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  1. #1
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    Standard AV-Receiver zur Aktivierung (über den PC) -- auf was achten?

    Ich will 2 oder 3 Wege-LS aktivieren können und über APO-EQ (HDMI) ansteuern. Das dürfte vom PC aus doch der günstigste und flexible Weg für Aktiv-LS sein, oder?

    Auf was muss oder sollte man achten, wenn man einen AV-Receiver für den Zweck kauft?

    Ich denke z. B. an den


    zum Ausverkaufspreis von 270 Euro.

  2. #2
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    HDMI Eingang ist schön.....

    Und man sollte ruhig gebraucht kaufen.... der Preisverfall bei AVRs ist sehr attraktiv (und weder das modernste Einmesssystem noch modernstes Dolby XYZ werden gebraucht).

    Nachtrag: ich fand ja auch einen analogen Mehrkanal Eingang und Ausgang wichtig ....wegen der Flexibilität.

    Phono Eingang? Wer es braucht .....
    Geändert von newmir (09.09.2019 um 08:10 Uhr)
    Herzliche Gruesse
    Michael

  3. #3
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    Ich würde durchaus auch einen Gebrauchtkauf empfehlen. Selber habe ich angefangen mit einem Denon 3805, über einen Philips DFR9000 und bin jetzt bei einem Pioneer SC2023 gelandet.

    Der interne DSP sollte sich entweder umgehen lassen (bei analoger Zuspielung) oder komplett neutral verhalten können. Das nervt mich am Pio etwas, da er sich die Pure Direct Einstellung nicht merkt bis zum nächsten Einschalten.

    Was die Endstufen taugen, können nur Elektronik Experten beurteilen, neuere Technik bedeutet dabei oft nicht bessere Technik: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post258106

  4. #4
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    Standard AVR Endstufen würd e ich nicht für Haupt-LS nehmen

    Die AVR Endstufen sind echte Sparbrötchen, und die Leistungsangaben sind geschönt.
    "180W" kann z.B. durchaus heißen, bei Verwendung nur eines Kanals.

    Eine echte 4x150W Endstufe kostet ca. 200€ (Fame 4250) oder
    4x600W für 320€ (Fame MS5004), habe ich beide.
    Es gibt KEINE Klangunterschiede zwischen gut gemachten Endverstärkern, ich habe mit 2 Gästen getestet vs. Img Stageline STA-2000D (Class D Pascal Module), ein Ice Power Modul (Class D), eine STA-250 (A/B, 700W), und den erwähnten Fame 4250. Keiner konnte unter Laborbedingungen (Doppelplind, 1/10V genaues einpegeln) auch nur den kleinsten Unterschied hören.

    Bei der MS5004 müsstest noch den lauten 24V Lüfter durch 2 passende 12V PC Lüfter (80mm) tauschen. Typ kann ich Dir auf Wunsch raussuchen. Luftvolumen muss ca. dem Original CHinamodell entsprechen, und Staudruck darf nicht zu klein sein.

    Ich benutze zwar auch einen alten Yamaha AVR, aber nur für die hinteren Decken-LS und die 3 Shaker Kanäle (3x2 Stück zu je 50W).
    Als Vorverstärker ist ein gebrauchter, moderner AVR aber sehr praktisch, wegen Gesamt-LS Regelung, Raumanpassung, dynamischer Loudness und HDMI EIngängen. Als Bonus noch NW Funktionen, neuerdings anpasspare Raumkorrekturkurven, BT etc.

    Damit hat sich bei mir der Klang (Denon 4200 vs Yamaha alt) dramatisch verbessert, während neue Amps+LS für 5000€ keinen Fortschritt brachten (zurück zum Händler).
    Geändert von Kino-Aktiv (09.09.2019 um 21:56 Uhr)

  5. #5
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    Das kann ich so nicht bestätigen. Meine beiden AVRs haben beide kein Problem damit über längere Zeit >600W aus der Steckdose zu ziehen und den Lautsprechern zuzuführen, bei nominal 7*150W. Ich weiß da nicht, wo dann der Flaschenhals kommt: Spannungshub der Endstufen (Subwoofer sind 8 Ohm), Netzteilkapazität oder Stromlieferfähigkeit der Endstufen. Auf jeden Fall für ein aktives Stereosetup im Wohnraum absolut ausreichend. Für ernsthaftes Beschallen von Veranstaltungen sieht das natürlich anders aus. Mit Heimkinobetrieb habe ich da auch keine Erfahrung. AVRs werden bei mir nur als Mehrkanalendstufe mit gemeinsamer Lautstärkeregelung benutzt.

    Sind allerdings beides etwas ältere Modelle. Möglich dass die neueren da anders Ticken.

    Noch was: Ich hatte mit der HDMI Implementierung von Pioneer mal Probleme (DRM... Linux...), könnte aber mittlerweile besser sein.

    Und einen einzigen HDMI-Port am Computer gleichzeitig für als Anzeige- und Tonausgang zu nutzen empfand ich auf dauer auch nervig. Da ich am Laptop nur einen HDMI Ausgang habe und den für den Anzeige brauche gehe ich ganz Old School per Soundkarte über den ext. in in der AVR. Den gibts allerdings bei den neueren Modellen nur noch selten bis gar nicht mehr.... noch ein Grund was älteres gebraucht zu kaufen.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Slaughthammer Beitrag anzeigen
    Das kann ich so nicht bestätigen. Meine beiden AVRs haben beide kein Problem damit über längere Zeit >600W aus der Steckdose zu ziehen und den Lautsprechern zuzuführen, bei nominal 7*150W. Ich weiß da nicht, wo dann der Flaschenhals kommt: Spannungshub der Endstufen (Subwoofer sind 8 Ohm), Netzteilkapazität oder Stromlieferfähigkeit der Endstufen. Auf jeden Fall für ein aktives Stereosetup im Wohnraum absolut ausreichend. Für ernsthaftes Beschallen von Veranstaltungen sieht das natürlich anders aus. Mit Heimkinobetrieb habe ich da auch keine Erfahrung. AVRs werden bei mir nur als Mehrkanalendstufe mit gemeinsamer Lautstärkeregelung benutzt.

    Sind allerdings beides etwas ältere Modelle. Möglich dass die neueren da anders Ticken.
    Ich erinnere mich an Tests, wo die Leistungen im Lab gemessen wurden; i.d.R. kamen da bei den Dickschiffen max. 120W/Kanal raus (1500€ Klasse), teilweise auch nur 70W.
    Man muss sowieso weit zurückgehen, um noch welche mit VV Eingängen zu finden, mein 4100W von 2014 hat schon keine mehr.

    Für MT/HT reicht es i.d.R., bei 3 Wege mit größeren Bässen kann es eng werden. Leistungsbedarf kannst Du in WinISD simulieren. 15'' LS brauchen bei tiefer ABsdtimmung (Linearisierung bis 30Hz) schonmal 600W.

    Also abwägen:
    - Leistungsbedarf
    - Welcher AVR ist schon vorhanden, wieviel Vorteil bringt der neue (Einmess-System, NW Funktionen etc).
    - Als VV sowieso immer empfehlenswert. Es sollte ein AUdyssey XT32 Einmess-System drin sein - das wäre der Sweet Spot: VV Eingänge noch vorhanden, gleichzeitig schoin das XT32 System.



    Oh, und eine AUsnahme sind natürlich Pioneer Recviever, die haben schon länger ClassD Endstufen.
    - Der SC-LX 86 von 2012 hat lt "Heimkino" Zeitschrift (die messen im Lab) ca. 150W/Kanal (2700€ Liste), Dämpfungsfaktor 120
    - Marantz SR5007 von 2012: 103W (Liste 850€), Dämpfungsfaktor aber nur 76





    Das sorgt auch für geringe Standby Verluste. Mein 4100W heizt wie verrückt auch ohne Last. Unter dem TV Board muss er über Lüfter im Board nach oben entlüftet werden sonst wird der Deckel teils >50 Grad heiß.
    Und Elektronik lebt angeblich doppelt so lang je 10 Grad weniger Temperatur....

  7. #7
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    Wobei auch der "niedrige" DF vom günstigen Marantz vollkommen ausreichend ist http://diyaudioprojects.com/Technica...loyd-Toole.pdf

  8. #8
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    [QUOTE=Kino-Aktiv;264032
    - Welcher AVR ist schon vorhanden, wieviel Vorteil bringt der neue (Einmess-System,.....).
    [/QUOTE]
    Wenn, wie hier Thema, der AVR zu Aktivierung eines Mehrweglautsprechers verwendet wird, dann ....GARNIX. Ich kenne kein AVR-Einmesssystem, dass damit umgehen könnte.
    Herzliche Gruesse
    Michael

  9. #9
    Benutzer Benutzerbild von newmir
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    Zitat Zitat von Kino-Aktiv Beitrag anzeigen
    - Welcher AVR ist schon vorhanden, wieviel Vorteil bringt der neue (Einmess-System,.....).
    Wenn, wie hier Thema, der AVR zu Aktivierung eines Mehrweglautsprechers verwendet wird, dann ....GARNIX. Ich kenne kein AVR-Einmesssystem, dass damit umgehen könnte.

    Zitat Zitat von Kino-Aktiv Beitrag anzeigen
    Die AVR Endstufen sind echte Sparbrötchen, und die Leistungsangaben sind geschönt.
    "180W" kann z.B. durchaus heißen, bei Verwendung nur eines Kanals.

    Eine echte 4x150W Endstufe kostet ca. 200€ (Fame 4250) oder
    4x600W für 320€ (Fame MS5004), habe ich beide.
    Also so schlecht sind die AVR Endstufen nicht. Fürs Wohnzimmer und zur Aktivierung eines Mehrweglautsprecher völlig ausreichend. Und man bekommt halt noch eine ganze Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten recht günstig dazu, wenn man sich einen der ehemalig teuren AVR Boliden kauft. Ich sehe die Verwendung eines AVR (vorzugsweise gebraucht) aber eher in der Kategorie "günstig, einfach und schon sehr gut" (wenn man dann die Aktivierung über Equalizer APO und HDMI macht). Teurer geht immer ......... . Einen neuen AVR würde ich dafür nicht kaufen .... die sind halt entweder teuer oder, wenn preiswert, dann oft möglichst günstig gemacht und sehr eingeschränkt auf den einen Zweck, für den sie gemacht sind.
    Geändert von newmir (10.09.2019 um 11:02 Uhr)
    Herzliche Gruesse
    Michael

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