» über uns

» Registrierung

Hallo neue User
Aufgrund massiver Fake-Anmeldungen waren wir gezwungen, die bisherige Anmeldeprozedur zu schließen.

Es ist jedoch weiterhin möglich, registrierter User in diesem Forum zu werden. Schreibe dazu einfach eine E-Mail an

team{at}diy-hifi-forum.eu

Schreibe in den Betreff "Registrierung" und Deinen gewünschten Usernamen. In den Mailtext schreibst Du bitte folgende Informationen:

- Deinen Vor- und Nachnamen
- warum Du Mitglied werden möchtest
- eine Telefonnummer unter der wir Dich erreichen können
- Dein Wohnort mit Postleitzahl

Die Telefonnummer dient nur der Überprüfung, ob Du eine reale Person bist und wird anschließend in unserem System gelöscht.

Unser Moderations-Team nimmt daraufhin Kontakt mit Dir auf und erstellt anschließend Deinen Account.

Euer DIY-Hifi-Forum Team
Zeige Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard TA1 - mal was Analoges von Köter

    Hallo Forum!

    Ich möchte hiermit einen kleinen Baubericht starten, der die Entstehung meines neuesten Eigenbaus dokumentiert. Und zwar bin ich im Moment dabei mir meinen eigenen 12“ Tonarm zu bauen… 😊
    Stein des Anstoßes war ein günstiges Angebot in den Kleinanzeigen über einen alten Direkttriebler. Da musste ich einfach zuschlagen. Zu Hause angekommen entstand dann nach und nach der Plan einen eigenen Plattenspieler zu fertigen. Vorab sei gesagt, dass ich mir keine Deadline gesetzt habe wann das Ganze fertiggestellt sein soll. Insofern betrachte ich diesen Thread hier als meinen virtuellen *rschtritt an mich selbst.

    Aus einer alten Zusammenarbeit mit einem lieben Forumskollegen hatte ich noch das kardanische Lager von einem Grundig PS-4500. Das ist quasi der „Dreh- und Angelpunkt“ meines Projektes „TA1“. Damals hatten Calvin und ich schonmal einen Tonarm entwickelt. Ebenfalls auf Basis eines Kardanlagers. In dem Falle allerdings von Technics. Die Geometrie und entsprechende Zeichnungen habe ich also eh auf dem Rechner. Also gleich mal eine Bestandsaufnahme gemacht.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20190927_115111.jpg
Hits:	468
Größe:	287,2 KB
ID:	51249

    Die Lagerung lässt sich sehr sensibel einstellen und läuft hervorragend Leichtgängig. Beste Voraussetzungen also.

    Begonnen habe ich dann mit dem Liftausleger. Quasi als zentrales Element, dass Schaft, Kardan, Lift und Armraste miteinander verbindet. Da wir damals gute Erfahrungen damit gemacht haben, habe ich mir einen fertigen Rega Tonarmlift gekauft. Dieser lässt sich von unten im Liftausleger montieren, der Hebel wird dabei durch den Liftausleger geführt.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20190930_153325.jpg
Hits:	478
Größe:	232,4 KB
ID:	51250

    Als nächstes habe ich dann ein neues Kardan „C“ gefertigt. Die Maße konnte ich weitestgehend übernehmen, habe aber die untere Lagerschraube vom Horizontallager verstecken wollen. Hier seht ihr das Ergebnis meiner Mühe:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191001_123307.jpg
Hits:	469
Größe:	270,0 KB
ID:	51251

    Das erste Probesitzen des Kardans verlief vielversprechend, so dass ich mich voller Elan an die Arbeit machte um das Lagerkreuz zu fertigen. Die Kröpfung beträgt 17,5°, als Vorbild dienten die Arme von SME. Das Tonarmrohr hatte ich ebenfalls schon auf Lager – ein spezieller Jagdpfeilschaft den ich damals als Dankeschön erhalten habe. Das Gegengewicht hängt tief – ebenfalls ähnlich dem SME V12. Die Vertikallager aus dem Grundig Kardan sind hier in einen Aluminium Zylinder gepresst den ich in meinem Arm weiterverwenden möchte. Es finden sich außerdem Gewinde zur Fixierung des Armrohres sowie eine Verschraubung für die Tonarmmasse. (Somit wird für das Grounding des Armes nicht die Lagerung missbraucht und ein guter Kontakt sichergestellt)

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191002_085617.jpg
Hits:	484
Größe:	231,6 KB
ID:	51252

    Noch fix die Headshell gefräst und am Arm montiert. Auch hier haben wir damals einiges an Entwicklungsarbeit reingesteckt um alle Anforderungen zu erfüllen. So findet sich zum Beispiel eine Bohrung in die ein entsprechender Zapfen gesteckt werden kann um diesen dann mit dem Dorn des Plattenspielers zu verbinden. Damit erhalte ich ohne Messung die korrekte Distanz zwischen Tonarmdrehpunkt und Tellermittelpunkt. Eine vertikale Versteifung sorgt für Stabilität, die Bohrungen für weniger Gewicht. Die Klemmung auf dem Armrohr erlaubt die Einstellung des Azimuths.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191008_124029.jpg
Hits:	474
Größe:	399,2 KB
ID:	51253

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191008_151711.jpg
Hits:	469
Größe:	329,6 KB
ID:	51256

    Das Gegengewicht sieht unscheinbar aus, hat es aber förmlich in sich. Um das Gewicht zu erhöhen, die Optik aber nicht zu sehr zu beeinträchtigen habe ich zwei Bleizylinder eingelassen, sowie zwei Montagebohrungen um bei Bedarf ein weiteres Gewicht „anzuhängen“. Damit kann ich flexibel auf verschiedene Tonabnehmer und ihre Gewichte reagieren.

    Das Ergebnis der ganzen Mühe seht ihr hier.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191009_164443-01.jpg
Hits:	466
Größe:	279,2 KB
ID:	51254

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191009_164504-01.jpg
Hits:	467
Größe:	321,3 KB
ID:	51255

    Leider hat mich das Ergebnis nicht 100%tig überzeugt weshalb ich wieder zurück zum Anfang gegangen bin. Aber das Zeig ich euch dann beim nächsten mal… ^^

    Stay tuned!

    Köter

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard Teil II

    So, weiter im Text:

    Der originale Grundig Kardan baut sehr hoch. Das liegt vor allem an der Mechanik für die Vollautomatik. Leider habe ich da kein Bild von gemacht. Bei der Bestandsaufnahme im ersten Teil war die Mimik bereits entfernt, die Flächen gefräst und der Kardan „O“ sandgestrahlt. Nichtsdestotrotz sieht man, dass das untere Horizontallager unnötig tief verbaut wurde. Als der Tonarm nun so da stand passte der filigrane Kardan auch nicht so recht zum Rest. Es musste also eine Lösung her. Um die Lager wiederzuverwenden musste ich sie ausbauen. Das gestaltete sich allerdings gar nicht so leicht. Die Lager wurden vom Hersteller im Lagersitz fixiert, indem man einen scharfen Sechskant über das Lager gepresst hat. Dieser hat dann jeweils einen Span aus Aluminium bis vor das Lager geschoben. Versuche das Lager ohne Zerstörung des Kardans auszubauen blieben bei mir erfolglos. Also blieb nur noch die „brute force“ Methode. Ich habe also die gute alte Puk Säge angesetzt und das Aluminium rund um die Lagerschalen eingesägt. Danach konnte ich das Teil einfach aufbrechen:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191010_111831.jpg
Hits:	365
Größe:	305,1 KB
ID:	51277

    Als ich die Lager dann endlich in den Händen hielt konnte ich mich ganz entspannt an das Redesign des Kardans machen. Hier das Ergebnis in der CAD Simulation:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	STUE_TA1_Pic1.jpg
Hits:	382
Größe:	110,7 KB
ID:	51278

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	STUE_TA1_Pic2.jpg
Hits:	376
Größe:	117,5 KB
ID:	51279

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	STUE_TA1_Pic3.jpg
Hits:	372
Größe:	90,1 KB
ID:	51280

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	STUE_TA1_Pic4.jpg
Hits:	372
Größe:	96,6 KB
ID:	51281

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	STUE_TA1_Pic5.jpg
Hits:	373
Größe:	106,2 KB
ID:	51282

    Inspiriert hat mich das Kardan-Design des aktuellen Technics SP-10. Mit ein wenig Phantasie erkennt man mittlerweile also Einflüsse von Technics, SME sowie Linn in meinem Design…

    Auf den Bildern hatte ich im Übrigen immer eine Tonarmraste aus dem 3d Drucker verwendet. Hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Aus irgendeinem Grund habe ich allerdings keine Detailaufnahme von dem Teil…

    Im nächsten Teil zeige ich euch dann mal erste Ergebnisse

    Grüße,
    Köter


    Ps: Kommentare, Anregungen, Kritik sind gerne Willkommen. Ich lerne immer gerne dazu!

  3. #3
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
    Registriert seit
    19.11.2012
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    5.000

    Standard

    Klappstuhl ist aufgestellt.
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH

    Meine aktuellen Projekte auf IGDH:
    Dyna-Lith OB ; M-L-W-R ; Sacher


  4. #4
    Boxen mit Charakter Benutzerbild von tifflor5
    Registriert seit
    05.12.2008
    Ort
    67551 Worms-Pfeddersheim
    Beiträge
    423

    Standard

    Boah Eih
    Viele Grüße
    Bernhard aka Tiff

    Schreibfehler liegen in der Natur der Sache und werden grundsätzlich nicht korrigiert.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard

    Tach Zusammen,

    schön dass ich bei einigen das Interesse wecken konnte!

    Wie versprochen hier nun die ersten Bilder.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191014_151000.jpg
Hits:	277
Größe:	243,5 KB
ID:	51346

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191014_151032.jpg
Hits:	273
Größe:	299,8 KB
ID:	51347

    Von vorn schön clean und kompakt. Das Spaltmaß beträgt rundherum nur einen Millimeter. Das passt beim eindrehen des Arms auf wenige zehntel… Auf der Rückseite des inneren Kardans erkennt man die Nut für die Kabelführung.

    Die Lager selbst habe ich im Moment noch nicht fixiert. Sie sind zwar exakt eingepasst aber in keiner Weise fixiert. Das lässt mir im Moment alle Möglichkeiten offen und die Lagerung funktioniert auch so extrem gut. Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, wie sensibel der Arm auf jegliche Krafteinwirkung reagiert und wie Reibungsarm diese Konstruktion funktioniert. Ein Luftzug oder aufsteigende Wärme von einem Heizkörper reichen bereits um den Arm in Bewegung zu setzen. Wohlgemerkt ohne Tonarminnenkabel. Bin gespannt wie sehr diese dann „dämpft“.

    Der bestellte Lift ist zwischenzeitlich auch angekommen und wurde natürlich direkt eingebaut. Ich musste lediglich das Distanzrohr fertigen.

    So schaut´s dann mit montiertem Kardan und neuer Liftbank aus:


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191014_161317.jpg
Hits:	270
Größe:	298,1 KB
ID:	51348

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191014_161327.jpg
Hits:	269
Größe:	327,2 KB
ID:	51349

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191015_122239-01.jpg
Hits:	270
Größe:	251,5 KB
ID:	51350

    Durch das neue Design habe ich ganze 12 mm in der Höhe eingespart. Dadurch kann ich das zugehörige Laufwerk dementsprechend deutlich Flacher gestalten. In meinen Augen hat der Arm dadurch enorm dazu gewonnen und wirkt in sich stimmiger. Ich hoffe euch gefällt´s ebenfalls.

    Falls ihr Fragen habt immer her damit.

    Grüße,
    Köter

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.08.2018
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    624

    Standard

    Super geile Arbeit - da lacht mein Herz als gelernter Werkzeugmacher.

    Eine Anregung habe ich noch. Man könnte doch die Stabilität des Tonarmrohrs erhöhen wenn man es vorspannen würde. Schon mal darüber nachgedacht?
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard

    Moin Frank,

    vielen Dank - das freut mich sehr!
    Könntest du mir das "vorspannen" ein wenig erläutern? Ich habe gerade keine Idee was du damit meinen könntest?

    Besten Gruß,
    Köter

  8. #8
    Weil ich Bock d'rauf hab' Benutzerbild von hoschibill
    Registriert seit
    19.03.2009
    Ort
    28777 Bremen
    Beiträge
    6.900

    Standard

    Moinsen
    Ich kann hier leider nur staunend zuschauen. Das tue ich aber mit Begeisterung .

    Gruß Olli

    Scheiss' auf Eitelkeiten. Einfach nur Spaß am Hobby .

  9. #9
    komplett verspult
    Registriert seit
    22.01.2012
    Ort
    Vienna
    Beiträge
    579

    Standard

    dem kann ich mich nur anschließen


    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    ...Man könnte doch die Stabilität des Tonarmrohrs erhöhen wenn man es vorspannen würde...
    denkst du da analog zu spannbeton?
    grüße,
    martin

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard

    Morgen Zusammen!

    Hi Olli! Auf dem Hörtest in Bergkamen hat´s mich irgendwie wieder gepackt, dieses Fieber. Nachdem ich da die zahlreichen selbstbau-Projekte bestaunt habe, hatte ich wieder Gas für was eigenes. Am nächsten Tag hab ich dann gleich die alten Teile und Unterlagen rausgesucht. Das Gedankenkarussell kennt wohl jeder hier... Das war mit deinem W300 im 614er Gehäuse ja auch nicht anders. Plötzlich hattest du einen Thread gestartet...

    @Martin: Schön dass du den Weg hierher gefunden hast!

    Grüße,
    Köter

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard

    Hallo Forum!

    Als nächstes machte ich mich an die Tonarm-Basis, bestehend aus dem Schaft und einer Montageplatte. Auf meiner Wunschliste standen folgende Eigenschaften:
    - Höhenverstellung zur Anpassung des VTA (vertical tracking angle)
    - Höhenverstellung +/- 10 mm
    - Audio Steckverbindung innerhalb des Schafts um den Arm auch Stand-Alone betreiben zu können
    - Kabelkanal für die Tonarminnenkabel

    Hier ein Bild vom Schaft während der Fertigung:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191016_112113.jpg
Hits:	169
Größe:	463,6 KB
ID:	51401

    Zu sehen ist auf der äußeren Wandung eine Nut um den Arm zu in der Höhe zu fixieren. Dazu wird eine Madenschraube in der Nut geführt und festgestellt. Auf der Oberseite finden sich die Montagebohrungen für den Liftausleger sowie ein kleines Langloch in dem die Kabel geführt werden.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191106_102447.jpg
Hits:	170
Größe:	472,7 KB
ID:	51402

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191106_102504.jpg
Hits:	166
Größe:	448,8 KB
ID:	51403

    Auf der Unterseite vom Schaft findet dann der fünfpolige Einbaustecker seinen Platz. Über die 4 kleinen Fräsungen lässt sich die Buchse jeweils um 90° gedreht einbauen und über eine M3 Madenschraube im Schaft lässt sich der Stecker festklemmen.
    Die Montageplatte ist relativ simpel. Über sechs Gewindebohrungen lässt sich der Arm an der Zarge fixieren. Außerdem führt sie die oben erwähnte M6 Madenschraube, an die ich vorn einen 4 mm Zapfen gedreht habe.

    Montiert sieht das Ganze dann so aus:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191016_161205.jpg
Hits:	169
Größe:	462,0 KB
ID:	51404

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191023_083905.jpg
Hits:	167
Größe:	437,5 KB
ID:	51405

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191104_123230.jpg
Hits:	166
Größe:	460,1 KB
ID:	51406

    Mir ist aufgefallen, dass ich euch noch kein Bild der Gegengewichte gezeigt habe… Hole ich hiermit nach:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191106_122549.jpg
Hits:	166
Größe:	434,3 KB
ID:	51407

    Da die Qualität der 3d gedruckten Armraste nicht meinem Anspruch genügte habe ich auch diese mal aus Aluminium konstruiert. Das Carbonrohr wird leicht eingeklemmt, lässt sich dank des langen Hebels aber auch einfach lösen. Die Optik gefällt mir damit schon deutlich besser.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191028_150113.jpg
Hits:	170
Größe:	436,2 KB
ID:	51408

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191028_150330.jpg
Hits:	169
Größe:	456,7 KB
ID:	51409

    Damit ist der Arm mechanisch eigentlich schon fast fertig. Aber bevor ich mich an das Oberflächenfinish mache werde ich wohl ein zentrales Element neu bauen. Da gibt es ein paar konstruktive Details die mich noch nicht zu 100% überzeugen. Aber dazu später mehr…

    Wie gefällts Euch?

    Grüße,
    Köter

  12. #12
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
    Registriert seit
    19.04.2009
    Ort
    53919 Weilerswist
    Beiträge
    1.653

    Standard

    Ich will dein Werkzeug....!!!!

    In diesen Dingen bin ich nicht wirklich firm, aber das ist ja mal krass.

    Viele Grüße,
    Michael

  13. #13
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.08.2018
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    624

    Standard

    Also mit Vorspannen meine ich das wirklich ähnlich von Spannbeton. Damit erhöht sich die Biegesteifigkeit enorm.

    Vorne und hinten am Rohr eine Unterlegscheibe anbringen und dort ein Spannseil oder z.B. eine Titan Fahrradspeiche durchziehen und mit dem Gewinde vorspannen.
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  14. #14
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.11.2011
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    161

    Standard

    Moin!

    Es geht endlich weiter, und zwar mit der Verkabelung:

    Über die Verkabelung innerhalb eines Tonarmes kann man in den endlosen weiten des Webs ja so einige Weisheiten lesen. Ich gehe die Sache da eher pragmatisch an. Die Kabel sollten natürlich dünn & flexibel sein. Ebenso sollten die Kapazität sowie der Widerstand der Leitung so gering als möglich sein. Es gilt also einen Kompromiss aus diesen Anforderungen zu finden.
    Ich habe mich deshalb für eine sehr dünne HF-Litze entschieden. Diese besteht aus lackierten Kupferdrähten (7 x 0,05 mm) und ist mit Seide umsponnen. Pro Ader habe ich zwei von diesen Litzen verdrillt. Gefühlt wird die Leitung dadurch sogar noch ein wenig flexibler. Die beiden Adern eines Stereo-Kanals habe ich dann ebenfalls miteinander verdrillt.

    Hier sieht man mal den Aufbau einer Ader im Detail:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191031_091226.jpg
Hits:	76
Größe:	443,3 KB
ID:	51511

    Die einzelnen Kupferdrähte sind nicht wirklich dick…
    Als Kontakte kann man z.B. die Inlays aus D-Sub Verbindern nehmen. Siehe hier: https://www.vinylengine.com/diy-cartridge-clips.shtml

    Ich habe mich allerdings für vergoldete 1 mm Lötkontakte aus einem MIL-Verbinder entschieden. Amphenol bietet da eine ganz gute Auswahl.
    Und hier seht ihr dann das Ergebnis:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20191031_092957.jpg
Hits:	77
Größe:	444,1 KB
ID:	51512

    Viele Grüße,
    Köter

  15. #15
    Vorsicht schräger Humor
    Registriert seit
    01.12.2016
    Ort
    Düren
    Beiträge
    2.593

    Standard

    Gratulation für diese Feinarbeit!
    Ich kann so etwas trotz Lupe nicht mehr richtig sehen und schlimmer noch verlöten.
    Jrooß Kalle

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •  
Powered by vBadvanced CMPS v4.3.0