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  1. #41
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Zermatt
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    Beitrag

    Hallo,

    eigentlich wollte ich mit dem Thema bzw. der Eintscheidung schon durch sein, aber:
    Immer noch sind mir ein paar Punkte grundsätzlich nicht so ganz klar. Dann sind mir konkret zwei USB-Interfaces aufgefallen. Und dazu hätte ich wahrscheinlich notfalls auch noch die alternative Möglichkeit, doch bei einem Linux-PC eine PCIe Soundkarte unterzubringen.

    - Die Eingansimpedanz der Interfaces
    Bei den Daten veschiedener Interfaces sind mir unterschiedliche Eingangsimpedanzen aufgefallen.
    Z.B.:
    Steinberg UR 242__ mic _ 4 kO, line 30 kO, instr. 1 MO
    Scarlett 2i4 2n_____ mic _ 3 kO, line 52 kO, instr. 1 MO
    Presonus 26c ___ _ mic 1.6 kO, line 10 kO, instr. 1 MO
    Tascam 102i ______ mic 1.5 kO, line 10 kO, instr. 1 MO
    Audient __________ mic 2.8 ko, line 8 kO
    Zoom UAC-2 ______________ ? 5kO ? ________ instr. 1 MO
    Behr. UMC202HD __ mic / line 3 kO ________ instr. 1 MO


    Falls Klangunterschiede per Impedanz zu vermuten sind, wäre dann das Scarlett (z.B. 2i4 2nd Gen) für den direkten Eingang vom MM (oder MC per Trafos) mit den 52 kO besser, oder ist bei MM sowieso die Kapazität wichtig und der Widerstand weniger?

    Wären um die 10 kO vorteilhaft, falls es von einem üblichen VV ins Interface geht, oder bedeuten z.B. 3 kO nur eine etwas höhere Strombelastung beim VV, die bei einem vernünftigen NT des VV egal wäre?

    Könnte ich versuchen, ein MC am Mikrofoneingang anzuschließen, der dann aus der o.g. Auswahl möglichst eine niedrige Eingansimpedanz haben sollte? Leider bin ich anhand der verfügbaren Unterlagen auch nicht sicher, dass die Vorverstärker keine Filter eingesetzt haben. Bei den Mikrofonverstärkern gibt es z.B. "D-PRE Class A" Steinberg UR242, "Burr Brown mic preamp with up to 60 dB of gain" Zoom UAC-2, und beim Behringer 202 "MIDAS design", was womöglich eher Marketing als Information sein mag.

    - Deutliche Klangunterschiede?
    Auf zwei Youtubefilmen sind m.E. deutliche Klangunterschiede zwischen solchen Interfaces bei Mikrofon und Instrument zu hören. Da bei Instrument offenbar die Eingangs-Impedanz einheitlich zu sein scheint, ist da für mich, wenn solche Videos glaubhaft sind, die Ursache nicht nachvollziehbar.


    - vielleicht interessante Interfaces:
    Mir ist das Behringer UMC202HD aufgefallen, weil es recht günstig ist, und wohl noch ausreichenden Werten (Nach einer Rezension "Störabstand auf 103 dB(A)." - wäre das wahrscheinlich auch für eine digitale Entzerrung noch ausreichend?) erreichen mag. Wäre vielleicht etwas für den Laptop, allerdings hat es offenbar nur 3 kO als Line-Eingang. Läßt sich aus dem Umstand, dass Behringer für mic und line offenbar die gleichen 3 kO angibt, etwas über das Gerät ableiten?
    https://media63.music-group.com/medi...9476255774.pdf

    Dann das leider teurere Focusrite Scarlett 6i6 2nd Gen mit, vielleicht ein Vorteil, externem Netzteil. Da gibt es, wenn ich es richtig verstanden habe, 2 Line-Eingänge 52 kO Maximum input level +16 dBu und nochmal 2 Line 52 kO "Maximum input level +22 dBu Gain Range 50 dB" oder so.
    https://focusrite.com/usb-audio-inte...t/scarlett-6i6

    Wie verläßlich die aktuelle Windows 10 Unterstützung wirklich ist kann ich auch nicht gut abschätzen, Amazon-Bewertungen kommen mir naturlich auch nicht immer fundiert vor.


    @Thomas
    Zitat Zitat von naumi Beitrag anzeigen
    Sollen sie so klingen, als ob du die Schallplatte abspielst, oder restauriert und damit anders als die Originale?
    Die meisten Platten würde ich wohl erstmal so lassen und einige ggf. später mal nacharbeiten. Wenn ich die als wav oder flac abspeichere kann ich ja wohl später gut ohne Verluste noch was dran machen.


    LG

  2. #42
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    Fehlt nur ein digitaler Ausgang: http://parksaudiollc.com
    Herzliche Grüße
    Dieter

  3. #43
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    Hallo Dieter,
    Zitat Zitat von DieterK Beitrag anzeigen
    Fehlt nur ein digitaler Ausgang
    das hindert mich allerdings wie auch etwas die Preisgestaltung am Kauf.

    Die möglichst hochwertige Digitalisierung ist inzwischen für mich das wichtigste Kriterium.
    Und wenn das Teil deutlich günstiger wäre, hätte ich schon den KorgDS-DAC-10R noch genauer angeschaut, https://www.korg.com/de/products/audio/ds_dac_10r/.
    Beim DS-DAC-10R ist allerdings eine analoge Schaltung für die Verstärkung zuständig, während die Entzerrung separat mit digitaler Signalbearbeitung im AudioGate 4 vorgenommen wird.
    OPA1662 (von TI) und mehrschichtige Polymer- Dünnfilmkondensatoren (PMLCAP® von Rubycon), um die Leistung des Phono-Tonabnehmers in vollem Umfang zu nutzen.
    CS4390 (von Cirrus Logic)
    Nun sehe ich zwei Strategien, entweder ein relativ günstiges Interface wie den Behringer, dann bleibt mehr finanzieller Spielraum für einen Phono-Pre der dann auch mit MCs gut kann, und für den Klang womöglich entscheidender ist als das USB-Interface.

    Das Interface könnte ich dann auch vor dem Kauf des Phono-Pre erstmal mit MC-Trafos am Line-Eingang und digitaler Entzerrung versuchen, wobei ich bei der Umrechnung der dB in bit nicht ganz sicher bin, zumal da ja noch einige dB Abstand nötig sein dürften. Hat die Schallpaltte vielleicht 60dB, dann 40 dB für Entzerrung, dann sind auch 103 dB knapp. Ob sich das MC grundsätzlich mit einem Mikrofoneingang vertragen könnte wäre auch noch interessant.

    Oder gleich ein besseres Interface und davon ausgehen, dass wahrscheinlich gar kein Phono-Pre zusätzlich nötig ist und mir der Klang mit den Trafos für das MC ausreicht.
    Dafür wollte ich auch nochmal die Eingangsimpdanzen berücksichtigen, also z.B. ein Focusrite wenn es für MM-Systeme (und ggf. Tafos für MC) besser passt. Bei allen Interfaces ist allerdings noch das Problem, dass die Geräte womöglich eher für Mac als für Windows entwickelt sind.

    LG

  4. #44
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    Hallo,

    jetzt ist es als Interface ein Scarlett 2i2 geworden, Tonabnehmer ist ein VM540ML am Reloop. Bei der direkten Aufnahme ohne VV ist der Klang schonmal deutlich besser als der eingebaute Pre.

    Allerdings klingt mir das VM540ML immer noch etwas weichgespült, und die oberen Höhen überzeugen auch nicht ganz. Die Eingangsimpedanz liegt beim 2i2 3rd wohl über 60 kOhm, und die Kapazität vom eingebauten VV ist auch beim Umschalten auf Line noch vorhanden, dazu das Kabel zum Interface, also wohl deutlich über 200 pF. Vielleicht kann ich das Gesamtpaket mal mit einer Messplatte überprüfen.

    LG

  5. #45
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    Die Audio Technicas freuen sich über eine kleinere Eingangsimpedanz. So mit 33kOhm hatte ich bisher gute Erfahrungen gemacht....
    Herzliche Grüße
    Dieter

  6. #46
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    Hallo Dieter,
    Zitat Zitat von DieterK Beitrag anzeigen
    Die Audio Technicas freuen sich über eine kleinere Eingangsimpedanz. So mit 33kOhm hatte ich bisher gute Erfahrungen gemacht....
    Wahrscheinlich hab ich jetzt 60kΩ und wenigstens 200pF, wobei die hohe Kapazität wohl auch wesentlich durch das Tonarmkabel zustandekommen muß. Die Messplatte zeigt eine Überhöhung um 10kHz mit deutlichem Abfall zu höheren Frequenzen.

    Mit 33kΩ hätte ich vermutlich die 10kHz Überhöhung nicht oder weniger, aber immer noch einen deutlichen Höhenabfall. Für die 33kΩ könnte ich wohl 68kΩ Widerstände parallel dazupacken, allerdings haben irgendwelche Y-Stecker oder -kabel wieder zusätzliche Kapazitäten und sind vielleicht störanfällig. Eine Korrektur des Freuqenzganges wäre wohl immer noch nötig, aber vielleicht ginge es dann nur um eine gleichmäßige Höhenanhebung. Ideal wäre wahrscheinlich eine entspr. angepasste RIAA-Korrektur, um möglichst nur in einem Schritt auszugleichen. Je steiler die Überhöhung ist, um so eher mag es dann noch verbleibende Abweichungen geben - vielleicht ein Argument für weniger Impedanz und/oder ein besonders niedrigkapazitives Anschlusskabel zum Interface.

    Edit: inhaltliche Korrektur letzter Satz
    Geändert von Zermatt (11.01.2020 um 07:37 Uhr)

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