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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Saarmichel
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    Standard Purifi 1ET400A Verstärker

    Hallo,

    ich habe mich dazu hinreißen lassen ( zum Corona-Frust-Abbau ) und habe mir eine Verstärker mit den Purifi 1ET400Modulen ( EVAL1-Board ) und Hypex SMPS1200A400 aufgebaut.




    Link großes Bild: https://abload.de/img/purifi1et400aamp4fj4j.jpg

    https://purifi-audio.com/wp-content/...Guide-1.20.pdf

    Angeheizt ( will ich haben ) wurde ich durch diesenThread in einem anderen Forum.


    Letzte Woche waren alle Bestellung eingetroffen und so konnte ich letztes Wochenende mit dem Aufbau beginnen.

    Gestern dann der erste Hörtest.

    Erster Eindruck Was ist das

    Nee, Freunde werden wir soooo ganz bestimmt nicht, das war mein erster- extrem negativer Klangeindruck.

    Frustriert abgeschaltet nachdem es in meinen Ohren immer gruseliger klang- je länger ich hörte. Naja, vielleicht hatte ich auch nur eine schlechten Tag ( hoffte ich zumindest ) erwischt.

    Hörtag 2 ( heute )

    Nee, das geht wirklich gar nicht !

    Klingt seltsam distanziert, schroff- und ohne jegliche Geschmeidigkeit. Emotionen können so keinenfalls geweckt werden.

    Vielleicht noch ein schlechter Hör-Tag.

    Noch mehr frustriert als gestern ausgeschaltet und den famosen ICEpower125ASX2 Verstärker angeschlossen.

    Und ? >>>Passt !

    Liebliche Klänge schmeicheln meiner Seele. Nix schlechter Hör-Tag.


    Ratlose Grüße

    Michael

  2. #2
    Vorsicht schräger Humor
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    Standard

    Hallo Michael,
    mal wieder Merci für deinen Bericht.
    Tja, seltsam, und das bei diesem großen Lob und den guten Messwerten.
    Solche klanglichen Abstürze habe ich bisher nur bei wirklich grottenschlechten Konstruktionen oder bei Mimöschen mit kritischem Impedanzverhalten im Ein- und oder am Ausgang erlebt, was ja auf das Gleiche herauskommt.
    Bei deinen Berichten über Gremlin und icePower bin ich dir gerne und zufrieden gefolgt.
    Was sagt uns das, z.B Messwerte sind nicht alles, haben die Röhries ja schon immer gewußt.
    Wenn ich mir allerdings das Ranking der AudioScienceReview ansehe, befällt mich doch ein wenig das große Stirnrunzeln, ich mag der Liste so nicht ganz glauben.
    Die Rangfolge kommt mir seltsam vor.
    Da ja angeblich alle Verstärker gleich klingen ........😐
    Schade, in anderen Zeiten hätte ich wirklich mal Lust ähnlich dem Kondensatortest einen solchen mit Verstärkern durchzuführen, Olaf hat da ja schon tolle Vorarbeiten geleistet an die man anknūpfen könnte. Aber in Zeichen von Corona.

    Jrooß Kalle
    Geändert von Kalle (01.04.2020 um 22:02 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Ich bin nicht überrascht. Die ICE verzerren recht kräftig und vielleicht angenehm. Du hast Dich dran gewöhnt und jetzt fehlt dir was.

    Man könnte sich noch den Eingangspuffer vom Kit anschauen, der ist nicht so gut wie die Endstufe selbst.

    Und sonst würde ich ihn Dir vielleicht abkaufen.

  4. #4
    Vorsicht schräger Humor
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    Standard

    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht überrascht. Die ICE verzerren recht kräftig und vielleicht angenehm. Du hast Dich dran gewöhnt und jetzt fehlt dir was.
    Sorry,
    hast du noch mehr von solchen tollen theorielastigen Einschätzungen auf Lager?🙄
    Du unterstellt doch ganz einfach, Michael wäre unwissend, unkritisch und nicht in der Lage solches zu unterscheiden.
    Ich benutze zur Zeit auch den genannten IcePower Verstärker, er hat ein sehr hohes Auflösungsvermögen und von beschönigtem Klirr ist bei Lautsprechern ūber 90db/Watt absolut nichts festzustellen😆.
    Jrooß Kalle

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Sorry,
    hast du noch mehr von solchen tollen theorielastigen Einschätzungen auf Lager?🙄
    Du unterstellt doch ganz einfach, Michael wäre unwissend, unkritisch und nicht in der Lage solches zu unterscheiden.
    Ich benutze zur Zeit auch den genannten IcePower Verstärker, er hat ein sehr hohes Auflösungsvermögen und von beschönigtem Klirr ist bei Lautsprechern ūber 90db/Watt absolut nichts festzustellen😆.
    Jrooß Kalle
    Moin,

    sorry aber warum solche "theorielastigen Einschätzungen" gleich abschmettern.
    Ich glaube ich hatte es schon mal geschrieben, ich schätze Michaels Ausführungen
    Sehe das aber doch auch kritisch -> die Aussagen beziehen sich auf eine Kombination aus :
    seinen Hörgewohnheiten / seinen Lautsprechern / seinen Raum und sind damit sehr subjektiv.

    VG Dirk

  6. #6
    Vorsicht schräger Humor
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    Hallo Dirk,
    ich kann diesen pseudowissenschaftlichen Gebrauch von "subjektiv" manchmal kaum noch akzeptieren. Wenn ein Schreiner sich aus einem Stapel Brettern die geraden heraussucht und die verzogenen raussortiert .... ist das auch subjektiv .... oder muss er diese erst auf eine Messplatte legen.
    Wenn sich jemand viele Jahre mit HiFi-Technik beschäftigt, wie z.B. Michael, meinst du nicht, er könnte aus seiner Hörerfahrung wirklich nicht heraushören, ob ein Verstärker mit harmonischem Klirr die Wiedergabe schönt.
    Ich habe schon öfter mit einem an Musik interessierten weltweit vernetzt forschenden Sozialpsychologen über dieses Thema diskutiert. Er kann mit deinem Gebrauch von subjektiv nun gar nichts anfangen. Über diese permanente Forderung nach Blindtest kann er nur schmunzeln.
    Meinst du, wenn ein Orchester vor dem Auftritt die Instrumente nach Vorgabe des Flügels oder der ersten Violine nach Gehör stimmt, ist das ohne Messgeräte rein subjektiv.
    Ich finde es arrogant, wenn du dir selbst solche klanglichem Bewertungen nicht zutraust, auch anderen diese Fähigkeit abzusprechen.

    Jrooß Kalle

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    sorry für meinem kritischen Kommentar, auf dem Niveau mag ich nicht weiter diskutieren - bin raus

  8. #8
    Vorsicht schräger Humor
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    Hallo Dirk,
    so unterscheiden sich unseren subjektiven Diskussionsbeiträge,
    Ich halte es für für ein sehr bedenkliches Niveau, jemandem, der seine Hörerlebnisse schildert, erst einmal zu unterstellen, er wäre einer subjektiven Sebsttäuschung unterlegen.
    Das ist wirklich schlechter Stil.
    Jrooß Kalle

  9. #9
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    Sorry Kalle, aber was soll denn die Schärfe? Theorielastig, pseudowissenschaftlich, schlechter Stil - geht's vielleicht auch ne Nummer kleiner?

    Ich weiß, jeder ist leichter reizbar momentan, aber das muss nicht sein.

    Schönen Gruß,
    Lars

  10. #10
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    Standard

    Ich verstehe gar nicht, warum hier die Gemüter so hoch gehen (edit: ich schrieb dieses, ohne die beiden Posts davor zu kennen). Dass man sich an alles gewöhnt, auch an Verzerrungen, ist gut belegt. Ebenso dass verzerrungsarme Lautsprecher oder Verstärker am Anfang als steril oder blass empfunden werden.

    Hier mal Daten vom Modul (und ich habe schon schlechtere Messungen gesehen, finde sie aber auf die Schnelle nicht):
    https://www.audiosciencereview.com/f...-review.10442/

    Der Plot mit der FFT vom 1 kHz - Signal (bei x W?) sieht ziemlich manierlich aus. Wenig Rauschen, - 92 dB zweite (nicht doll, aber passabel und auf dem Niveau bestimmt wohlklingend) und die höheren Harmonischen schön abgestuft abfallend.

    Rauschabstand (rote Querbalken) von 97 dB bei 5 W und 110 dB bei hoher Last ist auch sehr ordentlich.

    Im 32-Ton-IMD sieht man Spitzen bei 60, 120, 240, 360, ... Hz. Das sind Reste von der Netzfrequenz, an sich harmlos, aber dass die 360 Hz noch mitkommen, zeigen, dass es mit der Linearität auch bei niedrigen Frequenzen nicht so weit her ist. Ansonsten zeigt der ab 1 kHz ansteigende Teppich, dass der Gegenkopplung ab hier massive die Puste ausgeht. Hinsichtlich Harmonischen mag das noch ok sein (2. Harmonische von 5 kHz klingt noch gut, 3. hört man schon deutlich weniger, noch höhere gar nicht). Aber Intermodulation ist ein anderes Thema. Ich würde gerne mal einen IMD-Plot von zwei nahe beieinanderliegenden Frequenzen sehen, z.B 15 und 15,5 kHz. Das dürfte bis in den Grundtonbereich hin Beiträge liefern.

    Power vs. Distortion at 4 Ohms zeigt uns unter Berücksichtigung des geringen Rauschens, dass auch bei 1 kHz schon mittelkräftig verzerrt wird, und der gleiche Plot bei 8 Ohm zeigt, dass es an der Endstufe und nicht am Rauschen liegt.

    Power vs. Distortion at 4 Ohms bei verschiedenen Frequenzen zeigt dann die Konsequenz der oberhalb von 1 kHz abnehmenden Schleifenverstärkung. Hörbar an Einzeltönen ist nur der Bereich bis zur 5 kHz - Kurve. Die höheren Frequenzen sind für Einzeltöne nicht relevant, aber bei komplexen Tönen schon (IMD).

    Thermal Stability zeigt dann nochmals die deutlichen Kanalunterschiede (muss nicht bei allen Modulen so sein) und dass nach Aufwärmen noch ein paar dB weg sind (das könnte bei allen Modulen der Fall sein).


    Ich habe keine Ahnung, wie das Modul klingt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Harmonischen insgesamt gutmütig und nur leicht schönfärbend wirken, und dass die offensichtlichen Probleme mit Endstufenlinearität und IMD eine gewisse Kernigkeit machen. So ist jedenfalls meine Erfahrung mit AB-Endstufen, bei denen die Crossover-Distortion nicht sauber optimiert war.

    Ich finde es gut, dass Du, Michael, mal etwas auf dem Papier besseres ausprobieren wolltest. Es kann gut sein, dass Du Dich da reinhörst und Dich nach ein paar Tagen wunderst, dass Du die ICE mal besser fandest. Genausogut kann es sein, dass Du bei den ICEs bleiben willst, und das ist auch absolut ok so, keinerlei Wertung!

  11. #11
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    Messtechnisch scheint mit Purifi in Sachen classD momentan Stand der Dinge zu sein, Bruno ist ja quasi der Erfinder "audiophilen" classDs.

    Ich rege auch dringend – wie bei dem Kondensator Thema – mal weitere messtechnische Untersuchungen und vor allem einen Blindtest an, um der Sache auf den Grund zu gehen, warum einigen vermeintliche Unterschiede im Verstärkerklang auffallen.

    Was kann dafür die Erklärung sein?

  12. #12
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    zum Vergleich, wegen der Berichte von Fosti und Saarmichel habe ich mir mittlerweile 4 icePower 125 asx2 angeschafft und aufgebaut.
    Von Schönfärberei kann hier absolut keine Rede sein. Wenn ich sie mit meinen auch zur Zeit benutzten AB Endstufen von SAC und T+A und dem Gremlin vergleiche, baut der icePower ein sehr analytisches nicht schöngefärbtes Klangbild auf. Im Vergleich zu den anderen stehen Musiker und Instrumente frei im Raum und dazwischen ist Stille.
    Gehört mit Jazz und Kammermusik und ziemlich neutralen Hornlautsprechern.
    Meine Manger MSW Kombination betreibe ich mit den SAC aktiv. Mit den aufwendigen Mundorf Passivweichen kommen sowohl Gremlin wie auch der ice klanglich an die Aktivlösung heran.
    Zwischen all diesen Klangeinschätzungen liegen nur kleine aber feine Nuancen.
    Den ice sollte man bei anspruchsvollen Lautsprechern gebrückt oder ungebrückt im Monobetrieb betreiben, weil er sonst klanglich an seine Grenzen kommt. (Deshalb mittlerweile 4) Das Netzteil könnte üppiger dimensioniert sein, aber bei dem Preis der Platine ist und bleibt er ein Schnäppchen.
    Ich bin Lauthörer mit cirka 80 db(A) am Hörplatz.
    Der Gremlin hat im Vergleich zum ice ein opulenteres dichteres Klangbild, Geschmackssache.
    Wie beschrieben sind das nur Nuancen, die nach der zweiten Scheibe in Bezug auf die Musik unwichtig werden.
    Wenn Michael seine "Abneigung" gegen den Purifi 1ET400A näher erklärt gewinnen wir vielleicht mehr Klarheit.
    Gruß Kalle

  13. #13
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    Ja, ich bin auch gespannt, was Michael weiter erzählt.


    Zu den genannten Verstärkern bei Dir wundert mich, dass die so ähnlich sein sollen. SAC und T+A bauen in der Regel sehr sorgfältig, aber man müsste schon die Modelle wissen und sich den Schaltplan angucken.

    Zu Gremlins kann ich wenig sagen, außer dass das Chipsätze von ST sind. Wenn ich richtig liege, sogar ohne Rückkopplung, ähnlich Tripath. Die sollten dann auf jeden Fall anders als ordentliches AB und als ICE klingen. Messungen an Gremlins sind mir auch keine bekannt, bin für Tipps dankbar.

    Edit: bin anscheinend beim Gremlin II gelandet, der originale Gremlin müsste ein TAS5630 von ti sein. Im Datenblatt sehe ich ca. -76 dB THD+N. Das wäre deutlich schlechter als ICE. Es steht auch was von Pure Path - Rückkopplung. Ich vermute, es geht um den digitalen Noise-Shaper, nicht um analoge Rückkopplung um die Endstufe.

    Und hier noch etwas von Michael:
    https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...mp-ganz-gro%DF
    Geändert von capslock (02.04.2020 um 11:50 Uhr)

  14. #14
    Vorsicht schräger Humor
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    Näheres:
    T+A A1000AC
    SAC adjustable, Endstufen ähnlich dem "Igel"
    Gremlin, hier Tamp 2400 Platine AA-AB32313 IC Tripath STA516BE
    (Mk II nur mit größer dimensionierten Ausgangspulen)
    Wichtig beim Gremlin ist auch ein ausreichend dimensioniertes SNT- oder RT-Netzteil.
    Den Gremlin haben seinerzeit wir mit etlichen Verstärkern an vielen Lautsprechern verglichen, von Folie (ESL57) bis Hornlautsprecher. Besser waren nur die Gryhpon Antilion und eine Quad Studioendstufe.
    Michael hat irgendwo seine persönliche Rankingliste aufgelistet.
    Jrooß Kalle

  15. #15
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    Hmm, STA616BE ist nur die Endstufe (d.h. die Leistungstransistoren). Eigentlich müsste es noch ein Steuer-IC geben.


    Tripath ist ein weites Feld, z.B. mit TK2050 ist es ziemlich gruselig:

    https://www.audiosciencereview.com/f...r-review.9867/


    Edit: vom SAC 50T habe ich einen Schaltplan gefunden.
    http://sportsbil.com/other/SAC%20PA50%20SCH.pdf
    Ziemlich abgefahrenes Konzept. Die Eingangsstufe ist ein ziemlich gutes Audio-IC (AD797), das einerseits über seinen Stromverbrauch und Stromspiegel als auch direkt die Endstufe ansteuert. Die ist ein normaler Darlington (aus sehr guten Einzeltransistoren), aber leider ohne gemeinsamen Emitterwiderstand der ersten Stufe. Kann grandios neutral und verzerrungsarm sein, kann auch Defizite haben (Crossover der Endstufe, parasitäre Schwingungen, weil die Eingangsstufe verdammt schnell für den Rest ist). Keine Ahnung, wie das sich misst und wie es klingt. Vermutlich anders als die genannten Class D
    Geändert von capslock (02.04.2020 um 12:40 Uhr)

  16. #16
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    Hallo Michael!
    Was für LS spielen denn da dran?
    Mal messen um zu schauen ob es irgendwelche Auffälligkeiten im FG gibt.
    So krass dürfte das ja eigentlich nicht sein.
    Gruß
    Arnim
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  17. #17
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    Eventuell muss sich dieser neumodische Schnelltakter erst einspielen? Oder es liegt am Kabel

    Brechen die ICE im Hochton je nach Impetanz etwas weg? Das kann bei älteren Class-D durchaus im dB Bereich sein.

    Nachtrag:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	ICEPower 125 watt stereo class D amplifier Regulated Power 4 Ohm Audio Measurements.png
Hits:	115
Größe:	17,0 KB
ID:	53684
    Mit einer lauteren Messungen am LS sollte das doch sichtbar werden.
    Geändert von MarsianC# (02.04.2020 um 17:31 Uhr)

  18. #18
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von MarsianC# Beitrag anzeigen
    Brechen die ICE im Hochton je nach Impetanz etwas weg? Das kann bei älteren Class-D durchaus im dB Bereich sein.
    Nein,
    der Teppich bleibt sauber, der ice ist in der Baureihe der KlasseD Verstärker nicht gar so alt. Der hochgelobte TDA7492 war so ein Impedanzferkelchen.
    Jrooß Kalle

  19. #19
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    Ein sehr aktuelles und interessantes Thema
    Die gleiche Enttäuschung wie Michael habe ich beim Vergleich von Hypex NC252MP mit SAC Icon an der Tafal erlebt:
    - Klangfarben und Lebendigkeit waren verschwunden
    - Sehr gute Kontrolle und Räumlichkeit, aber insgesamt zu langweilig und keine Emotionen

    Ich gehe davon aus, das der Icon hier und da übers Ziel hinausschießt und zusätzliche (schöne) Schwingungen produziert.
    Bei der NC252MP fehlen vermutlich diese schönen Verzerrungen und vielleicht Überschwinger o.ä..
    Vielleicht werden da sogar sehr kleine Signalanteile durch den digitalen Aufbau abgeschnitten?!
    Ich kann leider nur subjektives liefern, der Nachweis von solchen Feinheiten könnte evtl. messtechnisch auch scheitern

    Grüsse aus Offenburg,
    Nils

  20. #20
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    Standard

    Andererseits kann ich mit den Hypex NC252MP Produktionen anhören, die sonst in den Ohren wehtaten.
    Die wurden im Studio vermutlich stark mit Effekten angereichert und mit Class-D abgehört ;-)

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