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  1. #1
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Standard Flache Tiefmitteltöner gesucht

    Für mein nächstes Projekt "Wandlautsprecher" suche ich möglichst flache Tiefmitteltöner, die ab ca. 80 Hz geschlossen eingesetzt werden können. Da ich auch mehrere einsetzen kann, spielt der Durchmesser eine untergeordnete Rolle.

    Anforderung: eine Maximale Tiefe 5 cm. Ich weiß, das ist ein hartes Ziel.

    Bisher habe ich folgende Kandidaten ins Auge gefasst:

    Dayton LW150-4 (Pro: flach und plan, Contra: niedriger Kennschalldruck)
    Faital Pro 4FE32 (Pro: hoher Kennschalldruck, Contra: niedriger Maximalpegel, daher viele Treiber notwendig)

    Kennt ihr weitere, die die 5 cm einhalten?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Darakon
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    sehr flach, reicht aber nicht weit nach oben:
    https://www.parts-express.com/pedocs...spec-sheet.pdf

    oder die hier:
    https://www.parts-express.com/peerle...-ohm--264-1486

    https://www.parts-express.com/peerle...-ohm--264-1484

    Welchen Frequenzbereich soll der Treiber denn abdecken?

  3. #3
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Danke, die Tymphanys hatte ich auch schon im Blick. Bei denen stört mich aber, dass die nach vorne gewölbt sind. Damit kann man die nicht plan einbauen und einen Stoff vor das Konstrukt spannen. Da ist der Dayton irgendwie sinnvoller gestaltet.

    Die Treiber (es werden wohl mindestens zwei) sollen bis ca. 500 Hz eingesetzt werden. Also kein Problem für alle gängigen Kleintreiber.

  4. #4
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    Reckhorn F-6.5 - für den Preis mit Gusskorb und Neodym vermutlich einen Versuch wert. Baut 41mm tief.

    https://reckhorn.com/car-hifi/1/f-6....n-stueck?c=120

  5. #5
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Zitat Zitat von Bolle Beitrag anzeigen
    Reckhorn F-6.5 - für den Preis mit Gusskorb und Neodym vermutlich einen Versuch wert. Baut 41mm tief.

    https://reckhorn.com/car-hifi/1/f-6....n-stueck?c=120
    Danke, den kannte ich noch nicht! Insgesamt sind es aber 54 mm. Was jetzt aber kein K.O.-Kriterium sein sollte.

  6. #6
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    Moin Nils,
    das wäre noch einmal eine revolution auf dem DIY Lautsprecher Markt, ein bezahlbarer Wandlautsprecher für das gemütliche Heimkino...

  7. #7
    HSG Berlin-Brandenburg Benutzerbild von miwa
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    Hi ,

    dazu fällt mir spontan der Klassiker https://www.visaton.de/de/produkte/c.../w-130-s-8-ohm ein.
    53 mm sollten auch noch gehen und der wäre auch in Mehrfachanordnung noch bezahlbar...

    Gruß Micha

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von BDE
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    Beitrag

    Das klingt sehr interessant, ob ich doch erneut mit DIY anfangen werde...
    Was soll denn über 500Hz spielen?

    Hatte auch mal Wand-LS angedacht, folgend waren meine Kandidaten:

    # Magnat 135 (Langzeitverfügbarkeit?) ca. 16EUR/St.https://www.hifilager.de/magnat-w135..._5236064_10158 bzw. https://www.ebay.de/itm/183820809081
    # Audison AP5 ca. 65EUR/Paar https://www.audison.eu/wp-content/up...Tech_Sheet.pdf
    # Audison AP6.5 ca. 65EUR/Paar https://www.audison.eu/wp-content/up...Tech_Sheet.pdf
    # Lavoce WSF041.00 https://en.toutlehautparleur.com/spe...hm-4-inch.html
    # Lavoce FSF030.70 https://en.toutlehautparleur.com/ful...hm-3-inch.html
    Sollten alle preiswert genug sein um mehrere einzusetzen..

    Edit:
    # Dayton DMA105 15EUR/St. (4 o. 8ohm) http://www.daytonaudio.com/specs/spe...p?prod=295-590 -> passende PM erhältlich...
    https://www.intertechnik.de/shop/lau...de,7055,961213
    https://www.intertechnik.de/shop/lau...de,7055,961214
    ggf. auch die kleinen Brüder DMA90 oder DMA80
    # Sica 4L 1 SL 20EUR/St. (4 o. 8ohm) https://en.toutlehautparleur.com/spe...hm-4-inch.html


    Falls noch nicht bekannt folgend ein ausführlicher Test es Dayton LW150-4:
    https://www.audioxpress.com/article/...file-midwoofer
    Geändert von BDE (07.09.2019 um 11:00 Uhr)

  9. #9
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    ..... noch ein Visatöner:
    https://www.visaton.de/index.php/de/...f-130-nd-8-ohm

    Heinrich

  10. #10
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    Den Dayton RS125-4 habe ich gerade für meine Werkstattboxen im Auge.
    54,2 mm Einbautiefe, davon ab 4mm Flanschhöhe sind auch bei mir ein Kriterium.

  11. #11
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    Danke euch! Da sind ja schon ein paar dabei, die ich noch nicht kannte.

    Kurz noch mal zum Konzept, das dahintersteht: es sollen Wandlautsprecher für unser Wohnzimmer werden. Das Problem ist, dass das Wohnzimmer extrem asymmetrisch (L-förmig) ist und Fenster und Türen an unmöglichen Stellen sind. Es ist uns nicht möglich, ein Stereodreieck so hinzustellen, dass es symmetrisch ist und passt. Freistehende Lautsprecher kommen wegen WAF und Kindern nicht in Frage. Also müssen die Dinger an die Wand.

    Ein weiteres Problem ist, dass sie bei der aktuellen Platzierung von Fernseher und Sofas an die Seitenwände müssen. Das heißt, die Lautsprecher strahlen noch nicht einmal direkt auf den Hlörplatz (der sich ja auch recht weit erstrecken kann). Und die Entfernung ist relativ hoch (ca. 4 m). Daher ist mein Plan, Wandlautsprecher zu entwickeln, die horizontal extrem breit und vertikal eher eng abstrahlen. Somit hoffe ich auf halbwegs ordentliche Lokalisation am Sitzplatz und trotzdem eine gute Abdeckung aller Sitze, was die Klangfarbe angeht. Was dann natürlich nicht gut funktioniert, ist Musik im Stehen zu hören. Das ist bisher aber auch kein Anwendungsfall. Im Moment werden vor allem Hörbücher gehört und die Lautsprecher sollen den Ton der Glotze wiedergeben für Serien (für ernsthaftes Kino gibt es ja noch das Heimkino im Keller).

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    Ich habe noch ein paar andere Varianten im Simulator. Eine davon ist diese hier:

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    Mittel- und Hochtöner habe ich bereits ausgewählt bzw. hier. Das wären die B&G Neo 8 und Tymphany OX20SC00-04. Nebenkeulen beginnen ab 10 kHz, was aus meiner Sicht vertretbar ist. Das Ganze wird ohnehin ein übler Kompromiss in dem Raum.

    Ach ja, bisher haben wir Behringer B2031A an der Rückwand. Das klingt relativ beschissen. Die Dinger strahlen viel zu breit ab für den unbedämpften Raum (mit Parkett). Im Grunde ist es nicht viel mehr als ein Klangbrei. Daher der Wunsch nach mehr Richtwirkung, was bei einem flachen Wandlautsprecher eben nur durch Interferenz lösbar ist. Dummerweise kann vor allem das horizontale Abstrahlverhalten wegen der seitlichen Reflexionen die Lokalisation versauen, das ist mir bewusst. Leider kann ich sie einfach nicht vernünftig platzieren. Daher müssen sie wohl oder übel horizontal sehr breit abstrahlen.

    Ich überlege jetzt schon seit längerer Zeit, wie man Lautsprecher in diesem Raum vernünftig integriert. Sogar klappbare an der Decke waren im Gespräch. Aber ich fürchte, die Seitenwände sind immer noch der beste Kompromiss. Mal abgesehen davon, dass ja auch noch Subwoofer irgendwo hinmüssen...

  12. #12
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    Ach ja, noch was. In den Simulationen hat sich herausgestellt, dass schon eine geringe Tiefe eine erhebliche Welligkeit im Amplitudengang hervorruft und das horizontale Abstrahlverhalten deutlich stört. Es wird zwar mit weniger Tiefe besser, aber gut ist es selbst mit 3 cm Tiefe nicht. Und die Fasen verbessern es zwar auch, aber richtig gut wird es auch damit nicht. Der Unterschied zum echten Wandeinbau ist erstaunlich groß. Aber gut, die Begrenzungsflächen in der Nähe der geplanten Aufstellung versauen sowieso alles.

  13. #13
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    An einer Seite drehbar gelagert wäre keine Option? Also im Standby flach an der Wand und im Betrieb dann herausgeklappt, quasi wie eine Tür
    VG Michi

  14. #14
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    Zitat Zitat von EMP Beitrag anzeigen
    An einer Seite drehbar gelagert wäre keine Option? Also im Standby flach an der Wand und im Betrieb dann herausgeklappt, quasi wie eine Tür
    Hatte ich auch überlegt, aber rechts ist eine Glastür, die dann mit dem Lautsprecher kollidieren würde, wenn er ausgeklappt ist. Das ist mir mit Kindern zu gefährlich.

  15. #15
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    moin Nils,

    es geht also noch schlimmer als bei mir, nur dass ich kein Kellerkino habe. Ganz ehrlich: Bevor ich den von Dir geplanten Aufwand betreibe, würde ich in der Situation über eine gescheite Soundbar nachdenken.

    Viele Grüße und schönes WE,
    Christoph

  16. #16
    Rez tu neb Benutzerbild von スピーカ
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    Hallo Nils,
    wie wäre es mit einer großen Platte aus Carbon/Waben und einigen Exitern dahinter(Biegewelle) ?

    Die könnte man schön Flach hinbekommen und damit würdest Du auch Neuland betreten.

    Gruß Patrick
    スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher

  17. #17
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von BDE
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    Zitat Zitat von スピーカ Beitrag anzeigen
    Hallo Nils,
    wie wäre es mit einer großen Platte aus Carbon/Waben und einigen Exitern dahinter(Biegewelle) ?
    Die könnte man schön Flach hinbekommen und damit würdest Du auch Neuland betreten.
    Zumindest im DIY:
    https://www.tectonicaudiolabs.com/pr...id=product-803
    https://www.tectonicaudiolabs.com/wp...eb_Rev-3.1.pdf
    https://www.youtube.com/watch?v=li-Z...ature=youtu.be

    Die Kombination mit einem zusätzlichen Bändchen im WG wird FoLLgoTT auch besser gefallen


    Ich hatte gedacht FoLLgoTT möchte seine Back-LS im Heimkino ersetzen, schätzungsweise wären diese dann für meine Front ausreichend gewesen..

  18. #18
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von rkv
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    Hallo Nils,

    ich bin an so einem Wandlautsprecher schon länger dran. Mein Konzept sieht Arrays samt DSP-Ansteuerung mit horizontal breit, vertikal einstellbarer Bündelung vor. Die DSP-Funktionsauslegung und Simulation steht bereits in Matlab. Wegen der Aurora-Geschichte ist es in der Prorität aber nach hinten gerutscht. Oder genauer gesagt, für die Einarbeitung in ABEC zwecks Simulation ist derzeit keine Zeit. Vielleicht sollten wir uns zusammentun?
    Ich stand damals vor dem Problem, dass es keine 5“ oder 4“ gibt die flach genug eingebaut werden können und dann auch noch tief und laut genug spielen. Daher sieht mein Konzept ein Array im Hochton, ein Array im Mittelton und zwei+X LW150 vor. Jeder einzelne Arraytreiber wird individuell über den DSP angesteuert, wobei zum Sparen von Kanälen Symmetrieen ausgenutzt werden.
    Kannst Dich ja mal melden, wenn wir da was zusammen machen wollen.

    Raphael

  19. #19
    Und so beginnt es... Benutzerbild von FoLLgoTT
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    Zitat Zitat von fosti Beitrag anzeigen
    es geht also noch schlimmer als bei mir, nur dass ich kein Kellerkino habe. Ganz ehrlich: Bevor ich den von Dir geplanten Aufwand betreibe, würde ich in der Situation über eine gescheite Soundbar nachdenken.
    Für die Glotze wäre das wohl ausreichend. Aber ich würde mich wahrscheinlich ärgern, wenn ich doch mal lauter Musik hören wollte.


    Zitat Zitat von スピーカ Beitrag anzeigen
    wie wäre es mit einer großen Platte aus Carbon/Waben und einigen Exitern dahinter(Biegewelle) ?
    Sowas habe ich auf einer Heimkinomesse mal gehört. Da war die gesamte Leinwand der Lautsprecher. Es klang überraschend unschlecht, soweit man das in dem Getümmel überhaupt beurteilen konnte. Ich möchte aber lieber auf konventionelle Treiber setzen. Ich vermute, dass die Qualität gerade bei höheren Pegeln einfach besser sein wird.

    Zitat Zitat von rkv Beitrag anzeigen
    Ich stand damals vor dem Problem, dass es keine 5“ oder 4“ gibt die flach genug eingebaut werden können und dann auch noch tief und laut genug spielen. Daher sieht mein Konzept ein Array im Hochton, ein Array im Mittelton und zwei+X LW150 vor. Jeder einzelne Arraytreiber wird individuell über den DSP angesteuert, wobei zum Sparen von Kanälen Symmetrieen ausgenutzt werden.
    Kannst Dich ja mal melden, wenn wir da was zusammen machen wollen.
    Interessant. Das klingt ja ähnlich zu meinen Konzepten. Ich hatte zuerst überlegt, ob ich eine Zylinderwelle erzeugen soll. Dann hätte man das Problem nicht, dass das Klangbild beim Aufstehen dumpfer wird, da die Schallquelle einfach nach oben "mitwandert". Allerdings ist der Materialaufwand enorm. Damit sich die Zylinderwelle auch im Grundton noch ausbildet, müsste die Anordnung raumhoch sein.

    Wofür wolltest du die Treiber einzeln ansteuern? Für eine Art CBT? Zumindest eine halbwegs konstante, enge Bündelung bekommt man mit einem Mehrweger auch so hin. Beides übrigens keine Zylinderwellenstrahler.

  20. #20
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von rkv
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    Die Geschichte ist etwas komplizierter, daher erzähle ich sie von vorne:
    Es begann damit, daß es keinen flachen 4-5" zu finden gab. Also kam ich auf die Idee, den TMT durch ein Array aus 2" Breitbändern zu ersetzen. Damit bekommt man die Box zwar flach, aber man bekommt ein Problem in der Abstrahlung zu höheren Frequenzen hin. Die Treiber koppeln aufgrund der Abstände nicht mehr. Ok, also Hochtöner dazu, nur prompt wieder das Problem, das viele Hochtöner dann zu groß werden, denn ich wollte ja eine möglichst ungestörte Abstrahlung unter Winkel. Eine flache Wandbox hört man eben nicht auf Achse. Der HT mußte also möglichst klein werden. Etwas in Richtung 1" oder 3/4" Neodymkalotte. Problem nun, die kleinen Dinger lassen sich nicht tief genug ankoppeln an das 2"-Array (s. Kopplung der Treiber bei 1/8 lambda). Meine Lösung war dann, den einzelnen HT durch ein Besselarray zu ersetzen, in der Hoffnung, durch die vergrößerte Fläche, etwas tiefer ankoppeln zu können. Dabei stellte sich übrigens heraus, das der Vorteil eines 3/4" gegenüber ein 1" Neodymkalotte in Sachen Abstand marginal ist. Aber auch ein Besselarray bricht irgendwann auf. Das löse ich durch eine clevere Beschaltung der HTs: Bei tiefen Frequenzen arbeiten alle HTs parallel, kurze bevor die Bündelung einsetzt, werden sie als Besselarray betrieben und be höheren Frequenzen arbeitet nur noch der mittlere Treiber. Das Prinzip habe ich dann auch auf die 2"-Breitbänder angewandt. Damit hatte ich eine Reihe von 5 HTs, links und rechts flankiert von je 5 Breitbändern. (Der TT-Bereich jetzt erstmal ignoriert). Kurz überlegt, was für eine Bauteilschlacht das wird, wenn man die Weiche passiv machen will und schon kam der DSP ins Spiel. Kanäle und Symmetrieen ausgetüftelt, um Kanäle zu sparen. Dann fiel mir auf, das ich dennoch die Treiber einzeln ansteuern könnte, und so per Beamsteering die Abstrahlung enger oder weiter machen bzw. richten kann. Denn, Wandlautsprecher werden als Bilder getarnt und hängen dann eigentlich zu hoch. So kann ich dann die Schallkegel (in meinem Fall von den Rears) auf die Hörzone richten.
    Und dann kamst Du, Nils, mit dem Horbach-Keele-Ansatz und das brachte mich auf die Idee, die TTs damit anzukoppeln. Da bin ich mir aber noch nicht sicher, ob ich das wirklich will, oder ob ich nicht das 2"-Array um weitere Treiber ergänze, die nur im LF-Bereich mithelfen. Naja, und dann kam letztes Jahr die aurora-Geschichte...

    Raphael

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