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  1. #41
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    Zum Abformen von Modellen habe ich früher Ausgleichsmasse für Estrich genommen. Fließt sehr gut und hat durch den Kunststoff eine hohe Oberflächengüte.
    Gruß und weiterhin viel Erfolg
    Arnim
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  2. #42
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Also Leute vielen Dank für Eure Anmerkungen!

    Ich wollte euch meine Fehlschläge auch nicht vorenthalten, ich bin schließlich kein Lackierer und ein gutes Finish an 3D Drucken findet man auch nicht in jedem YouTube-Video.

    Zum Sand. Prinzipiell gute Idee mit einem großen aber. Da nur die äußere Schale gedruckt wird (alles andere gibt alles nur keine saubere Oberfläche es sei denn man nimmt sich ne Woche für den Druck...) ist diese materialbedingt sehr weich, fast schon wabbelig solange die Box oben nicht geschlossen ist. Kippe ich da den Sand rein wird sich die Box leicht verformen, was erst mal nicht das schlimmste ist. Deutlich Problematischer ist die Festigkeit. Fällt die Box einfach nur um, bricht ggfs die (Eier)Schale und die Box ist hin. Außderdem ‚hängt‘ das ganze Gewicht nun auf der äußeren Schale wenn man die Box hochhält. Das funktioniert also nicht mit losem Material. Ein Sand-Harz Gemisch wäre imho sehr gut, aber selbst wenn man mit Lösungsmittel arbeitet ist und bleibt Harz eine Sauerei, weil wie mit Kleber IMMER was daneben geht und das Zeug nicht schön zu verarbeiten ist.

    Bei Gips habt ihr Euch getäuscht. Während sich Harz Nach der Abkühlung zusammenzieht, expandiert Gips ca 0,2%. generell. Gips auch günstiger und besser zu verarbeiten, allerdings mit vielleicht nicht perfekten akustischen Eigenschaften. aktuell überlege ich den Gips mit grschlossenporigen Schaumkügelchen zu vermischen, leider ist die schöne Fliessfähigkeit stark beeinträchtigt....

    Die Verrückte Idee mit den Glasflaschen ist gar nicht so verrückt. Ich habe mich genau mit dieser Methode länger beschäftigt, es funktioniert nur dann sauber wenn die Flasche mutig und schnell in einem Zug durch den Sand gezogen wird ( nicht drüberrieseln lassen, das schaut am Ende grausig aus) Macht man das ein zweites Mal ist die Oberfläche dahin. Eine Flasche ist handlich, eine Box total unglampert , nach einer Menge Versuche habe ich diese Methode als nicht ‚prozessfähig‘ eingestuft, die Ergebnisse sind also leider nie von gleichbleibend hoher Qualität.

    Harz habe ich einen Kanister von Amazon besorgt, das Zeug was man für Epoxidtische verwendet, was ich im angegebenem Mischungsverhältnis gemischt habe. Das Problem ist schlicht die Menge. Es ist ca 1,2 Liter Füllmaterial in der Form und das wird einfach heiß...

    Beim Lackieren auf PETG habe ich keine Probleme gehabt was die Kratzfestugkeit betrifft. Mit Mipa Kunststoffreiniger Penibel sauberst(!) gereinigt, dann mit Universalgrund (Flasche oder Dosenlack) , noch nicht mal angeschliffen, selbst am Rand hielt das Zeugs richtig gut. Das mit dem Schleifen möchte ich unbedingt vermeiden. Ich habe bis jetzt mit PLA und PETG rumgeschlagen und ich kann euch sagen, eine grausige Arbeit. Habt ihr schonmal versucht einen kalten Kaugummi zu schleifen? Gerade PLA verhält sich so. Schleifen am Filament das kann man imho vergessen es sei denn, man hat für ne Box 4 Wochen Zeit.

    Aber natürlich werde ich noch mal einen genaueren Blick drauf werfen um sicherzugehen. Ich möchte schließlich eine Methode entwickeln, die immer sauber funktioniert. Eine zweite Herausfoderung sind die Kosten. Ich möchte ja nicht 3 Liter Füllmaterial für eine winzige 8Literbox verballern. Das wäre bei Epoxydharz auch mit Mengenrabatt mehr als 30€!

    Gerade habe ich einen Versuch mit einer verdünnten Universalgrundierung gemacht, nach dem Trocken (diesesmal nicht mit einer Schaumstoffwalze sondern mit einer Rolle die lauter feine Härchen hat, keine Ahnung wie man die nennt) mit einem normalen schwarzen Acryllack aus der Dose drübergesprüht. Diesesmal ist die Grundierung sauber und gleichmäßig verlaufen und der Lack aus der Dose sieht sehr viel besser aus...Wie gesagt ich mache heute ein paar Fotos von den Fehlschlägen und den besseren Resulaten.

    Ausgleichsmasse für den Estrich! Also ein Gemisch aus Sand und Harz? Das wäre mal ne Idee. Käme auf einen Versuch an.

    Bis später Gruß von Sven.

    Nachtrag: Die Fotos nun in meinem Album. https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...p?albumid=1993
    Geändert von SNT (30.08.2020 um 10:23 Uhr)

  3. #43
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    Die Ausgleichsmasse ist fertig. Da ist kein Körnung drin. Das Zeug auf Zementbasis wird bis "null" ausgezogen auf dem Boden. Sieht aus wie grauer Gips und wird bombenhart.
    Edit: Ich habe früher das Zeug von PCI gekauft Da kostet ein 25kg Sack 40€(!).
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  4. #44
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Zitat Zitat von ArLo62 Beitrag anzeigen
    Die Ausgleichsmasse ist fertig. Da ist kein Körnung drin. Das Zeug auf Zementbasis wird bis "null" ausgezogen auf dem Boden. Sieht aus wie grauer Gips und wird bombenhart.
    Edit: Ich habe früher das Zeug von PCI gekauft Da kostet ein 25kg Sack 40€(!).
    Also ist es einen Versuch wert. Vielen Dank ArLo62

    Ach ja, oben sieht man noch, dass sich der Deckel optisch vom Rest des Korpus abhebt. Der Deckel ist nicht eingeklebt, sondern als Einzeldruckteil eingelegt und am Ende 2-3 Lagen drübergedruckt. Eigentlich dürfte man den Rand nicht sehen, aber die Praxis sieht anders aus...hier muß die Software noch den ünschönen Rand korrigieren.

    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (30.08.2020 um 11:09 Uhr)

  5. #45
    HSG Franken Benutzerbild von Bizarre
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    Jo, bei Epoxi Verguß kann so Einiges passieren - ich kenn das von meiner Arbeit... Ohne Füllstoff kann die Wärmeentwicklung überhand nehmen, dazu die Schwindung. Am billigsten ist (trockener!) Sand... Viel besser fließend ( daher auch anzumischen ) sind Glaskugeln.. ( 30Vol % Harz, 70Vol % Glas) ..
    Den größten Vorteil gegenüber mineralischem Verguß seh ich darin, daß sich eine kraftschlüssige Verbindung zum PLA ergibt....

    LG, Manfred

  6. #46
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Am besten wäre sicherlich flüssiges Bitumen einzufüllen

    Gruß von Sven

  7. #47
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Hallo zusammen,

    glücklicherweise bin ich mittlerweile massiv weitergekommen. Die beiden Boxen sind nun fast fertig, es fehlt nur noch der Einbau der BT Aktivelektronik und die weiße LED Hinterleuchtung für die Augen vom Ironman (kein Witz'!) Wenn schon 3D dann richtig....Ne Box ist nicht nur ne Box, sondern es müssen auch ordentliche Gerätefüsse, passende Schrauben und entsprechende Anschlüsse her.

    Also was hab ich gemacht: Aus lauter Frusst über die Bazerl auf dem Lack, hab ich beide Boxen mit dem Exzenterschleifer fast schon wütend mit nem 100er Schleifpapier mit der ‚Festoolschruppeinstellung’ runtergeschliffen. In diesem Fall ‚wackel’ der Excenter nicht abwechselnd nach links und rechts sondern rotiert durchgängig in eine Richtung. Ruckzuck war nicht nur der Lack weg, sondern die übrigen Streifenstruktur wich erstaunlicherweise beim Sauberschleifen mit 200er Korundpapier(oder so) einer perfekten Oberfläche und das sogar ohne Spachtel. Das hat mich echt gewundert. Das Schleifen hatte ich mir eben gar nicht einfach vorgestellt. Die saubere Druckoberfläche hatte zwar direkt nach dem Druck minimale horizontale Streifen, diese waren aber erstaunlich leicht wegzuschleifen. Also mit der Hand natürlich nicht, kann man vergessen. Mit dem Festool Schleifer war das Ding in weniger als 30 Minuten perfekt geschliffen. Zwischen Schleifpad und Excenterschleifer habe ich noch ein Schaumstoffpad dazwischen, ohne das könnte man die geschwungene Oberfläche nicht sauber schleifen. Nur auf der Ober- und Unterseite habe ich zuerst etwas spachteln müssen, auch um die Öffnungen für das Füllmaterial zu schließen.

    Alles in allem wenig Aufeand für ein optimales Ergebnis. Das PETG lässt sich mit der Maschine perfekt schleifen und der Acrylspraylack aus dem Baumarkt hält prima darauf. Das Material ist ziemlich dankbar. Nun bin ich jetzt kein Schleif und Lackierprofi - ich hasse eher diese Arbeit - aber für das bisserl Aufwand ein perfektes Ergebnis. An ein paar Stunden war alles fertig inkl. Lack und ich bin am überlegen, ob ich es nicht generell so mache, so einfach ist das. Das Dingt sieht jetzt aus wie gekauft. Die Front ist mit einer 3D Druck-Platte zusätzlich verblendet, da sieht man sehr schön die schrägen Bahnen die die Nozzle gefahren ist und damit zeigt die Box auch stolz, dass sie aus dem Drucker kommt.

    Was richtig übel ist, wenn man das Damm- und Däpfungsmaterial nachträglich in die Miniöffnungen reinfummeln und positionieren muß. Der Glückliche, wenn die Öffnungen so groß sind dass die Hand durchpasst.

    Wenn’s die nächsten Tage fertig ist, poste ich Fotos und dann gehts an die nächste Box. Messungen und Frequenzganggefrickel mache ich später. Zunächst ist mir nur wichtig ob die Software flexibel ist und möglichst brauchbare Ergebnisse liefert.

    Hier schonmal ein Vorgeschmack im Album. Bei der anderen Box versuche ich einen Prädatorschädel oder noch besser ein Alien dazuzudrucken...

    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...p?albumid=1993





    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (11.09.2020 um 19:38 Uhr)

  8. #48
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    Ich weiß grad garnicht was ich besser finden soll - die LED-Hinterleuchtung? Die Struktur die man weiterhin sieht? Die Form die einfach nur schön ist und trotzdem luftig? Die Flexibilität des 3D-Drucks? Die eigene Software mit der das gemacht ist? Egal. Ich freu mich einfach grad.

    Ach ja: Mit 3D Druck hast Du fiese Möglichkeiten bezüglich der Hinterleuchtung weil Du sehr präzise in die Tiefe gehen kannst. Früher musste man dafür ein Sandwich aus vielen Schichten machen und konnte jede Kante = Ebene nur mit einer Farbe beleuchten. Wenn Du die Tiefe der Front varierst aber die Frontseite gerade hältst, ist die Form fast unsichtbar wenn Du von oben/unten beleuchtest. Beleuchtest Du von hinten, ist die Form plötzlich nicht nur sichtbar sondern 3D. Sehr cool und so nur mit 3D Druck möglich.
    Geändert von Koaxfan (11.09.2020 um 19:46 Uhr)

  9. #49
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Zitat Zitat von Koaxfan Beitrag anzeigen
    Ich weiß grad garnicht was ich besser finden soll - die LED-Hinterleuchtung? Die Struktur die man weiterhin sieht? Die Form die einfach nur schön ist und trotzdem luftig? Die Flexibilität des 3D-Drucks? Die eigene Software mit der das gemacht ist? Egal. Ich freu mich einfach grad.

    Ach ja: Mit 3D Druck hast Du fiese Möglichkeiten bezüglich der Hinterleuchtung weil Du sehr präzise in die Tiefe gehen kannst. Früher musste man dafür ein Sandwich aus vielen Schichten machen und konnte jede Kante = Ebene nur mit einer Farbe beleuchten. Wenn Du die Tiefe der Front varierst aber die Frontseite gerade hältst, ist die Form fast unsichtbar wenn Du von oben/unten beleuchtest. Beleuchtest Du von hinten, ist die Form plötzlich nicht nur sichtbar sondern 3D. Sehr cool und so nur mit 3D Druck möglich.
    Ich war sogar am überlegen die Laserwaffe vom Predator mit 3 Mini-Lasern auszurüsten... drückt mir die Daumen, dass sich das auch sauber umsetzen lässt. Wenn ja dann gehts allmählich weiter in diese Richtung...

    https://www.modix3d.com/big-120z/ Also gerade bei dem weiblichen Torso würden ganz gut zwei Hochtöner in die Nippel passen...

  10. #50
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    Zitat Zitat von SNT Beitrag anzeigen
    Ich war sogar am überlegen die Laserwaffe vom Predator mit 3 Mini-Lasern auszurüsten...
    Du bringst mich auf Ideen wie ich meine Lautsprecher vor neugierigen Kinderhänden schützen könnte - solche Laser aber gekoppelt mit einem simplen Näherungssensor

    Zitat Zitat von SNT Beitrag anzeigen
    zwei Hochtöner
    Dafür würde ich die Monacor DT-284 empfehlen - Verkaufsname "The Dome"

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