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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard BoahEy4 - Azubis Battle Box

    Achtung, hier werkelt nicht der Meister, sondern der Azubi. Es kann also durchaus passieren, dass ich gerade gedanklich mal wieder den Siemens-Lufthacken aus dem Regal hole.

    Der Name der Box spiegelt die Eckpunkte des Projekts wieder

    _Bo_x Lautsprecherbox
    _A_ktiv Passiv kann ich noch nicht
    _A_zubi ein Lernprojekt, nicht HaiEnt
    _A_lumembram MTs mit 5" Alumembranen scheinen sich gut als Breitbänder missbrauchen zu lassen
    _A_custic Research der Hersteller des Chassis

    So habe ich mich zu dem Namen BoahEy4 entschlossen.
    Also so für Ruhrpöttler mit stummen X für Box und dem Dehnungs "o" und Verstärkungs "h", das ganze gemixt mit den Anglizismus "four".

    Die Chassis gab es als Serviceware für schmale 37€ das Pärchen aus dem Hifilager.
    Dafür gibt es dann einen Kunststoffkorb umd eine Alumembran.
    Das zugehörige Datenblatt habe ich dann per Google gefunden.
    https://www.bluesound24.com/tpl/down...50kal1080d.pdf

    Schritt 1) Abschätzung des Verhalten an Hand des Datenblatts

    Mit VirtuixCad habe ich die SPL Kennlinie digitalisiert. 5 Param. Eq. und ein Hochpass ab 25Hz sorgen für den ersten
    Blick auf eine schnurgrade Linie von +-2dB.
    Den Hochpass von 25Hz habe ich gesetzt als Rumpelfilter für die Bassreflexbox.

    Jetzt brauch nur die passende Witterung, Jungfrauen etc. um die Entzerrung komplett zu machen.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	VirtuixCadKennlinie.png
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ID:	49248Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	VirtuixCadFilter.png
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ID:	49249
    Schritt 2) Messung der TSP Parameter
    Hier habe ich ja bereits in einem ersten Posting über meine Probleme dort geschrieben.
    In Boxsim habe ich mir von den Herren Hoge und Visaton die Auslegung der Bassreflexbox machen lassen.

    L2klein Vol: 30,5l Fg 35 Hz Fab 37,3
    L2 Vol: 26,6l Fg 34,43 Hz Fab 36,88
    L1 Vol: 28,0l Fg 36,49 Hz Fab 38,33
    Datenblatt Vol: 21 l Fg 38 Hz Fab 40

    Das Vermessen der Chassis war wohl nicht ganz verkehrt. Generell kann man aber sehen,
    dass die Abstimmfrequenzen und die Größenordnung des Gehäuse Volumens nicht ganz verkehrt sind.
    @Christian,
    noch einmal vielen Dank für die Ratschläge, Ich muss noch mal ein Foto machen, wo man besser erkennen
    kann, wie ich die Aufnahme gemacht habe.

    Schritt 3) Einschrauben der Chassis in ein Testgehäuse zur Aufnahme der Winkelkennlinien
    Von meinen Pappkameraden habe ich die Gehäuse missbraucht.
    Jetzt habe ich für eine Box das Chassis ohne Bassreflexkanal als geschlossen ausgelegt,
    die andere dann mit Bassreflexkanal.
    Visaton empfahl für ein 13l Gehäuse einen 7cm Kanal mit 3,5 cm Durchmesser.

    Statt zu messen, habe ich dann vorhin erstmal ein wenig Musik gehört.
    Das scheint ganz gut zu gehen nach dem ersten Eindruck.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20190528_213816.jpg
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    Fortsetzung folgt am Wochende

    liebe Grüße

    Markus

    --- Der Winter naht ----
    Geändert von db7mk (29.05.2019 um 22:34 Uhr)
    Stift im ersten Lehrjahr

  2. #2
    Weil ich Bock d'rauf hab' Benutzerbild von hoschibill
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    Standard

    Moin Markus
    Schaut schon gut aus. Da geht was . Und damit...

    Zitat Zitat von db7mk Beitrag anzeigen
    Statt zu messen, habe ich dann vorhin erstmal ein wenig Musik gehört.
    ...bist Du ganz vorne dabei. Musik hören ist super .

    Gruß Olli

    Scheiss' auf Eitelkeiten. Einfach nur Spaß am Hobby .

  3. #3
    Musik an - Welt aus Benutzerbild von Don Key
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    Standard

    Moin Markus,
    wie auch schon beim Pappkameraden erscheint mir Dein ermitteltes Vas immer etwas sehr groß - Bauchgefühl. Und bei der Entzerrung nicht vergessen, dass die Dinger im Hochtonbereich stark bündeln, kannst also auf Achse ruhig etwas "zuviel" Hochton haben, allerdings ist es natürlich und wie sooft ein "matter of taste".

    Und bezüglich der Jungfrauen - vergiss es, die ist jetzt weg ...
    Geändert von MOD olnima (30.05.2019 um 13:51 Uhr)
    Bestätigung bringt weit, Kritik bringt weiter.
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard

    Hallo Olli, hallo Christian,

    verdammt keine Jungfrauen mehr ....
    Planänderung ....

    Ich habe gestern Abend mit 9€ Whiskey es geschafft, dass David Gilmour in exakt 40cm Größe mitten auf dem Schreibtisch, zwischen Tasse, Monitor und Oskar mit seiner Klampfe gezaubert hat.

    Ich habe nicht so eine grosse Erfahrung mit "Hören", was mich aber beeindruckt hat, war wie räumlich diese Quasi Breitbänder gespielt haben.
    Das hat richtig Spass gemacht.

    Am Sonntag werde ich auf die dunkle Seite begeben und den Laptop (Windows 7) meiner Frau mit Arta bestücken, die neue UCA222 Soundkarte dran und dann mal erneut TSP messen, ebenso werde ich mal einen anderen Verstärker mit reinnehmen.

    Dann hoffe ich mal, daß meine TSP Daten die Boxen nicht mehr so dick machen und das Volumen realistischer wird.

    In diesem Sinne, noch an alle einen schönen Restvatertag,
    Ich muss jetzt noch feierlich Fleisch nach alter Tradition verbrennen, um die Götter des Soundings milde zu stimmen.

    liebe Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard Erste Winkelkennlinie unplugged

    Die ersten Winkelkennlinien sind aufgenommen.
    Abstand 60cm, Fensterung in REW mit left:5ms right:15ms und 1/12 smoothing.
    Ein 2,5x2,5m Arbeitszimmer ist kein akustisch toter Raum .

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Winkel_0_15_30_Frequenzgang_60cmAbstand.png
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ID:	49346

    Daraus folger ich schon mal, daß die Chassis direkt auf die Ohren gerichtet werden müssen, was sich auch ganz gut beim erste Probehören bestätigt hatte.

    viele Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard TSP Messung mit Limp

    Anbei die ersten beiden TSP Messungen. Meine Frau hat bis vorhin noch nicht gemerkt, daß ich ihren Windows Laptop gekappert habe.
    Falls ihr die nächsten drei Wochen nichts von mir hört ..... schickt einen Suchtrupp los.

    Neheme ich für den Lautsprecherdurchmesser 11,3cm an komme ich ziemlich genau auf die Daten, die im Datenblatt stehen.
    Gebe ich Limp einen 0,7cm größeren Durchmesser an, steigt das Vas von 14,4l gleich auf 18,5l an.
    Auswirkungen werden noch in Basscad weiter begutachtet.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2019-06-01 18_30_27-Loudspeaker Parameters - Added Mass Method ARD113.png
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ID:	49347 Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2019-06-02 09_42_34-Untitled - Limp-ar-12cm.png
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ID:	49348

    Mit REW habe ich immer zu grosse Werte bei den Messungen herausbekommen (Vas groesser 20l).

    In diesem Sinne ....

    liebe Grüße

    Markus
    Geändert von db7mk (04.06.2019 um 08:45 Uhr)
    Stift im ersten Lehrjahr

  7. #7
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    Standard Die erste Basscasd Simulation

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Vergleich der Simulationen (3-0), Cursor f=325Hz, -19,2dB_002.png
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Name:	Gehäuse: Quader - Standbox (Acoustic Research arw150kal1080d-2Juli)_001.png
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ID:	49351

    Mit den selbst gemessenen TSP Daten und einem Vas von 18,5l empfiehlt BASSCAD ein Gehäuse mit 22l Volumen.
    Zum Vergleich dazu ein Gehäuse mit 13l, das entspricht zur Zeit meinen Testgehäuse.
    Der Unterschied in der unteren Grenzfrequenz ist gewaltig.
    38Hz im Vergleich zu 52Hz, das ist schon mal eine Hausnummer und spricht für das eigentlich unpraktischere Gehäuse.

    Für eine echte BoahEy4 braucht man zwei Rohre HT40 mit 14cm Länge. Das ist die Meinung von Basscad.

    23cm Breite, Höhe 37,5cm und die praktische Tiefe von 38cm, damit kann man den Schreibtisch doch sinnvol füllen :-).
    Was haltet ihr davon ?


    viele Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  8. #8
    Weil ich Bock d'rauf hab' Benutzerbild von hoschibill
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    Standard

    Moin Markus
    Ich vermute mal, dass die rote Linie die 13 Liter Kiste ist. Das wäre wohl meine Wahl. Ein stetig fallender Verlauf im Bass führt in den meisten Räumen zu einer angenehmen Wiedergabe.

    Gruß Olli

    Scheiss' auf Eitelkeiten. Einfach nur Spaß am Hobby .

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Lächeln Nicht nur bei Magdeburg ist das Land der Frühaufsteher

    Guten Morgen Olli,

    vielen Dank, das war der Tip, den ich brauchte.
    Die rote Kurve ist der Verlauf in meinem kleinen Testgehäuse von 13l (vorheriger Post).
    Da ich keine Ahnung habe, wie sich so ein Rechteck-Verlauf in einem grossen Bassreflexgehäuse anhört, hatte cih das simuliert.
    Das ist gut, dann kannn ich erstmal mit diesem handlicheren Format weitermachen.
    In der Grafik von diesem Post habe ich noch mal 2 kleine Variationen vom Volumen betrachtet.
    Aber 13l scheinen demnach optimal zu sein.

    So mein Kaffee ist durch.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Vergleich der Simulationen (3-3), Cursor f=87Hz, -17,6dB_003.png
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    Ich wünsche noch einen schönen Tag.

    viele Grüße

    Markus
    Geändert von db7mk (04.06.2019 um 06:01 Uhr) Grund: Basscad Simulation hinzugefügt.
    Stift im ersten Lehrjahr

  10. #10
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    Standard

    Ich neige da eher zu den 15 Liter.
    Man könnte etwas mit der Rohrlänge spielen und die Resonanzfrequenz etwas nach oben schieben.
    Unter 45 Hz bei -3dB ist schon eine Hausnummer.

    BG, Peter

  11. #11
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    Standard

    Wenn Du passiv baust, würde ich auch eher mehr Volumen geben, da Du den Serienwiderstand in BassCad mit 0 angegeben hast, was bei einer passiven Weiche nicht zu erreichen ist. Wenn der Rserie real so ca. 0,6 - 0,7 Ohm ist, wird sich Dein benötigtes Nettovolumen noch vergrößern. Aber mach Dich da wg. ein paar dB nicht verrückt, in diesen Frequenzbereichen macht sowieso der "Raum die Musik".
    Oder Du probierst 'mal CB mit evtl. GHP.
    Bestätigung bringt weit, Kritik bringt weiter.
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  12. #12
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    Standard Einfluss des gemessenen Membrandurchmessers auf die Auslegung

    Hallo Olli, Peter, Christian,

    ich über das jetzt fleißig mit den Namen).
    Ich habe mir mal angeschaut welchen Einfluss der Membrandurchmesser auf die Auslegung der BR-Box hat.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2019-06-04 13_19_35-br - Excel.png
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    Dazu habe ich einmal in Boxsim und dem Onlinetool von Strassacker die TSP Daten eingegeben und mir die Vorschläge für die Boxauslegung geben lassen.
    Ebenso habe ich dann in Boxsim, dazu einmal mit den Volumina von 13l und 15l die Werte für die Grenzfrequenz und Abstimmungsfrequenz angeben lassen.

    Die zusätzlichen 3dB nehme ich gerne mit. für 2l mehr Volumen. Da ich eine aktive Auslegung mache kann ich zur Not die Abstimmung flacher machen.
    Wo ich Olli absolut mit Recht gebe, die Auslegung mit 20l oder mehr würde zur Problemen bei der Basswiedergabe in kleinen Räume geben.

    Ich habe mal in Basscad dann für die 15l Box mit den Abstimmfrequenzen von Boxsim mir die Kurven berechnen lassen. Ein bisschen Blödsinn hatte ich dort mit dem Vorwiderstand von R=0,2ohm gemacht (einmal mit, einmal ohne und willkürlicher Werte, dürfte aber nicht allzu grosse Auswirkungen haben.). Das mach noch mal richtig.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2019-06-04 13_32_14-Vergleich der Simulationen (2_4), Cursor f=48Hz, -10,1dB.png
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Name:	2019-06-04 13_32_14-Vergleich der Simulationen (2_4), Cursor f=48Hz, -10,1dB.png
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    Das sieht schon ganz nett aus.
    Möglichkeit a)
    Auf jeden Fall werde ich eine gute getragene Wollsocke für die Bassreflexstimmung mit zum Forumstreffen mitbringen.

    Möglichkeit b)
    Lowshelf Filter für den Bassbereich - es muss doch einen Vorteil haben aktiv zu entwickeln.

    Wie gesagt momentan, tendiere ich also auf die Auslegung mit 15l.

    liebe Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  13. #13
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    Standard VirtuixCad Runde 1

    zugegeben für recht wenig Winkel habe ich jetzt erstmal die erste Runde der Filter in VirtuixCAD angelegt.
    Nachdem ich die Winkelkennlinien eingelesen habe.
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Name:	FilterVirtuixcad-2019-06-04_22-08.png
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    Diese Filtereinstellung ist auf Grund folgender SPL Simulation von VirtuixCAD entstanden:
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Name:	BoahEy4_V1_4Juni_Six-pack.png
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    Das hat sich ziemlich bescheiden angehört.
    rausgekommen ist dann
    3000Hz +1,44db Güte 1
    7100Hz -3db Güte 2
    14000Hz 2,4db Güte 0,8

    Das war dann schon wesentlich erträglicher.
    Gemessen hat sich dass dann folgendermassen:
    Das grüne ist eine Nahfeldmessung.
    Man sieht schön, dass eine Art BBC Senke da ist und dass die Abweichung bei 400Hz der 60cm Messung auf Grund der Umgebung geschuldet ist.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Abstimmung 22.42.png
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    Das ganz klang schon wesentlich angenehmer.

    In diesem Sinne. Ich verschwinde jetzt erstmal ein wenig in den Urlaub.

    viele Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  14. #14
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    Standard Azubi lernt – Warum bringt es nichts ein Gehäuse zu gross zu machen !

    Die verschiedenen Antworten zur den Gehäuseauslegung haben mich ein wenig nachdenklich gemacht.
    Vielleicht ist mir doch ein kleines Teelicht in der dunklen Turnhalle meiner Gehirnwindungen aufgegangen.

    Wenn man blind Basscad anwendet, dann könnte man ja rein auf die Kurve betrachtet, mit Bassrohrabstimmung und Gehäusegröße fast beliebig nach unten drücken.
    Aber da muss doch ein kleiner Deckfehler stecken, aber wie kann man diesen Hacken sichtbar machen.

    Dazu habe ich mir dann Boxsim genommen. Für den AL130 gab Boxsim dann eine Gehäuseempfehlung von 5,6l bei 78Hz geschlossen und 12,5l bei 32Hz und 42Hz Abstimmfrequenz an.
    Im Kurvenverlauf sieht man deutlich, wie schön die BR Abstimmung die 3db Grenzfrequenz richtig schön sinkt.
    Also Bassreflex als Referenz gemerkt.
    Dann das Volumen auf 24l erhöht und den Buckel im Frequenz gang durch eine tiefere Abstimmung leicht fallend gemacht. Und der 3dB Abfall wäre irgendwo bei 30Hz. Das sieht ja richtig gut aus.

    Aber da muss doch ein Hacken sein, warum bauen die alten Haudegen so grosse Pappen in noch grössere Schränke und befeuern diese mit einer einer Menge VoltAmpere.

    Schaut man sich dann die Kurve für die Maximalpegel an, wird ersichtlich, daß die kleine Alumembran nun doch nicht soviel Druck unten herum wie ein 18“ Bass erzeugen kann.
    Bei 90db ist maximal Schluss (50Hz) , wogegen ab 100Hz fast 100db abgeliefert werden können. Würde man nun dem kleinen Treiber mehr abverlangen, also mehr Eingangsspannung bei niedrigen Frequenzen, dürften mechanische und wärmetechnische Belastung zu viel sein und den Treiber im schlimmsten Fall zerstören. Statt Töne werden wohl Geräusche produziert.

    Entwicklungsziel für den Bassbereich Optimierung:

    • Untere Grenzfrequenz (Tiefgang)
    • Steigung der Kennlinie im Bassbereich
    • Lieferbarer Pegel im Tiefgang
    • Gehäusegrösse
    • Bassreflexrohrabstimmung (Länge, Durchmesser, Position)
    • Belastbarkeit des Treibers

    Ich bin mir sicher, daß dies zum kleinen Boxenbau Einmaleins gehört und für viele selbstverständlich ist, mir war der Zusammenhang in der Auslegung der Boxengrösse allerdings nicht so bewusst gewesen, vor allem wie schön man diesen Zusammenhang in Boxsim darstellen kann.

    Stimmt dat so ?
    Liebe Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  15. #15
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard Mein Rohr - Wie messe ich richtig und interpretier es korrekt

    jetzt bin ich mal dazu gekommen, nach Anleitung von YouTube den Einfluss des Bassreflexrohrs auf den Bassverlauf hoffentlich korrekt anzuwenden.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2019-07-11 15_17_25-Merger_ D__4EyBoahX_WinkelMessung9Juli19OhneFilter_VituixCad_MergerProject.v.png
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    1) Messung von Nahfeld Treiber und BR
    2) Eintragen der effektiven Durchmesser / Fläche zur Skalierung
    3) Hinzufügen der Fernfeldmessung (34cm, hüstel, hüstel, bitte nicht schimpfen)

    Siehe da, ca. 6db werden im Bassbereich gewonnen.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2019-07-11 17_11_26-VituixCAD.png
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    Ok, damit werde ich nicht die CAR-Hifi Leute beeindrucken können.
    3db Grenze irgendwo bei 60Hz.
    Aber 6db bei 40Hz, damit kann man am Schreibtisch leben.
    z.Z. BR 8cm ,35mm, 12,5l Innenvolumen

    liebe Grüße

    Markus
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Geändert von db7mk (12.07.2019 um 09:03 Uhr) Grund: korekte Grafik eingefügt
    Stift im ersten Lehrjahr

  16. #16
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    Standard

    Sieht doch gut aus!
    Zitat Zitat von db7mk Beitrag anzeigen
    1) Messung von Nahfeld Treiber und BR
    2) Eintragen der effektiven Durchmesser / Fläche zur Skalierung
    3) Hinzufügen der Fernfeldmessung (34cm, hüstel, hüstel, bitte nicht schimpfen)
    Irgendwo müsstest du für ein korrektes Ergebnis noch die Gehäuseabmessungen (Schallwand) berücksichtigen.

    Grüße
    Chlang



  17. #17
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard

    Hallo Chlang,

    ich hatte die Abmessung der Box und die Position des Teibers mit im Diffraktionstool mit eingetragen und dann dem Merger mit auf dem Weg gegeben. So sollte dann auch der korrekte Einfluss der Schallwand mit bei sein.
    VituixCAD ist schon ein geiles Zeug.

    Du hast es ja bei deiner Box gut vorgemacht .


    Sag mal, schaut man sich den Richtungsplot an, dann wird der Hochtonbereich doch sehr eng eingeschnürt.
    Müssen wir jetzt beim Battle alle gewaschen, mit Mundwasser und Deo im Sweetspot eng zusammenrücken ?
    Ich muss da jetzt beim Hören mal darauf achten.


    viele Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

  18. #18
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    Zitat Zitat von db7mk Beitrag anzeigen
    ich hatte die Abmessung der Box und die Position des Teibers mit im Diffraktionstool mit eingetragen und dann dem Merger mit auf dem Weg gegeben. So sollte dann auch der korrekte Einfluss der Schallwand mit bei sein.
    Sehr brav

    Zitat Zitat von db7mk Beitrag anzeigen
    VituixCAD ist schon ein geiles Zeug.
    Du hast es ja bei deiner Box gut vorgemacht .
    Absolut geil, und so umfangreich, ich bin auch immer noch am Lernen...

    Zitat Zitat von db7mk Beitrag anzeigen
    Sag mal, schaut man sich den Richtungsplot an, dann wird der Hochtonbereich doch sehr eng eingeschnürt.
    Müssen wir jetzt beim Battle alle gewaschen, mit Mundwasser und Deo im Sweetspot eng zusammenrücken ?
    Ich muss da jetzt beim Hören mal darauf achten.
    Endlich mal ein Vorteil im Alter: Ich höre eh nur noch bis 11 kHz

    Bin gespannt!

    Grüße
    Chlang



  19. #19
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    Cool VituixCAD Optimierung Runde 2

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich mal in VituixCAD den Optimierer über 3 eq units rennen lassen.
    Dabei ist dann folgenden interressante Einstellung bei rausgekommen:

    582Hz,+6db,Q0,1
    1570Hz,2db,Q1.0
    16480Hz,7db,Q0,7

    Das ganze hat sich dann wie folgt gemessen:
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Name:	VC_Optimierer_14July.png
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    Grün Nahfeldmessung 2cm Abstand, skaliert
    Gelb Fernfeldmessung 1,2m Abstand, stark geglättet


    Ich habe jetzt mal ein wenig Musik damit gehört und war doch sehr erstaunt. Damit kann man leben.
    TheHu, Steve'n' Seagulls, The Dead South und selbst Metallica konnte man sich sehr gut anhöhren.

    Irgendwie sagt mir aber mein Gefühl, das das nicht die optimale Einstellung ist.
    Eine Vervierfachung des Signals könnte eigentlich irgendwann zu Sättigungsproblemen/Clipping in der Signalkette führen.
    Da werde ich noch ein wenig experimentieren.

    viele Grüße

    Markus
    Geändert von db7mk (14.07.2019 um 13:32 Uhr)
    Stift im ersten Lehrjahr

  20. #20
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von db7mk
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    Standard Anbei ein Bild der Winkelmessungen

    die Membranresonanz auszugleichen, klappt wohl nicht, dann bleibt zu wenig Energie im Hochtonbereich.
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    viele Grüße

    Markus
    Stift im ersten Lehrjahr

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