» über uns

» Registrierung

Hallo neue User
Aufgrund massiver Fake-Anmeldungen waren wir gezwungen die bisherige Anmeldeprozedur zu schließen.

Es ist jedoch weiterhin möglich registrierter User in diesem Forum zu werden.

Schreibe uns dazu einfach eine Nachricht mit folgendem Inhalt:

- Deinen gewünschten Usernamen
- Deinen Vor- und Nachnamen
- warum Du Mitglied werden möchtest
- eine Telefonnummer unter der wir Dich erreichen können
- Dein Wohnort mit Postleitzahl

Fehlen diese Angaben, kann eine Registrierung im Forum nicht erfolgen.
Prüfe also bitte, ob alle Angaben vollständig sind!

Die Telefonnummer dient nur der Überprüfung, ob Du eine reale Person bist und wird anschließend in unserem System gelöscht.

Unser Moderations-Team nimmt daraufhin Kontakt mit Dir auf und erstellt anschliessend Deinen Account.

Du kannst uns deinen Registrierungswunsch über das Kontaktformular (Link) zukommen lassen.
Wähle dort als Betreff "Registrierung" aus und vergiss nicht uns die oben genannten Infos mitzugeben!

Dein DIY-Hifi-Forum Team
Seite 5 von 5 ErsteErste ... 3 4 5
Zeige Ergebnis 81 bis 90 von 90
  1. #81
    Benutzer
    Registriert seit
    04.09.2009
    Beiträge
    52

    Standard

    Hallo,

    ich steuere gerne auch etwas zum Thema bei.

    Es handelt sich um ein Chassis als Dipol gemessen. Alle Messungen unter gleichen Bedingungen. Es besitzt eine Resonanz bei ca. 1,2 kHz und Überlagert zwei Resonanzen bei ca. 3 kHz. Bei Modifikation durch Wegnahme der Dustcap ergibt sich ein Wegfall der Resonanz bei 1,2 kHz und eine Senkung der Resonanz bei 3 kHz. Daraus resultiert eine starke Reduktion des K3 bei 400 Hz und moderate Reduktion bei 1 kHz.

    Ausschwingen, 0°, mit Dustcap:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	W0 - 2.jpg
Hits:	73
Größe:	430,9 KB
ID:	50454
    Ausschwingen, 0°, ohne Dustcap:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	W0 - ohne dustcap.jpg
Hits:	69
Größe:	410,5 KB
ID:	50455
    Klirr, 0°, mit Dustcap:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	K0.jpg
Hits:	67
Größe:	248,6 KB
ID:	50456
    Klirr, 0°, ohne Dustcap:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	K0 ohne dustcap.jpg
Hits:	74
Größe:	251,7 KB
ID:	50457

    Zu erkennen ist ganz klar eine Abnahme von K3 durch Wegnahme des langen Ausschwingens.

    MfG
    Raphael

  2. #82
    Chef Benutzer Benutzerbild von Gaga
    Registriert seit
    27.02.2011
    Beiträge
    1.799

    Standard

    Moin,

    siehe auch Messungen von Christoph Gebhard in einem früheren Thread von 2011 hier (Beiträge #21-#24).

    Versuchsobjekt ist der Omnes Audio BB4.AL, eigentlich ein Breitbänder, aber für den Versuch aufgrund seiner harten Alumembran sehr gut geeignet. Er bricht bei 8kHz heftig auf und hat darüber noch mehrere kleine Resonanzen.
    ...
    Wenn ich jetzt die Anregungsfrequenzen oberhalb von 6,3kHz kappe (also ähnlich wie bei einem sehr steilflankigen Filter)...
    ...bleiben die von der Membranreso hervorgerufenen Störkomponenten unterhalb von 8kHz trotzdem stehen.
    Auch wenn die Resonanz elektrisch nicht angeregt wird, treibt sie trotzdem noch ihr Unwesen, einfach weil sie im "System" Chassis noch existent ist.

    Das war bei den Messungen übrigens auch herauszuhören. Das Chassis klang "glockenförmig", obwohl die schrille Spitze bei 8kHz nicht mehr zu hören war.

    Erst wenn man die Anregungsfrequenzen oberhalb von 2,5kHz kappt, ist Ruhe im Karton.
    ...
    Solche Ergebnisse habe ich bei IMD-Messungen schon öfters gemacht. Kritisch ist meist der Bereich 1,5 Oktaven um die Störstelle herum.

    Auch Timmis Aussage, eine per Entzerrung unterdrückte Resonanz, sei klanglich unschädlich, wenn sie in Amplitude und Ausschwingen nicht mehr auffindbar ist, kann damit in Frage gestellt werden.
    Ich wette, an diesen Stellen gibt es IMMER erhöhten IMD. Ich habe noch kein Chassis vor dem Mikro gehabt, dass in Resonanzbereichen keine Auffälligkeiten gezeigt hat.
    Gruß,
    Christoph

  3. #83
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.07.2011
    Beiträge
    892

    Standard

    Zu erkennen ist ganz klar eine Abnahme von K3 durch Wegnahme des langen Ausschwingens.
    Wäre auch schlimm wenn man durch "mechanische Veränderung" des Chassis die HD nicht beeinflussen könnte
    Sehe da keinen Widerspruch zum bisher gesagten, da das Chassis verändert wird und dadurch die Membranreso bei 1.2kHz eliminiert wird, folglich sollte der K3 bei 400Hz fallen.
    Ist natürlich trotzdem ziemlich eindrucksvoll

    Jetzt fehlt noch die Betrachtung was passiert wenn du beim Chassis mit Dustcap einen Saugkreis auf die 1.2kHz Resonanz setzt. Damit würde sich der FG und das Ausschwingverhalten ebenfalls erheblich verbessern, aber der K3 bei 400Hz würde sich nicht ändern.

    Gruß Armin

  4. #84
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    10.01.2018
    Beiträge
    433

    Standard

    Danke für die hilfreichen Beiträge, übrigens kann man nichlineare Verzerrungen auch elektrisch reduzieren, in dem man sie im Ansteuerungssignal gegenkompensiert (eine Art Vorsteuerung, wobei Regelung geht auch, hat aber andere Nachteile), wie Harman/Samsung das bei den neuen Soundbars tut, wie im anderen Thread zu sehen war.

  5. #85
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
    Registriert seit
    01.11.2010
    Ort
    Jägermeister Capital
    Beiträge
    6.799

    Standard

    Klippel hat das zu seiner JBL/Harman Zeit mit den großen Hörnern gemacht. Durch die hohen Schalldrücke kam es durch die adiabatische Kompression zu Schwankungen in der Schallgeschwindigkeit und damit zu nichtlinearen Verzerrungen. Hier hat er dann eine Vorsteuerung eingesetzt um dem entgegen zu wirken.
    Brandolinis Law (2013): “The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.”

  6. #86
    Chef Benutzer
    Registriert seit
    18.02.2014
    Beiträge
    2.520

    Standard

    Was ich am interessantesn finde, ist dass die Membran bei dem gezeigten Chassis nur die dritte Eigenmode im FG zeigt.

    Nur mal so aus Interesse (in Bezug auf die letzten Beiträge): Dieses Phänomen kann man durch gezielte Ansteuerung kompensieren? Wie funktioniert das?
    VG Michi

  7. #87
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.07.2011
    Beiträge
    892

    Standard

    ...übrigens kann man nichlineare Verzerrungen auch elektrisch reduzieren, in dem man sie im Ansteuerungssignal gegenkompensiert (eine Art Vorsteuerung, wobei Regelung geht auch, hat aber andere Nachteile), wie Harman/Samsung das bei den neuen Soundbars tut, wie im anderen Thread zu sehen war.
    Hat sich die Kompensation von HD nicht auf den Tieftonbereich des Chassis beschränkt, indem Fehler des Antriebssystem "gegenkompensiert" wurden? Wurden da auch ("auf der anderen Seite des Frequenzspektrum des Chassis") Membran- und Sickenresonanzen kompensiert?

    Gruß Armin

  8. #88
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    10.01.2018
    Beiträge
    433

    Standard

    Vermute dass eher ersteres gut funktionieren kann, modale breakups kann man kaum kompensieren, da underactuated

  9. #89
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    18.07.2012
    Beiträge
    1.203

    Standard Noch ein Klon, auf ebay Kleinanzeigen zu erwerben

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...41080-172-3436

    Wo gibt es denn HT-Rohre, die Kunstlederoptik haben? Vermutlich auch Folie.

  10. #90
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
    Registriert seit
    19.04.2009
    Ort
    53919 Weilerswist
    Beiträge
    2.439

    Standard

    Laut dem Anzeigentext sind die Halbrohre foliert.

    Viele Grüße,
    Michael

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •  
Powered by vBadvanced CMPS v4.3.0