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  1. #1
    Chef Benutzer
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    Standard SP18 1000HP -> Welcher Port

    Hallo,

    gibt es empfehlenswerte Bauvorschläge für den SP18 1000HP?

    Angedacht hatte ich 80 l @ 45 Hz. Bei einem 10 cm Rohr (~18 cm lang) und 700W werden aber 20 m/s air velocity schon bei 60 Hz überschritten, was ja nicht so toll ist. Da werde ich um mehr Volumen wohl nicht rum kommen, oder?

    E: Falls wer über google hier drauf stößt: BR Port bei PA am besten 0,3 bis 0,5 SD groß machen. Port Resonanz sollte eine Oktave von der Trennfrequenz entfernt sein.
    Geändert von EMP (14.07.2019 um 08:50 Uhr)
    VG Michi

  2. #2
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Standard

    Ein 10 cm Rohr halte ich für einen nicht gerade kurzhubigen 18''er für bei weitem zu wenig, wenn der auch mal "ausgefahren" werden soll, auch bzw. auch gerade bei PA-Anwendungen.

    Ich würde es so dimensionieren, dass beim Erreichen von Xmax die Strömungsgeschwindigkeit oberhalb von fb so gut 20 m/s nicht überschreitet (Beispiel WinISD: im Diagramm "Cone excursion" virtuell so lange die zugeführte erhöhen, bis Xmax erreicht ist -> im Diagramm "Rear port velocity" so lange die Querschnittfläche variieren, bis die Strömungsgeschwindigkeit oberhalb von fb erträgliche Werte annimmt).

    Faustregel ist, dass man so 1/3 von SD als Querschnittfläche einplanen sollte. Das wäre bei einem 18''er ein Rohr mit einem Innendurchmesser von über 22 cm. Da würde ich vielleicht über einen Kanal nachdenken.

    Problematisch ist natürlich, dass so ein Port ziemlich lang werden würde. Wenn ich gleich Zeit habe, simuliere ich das mal.

    Viele Grüße,
    Michael

  3. #3
    Chef Benutzer
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    Standard

    Hi Michael,

    danke dir
    Geändert von EMP (14.07.2019 um 08:43 Uhr)
    VG Michi

  4. #4
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Standard

    Für ein Tuning bei 35 Hz sind 80 Liter deutlich zu wenig, soviel kann ich schonmal sagen. Überhaupt wäre eine 80 Liter Kiste für einen solchen 18''er ungewöhnlich klein, es gibt schon nicht so viele 15''er, die mit so wenig BR-Volumen wirklich Tiefbass abliefern.

    200 Liter @ 35 Hz wären da deutlich passender. Dann wäre auch ein 22 cm Rohr nur noch gut 30 cm lang, noch größere Querschnittflächen wären somit auch denkbar.

    Xmax wird dann bei knapp 60 Volt erreicht, was hier so 650 Watt bedeutet. Die Strömungsgeschwindigkeit im 22-cm-Rohr erreicht dann 21 m/s.

    Übrigens sehen auch 150 Liter @ 40 Hz recht gut aus, das sollte für die allermeiste Musik auch locker reichen.

    Viele Grüße,
    Michael

  5. #5
    Chef Benutzer
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    Standard

    Danke dir, dachte mir fast, dass man um mehr Volumen nicht rum kommt

    Mal schauen, ob ich mehr Volumen unterbringen kann.

    Das Thema hat sich damit aber erledigt
    Geändert von EMP (14.07.2019 um 08:44 Uhr)
    VG Michi

  6. #6
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    Standard

    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Ein 10 cm Rohr halte ich für einen nicht gerade kurzhubigen 18''er für bei weitem zu wenig, wenn der auch mal "ausgefahren" werden soll, auch bzw. auch gerade bei PA-Anwendungen.

    Ich würde es so dimensionieren, dass beim Erreichen von Xmax die Strömungsgeschwindigkeit oberhalb von fb so gut 20 m/s nicht überschreitet (Beispiel WinISD: im Diagramm "Cone excursion" virtuell so lange die zugeführte erhöhen, bis Xmax erreicht ist -> im Diagramm "Rear port velocity" so lange die Querschnittfläche variieren, bis die Strömungsgeschwindigkeit oberhalb von fb erträgliche Werte annimmt).

    Faustregel ist, dass man so 1/3 von SD als Querschnittfläche einplanen sollte. Das wäre bei einem 18''er ein Rohr mit einem Innendurchmesser von über 22 cm. Da würde ich vielleicht über einen Kanal nachdenken.

    Problematisch ist natürlich, dass so ein Port ziemlich lang werden würde. Wenn ich gleich Zeit habe, simuliere ich das mal.

    Viele Grüße,
    Michael
    Bei ganz langhubigen wir sogar mit 1/2SD für die Portfläche geplant.

    Wobei bei den meisten PA Boxen eher das Gitter vor dem Port die Geräusche produziert.
    Ich würde wenn machbar das Gitter vor dem Kanal weg lassen und mit 1/3 SD planen und die Kanten großzügig runden.

    Die Portgeräusche gehen in normalen Musik Betrieb eh unter, die hört man nur wen man die Subs ohne Topteile betreibt.

    Zudem würde ich wenn er nicht als Infra eingesetzt werden soll eher in Richtung mehr Pegel oberhalb von 40-45Hz trimmen, im PA Bereich auch gerne Nutzbass genannt.
    Alles darunter vermissen im PA Bereich eh nur ganz wenige.

  7. #7
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    Standard

    Moin zusammen,

    Ich habe mit dem Chassis mal Doppel-18er gebaut. Basis dafür war der hier:
    http://www.jobst-audio.de/public-add.../108-jm-sub18n

    Wie du siehst ist die Portfläche auch hier wirklich ernsthaft groß! Das hat schon alles seinen Sinn.

    VG, Stefan

  8. #8
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    Standard

    Danke für die Tipps

    Dann werde ich das Portgitter schon mal weglassen. 0,5 SD bis 0,3 SD sind zumindest schon mal Werte die man sich gut merken kann.
    Geändert von EMP (14.07.2019 um 08:45 Uhr)
    VG Michi

  9. #9
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    Standard

    Hier kann man sich einiges abgucken

    http://wizardaudio.hu/hasznos.php
    ================================================== ========
    Angestellter im Berufsfeld Audio Entwicklung

  10. #10
    Chef Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Nimm den größeren Port. Das soll doch ein Subwoofer werden, da ist eine Portresonanz von hier ja über 500 Hz m.M.n. unbedenklich.

    Viele Grüße,
    Michael

  11. #11
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    Danke Franky, den schau ich mir mal an.

    @Michael: Danke dir. Wenn bei Max 150 Hz getrennt wird, dann sollte ja noch genug Abstand da sein (eine Oktave sollte es ja mindestens sein).

    Noch mal vielen Dank für die Hilfe
    Geändert von EMP (14.07.2019 um 08:47 Uhr)
    VG Michi

  12. #12
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    Also bei PA-Subs sind 40% Sd Portfläche schon sinnvoll. Wenn es das Chassis hergibt und wirklich Prügelbetrieb gefahren wird auch mehr.
    Das Thema Gitter/Frontschaum ist nun wieder ein eigenes. Hat das mal jemand vermessen (Einfluss von Materialien vor dem Port)?
    Prinzipiell würde ich bei Einsatz von Frontschaum eher die Portfläche etwas größer dimensionieren. Je größer die Portfläche, desto kleiner der Hub der Luftsäule im Port. Entsprechend wirkt sich eine Frontbespannung weniger aus.
    Alternativ ist auch abseits von Eckports die Verwendung von länglichen Ports an Ober- und Unterseite denkbar. Dann ist die Luftbelastung des Chassis auch symmetrisch und zudem kann man das Gitter/Frontschaum nur über dem Chassis und nicht über den Ports anbringen. Bei Indoor-Betrieb ist das meiner Meinung nach die einfachste Lösung. Wenn Witterungseinflüsse dazukommen wird es schon schwieriger.
    Beste Grüße,
    Markus

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