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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Röhrenhybridvorverstärker mit E88CC

    Hallo,
    möchte für Interessierte meinen Röhrenvorverstärker (nur Hochpegel) vorstellen. Die Idee dazu kam von Gerald Gessner (vielleicht einigen bekannt von Hifi-Concept München und als Entwickler für BMW in der M-Serie) . Die Schaltung ist nicht uninteressant und eine Veröffentlichung wert.
    Sie besteht aus einem Eingangsdifferenzverstärker (Doppeltriode E88CC) mit Konstantstromquelle (8mA) gefolgt von
    Treibertransitor 2SC2690 (mind.1A und 150MHz Bandbreite) ebenfalls mit Konstantstromquelle (5mA).
    Signal wird über einen Folienkondensator (mindestens MKP Sn oder besser Öl/Papier usw. eventuell Bypass Glimmer) ausgekoppelt. Da die Schaltung recht klein ist kommt es auf die Qualität der Bauteile besonders an (ist zu hören!). Verstärkungsfaktor wird durch R3/R4 bestimmt (bei mir ca. Faktor2).
    Der Kondensator (100nF) am Transitor ist wichtig gegen eine mögliche Schwingneigung aufgrund der hohen Bandbreite. Als Röhre hatte ich zum Testen zur Auswahl Philips/ECG , Siemens , und Valvo rote Serie , die sich dann auch so in aufsteigender Reihenfolge in der Qualität raushören ließen. Netzteil dazu siehe Anhang.

    Falls es jemand nachbaut , viel Erfolg und Spass damit

    Grüße Gegentakt (Andreas)
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    Geändert von Gegentakt (17.08.2019 um 13:48 Uhr)

  2. #2
    Benutzer
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    Hallo, Andreas,

    mich würde interessieren, mit welcher Quelle du diesen Vorverstärker betreibst.
    Mit Faktor 2 Verstärkung müsste beim CD-Spieler z.B. ja erst einmal bedämpft
    werden (bei 2Veff max. Ausgangsspannung).
    Das spricht allerdings nicht gegen die Qualität der Schaltung.
    Besten Gruß.

  3. #3
    HSG Bayern Benutzerbild von SNT
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    Hallo ,

    ich hätte bei einem Hybridamp nicht unbedingt eine 80V Quelle verwendet, sondern hätte versucht unter 60V zu bleiben. Für 100 Ohm Ausgangsimpedanz könnte man gleich nur eine große lowmu Leistungtriode verwenden und zwar mit weniger als 60V Versorgung, ohne die 'böse' Gegenkopplung, dann auch noch ohne Ausgangstransistoren und mit schönen großen Röhren...

    Ist natürlich alles erlaubt...

    Gruß von Sven
    Geändert von SNT (11.12.2019 um 20:32 Uhr)

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Klaus Hornburg Beitrag anzeigen
    Hallo, Andreas,

    mich würde interessieren, mit welcher Quelle du diesen Vorverstärker betreibst.
    Mit Faktor 2 Verstärkung müsste beim CD-Spieler z.B. ja erst einmal bedämpft
    werden (bei 2Veff max. Ausgangsspannung).
    Das spricht allerdings nicht gegen die Qualität der Schaltung.
    Besten Gruß.
    Hallo Klaus,

    prinzipiell ist der Vorverstärker für alle Hochpegelquellen geeignet. Du hast schon Recht um eine Pegelangleichung für alle Geräte zu haben müßte man am CD / DAC -Eingang ein Teiler 1:2 (oder stärker abschwächend) einrichten. (die Eingangsschaltung habe bei den Plänen weggelassen weil ich dachte das es nicht so wichtig ist).
    Aus der Erfahrung kann ich DIr sagen, ist der Faktor 2 Verstärkung noch sehr moderat und von mir schon runtergesetzt (es gibt Preamps mit Faktor 5! ) weil die Schaltungsidee von Gerald Gessner einen noch höheren Verstärkungsfaktor vorgesehen hat. Und danke für das Lob!

    Beste Grüße
    Andreas

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von SNT Beitrag anzeigen
    Hallo ,

    ich hätte bei einem Hybridamp nicht unbedingt eine 80V Quelle verwendet, sondern hätte versucht unter 60V zu bleiben. Für 100 Ohm Ausgangsimpedanz könnte man gleich nur eine große lowmu Leistungtriode verwenden und zwar mit weniger als 60V Versorgung, ohne die 'böse' Gegenkopplung, dann auch noch ohne Ausgangstransistoren und mit schönen großen Röhren...

    Ist natürlich alles erlaubt...

    Gruß von Sven
    Hallo Sven,

    die Schaltung funktioniert von 50-80V! Ich kann aus der Erfahrung mit einem 2. Aufbau sagen (bei dem ich ca. 55V hatte) klanglich ändert sich nichts außer das die Lebensdauer der Röhre minimal zunimmt! Und prinzipiell kann man die Schaltung auch weiterentwickeln. Ich weiß allerdings nicht, ob bei deiner Idee mit Leistungstriode die Kosten nicht ordentlich nach oben gehen (die Röhre selbst weitere Heizung und....). Beim 2. Aufbau habe ich nämlich eine enorme Verbesserung mit einer getrennten Heizung für L+Rbei der E88CC festgestellt. Für deine Idee würde das bedeuten (konsequenterweise) 4 Heizungsregelungen! Da gehen die Kosten dann doch ganz schön nach oben. Nach oben ist meistens Luft ... (Kosten , Aufwand usw.) wie der klangliche Gewinn im Verhältnis ist bleibt die Frage.

    Grüße
    von Andreas

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