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  1. #21
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Zermatt
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    Hallo Kalle,
    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Viele junge Leute hier können ja nicht bis drei zählen
    Das Thema würde wohl hier den Rahmen sprengen.

    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Ich halte hier eine digitale Entzerrung für Blödsinn, dafür ist der Dynamikbereich des unentzerrten Signals einfach zu groß.
    Wenn ich 24 bit / 48 kHz aufnehme und ein paar bit für die Entzerrung abziehe, dann bleibt doch mehr als genug, um normale 16 bit CDs zu übertreffen. Dann habe ich eher Probleme die Platte zu reinigen, oder den Rumpelsumpf des Reloop zu filtern. Und irgendwann höre ich womöglich im Grundrauschen der Platte die Qualität / Körnigkeit des jeweiligen PVCs. Und dazu die Dolby-Fehler, Rauschfahnen etc. der Masterbänder.
    Ich werd wohl auch noch meine alten MCs testen, und mit "Übertrager (igiitigitt)" ins Interface reingehen

  2. #22
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von Zermatt Beitrag anzeigen
    Ich werd wohl auch noch meine alten MCs testen, und mit "Übertrager (igiitigitt)" ins Interface reingehen
    Donn datt,
    mir gefällt Klaus Avatarsatz ausnehmend gut.

    "Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !"

    Meine drei Kiddys sind beruflich ohne Notebook so was von aufgeschmissen.
    Aber wir hobbymäßig ja auch.

    Jrooß Kalle

  3. #23
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Zermatt
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    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    "Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !"
    Die Herausforderung habe ich natürlich angenommen und dem Reloop erstmal einen passenden Tonabnehmer, eine adäquate Testplatte und Hörtests, immerhin vor der Digitaliiserung analog entzerrt mit dem eingebauten VV, gegönnt. Zum Einsatz kamen ein Ortofon Concorde Club und "Ouch" von den Ohio Players. Bis auf einen etwas zu auffälligen "Kickbass" ist das Ganze schonmal halbwegs stimmig. Die Tonarmresonanz ist ausgeprägter und liegt nun bei 10 Hertz. Superhochton scheint endlich auch vorhanden zu sein.

    Nun der Vergleich mit der digitalen Entzerrung: Hier gibt es etwas weniger Hochton, und das Ganze klingt etwas weniger gesoundet oder komprimiert. Der Vergleich mit der digitalen RIAA-Entzerrung des Concorde läßt bei Reloop-VV also vor allem einen leichten Anstieg im Superhochton vermuten, dazu einen leichten Subsonicfilter-Effekt ähnlich einem 6 dB Hochpass ab ca 8 Hertz.

    Nun der Vergleich mit dem vm540ml (digital entzerrt). Der fehlende (Super-)Hochton ist bei der Variante mit 32 kOhm Eingangsimpedanz etwas gleichmäßiger, aber auch am deutlichsten, also geht es ohne Impedanzveränderung des Interface mit 60 kOhm weiter. Aus dem Vergleich mit dem Concorde ergibt sich eine stärker veränderte RIAA-Entzerrung für das 540 mit geringen Änderungen, +1 dB bei 80 Hz Hz, -1 dB bei 160, auch bei 1k, +1 dB bei 2k, dann minimale Reduzierung bei 6 k und zunehmender Anstieg daürber, bei 20 kHz wären wohl eigentlich 10 dB nötig.

    Angepasste Kurve für Concorde:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	RIAA_v2_Concorde.jpg
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    Und fürs VM540ML:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	RIAA_v3_540.jpg
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ID:	53135

    Damit ergibt sich schonmal ein halbwegs ähnlicher Frequenzgang, sodaß andere Unterschiede deutlicher werden.
    Das vm540ml scheint deutlicher -Rauschen etc.- auf Staub zu reagieren, es klingt teilweise auch zu unruhig, bringt aber mehr Details z.B. bei Stimmen. Das Ortofon klingt womöglich mit digitaler Entzerrung etwas weniger gepresst oder komprimiert. Für den Höhenabfall des vm540ml, wohl in Folge der Kapazitäten, müßte der Superhochton nochmals stärker angehoben werden. Das ist hier auch ein Nachteil der Eingänge ins Interface über Klinkenstecker. Ein VV ohne nennenswerte Eingangskapazität mit Cincheingang und vmtl. eher hoher Eingansimpedanz könnte hier für AT-Systeme vielleicht passen.

  4. #24
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Zermatt
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    Standard

    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Zermatt Beitrag anzeigen
    Ich werd wohl auch noch meine alten MCs testen, und mit "Übertrager (igiitigitt)" ins Interface reingehen
    Donn datt,
    Jetzt hab ich doch noch das Dynavector 23R mit Empire-Übertragern vor dem Interface ans Laufen bekommen. Und bin schon beim ersten Versuch begeistert, auch wenn die Unterschiede zunächst nicht so groß scheinen. Der Klang ist stimmig, entspannt und dabei dynamisch.
    Das 23r scheint sich auch mit dem Tonarm noch zu vertragen, allerdings hab ich auch ein leichtes Brummen drinnen, also für Instrumentalmusik oder Gesang mit leisen Passagen so weniger optimal. Und der Brumm, also etwa Abhängigkeit von der Postion des TA oder der Trafos, ist schwer oder erst später zu analysieren, wenn das Signal unentzerrt ins Interface geht.

    LG

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Zermatt
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    Hallo,
    mit dem VM 540 ML am Reloop bin ich inzwischen auch noch etwas weiter gekommen:

    Einmal habe ich Klinkenstecker mit geringerer Kapazität gefunden, ich versuche die Anpassung an das System zu verbessern. Ein Austausch des Tonarmkabels ist mir bislang zu aufwändig, also sind die gut 150 pF bis zum Cinchausgang des Plattenspielers erstmal gegeben. Die Kapazität im Eingang des Focusrite Interface vernachlässige ich erstmal, ein Umbau auf Cinchbuchsen ist nicht geplant. Also bleibt die Verbindung und vor allem der kritische Klinkenstecker. Gerade die hochwertigeren Stecker weisen offenbar oft extrem hohe Kapazitäten auf, während ein einfacher preiswerter Winkelstecker geringere Kapazität hat. Langfristig mag vielleicht die Sorge bleiben, dass preiswertere Verbinder irgendwann, Korrosion, schlechter Kontakt haben könnten, aber geringe Kapazität ist ja hier auch nicht zu verachten. Momentan habe ich eine Kapazität inkl. Tonarmkabel/Dreher bis zum Interface von unter 200 pF erreicht, komme also da schonmal gerade in den Bereich der Vorgaben von Audio Technica, die Impedanz mit 60 kOhm scheint auch verträglicher als eine Absenkung durch zugeschaltete Widerstände. Jetzt würde es auch schwierig werden, einen normalen VV mit "ohne", oder sehr wenig, Eingangskapazität zu finden, um ähnliche Werte zu erreichen. Und vielleicht geht noch ein wenig und ich kann noch mehr Kapazität mit anderem Kabel und leichteren Cinchsteckern einsparen. Klanglich meine ich dass der TA stimmiger geworden ist, wenn auch noch etwas nervig und vordergründig.

    Die nächste Änderung konnte ich noch nicht gründlich genug auf klangliche Vorteile etwa als Vergleich hören, berichte aber trotzdem. Wobei ich grundsätzlich bei Vergleichen festgestellen konnte, dass beim Abspielen von LPs sowieso immer kleine Änderungen dazukommen, eine Reproduzierbarkeit m.E. sowieso nicht sicher gegeben ist, ob nun Staub, Abnutzung, statische Ladung, Luftdruck, Änderungen der Netzfrequenz usw.. Trotz der Höhenbtonung des VM 540 ML fehlt offenbar Superhochton. Und die Wiedergabe klingt vordergründig, nervös. Die teilweise zu ahnende gute Räumlichkeit bzw. breite Bühne scheint mir da so noch kein hinreichender Ausgleich zu sein. Nun hat der Reloop die Möglichkeit, die Abspielgeschwindigkeit etwas zu verändern. Ich habe bei der Aufnahme den Dreher um die maximal möglichen 16% verlangsamt. Dann später die digitale Aufnahme per Audacity um 18%, das ist ungefähr hingekommen, wieder beschleunigt, danach RIAA entzerrt usw.. Mein erster Klangeindruck ist eher positiv, alles etwas ruhiger, aber noch nicht zu langweilig. Der Hochtonbereich immer noch betont, aber natürlicher. Vielleicht sind auch die Anforderungen an den TA bei Höhenschlag usw. geringer geworden. Unklar ist mir z.B., ob die so eingestellte Drehzahl genauso präzise gehalten wird, und vielleicht wichtiger, ob es beim Umrechnen in Audacity relevante Rechenungenauigkeiten und Rundungen geben könnte. Ansonsten kann ich nochmal schauen, ob ich den Faktor bzw. die 18% weiter präzisieren kann, um ein möglichst stimmiges Ergebnis zu bekommen.

    LG

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