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  1. #1
    bau doch mal anders... Benutzerbild von dy1026u
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    Hamburg
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    586

    Standard Nordeutsche HifiTage 2020

    Moin,

    ich war Da und Es war gar nicht so schlimm wie ich befürchtet habe.

    ich habe mich gefreut Nick Bauer von BPA kennenzulernen. Als ich in den Raum 135 kam wurden leider gerade die Lautsprecher umgeklemmt. Die OB mit W8-1772 kam dann um 16:00 Uhr noch mal zum Einsatz. Sehr schöner Breitbandlautsprecher, die Bassperformance der OB kam in dem kleinen Raum leider nicht so gut zur Geltung. Das gemeine Volk war teilweise dennoch sehr angetan, was OpenBaffle kann. Das geht aber besser...

    Paar Räume weiter sah ich einen auf den ersten Blick ähnliches Breitbandchassis - nix wie rein zu "Cube Audio". Das Breitbandchassis ist im Vergleich zum W8 -- 10x mal so teuer: Wenn das Geld locker sitzt und es Breitbandchassis mit Schwirrkonus sein dürfen ist das sehr lecker.
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    Dann war ich bei LevinDesign: kannte ich von früher aus dem AAA-Forum: wir waren nie so einer Meinung
    und dann die Überraschung; eine Lautsprecherkombination mit EigenbauKoax, dadrunter 2 Basschassis und ein sehr harmonisch ausgeglichener Klang ohne das Etwas nervt. Vorgeführt wurde mit Vinyl, von der charmanten Frau Levin ,mit überzeugender Freude an der Musik, live wie auf Konserve. Dort wurde deutlich wie wichtig es ist, sich auch original Livekonzerte anzuhören, wenn man Lautsprecher entwickelt und Anlagen zusammen stellt, das passt!
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    Ich habe mich gefreut ein paar Bekannte, zu treffen. Olaf empfahl mir die Wiener Klangmanufaktur in Raum 1613
    Dort spielte ein kleiner Lautsprecherzwerg sehr entspannt - langzeittauglich -mit klassischem Konushochtöner - Dies Konzept kann sich durchaus immer noch hören lassen, obwohl viele doch auf Folie setzen.

    Die Wiener Klangmanufaktur teilt sich den recht großen Raum mit EternalArts: Dort fielen mir sofort die Lautsprecher auf: Als Bass, je Seite 2 Ripole, da drüber eine D`Apolito Anordnung, mit FolienHT in OpenBaffle - das trifft genau meinen Geschmack und ich wurde nicht enttäuscht
    Die Musik kam von einer Masterbandkopie/Tonbandgerät und wurde über OTL-Röhrenendstufen auf die Lautsprecher gegeben. Die Vorführung war sehr angenehm und hier zeigt sich was Openbaffle kann. Ich habe die komplette Vorführung sehr genossen.
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    Ich werde meine Bassdipole mal zu Ripole umbauen ... naja nochmal drüber schlafen.

    Bei Manger habe ich auch reingehört, ein sehr interessantes Chassis und es war sehr gut anhörbar, aber auch irgentwie langweilig, Lag vielleicht an der Musikauswahl.
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    Ein freundlicher Herr hat mir erklärt wie seine Plattenwaschmaschine funktioniert, ich weiß leider nicht mehr welcher Hersteller das war. Dies ist nun auch ein geplantes Selbstbauprojekt

    Mein Resümee: es hat sich gelohnt.

    Schönen Abend, Hartmut
    Geändert von dy1026u (01.02.2020 um 22:53 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard

    Hallo Hartmut,

    Vielen Dank für den schönen Bericht.

    Viele Grüße
    Markus
    Stift im zweiten Lehrjahr
    --- BoahEy4 ----

  3. #3
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Moin Hartmut,

    auch von mir vielen Dank! Wie hat Dir denn der Cube gegen den W8 gefallen? Ich weiß....unterschiedliche Räume und so. Trotzdem würde mich Deine Meinung interessieren.
    Ich höre zwar Mehrweg, aber sammle außergewöhnliche BBs. Dass ich als Schüler mein Konto für ein Paar Coral Beta 8 nicht geknackt habe ärgert mich heute noch...

    Viele Grüße,
    Christoph
    Geändert von fosti (02.02.2020 um 09:24 Uhr)

  4. #4
    bau doch mal anders... Benutzerbild von dy1026u
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    Hallo Christoph,

    die Unterschiede sind nicht sehr groß. Der Vergleich ist jedoch auch nicht so einfach möglich. Bei BPA nervte dezent die übertriebene Bassperformance und die Räume sind weit auseinander, Selbst auf direktem Weg ist eine starke Reizüberflutung.

    Der Cube gefiel mir etwas besser.

    Meine persönliche Tendenz geht aber vom Schwirrkonus weg. Der Koax von Herrn Levin war überzeugender und die OB von EternalArts hat mich begeistert.

    Grüße, Hartmut

  5. #5
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
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    Moin
    war ja auch da und ich kann Hartmut voll zustimmen
    Zitat"Selbst auf direktem Weg ist eine starke Reizüberflutung."

    Mir hat von 12-17 gelangt um kaum noch aufnahmefähig zu sein, und habe nur ein Bruchteil gesehen
    Vernünftig hören war auch so ne Sache.
    Für mich ein klanglich schöner und vermutlich auch langzeittauglicher Lautsprecher war die Stella von der Wiener Lautsprecher Manufaktur.
    Echt Interessant was man aus einem TW70 und einem W130S so alles an Klanglicher Performance herausholen kann.
    Auch war das Gespräch mit einem der Inhaber sehr interessant

    Habe auch einige andere Vorführungen angehört, leider meistens zu laut, schlecht vorbereitete Räume oder mir zu schrille Mundorf AMT :-)

    Das Interessante Gespräch mit RIKE Audio will ich noch erwähnen, der mir erklärt hat, warum Öl Kondensatoren nach der Herstellung deutliche Einspielzeit benötigen, er als Beispiel seine Röhrengeräte genannt. Übrigens hat Tony Gee bei einigen Öl Kondensatoren die er getestet hat auch mehrere Hundert Stunden ein Spielzeit genannt :-)
    Geändert von Olaf_HH (02.02.2020 um 11:41 Uhr)
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH

    Meine aktuellen Projekte auf IGDH:
    Dyna-Lith OB ; M-L-W-R


  6. #6
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Danke Hartmut

    Zitat Zitat von Olaf_HH Beitrag anzeigen
    .....
    Das Interessante Gespräch mit RIKE Audio will ich noch erwähnen, der mir erklärt hat, warum Öl Kondensatoren nach der Herstellung deutliche Einspielzeit benötigen, .....
    Sind Öl-Kondensatoren nicht Flüssigkeits-Elektrolytkondensatoren mit veredeltem Namen? Bei Elektrolyten weiß man doch, was über die Zeit passiert. Also kein Wunder......aber auch ein gutes Verkaufsargument, nach gewisser Einspielzeit auch ein Verfallsdatum mit anzugeben, damit man frühzeitig schon anfängt neue Ölis einspielen zu lassen. Manchmal fehlt mir der Geschäftssinn....

  7. #7
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    Hallo Hartmut, schön daß Dir die Eternal ART Dipole so gut gefielen. Diese sind eigentlich Weiterentwicklungen der Ecouton Transar von Dieter Fricke aus Lemgo. Bin mir sicher das Fricke da immer noch die Finger drin hat.

    https://www.klangmeister.de/wir-verk...outon-transar/

    Vor meiner Zeit bei Monacor habe ich ein paar Monate bei Ecouton gejobbt und da einige Sachen hören können. Die ersten Tops hatten noch einen Isophon SKK 10 Kalottenhochtöner mit Waveguide aus der Kohlefasermembran eines 6 Zöllers. Später hat er dann den ESS AMT1 verwendet und jetzt einen AMT von Mundorf.
    Er hat mir mal erzählt warum heutige AMTs nicht mehr an die Feinzeichnung des alten ESS herankommen. Er sagte das das Material von DuPont nicht mehr in der geringen Materialstärke wie früher hergestellt wird. Das heutige dickere Material hat seiner Meinung nach zu einer gewissen Verschlechterung des Klangbildes geführt.
    Dieter Fricke ruft ab und zu mal bei mir bei Monacor an und ich bin immer wieder erstaunt das er trotz seines Alters von mittlerweile 85 Jahren immer noch an Entwicklungen gerade bei Hochtönern arbeitet. Für mich eine ganz faszinierende Persönlichkeit.
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  8. #8
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    Nabend,

    bin gestern da gewesen. Impressionen:
    • Die Trenner & Friedl Isis stand diesmal vor dem Fentster. Blöde Idee - das klang die anderen Male besser.
    • Die T&F Art konnte ich ganz kurz hören. Klang vielversprechend. Großer Andrang.
    • Auch die T&F Phi wurde vorgeführt. Wieder enormer Andrang, aber bei dem Ding bin ich neugierig geworden. Ein 8"-Breitbänder im Solobetrieb. Von oben bis unten überzeugend. Wüsste gerne, welches Chassis das ist.
    • Die Wiener Lautsprecher Manufaktur. Der anwesende Firmengründer fand ich sehr sympathisch. Hat völlig offen über seine Konstruktionen und auch ein wenig über die Entwicklungsprozesse geredet. Herrlich. Die Vorführung der Stella hatte für mich die beste Raumwiedergabe, die ich an dem Tag gehört habe, und war tonal angenehm, aber auch nicht langweilig. Bei einem Preis von scheinbar rund 2000€/Paar freut man sich Selbstbauer zu sein - es ist halt ein Manufakturprodukt. Davon abgesehen ein empfehlenswerter Lautsprecher.
    • irgendwas mit Accuton. Drei Wege. Vollaktiv. Klang nicht schön - ich war schnell wieder draußen.
    • BPA Open Baffle, die auch Hartmut schon beschrieben hat. Gefiel mir besser als die Variante im letzten Jahr. Was entweder daran lag, dass der Raum diesmal günstiger war. Oder der Lautsprecher diesmal passiv beschaltet war und ohne Dirac Dirac-Unterstützung auskommen musste.
    • Fink. Wie letztes Jahr. Beeindruckend aufwändiger Hörraum. Großer AMT und großer TMT. Nur diesmal in einem deutlich kompakteren Gehäuse. Wer jenseits von 10kHz nicht mehr richtig hört, könnte diese Frequenzen erstmalig wieder wahrnehmen mit diesem Lautsprecher. Neben viel Zisch gab es auch ordentlich Bumm. Klar, wenn man über die ganzen Klippel-Tools verfügt, kann man natürlich auch Sachen machen, die dem einfachen Selbstbauer nicht möglich sind.
    • Devore Orang-Utan. Glaube ich. Ganz nett. Tonal angenehm, aber mir persönlich nicht anspringend genug. Ich saß nicht ganz in der Mitte. Trotzdem hätte ich mir ein etwas besseren Loslösen des Klangs von der Box erwartet.
    • Graham Chartwell LS6 und Harbeth M30.1. Beides Lautsprecher, die mir sofort gefallen haben. Tonal stimmig. Nicht zu schlank. Lebendiger, dennoch angenehmer Hochton. Die Harbeth-Demonstration punktete in dieser Hinsicht noch etwas mehr.

    In der zweiten Hälfte war ich mit einem Freund unterwegs, der das erste mal auf der Messe war. Sein Fazit:
    • Das Vorhandensein von Gehäuse, Mitteltöner und Hochtöner erscheint überraschend verhandelbar.
    • ... stattdsessen scheint das Geheimnis des wahren Hifis in 30-kg schweren Steckerleisten "mit benefits" zu liegen.
    • dass viele Kabel größere Durchmesser aufwiesen als so manche Schiffstrosse im Hafen, erschien ihm bedenklich. Wegen der Schiffe, nehme ich an.

    Es gab zwei Diskussionen zum Thema Kondensator-Klang. Scheint irgendwie ein heikles Thema zu sein. Komisch.

    VG, Matthias

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