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Thema: Maxi RS150

  1. #41
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    Hallo Alexander,

    Ich meine, dass je nach Hörbedingungen und persönlichem Geschmack, die tiefen Abstimmungen, wie Du sie im rechten Bild exemplarisch zeigst, ihre Berechtigung haben. Dass die Pegelfestigkeit darunter leidet, will ich nicht bestreiten. Man muss halt schauen, wie relevant das ist. In meinem Hörraum funktionieren Abstimmungen wie die linke für mich besser.

    Ich will nicht ausschließen, dass deine Empfehlung Werner sogar besser gefallen kann. Ein wenig höher sollte die Abstimmung auch aus meiner Sicht auch sein, aber nicht deutlich mehr.

    VG, Matthias

  2. #42
    Heißmann-Acoustics Benutzerbild von Alexander
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    Ja

    Geschmackssache, und jederzeit anpassbar!

    Ich wollte nur auch ein wenig dafür sensibilisieren, daß eine saubere Darstellung des Tiefgangs von Lautsprechern nicht ganz ohne ist,
    und häufig nicht viel mit dem gemein hat, was die ersten Simus so raushauen (Stichwort Verlustfaktoren Ql, Qa, Qp).
    Ein bischen auch Off-Topic, ja ... aber vlt. ja auch ein bischen hilfreich für den einen oder anderen hier.

    Und halt Pegelfestigkeit und IM Geschichten ... gerade beim Breitbandeinsatz nicht zu vernachlässigen. Ich vermute eine ~45Hz Abstimmung wird einen ordentliche Schub nach vorne geben!

    Vor mir stehen gerade LS mit 2 durchaus hubfreudigen 18ern und ~33Hz Abstimmung ... Ich würde sagen, das kann man machen. Kleinere TTs wollte Ich da aber nicht nehmen ... durchaus auch Geschmackssache.

    Jedenfalls ein spannendes Projekt hier!

  3. #43
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Alexander Beitrag anzeigen
    Einen so kleinen Treiber so tief abzustimmen erachte ich als fragwürdig...
    Hmm ja ursprünglich wollte ich auch höher abstimmen, aber jemand meinte, (war bei einem anderen Projekt) ich könnte tiefer trennen, damit sich die Auslenkung nach unten verschiebt. Ich hatte mit Speakerboxlite simuliert.

    Eben noch mal verglichen. Tatsächlich habe ich wohl mit 37 Hz abgestimmt.
    SPL.png

    Hub.png

    Rot 45 Hz, Blau 37 Hz, Belastung 20W

    Die Amplitude sieht bei 45 Hz besser aus, aber welche Abstimmung ist bei Beachtung der Auslenkung besser?
    Bei etwas gehobene Lautstärke bewegt sich das Chassis schon beachtlich, habe ein bisschen Sorge um die Chassis. Anderer seits, machen die Lautsprecher bei einem niedrigen Pegel schon erstaunlich viel Bass.

  4. #44
    Weil ich Bock d'rauf hab' Benutzerbild von hoschibill
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    Moinsen
    Das man mit einem 13er keine Bäume ausreisst, dürfte jedem klar sein. Das ist eben pegelmässig begrenzt.

    Ich mag auch die EBS Abstimmungen, da sie in den meisten Räumen in Kombination mit den Raummoden besser funktionieren. Meine sLAB-12 z.B. ist auf echte 35Hz -3dB abgestimmt. In meinem Wohnzimmer ist das Bassreflexrohr mit einem Basotecstopfen verschlossen, weil einen der Bass sonst erschlägt.

    Gruß Olli

    Scheiss' auf Eitelkeiten. Einfach nur Spaß am Hobby .

  5. #45
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    Ich hatte gerade letzte Woche mal wieder so ein Experiment gemacht. Den AL130 in 15 Litern auf 41Hz. Das ist auch so eine "schön" maximalflache Abstimmung. Dachte, bin ja noch gut über der ersten Raummode, könnte klappen. Denkste. Das Rohr ist erst einmal zu.

  6. #46
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    Moin,

    so hab mal eine Impedanzmessung gemacht. Abstimmungsfrequenz ca. 35 Hz würde ich sagen. Ist der Buckel bei 1700 Hz ein Problem?
    Imp beschaltet 2.png
    Ich werde demnächst noch höhre Abstimmungen ausprobieren.

    Gruß
    Werner

  7. #47
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    Alles im grünen Bereich. Solange Du keinen Röhrenverstärker einsetzt.

    VG, Matthias

  8. #48
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    Nein, einen Röhrenverstärker besitze ich nicht, nur normale Analog-Verstärker.
    Wie sieht es mit Digital-Verstärker aus? Habe gehört, diese sollen auch Probleme machen?

  9. #49
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    Zitat Zitat von Pollton Beitrag anzeigen
    Wie sieht es mit Digital-Verstärker aus? Habe gehört, diese sollen auch Probleme machen?
    Digitalverstärker gibt es nicht. Schaltverstärker hingegen haben einen Rekonstruktionsfilter am Ausgang (normalerweise Tiefpass 2. Ordnung). Die Auslegung des Filters ist dann natürlich von der Anschlussimpedanz abhängig.
    Beste Grüße,
    Markus

  10. #50
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    Hallo,

    Zitat Zitat von MK_Sounds Beitrag anzeigen
    Digitalverstärker gibt es nicht.
    Wenn ich nach Digitalverstärker suche, bekomme ich Hunderte angezeigt. Dafür, dass es keine Digitalverstärker gibt, sind es doch erstaunlich viele. Von einer falschen Bezeichnung, die sich eventuell so eingebürgert hat, kann ich nichts.

  11. #51
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    Ja, die Namen sind etwas uneindeutig, zudem gibt es ja auch FDA (fully digital amplifiers) die keinen AD Wandler haben sondern das digitale Eingangssignal direkt zu Ansteuerungssignal für die Endstufe umwandeln, eigentlich sinnvoll heutzutage ohne unnötige DA und AD Wandlungen davor https://de.wikipedia.org/wiki/Klasse...rst%C3%A4rkeru

  12. #52
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Ist zwar OT aber man könnte die ganze Digitalelektronik als höchst analog bezeichnen. Die Signalverarbeitung alleine ist das was eigentlich "digital" ist. Ein Bit ist technisch auch nichts weiter als ein Transistor im Schaltbetrieb (genauer zwei in einem RS-FlipFlop). Bei Class-D wird halt zwischen V+ und V- mit verschiedenen Pulsdauern (PWM) hin und her geschaltet, was im Prinzip auch binär/digital ist (manche haben noch einen dritten Zustand, was als "freewheeling" bezeichnet wird). Der Clou ist, dass das Ganze bandlimitiert wird (angesprochene Ausgangsfilter). Die von roomcurve angesprochene durchgängige digitale Signalverarbeitung bis zum bandlimitierenden Ausgangsfilter ist natürlich wünschenswert.

  13. #53
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von sonicfury
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    EBS Abstimmungen sind richtig gut in vielen Räumen... kann das sehr empfehlen wie einige andere wohl auch. Thema belastbarkeit... naja ist bei einem 13er eh nicht prall. Ich würde auch eher tief abstimmen aber klar begrenzte Pegel ... der unterschied zu Bilderbuch quasi Butterbrot Abstimmung des br ... macht eh nichts kriegsentscheidendes aus imo
    Es groovt

  14. #54
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    Ist Class-D Verstärker die richtige Bezeichnung?

    Ich hatte noch einen anderen Hintergedanken, warum ich die EBS Abstimmung gewählt habe.(die Bezeichnung kannte ich bisher noch gar nicht) Ich war ja auch beim letzten Battle bei Wolfgang dabei. Da wurde bei moderater Lautstärke gehört, man konnte sich noch gut unterhalten. Ich dachte, wenn der TMT schon kein Hochton kann, soll er wenigsten Bass können. Ist ja nur ein Spaßprojekt, außer ein paar Bekl... hier, kommt niemand auf die Idee einen TMT als BB zuverwenden. Kann ja kein Vorzeigeprojekt sein.
    Aber Hallo! Hochton kann er, da fehlt nichts, Bass kann er auch. Ich konnte die Lautsprecher schon eine weile hören, ist jetzt schon besser als ich erwartet. Aber irgendetwas passt da noch nicht so ganz. Im Bereich um 2 kHz stört was, ich kann anhand der Messungen aber nichts ausmachen. Habe dann nach Gehör bei 2 kHz abgesenkt, ist jetzt besser. Und ich meine, die erste Resonanz bei 6 kHz stört manchmal auch, bin mir aber nicht sicher.

    Ich hab mich jetzt mal in VituixCAD eingearbeitet und den Istzustand nachgebildet.
    1.png

    Wie stellt man in VituixCAD die Winkelfrequenzgänge da.
    Was bedeutet die Darstellung Power & DI?

  15. #55
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    Hallo Wemer

    Die Winkelfrequenzgänge bekommst Du indem Du deine Messungen nach dem Schema "Treibername_horX.frd" benennst, also
    "rs150_hor0.frd", "rs150_hor15.frd". Soviele du hast. In der Auswahlbox, wo Du die Messung importierst, kannst Du dann per Mehrfachselektion mehrere Dateien auf einmal auswählen. Anhand des Dateinamens ordnet VituixCAD dann die Datei dem jeweiligen Winkel zu.

    DI ist der "Directivity Index", praktisch das Bündelungsmaß, wird aus dem Verhältnis von Direktschall und Energiefrequenzgang berechnet. "Power" ist der Energiefrequenzgang, der aus den Winkelfrequenzen berechnet wird. In VituixCAD2 wird auch noch ein "listening window" angezeigt, das das Mittel aus 0..30° horizontal ist (aus dem Kopf).

    VG, Matthias

  16. #56
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    Hallo Matthias,
    Zitat Zitat von mtthsmyr Beitrag anzeigen
    Hallo Wemer

    Die Winkelfrequenzgänge bekommst Du indem Du deine Messungen nach dem Schema "Treibername_horX.frd" benennst, also
    "rs150_hor0.frd", "rs150_hor15.frd". Soviele du hast. In der Auswahlbox, wo Du die Messung importierst, kannst Du dann per Mehrfachselektion mehrere Dateien auf einmal auswählen. Anhand des Dateinamens ordnet VituixCAD dann die Datei dem jeweiligen Winkel zu.

    DI ist der "Directivity Index", praktisch das Bündelungsmaß, wird aus dem Verhältnis von Direktschall und Energiefrequenzgang berechnet. "Power" ist der Energiefrequenzgang, der aus den Winkelfrequenzen berechnet wird. In VituixCAD2 wird auch noch ein "listening window" angezeigt, das das Mittel aus 0..30° horizontal ist (aus dem Kopf).

    VG, Matthias
    muss ich jede Winkelmessung Einzel importieren? Wie bekomme ich alle importiert? Wenn ich das versuche, wird die vorherige Messung wieder überschrieben. Habe alle Dateien so umbenannt, wie du es angegeben hast.

    Gruß Werner

  17. #57
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    Hallo Werner,

    "Mehrfachselektion". Im Dateiauswahldialog wählst Du die erste Datei "blalaber_hor0.frd" mit einem Linksklick an, dann die letzte Datei deiner Messung, zB. "blalaber_hor60.frd" mit SHIFT+Linksklick. Dann müsste er automatisch auch alle Dateien dazwischen selektieren. Wenn Du dann auf "Öffnen" klickst, sollten alle selektierten Dateien in einem Rutsch 'reingeladen werden.

    VG, Matthias

  18. #58
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    Alle markieren hat jetzt funktioniert. Aber jetzt wird nur ein Fenster angezeigt. Dieses Programm macht mich wahnsinnig.
    2019-08-11_181010.png

  19. #59
    Erfahrener Benutzer
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    Immer ruhig. Und nicht so wild klicken!

    Doppelclick in das betreffende Fenster schaltet zwischen Einfach- und Sechsfachansicht um.

  20. #60
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    Danke Matthias, da muss man erst drauf kommen. Die Anleitung gibt auch nicht viel her.

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