S/(N+D) für A/D, zu sehen, wenn Du dir die Werte für -20 und -60 dB Aussteuerung anguckst, dito für D/A. Wenn Du also für normales Hören so bei - 30 bis -40 dB gegenüber Vollaussteuerung sitzt und mit dem Analogsignal reingehst, kommt hinten was raus, was vom Rauschabstand kaum besser als ein sehr gutes Cassettendeck ist.

    Kann die Trinnov kein Digitalsignal abgeben, mit dem Du dann in Aurora gehst? Über digitale Abschwächung kann man immerhin reden, auch wenn ich immer noch einen analogen Abschwächer in ~10 dB Schritten zwischen DAC der Aurora und 1ET400 klemmen würde.

  8. #8
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    Die kleine Altitude 16 hat nur 2 AES Ausgänge, die große für den doppelten Preis hat alles digital. Da ich 15 Zweiweger habe aktiv, brauche ich externe DSP damit es bezahlbar blieb. Aber für Musik in Stereo würde ich eben gerne die Front mit den Purifi machen statt mit den Crown 1502.
    Patrick

  9. #9
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    Kannst Du nicht die beiden digitalen Ausgänge dann für Aurora nutzen? Setzt natürlich voraus, dass die Lautstärke digital geregelt wird, damit es bei Mehrkanal zu den übrigen Kanälen passt. Und selbst dann hast Du nur die 112 db Dynamik (na gut, 115 dB mit A-Wichtung) vom DAC in der Aurora.

  10. #10
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    Wäre auch eine Idee (und ich schauen muss wie das geht), löst aber noch nicht das Purifi Thema das diese 9.6V haben möchten
    Patrick

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
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    Im Auverdion-Thread gab es gerade ein verwandtes Thema, Anpassung der Eingangsemfindlichkeit.
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...pegel-anpassen

    Dort habe ich auch einen Link zum GettingStarted.pdf gefunden, nachdem ich schon übelst gegoogelt hatte:
    https://github.com/freeDSP/freeDSP-a...ingStarted.pdf

    Ich habe so eine Ausgangstufe noch nicht bewusst gesehen, aber dann habe ich mich auch noch nicht mit diesen hochintegrierten DACs beschäftigt, die gleich schon eine fertige gefilterte Ausgangsspannung ausgeben. Offensichtlich kommt aus den Ausgängen DAC1- und DAC1+ ein Spannungssignal gegenphasig heraus. C307 bildet mit R301 und R311 einen Tiefpass erster Ordnung. Die Widerstände R301 und R315 legen die Verstärkung fest. Größere Widerstände würde mehr Verstärkung machen, aber bei einer Versorgungsspannung von nur 5 V ist da nicht mehr drin. Das asymmetrische Signal liegt an Pin 1 an. Der zweite Opamp hat die Verstärkung -1 und macht nur die Gegenphase für ein symmetrisches Signal.

    Am einfachsten ist es, Du schnappst Dir einen NE5532 oder OPA2604 oder beliebigen anderen Audio-Opamp, betreibst ihn von +/- 15 V und beschaltest ihn als Inverter, z.B. mit 3k und 1k = Verstärkung -3 und greifst die Signale von Pins 1 und 7 ab. Die Elkos würde ich allenfalls für den Basskanal drinlassen. Für die anderen Kanäle würde ich Folienelkos nehmen, die klingen vielleicht noch besser, vor allem aber hast Du dann gleich einen Schutz vor tiefen Frequenzen. Für den Mitteltöner bieten sich 2 µF an, das macht dann eine Grenzfrequenz von 79 Hz (falls Du bei 80 Hz trennen willst, musst Du das dann aber einrechnen oder größeren Kondensator nehmen). Dito für den Hochtöner, am besten die Trennfrequenz 1-2 Oktaven unterhalb der Trennfrequenz oder aber recht genau da hinlegen und digital weniger steil trennen.


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Geändert von capslock (20.07.2020 um 08:58 Uhr)

  12. #12
    Erfahrener Benutzer
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    Mh, bevor ich mir sowas selber bastel mit meinem Wissen lass ich das lieber

    Hab heute die Maße bekommen vom Purifi Mono Buffer Eval2: 63x75mm

    Eingesteckt in den Purifi Amp sind es zusammen 75+83=157mm Länge
    Patrick

  13. #13
    Benutzer Benutzerbild von dipoluser
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    Standard THEL Symmetrierer

    Hallo,

    Thomas Hartwig (Thel) bietet ein ggf. interessantes Modul, welches auch als Buffer mit einstellbarer Verstärkung eingesetzt werden kann:

    http://www.thel-audioworld.de/module...mmetrierer.htm

    Nach einigen Recherchen, ob die Symmetrische-Ausgangsstufe des AURORA DSP mit anderen Spannungen und Leiterbahnveränderungen angepasst werden könnte, ist festzustellen, dass alle analogen Spannungsanschlüsse des DAC AK4458 und OPA1652 mit der Spannung "5VA" (5V vom selben IC) versorgt werden.

    Weiterhin kann der AVDD-Anschluss des AK4458 nicht über 5,5V betrieben werden, welches eine Amplitudenerhöhung ebenfalls nicht zulässt.

    @Grobald: Ist ein Ausgabe-Termin für das EVAL2-Modul bekannt?
    Grüße aus Garbsen

    Elke und Michael

    Open Baffle auf www.octaaudio.de

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