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  1. #41
    Chef Benutzer Benutzerbild von a.j.h.
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    Standard

    Ich kann nur sagen, dass der BG20 ein richtiger "Haudrauf" ist. 2,5-Wege in jeweils 55 bis 60 Liter BR (am besten mit den Zusatzmagneten - aber auch ohne) machen einen lebendigen Klang,... Und das auch bei echt laut im normalen Hörraum.

    Klar haben 2 mal 200qcm ihre Grenzen. Ein 10"er hat 350qcm....?
    Ich kann den Einwand null nachvollziehen. Und 12"er oder 15"er sind mir nicht unbekannt...
    Beste Grüße,
    Andreas

    "Don't you think if I were wrong I'd know it" - Dr. Sheldon Lee Cooper

  2. #42
    für ein paar dB mehr...
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    Standard

    Ich kann nur sagen, dass ich hier meinen absolut subjektiven persönlichen Eindruck geschildert habe.

    Mir fehlte bei den CT230 die Bauch- und Seelenmassage.

    Gruß Bernhard

  3. #43
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von a.j.h. Beitrag anzeigen
    Ich kann nur sagen, dass der BG20 ein richtiger "Haudrauf" ist. 2,5-Wege in jeweils 55 bis 60 Liter BR (am besten mit den Zusatzmagneten - aber auch ohne) machen einen lebendigen Klang,... Und das auch bei echt laut im normalen Hörraum.

    Klar haben 2 mal 200qcm ihre Grenzen. Ein 10"er hat 350qcm....?
    Ich kann den Einwand null nachvollziehen. Und 12"er oder 15"er sind mir nicht unbekannt...
    Kann Andreas nur Zustimmen:

    2 X BG20 in jeweils knapp 50L pro Seite reicht in den meisten Fällen und ist dynamisch absolut top!

    LG Barossi

  4. #44
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Standard BG20 und AMT

    Verehrte BG20 Spezialisten und unheilbar Hifizierte,

    ich möchte an diesem Punkt der Diskussion, deren Verlauf ich mit Interesse verfolge, mal eine beeindruckende Realisation eines Lautsprechers, mit 2 x BG20 in Compoundanordnung (Back to Back 90 Grad versetzt bei ca. 2,5 L Koppelvolumen) und einem AMT Omnes Audio 50 on Top, in die Runde werfen.
    Das Gehäuse hat die Abmessungen 270mm x 1000mm x 300mm (B/H/T) und ist in Teilen mit Sand ruhiggestellt.
    Entwickelt und konstruiert und gebaut wurde die Box, die auf den Namen BG20BRC getauft wurde, von meinem Freund Jürgen.
    Bei einem Treffen hatte ich sie in der Urform, bestückt mit einem anderen Hochtöner und der Reflexöffnung nach vorne, einst gehört. Von dem was ich dort zu Hören bekam blieb mir erst einmal die Spucke weg und das ist in über 40 Jahren der unheilbaren Hifizierung nicht oft passiert. Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten schon Einiges, Kommerziell und DIY, gehört. Der Nachmittag wurde lang und länger

    Da ich mich vor längerer Zeit den Elektrostaten (DIY und Kommerziell) verschrieben hatte und deren Dynamik, Transparenz sowie die, bei guter Segmentierung m. E. einzigartige, holographische Auflösung schätzte, ließ mich das Gehörte nicht los.
    Um zu Testen ob dieser Eindruck wohl der angeschlossenen, hochwertigen Elektronik (u, a, Röhrenendverstärker russischer Bauart) zuzuordnen war, oder der Lautsprecher auch an einer hochwertigen, selbstgebauten Transistorendstufe (Toshiba-Sanken in SE direkt am Abnehmer) brilliert, beschloss ich selbigen zum nächsten Hörtermin mitzunehmen.
    Um es kurz zu machen, mit der Toshiba-Sanken Endstufe legte die BG20BRC nochmal zu. Die Darbietung war so faszinierend, dass ich meinem Freund die Endstufe überlassen habe.

    Im Gegenzug hat er mir dann eine nochmals optimierte BG20BRC in einer, auf meinem Vorschlag basierende, veränderten Konfiguration (Reflexöffnung nach unten und Omnes Audio AMT ohne Horn- bzw. Waveguide) gebaut. Diese höre ich mit täglich wachsender Begeisterung mit unterschiedlicher Software und hochwertiger Hardware und stelle fest, das alle meine Begehrlichkeiten erfüllt werden. Meine Fullrange Elektrostaten sind schon ausgezogen. Mein 4-Wege Vollaktiv-Lautsprecher der Marke Grundig in Studiomonitorqualität, der mich jahrzehntelang begleitete, steht kurz davor.

    Ob ich nun Malia und Boris Blank mit dem Album Convergence oder Hugh Masekela mit dem Track "Stimela Train" in der Langversion höre, es erzeugt Gänsehaut. Ich habe bereits meine bescheidene digitale Softwaresammlung (einige TB an FLAC und über 600 CDs) sowie einige Schallplatten auszugsweise gehört, hierbei habe ich die einzige Schwachstelle dieses Ausnahmelautsprechers entdeckt, bei der zugespielten Software trennt er die Spreu vom Weizen . Gute Aufnahmen mit livehaftigem Charakter werden genauso übertragen, analog verhält es sich bei schlechten Aufnahmen. So muss es sein.
    Stimmen, Kodo Trommeln, Akustik Instrumente, Hammond Orgel... sind ein Traum.

    Meiner bescheidenen Erfahrung nach in über 40 Jahren, die mich dieses Hobby schon begleitet, muss man natürlich die Theorie sowie die Messungen in allen natürlichen Aspekten betrachten, aber man darf dabei nicht "verkopfen" und zu stark "theoretisieren", wie es Kalle im Beitrag #25 geäußert hat. Diesen Fehler habe ich selbst in der Vergangenheit nicht selten begangen, es ist nur menschlich, da die Emotionen sowie die Euphorie viel überdeckt. Dabei besitzen wir mit unserem MK I human ear einen einzigartigen akustischen Sensor sondergleichen. Man muss lediglich die Firewall an den richtigen Stellen öffnen.

    Ich würde mir noch gerne die Onken sowie das Goldkehlchen im Vergleich anhören, vielleicht ergibt sich ja mal eine Möglichkeit. Wer im Gegenzug gerne mal die BG20BRC hören möchte ist herzlich eingeladen, bei vorheriger Terminabsprache natürlich.

    Vielen Dank für Eure vielschichtigen, stets bereichernden Beiträge in Verbindung mit herzlichen Grüßen aus Goch am linken Niederrhein

    Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (13.10.2020 um 22:02 Uhr)
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    dass sich etwas ändert. (A. Einstein)

  5. #45
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Standard Vorheriger Post

    Hoppla, mit Durchschlag gepostet, dabei war ich nicht verbeamtet.

    Sorry Kai-Uwe
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  6. #46
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    Standard Mein Post #44

    Verehrter Admin,

    ich bitte höflich, wenn möglich, um inhaltliche Editierung meines o. a. Beitrages. Und zwar nach meinem Grußwort ....Niederhein bis zur Wiederholung desselben ....Niederrhein einschließlich.

    Vielen Dank

    Kai-Uwe
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  7. #47
    Super-Moderator
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    Unterhalb eigener Beiträge findet sich ein Button, der mit "Beitrag bearbeiten" betitelt ist.

    Viele Grüße,
    Michael
    Zu den Nutzungsbedingungen des DIY-Hifi-Forums geht es hier lang.

  8. #48
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    Vielen Dank Michael, hatte ich übersehen. Beitrag editiert....

    Gute Nacht
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  9. #49
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    Finde den BG20 auch super.

    Keine Frage.
    Das ist fürs Geld schon echt ein cooles Teilchen.

    Aber mir persönlich fehlte das gewisse etwas.
    Weshalb ich einen 10" darunter setze.

    Ob nun wieder gerechnet wird das 2*BG mehr Pegel macht... Ist egal.
    Es gefiel mir persönlich vom sounding her nicht.
    Ich kann und will mir bei DIY das nicht durch ein Diagramm schönreden

    Wem der Bass des BG reicht. Ja sehr gerne.
    Das funktioniert auch ..

  10. #50
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    Nimm zwei BG´s und setz einen 15-Zöller drunter - dann wird ein Schuh draus (habe ich gerade gemacht) ! Bis 80 Hz runter ist der BG eine Wucht, tiefer geht aber auch wunderbar, braucht halt überproportional Volumen (und ggf. etwas elektrisches Verbiegen). Es geht dann erstaunlich laut, aber halt nicht RICHTIG LAUT ...
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  11. #51
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    Zitat Zitat von saddevil Beitrag anzeigen
    Das ist fürs Geld schon echt ein cooles Teilchen.
    Auch Geld unabhängig hat der BG20 sehr gute Eigenschaften, die es sonst nicht gibt!

    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Nimm zwei BG´s und setz einen 15-Zöller drunter - dann wird ein Schuh draus (habe ich gerade gemacht) ! Bis 80 Hz runter ist der BG eine Wucht, tiefer geht aber auch wunderbar, braucht halt überproportional Volumen (und ggf. etwas elektrisches Verbiegen). Es geht dann erstaunlich laut, aber halt nicht RICHTIG LAUT ...
    Wir hatten vor einigen Jahren (12 Jahre her?!?) ein Bass Shootout mit Holger und Christian in den Klang&Ton Hallen gemacht.
    Fazit: So mal eben einen Bass unter den BG20 und gut ist......nicht so trivial....und ist uns an diesem Abend nicht gelungen!

  12. #52
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Nimm zwei BG´s und setz einen 15-Zöller drunter - dann wird ein Schuh draus (habe ich gerade gemacht)
    Hab' ich gehört. Auch wenn mir die Musik etwas zu "highendig" war - funktioniert hat das. Mir hat das gefallen.
    Spaß am Hobby .

    Status: zunehmende Abstimmtaubheit


  13. #53
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    Hallo Saddevil,

    wenn Du mit dem "gewissen Etwas" die Tiefe, die Schwärze sowie den Druck meinst, dann kann ich Dir verbindlich mitteilen, das u. E. diese Konstruktion all diese Eigenschaften besitzt.

    Dabei ist das "gewisse Etwas" natürlich für jeden individuell gelagert und repräsentiert sich weder in Diagrammen noch in der Theorie oder in stetiger Simulation. Es muss einfach in der praktischen Anwendung stimmig, für jeden Einzelnen in der jeweiligen Raum- und Hörsituation sowie den Vorlieben der individuellen Software, rüberkommen. Das „gewisse Etwas“ in der Übertragung muss die emotionale Firewall passieren ohne dass der Humanoid aufschalten kann, quasi direkt ins limbische System mit den resultierenden positiven Folgen (Ausschüttung von Endorphinen…).
    Die Verkopfung und übermässige Theoretisierung verhindert diesen Prozess, er führt in eine Denkschleife die sich rekursiv selbst aufruft, ein FiFo-Stack ohne Fo.

    Qualifizierend für meine o. a. Eindrücke sowie meine Beurteilung in Relation zu anderen Lösungen, stehen die jeweiligen Eigenschaften, die mit diesem Gehäuseprinzip wirkungsvoll und kausal verbunden sind:


    • Die Impulskompensation (Anwendung des Impulserhaltungssatzes)
      Minimierung der modulierenden Resonanzen durch Einbau eines weiteren Chassis, dass in diesem Fall auf ein gemeinsames Koppelvolumen wirkt. So lässt sich eine kontrollierte, trockene Wiedergabe erzeugen, da die Membranen lediglich dem elektrischen Signal folgen und die parasitäre Aufmodulation von Resonanzen ohne Zeitverzug (in Realtime) verhindert wird. Im Gegensatz zu einem elektrisch oder optisch servokontrollierten Chassis, wo die Regelung prinzipbedingt eine Zeitverzögerung bewirkt.
    • Halbierung der Gehäusegröße durch Compound (Zusammenschluss)
      Es entsteht ein neues, virtuelles Chassis mit einer verdoppelten Antriebsstärke. Resonanzfrequenz (fs) und Einspannung (Cms) bleiben gleich, hierdurch bedingt muss das Äquivalentvolumen (Vas) halbiert werden, damit die TSP konsistent bleiben. Neben der Reduktion des Vas ergeben sich durch die Chassisanordnung noch weitere positive Effekte, u. a. Reduzierung der Klirrkomponenten, Verhinderung von Asymetrien im Antrieb, heißt beide Chassis werden durch die Koppelung „symmetriert“ u.s.w.
    • Resonanzveränderung durch Ankopplung der Luftmasse im Koppelvolumen
      Die mitschwingende Luft um das Chassis (Mms), die im kompletten Parametersatz der TSP miteinbezogen wird, bewirkt bei ihrer verfahrenstechnischen Erhöhung eine Reduktion der Resonanzfrequenz (fs) sowie eine Erhöhung der Gesamtgüte (Qts). Bei Ripolen wird diese positive Veränderung durch die engen Kanäle um das oder die Chassis bewirkt. Im Gegensatz zur freien Montage schwingt durch diese resistive Ankopplung mehr Luftmasse mit, als bei freier Montage. Letzteres gilt im Übrigen auch für die Ankoppelung des inneren Gehäusevolumens über den Reflexkanal an den Boden sowie der hierdurch kontrollierten Diffusion in alle Richtungen.


    Weiterführend wird durch die partielle Sandauffüllung in den Gehäusewänden eine Masseerhöhung des Gehäuses bewirkt. Diese führt zu weiterer Verringerung der unerwünschten Schwingungen sowie zur fesselnden Ankopplung des Lautsprechers an den Boden. So spart man sich auch die Spikes bzw. die Keramikkugeln in einer Lagerschale.

    Im Gegensatz zu anderen Foren, in denen ich langjährig unterwegs war, ist es m. E. ein besonders hervorzuhebendes Merkmal in diesem Forum, dass die Mitglieder dem, von Dir ebenfalls mit Kritik belegten Mainstream-Verhalten der letzten Dekade, u. a. dem Schönreden von Diagrammen, dem endlosen Theoretisieren, dem Frequenzgang verbiegen, dem Linearisieren bis das schwarze Loch überdeckt wird sowie der hieraus resultierenden Bauteileüberfrachtung der Frequenzweiche (möglichst steil >12dB in Bessel-, Butterworth, Linkwitz-Riley oder Morbus Vulgaris Charakteristik), mit Ihrem gesunden Menschenverstand und sehr praxisorientiert, zeitweise garniert mit ein bisschen Humor ohne jemand zu diskreditieren, überwiegend referenziert gegenübertreten.

    Es war mir ein Bedürfnis, dass noch einmal hervorzuheben. Auch wenn es ein wenig "off topic" ist.

    Herzliche Grüße und Gute Nacht
    Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (15.10.2020 um 07:24 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
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  14. #54
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    Hi

    Das ist nicht mein Thema hier...
    Aber ich wollte damit nur sagen das der Bass vom BG sicher nicht schlecht ist...
    Aber eben auch nicht jedem immer gefällt.

    Wenn ich Mal Langeweile habe teste ich das BG compound Mal... Klingt lustig, kann man Mal probieren.


    Habe jetzt 8 oder 9 Testgehäuse gebastelt und diverse Abstimmungen probiert.
    Daher bleibe ich bei dem 10" ..
    Wenn ich fertig habe berichte ich

  15. #55
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Nimm zwei BG´s und setz einen 15-Zöller drunter - dann wird ein Schuh draus (habe ich gerade gemacht) ! Bis 80 Hz runter ist der BG eine Wucht, tiefer geht aber auch wunderbar, braucht halt überproportional Volumen (und ggf. etwas elektrisches Verbiegen). Es geht dann erstaunlich laut, aber halt nicht RICHTIG LAUT ...
    Guten Abend Klaus,

    die Harmonisierung der zwei BG plus einem darunter befindlichen 15-Zöller ist nicht trivial. Wenn Dir dass in qualitativ zufriedenstellender Form gelungen ist, chapeau. Ich nehme an das die Gehäusegröße den WAF bzw. den AF der Mitbewohner weit überschreitet.

    Laut kann die BG20BRC auch, ob dass jedoch Deinem "RICHTIG LAUT" entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen. Sie ist präzise, rabenschwarz, druckvoll, schnell im pumpen dabei nicht blähend, kontrolliert und immer wieder überraschend im Auftritt als auch im Antritt. Der Bass kommt aus dem Nichts, ist mit entsprechender Dynamik präsent und verschwindet gleich wieder ins Nichts.
    Nimm es mir bitte nicht krumm, ich kann es nicht anders in Worte fassen, man muss es erlebt haben. Und ja, es ist in der Gesamtbetrachtung nicht das Ende der Fahnenstange, es ist für mich, einem Liebhaber von exotischen sowie nicht unerotischen Lösungen, nach über Dekaden der Suche und des Versuchens, die Erfüllung meiner individuellen, audiophilen Begehrlichkeiten.

    Jedoch kann man der anderen Problematik, der Notwendigkeit des überproportionalen Volumens sowie dem elektrischen Verbiegen mittels DSP & Co. (Stichwort: FIR, IIR, Realtime, Phasenverschiebung, Nichtlinearitäten, Verfälschung im Rahmen der Quantisierung...) bei der ausschließlichen Verwendung von zwei BG20 und einem Hochtöner bzw. einem Hochtonhorn, mit einem richtig realisierten Compoundansatz begegnen.
    Dabei spart man nicht unerheblich an Material, an Kosten, an Nerven beim Bau sowie bei der Abstimmung und nicht zuletzt an einer entsprechend wuchtigen Bauform. Dieses erkauft man sich durch Tolerierung eines geringeren Maximalpegels sowie mit dem Wegfall des direkten Zugriffs beim Verbiegen (DSP & Co.).

    Liebe Grüsse und gute Nacht
    Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (14.10.2020 um 23:08 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
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  16. #56
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    Moin Kai-Uwe,

    alles absolut richtig dargestellt ! Mit laut und SEHR LAUT meine ich nur die sehr unterschiedlichen Anforderungen bzw. sujektiven Einschätzungen, was "laut" ist. Ich höre in meinem 12qm Büro BG20 in 60l BR (tief abgestimmt und entzerrt) und da fehlt absolut nix. Wir hatten auf einem Treffen letztes Jahr in Karlsruhe die Dinger mit zwei Konstrukten mit TIW200 in kleinerem Volumen (Vision BS als GHP und Stella als BR) verglichen (mit Pegelausgleich). Bis auf die Einschränkung beim maximalen Pegel (im sehr großen Raum) war der Bassbereich absolut konkurrenzfähig.

    Thema Entzerrung: Kein DSP, nur BR in relativ kleinem Volumen tief abgestimmt, so dass bei der Abstimmfrequenz etwa 6dB Pegel fehlen, die dann von einem aktiven Hochpass mit hoher Güte aufgefüllt werden (steiler Subsonic ist automatisch dabei). Ist eine uralte Idee von Don Keele, damals Electrovoice. Wenn die TSP´s passen, kann man so in der Größenordnung 50% Volumen sparen. Ich würde mal sagen, sowohl der Compound- wie der Keele-B6-Ansatz holen das aus dem BG heraus, was KT mit der CT 232 realisiert hat, aber ohne die Nachteile des gewaltigen Volumens von 140 Litern.

    Thema Bass unter dem BG: Das ist passiv ohne dessen Vergewaltigung per Hochpass und Spannungsteiler mit vertretbarem Aufwand nicht wirklich gut zu machen (Empfindlichkeit Bass in wohnzimmertauglichem Volumen ...). Deshalb lasse ich die 15-Zöller teilaktiv bis etwa 80Hz laufen, also quasi als Subwoofer mit 20dB elektrisch nachgeschoben bei der Abstimmfrequenz (Empfindlichkeit 79dB bei 35Hz gegenüber den 99dB der Tops mit 2x BG20 + B200). Volumen der Bassteile 67 Liter.

    So, und der WAF des ganzen ist genau so schwer sauber zu definieren wie "laut" .

    P.S. Habe gerade mal durchgezählt - in meinem Haushalt sind insgesamt 14 Stück BG20 am Start ...
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  17. #57
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    P.S. Habe gerade mal durchgezählt - in meinem Haushalt sind insgesamt 14 Stück BG20 am Start ...
    Puuuh,
    da hast du ja noch mal Glück gehabt, 13 wäre kritisch.
    Ich habe z.Z. nur noch ein Paar, die Kinder. Aber .......
    Das kleine Ding ist einfach nur erstaunlich.
    Jrooß Kalle

  18. #58
    Caution long term ahead.. Benutzerbild von tuxon
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Mit laut und SEHR LAUT meine ich nur die sehr unterschiedlichen Anforderungen bzw. subjektiven Einschätzungen, was "laut" ist. Ich höre in meinem 12qm Büro BG20 in 60l BR (tief abgestimmt und entzerrt) und da fehlt absolut nix. Wir hatten auf einem Treffen letztes Jahr in Karlsruhe die Dinger mit zwei Konstrukten mit TIW200 in kleinerem Volumen (Vision BS als GHP und Stella als BR) verglichen (mit Pegelausgleich). Bis auf die Einschränkung beim maximalen Pegel (im sehr großen Raum) war der Bassbereich absolut konkurrenzfähig.
    Guten Morgen Klaus,

    d'accord, mit Deiner ersten Bemerkung sprichst Du mir aus der Seele. Laut ist sehr individuell, die empfundene Lautstärke ist von vielen Faktoren abhängig. Im Einzelnen von der jeweiligen Soft- und Hardware, der Progression in der Musik (Jecklin), von den Räumlichkeiten (Siggi Linkwitz R.I.P., Roger Sanders u. W.), der persönlichen Befindlichkeit sowie von der Physis des Einzelnen. Letzteres u. a. von der Größe und Form der Ohrmuschel und dem verbleibenden, durch Ohrenschmalz gedämpftem Hörvermögen in der Degenerationsphase.
    Prinz Charles und der Soldat im Einsatz (s. Abb.1) haben diese Problematik mit teilweise geringem bzw. naturgegebenem Aufwand kompensiert.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	acoustic radar.jpeg
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ID:	56908
    Abb.1 - Weiterführendes hierzu unter "acoustic radar"

    Meiner bescheidenen Meinung nach, die überwiegend von den Meistern des älteren Semesters geprägt ist, kommt neben der Phasenreinheit sowie der Kohärenz, der Intensität hier eine essentielle Bedeutung zu. Stichwort "gehörrichtige Lautstärke bzw. Entzerrung derselben". Die komplexe Beachtung dieser Grundsätze reflektiert sich im Übrigen in Deinen Ausführungen und Deinen individuellen Lösungsansätzen.

    anbei mal ein Zitat eines etwas jüngeren Meisters

    ...wenn wir nicht einmal in der Lage wären, den einzig wirklich wichtigen Aspekt der Musik zu reproduzieren, die in ihr liegende emotionale Kraft, weshalb sollte man sich dann überhaupt Gedanken über hochwertige Musikwiedergabe machen?


    Christian Brückner, Diplom-Physiker, 2003 (CYGNUS Audio)


    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen

    Thema Entzerrung: Kein DSP, nur BR in relativ kleinem Volumen tief abgestimmt, so dass bei der Abstimmfrequenz etwa 6dB Pegel fehlen, die dann von einem aktiven Hochpass mit hoher Güte aufgefüllt werden (steiler Subsonic ist automatisch dabei). Ist eine uralte Idee von Don Keele, damals Electrovoice. Wenn die TSP´s passen, kann man so in der Größenordnung 50% Volumen sparen. Ich würde mal sagen, sowohl der Compound- wie der Keele-B6-Ansatz holen das aus dem BG heraus, was KT mit der CT 232 realisiert hat, aber ohne die Nachteile des gewaltigen Volumens von 140 Litern.
    Ja, Don Keele ist auch einer der richtungsweisenden "Altmeister", zudem war er auch bei der Luftwaffe, seinerzeit im rein analogen Umfeld. Mit Konsens entflieht (entfliegt) man dem Nonsense.

    Die Quintessenz ist, das jegliche Lösung mit Kompromissen behaftet ist. Es kommt dabei darauf an, dass man, so wie Du und Andere in diesem Forum, den naturgegebenen Verstand einsetzt. Dann benötigt man keine KI... und auch keinen DSP, lediglich die Zeit bis zur Realisation spielt eine wesentliche Rolle.

    Ein gewaltiges Volumen von 140 Litern hat m. E. auch gewaltige Nachteile, dass lasse ich jetzt so mal im Raum stehen. Bei mir im Wohnzimmer residieren immer noch 2 DIY-Subwoofer der gleichen Größenordnung mit sehr guten Hivi-Swans Treibern. Sie sollten meine Vollbereichselektrostaten bei der dynamischen Tiefbasswiedergabe (<=80Hz) unterstützen. Nun stellen, zusätzlich zu den anderen zu berücksichtigenden Parametern, die beiden unterschiedlichen Prinzipien gravierend unterschiedliche Lasten dar. Grob gesagt, dynamischer Lautsprecher = induktive Last / ESL = kapazitive Last. Der oder die Verstärker sehen diese verschiedenen Lasten ausgesprochen differenziert. So gibt es bei der kapazitiven Last, bedingt durch elektrische Rückkopplung in Abhängigkeit von Frequenz und Impendanz, problembehaftete Reflektionen größeren Ausmaßes, die es bei der dynamischen Last in dieser Form nicht gibt. Zudem habe ich die Elektrostaten mit einem Röhrenverstärker betrieben, der mit einem Übertrager angepasst war. Konträr zu einer vorzuziehenden OTL-Lösung (direkt, eisenlos) folgt hier unvermeidbar Eisen auf Eisen (Trafos im Verstärker sowie Trafos im ESL).
    Kurzum habe ich nach zwei Wochen vergeblicher Suche nach einer Synbiose aufgegeben. Die Subwoofer wurden durch einen besseren Kompromiss, einem servokontrollierten Subwoofer (Yamaha YST-SW 160), als Zwischenlösung ersetzt.

    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    Thema Bass unter dem BG: Das ist passiv ohne dessen Vergewaltigung per Hochpass und Spannungsteiler mit vertretbarem Aufwand nicht wirklich gut zu machen (Empfindlichkeit Bass in wohnzimmertauglichem Volumen ...). Deshalb lasse ich die 15-Zöller teilaktiv bis etwa 80Hz laufen, also quasi als Subwoofer mit 20dB elektrisch nachgeschoben bei der Abstimmfrequenz (Empfindlichkeit 79dB bei 35Hz gegenüber den 99dB der Tops mit 2x BG20 + B200). Volumen der Bassteile 67 Liter.
    Eine solide und wohldifferenzierte, praktikable Lösung für versierte AES-Mitglieder. Und ja, passiv ist das kaum zu machen, alternativ vielleicht mit einer ebenfalls kompromissbehafteten aktiv/subtraktiv Weiche (Old but only little Gold).

    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    So, und der WAF des ganzen ist genau so schwer sauber zu definieren wie "laut" .

    P.S. Habe gerade mal durchgezählt - in meinem Haushalt sind insgesamt 14 Stück BG20 am Start ...
    zu 1. Jauu bzw. Joooop... (entliehen von Calvin alias dem ESL-Mann aus einem Nachbarforum)

    zu P.S. - Eine Frage, was machst Du mit den ganzen übriggebliebenen 14 Schwirrkonen (oder heißt es Konan)?
    Mein Vorschlag wäre ein "Open Source" Hütchenspiel

    Der BG20 Raum, unendliche Weiten...

    Vielen Dank für den fruchtbaren Austausch, Dir und Euch einen schönen Tag
    Horrido Kai-Uwe
    Geändert von tuxon (15.10.2020 um 16:32 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
    alles beim Alten zu belassen und zu hoffen,
    dass sich etwas ändert. (A. Einstein)

  19. #59
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    Eigentlich ist der AMT-1 doch als Dipol konstruiert. Wenn man sucht, findet man aber immer Kisten mit 300er weich aufgehängten Bässen drunter im Web.
    Wäre es nicht eigentlich standesgemäß den HT in einem Open Baffle Dipol-Konzept zu integrieren. Klar vorausgesetzt das man das stellen kann.
    Gruß
    Arnim
    Es scheint die Menge der Intelligenz ist begrenzt. Je mehr Menschen da sind, desto weniger bleibt für den Einzelnen.

  20. #60
    Akkustromer Benutzerbild von dy1026u
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    Zitat Zitat von ArLo62 Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht eigentlich standesgemäß den HT in einem Open Baffle Dipol-Konzept zu integrieren. Klar vorausgesetzt das man das stellen kann.
    Gruß
    Arnim
    Das geht sogar hervorragend, hier ein kommerzielles Beispiel. Ich habe Den gehört . ein Traum! Die Weichenschaltung ist passiv jedoch sehr aufwendig.

    Gruß, Hartmut

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