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  1. #1
    Benutzer
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    Standard Fragen und Möglichkeiten zum hybriden Verstärker... Tube-Pre + class-D

    Hi

    Schon länger her ..
    Aber ich hatte damals ein paar Fragen zu einem Männerlautsprecher ... Ich nenne ihn "Trümmer"

    10" PA Treiber in TQWT + Hochtonbändchen.
    Die laufen soweit ganz gut.
    Optisch werden sie gerade Wohnzimmertauglich gemacht.

    Ich brauche dafür einen Verstärker.
    Da ich hier nichts von der Stange nehmen will..
    Hab ich folgende Idee:


    Eingang Chinch und ein Bluetooth aptX -HD
    CSR8675 Chipsatz + PCM5201a Codec

    Kleiner Röhrenbuffer mit 5654W oder ähnlichem

    Dahinter nun mehrere Ideen...und das Problem!!
    TPA3255
    IRS2092 + IRFI4024 ( weil kleinerer Ron )
    TC2001 + STA516
    2xTPA3116
    2xTDA7498

    Ich bin nun verwirrt und kann mich kaum entscheiden. Je mehr ich Versuche etwas rausbekommen.. um so schlimmer.

    Als Leistung reicht 50-100W völlig aus.
    Es geht mir eher um den Sound.

    Was ist davon neutraler ..
    und ggf am unauffalligsten?
    Ggf "Röhriger"

    Grüße

  2. #2
    Chef Benutzer Benutzerbild von a.j.h.
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    1.547

    Standard

    "Röhriger"....?

    Die 5654W ist 'ne Pentode. Kommt halt drauf an, wie die verschaltet wird. Wenn die als Pentode eingesetzt wird, wird's auch etwas weniger dominanten k2 geben. Kann man auch als Triode schalten, .... Ich kenne die 5654 nicht...


    Zu den nachfolgenden Verstärkern kann ich nicht viel sagen. Ich würde einen Tripath bevorzugen.

    Achso: das ist quasi 'ne ef95.... 6j1 in China "genannt"....
    Geändert von a.j.h. (15.02.2020 um 16:26 Uhr)
    Beste Grüße,
    Andreas

    "Don't you think if I were wrong I'd know it" - Dr. Sheldon Lee Cooper

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von a.j.h. Beitrag anzeigen
    "Röhriger"....?

    Die 5654W ist 'ne Pentode. Kommt halt drauf an, wie die verschaltet wird. Wenn die als Pentode eingesetzt wird, wird's auch etwas weniger dominanten k2 geben. Kann man auch als Triode schalten, .... Ich kenne die 5654 nicht...


    Zu den nachfolgenden Verstärkern kann ich nicht viel sagen. Ich würde einen Tripath bevorzugen.

    Achso: das ist quasi 'ne ef95.... 6j1 in China "genannt"....
    vielen Dank


    Ja ist quasi die billigvariante.
    Habe im netz einen schaltplan für beide varianten gefunden.
    Mal schauen .. vlt kann man das schaltbar machen.
    Dazu kenn ich mich mit röhren noch nicht so gut aus.

    Die Röhre soll auch eher einen "gimmic" character haben.


    bin momentan auf IRS2092 oder dem TPA3255

    beide sollen im grundton/bass etwas direkter sein.
    Tripath ist vom sound her etwas "wärmer"

    nachteil : tripath chips sind relativ selten im original...

    TPA oder IRS bekommt mal als teile schon sehr gut.



    Gibt es vielt alternativ zur röhre erfahrungen mit dem ZEN preamp
    https://www.passdiy.com/pdf/brideofzen.pdf

  4. #4
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    Standard

    Es bleiben irgendwie nur die 2 übrig.
    Ja man brauch die Leistung nicht wirklich.
    aber haben möchte man das ja .. "... für den fall das ..."


    IRS2092
    Positiv:
    - einfacherer Schaltplan / Layout
    - gute erprobte schaltungen im netz als basis
    - dual mono aufbau möglich ( kanaltrennung )
    - nur eine Spule am Ausgang ( nur 1x ~10mOhm zum LS -> Dämpfungsfaktor )

    Negativ:
    - ist halt schon altes eisen ... quasi
    - brauch symetrische Versorgung
    - geringere TaktFrequenz



    TPA3255
    Positiv:
    - nur einfache Versorgung nötig
    - einfacheres Netzteil
    - ist relativ neu
    - höhere Taktfrequenz
    - bei BTL Vollbrücke ..

    Negativ:
    - Schaltung wird wenn man es richtig machen will recht umfangreich ( FAULT + Reset + PFFB )
    - bei BTL Schaltung 2x Filter zum LS
    - differentieller eingang -> extra OPV benötigt



    wer mag kann das fortführen
    Geändert von saddevil (16.02.2020 um 22:17 Uhr)

  5. #5
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    Standard

    Die Verbindung zwischen einer Röhrenvorstufe & Class D ist ein komplexes Unterfangen wenn das Ergebnis wirklich exzellent werden soll.

    - Herausforderung Nummer 1: Eingangspegel der Class D Module ist niedrig. Oft sind weniger als 2V RMS ausreichend für eine Vollaussteuerung der Endstufe. Eine reine Röhrenvorstufe liefert gerne mehr als 10V RMS
    Ein einfacher Spannungsteiler killt die Auflösung guter Röhren-Schaltungen. Hinzu kommt noch die Eigenschaft der Röhre, dass diese gut mit hochohmigen Partnern arbeitet - die Class D Moduleingänge liegen manchmal unter 2k Ohm ... Soviel Strom liefert eine Vorstufen-Röhre eigentlich nicht.

    - Herausforderung Nummer 2: Das ewige Bezugsproblem, bzw. was ist Masse. Je nach Röhren-Schaltung hast Du Signal-Masse und Erde. Ein Class D Board kann hier zickig werden, wenn dort Erde und Signalmasse zusammkommen.

    Falls Du Lust auf längeren Text hast - hier mein Journal: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/hybrid-verstaerker-im-selbstbau/

    Grüße
    ONormahl

  6. #6
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    Hi

    Danke für die Infos und das Feedback.

    Ich habe mitlerweile auch schon einige Infos..

    Der tpa3255 hat einen diff. Eingang.
    Daher brauche ich symmetrische Ausgänge der Vorstufe .. oder muss mit einem opv zusätzlich Buffer und dazu Inverter spielen.
    Bezüglich der Impedanz müsste man das eh tun...


    Werde mir das aber durchlesen!!
    Dankeschön

  7. #7
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    Hi!
    Laut Unterlagen ist es ein 4 Kanal chip.
    Im Stereo Betrieb wird der schon in Brücke betrieben.
    Du brauchst also nicht unbedingt eine symmetrische Ansteuerung, musst aber dann mit dem C im Ausgang und der verminderten Leistung leben.
    Ggf. mal nach einen anderen Chipamp gesucht der besser passt?
    Gruß
    Arnim
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  8. #8
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    Da drängt sich doch auf, die Vor- und Endstufe mit einem Übertrager zu koppeln.

    Oder bei der Röhre nur die Heizung anschließen



    Vielleicht macht die Röhre als Kathodenfolger noch am meisten Sinn (geht auch mit Übertrager falls der Chip gebrückt werden soll).
    Mit den kleinen Edcor Übertragern habe ich schon brauchbares gebaut.. die sind nicht high end aber kosten unter 30 €.

  9. #9
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    Hi

    Der TPA soll ja im Brückenmodus laufen.
    Wenn man das nun schon macht, dann richtig. Also einen OPA1632 oder einen dual opv vorn dran der den single ended Eingang symetriert.
    Dann kann man die class d auch Mal ausreizen.

    Zur Alternative:
    Der IRS2092 is schon cool. aber halt auch schon etwas betagt. Es sei denn jemand fallen GUTE argumente ein.

    DIe wirkliche Alternative ist eigentlich Tripath. auch alt !! auf jeden fall. Aber eben was besonders .. irgendwie ^^
    Aber TC2001 noch zubekommen .. hmm zu viele kopien aus china
    Deswegen schreckt mich das noch ab


    zur Röhre:
    Nein soll schon funktionieren :-)
    Die Schaltungen mit 5654w oder 6j1 sind allesamt nicht so hoch in der Verstärkung.
    Die wirken eher als Buffer.
    In wie weit das sinn macht , ja - lässt sich drüber streiten!

    In erster Linie interessiert mich eher ob man die Penthoden /Trioden Geschichte vereinbaren kann.
    Also quasi einstellbar. Leider kenne ich mich mit Röhren gar nicht aus, und werde das wohl als erstes Mal testen müssen.
    Soweit ich aber mitbekommen habe ist der Unterschied in der Beschaltung des Bremsgitters/Schirmgitter...

    Da die Schaltung mit der Röhre eher Niederspannung ist, und Bezug zur Masse hat ist das denke ich noch halbwegs machbar.


    weitere Fragen:
    Es stellt sich eher die Frage ..
    digitale Lautstärkeregelung oder Poti -> PGA2320 liegen hier rum
    Wenn digital dann natürlich mit OLED und so zeug.
    Soll ja auch Wohnzimmertauglich sein.

    TODO:
    TPA3255 auf platine löten und schauen ob es probleme gibt
    Geändert von saddevil (18.02.2020 um 11:14 Uhr)

  10. #10
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    Standard

    OPA1632 finde ich gut.
    Aus dem Röhrenthema wird für mich noch kein Schuh...
    Es sei denn als Impedanzwandler + Treiber für einen Übertrager.
    PGA Lautstärkeregler halte ich für sehr attraktiv wenn es um Fernbedienbarkeit oder mehrere Kanäle geht; wenn es nur Stereo unbalanced ist würde ich ein Poti nehmen.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, was aus deinem TPA3255 Experiment heraus kommt. Die Specs sehen ja gut aus.
    Hast du bereits eine Platine, unbestückt?

    Trafo am Eingang von dem TPA3255 könnte doch Sinn machen, dann spart man sich auch die Koppelkondensatoren.
    Hier ein interessantes Buch zum Thema: https://www.jensen-transformers.com/...rs-Chapter.pdf

  11. #11
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    Hi

    Die Röhre soll eigentlich nur Buffer sein...
    Das ist eher gimik.. Spielerei eben.
    Im Idealfall wird nichts verschlimmert 🤷

    Bauteile dafür sind unterwegs.
    Werde das Röhrending Mal aufbauen ( inkl dcdc stepup auf 100-150V ) Und etwas mit dem Frequenz Generator und oszi spielen.

    Der TPA ....
    Schaltplan ist in Arbeit und dann kommt das Layout.
    Suche gerade noch Spulen raus (Footprint) ...

  12. #12
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    da ja oft die röhre belächelt wurde..

    Habe jetzt etwas gesucht und eine alternative gefunden.
    irgendwas crudes muss in den AMP rein ...

    Da als Röhrenersatz manchmal depletion Fets genommen werden hab ich mal geschaut was es da so gibt..
    LND150 oder einige BSS Typen gibts wirklich noch zu kaufen und sollten als "high Voltage buffer/follower"
    zum laufen zu kriegen sein.

    Mit 200V betriebsspannung sollte da was machbar sein.

    Ansonst schaltplan steht erstmal .
    folgt das routing und dann der aufbau
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    Geändert von saddevil (21.02.2020 um 18:34 Uhr)

  13. #13
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    hab die Sagami 7G rausgenommen und gegen Würth / bourns Spulen getauscht

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