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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Zermatt
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    Standard Ersatz für VV RAM-4 gesucht

    Hallo,

    der RAM-4 mag nicht mehr so richtig - welchen noch bezahlbaren Vorverstärker könnt ihr empfehlen?



    Ideal wäre Anpassbarkeit an MM und MC, alternativ habe ich aber auch noch Übertrager für MC-Systeme. Fürs Digitaliseren wäre ein VV mit USB auch gut, solange das tasächlich ohne Rauschen, Fiepen usw. gut klappt.

    Interessant fand ich Pro-Ject A/D S2 Phono, falls der noch erhältlich ist.

    Oder einen Musical Fid. LX-LPS und dazu fürs Digitalisieren Focusrite Scarlett 2i2 oder was ähnliches von Steinberg, wird aber im Ganzen schon teurer.

    Einige Geräte laufen offenbar mit 5 Volt Stromversorgung, was mir als Spannung erstmal wenig vorkommt, dafür aber vielleicht irgendwelche Akkus/Powerpacks als Stromquelle erlaubt. Mit einem Laptop als Aufnhamegerät könnte ich dann alle Geräte bis auf den den Plattenspieler per Akku laufen lassen und hätte dann wohl weniger Risiko von Netzbrumm.

    Danke schonmal
    LG

  2. #2
    Vorsicht schräger Humor
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    Standard Entzerrervorverstärker

    Moin,
    du suchst also keinen Vorverstärker, sondern einen RIAA-Entzerrervorverstärker, der für alles geeignet sein soll, der also an alle
    Systeme anpassbar sein, das Signal auch digital ausgeben soll und mit 5 V Speisung funktioniert.
    Wahrscheinlich erwartest du auch noch eine annehmbare Klangqualität.
    Sorry, so wird das nix. Ein RIAA Vorverstärker, der auch noch für MCs geeignet sein soll, braucht eine hohe Verstärkung, dafür ist eine oder besser sind zwei "hohe" Spannungsversorgungen notwendig. 18V oder 2x12V sollten es schon mindestens sein.
    RIAA-Verstärker und ihre Zuleitungen sind wegen der Kleinstsignale sehr empfindlich. Wenn du Probleme suchst, packe eine DA-Wandlung auf die gleiche Platine oder ins gleiche Gehäuse. Mir würde so etwas nur in einem Albtraum einfallen.
    Gute RIAA-Vorstufen sind aufwendig und auch im Selbstbau teuer.
    Hier sind gebrauchte Geräte, die man vielleicht noch einmal überarbeitet, das können die meisten Netzteile von RIAAs durchaus vertragen , die bessere Lösungen.
    Jrooß Kalle

  3. #3
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    Hallo Zermatt,

    den RAM-4 kannst du auch reparieren lassen, oder neu kaufen:

    http://www.albs.de/produkte.htm

    Wenn es High - End Baugruppen sein dürfen:

    http://www.thel-audioworld.de/module...vorstufe-S.htm

    Fertiggeräte?, Da sind diese Spitze:
    https://www.lehmannaudio.com/de/phon...lack-cube.html

    Mit A/D Wandler und USB im Pre, habe ich keine Erfahrung, aber du bekommst hier die beste Beratung :

    https://www.phonophono.de/phono/phon...b-ausgang.html

    Eine sehr gute USB- Soundkarte mit extrem stabilen Treibern, ist diese:

    https://www.esi-audio.de/produkte/maya22usb/




    Gruß
    Thomas

  4. #4
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    Hallo Kalle,

    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    der also an alle
    Systeme anpassbar sein, das Signal auch digital ausgeben soll und mit 5 V Speisung funktioniert.
    Es werden nunmal einige Geräte mit 5 Volt extern angeboten, so Musical Fidelity LX-LPS, Pro-Ject AD Box S2 Phono. Da sehe ich die Chance per Akku recht einfach potenzielle Quellen für Netzbrumm zu vermeiden.



    Wahrscheinlich erwartest du auch noch eine annehmbare Klangqualität.
    Genau.

    18V oder 2x12V sollten es schon mindestens sein.
    Das habe ich auch angenommen, der alte RAM-4 hat, wenn ich es recht erinnere, 2 x 18 Volt.

    Wahrscheinlich werden die 5 Volt bei den betreffenden Geräten nochmals intern gewandelt, was dann vermutlich eigentlich ein besonders gutes NT erfordert.

    RIAA-Verstärker und ihre Zuleitungen sind wegen der Kleinstsignale sehr empfindlich. Wenn du Probleme suchst, packe eine DA-Wandlung auf die gleiche Platine oder ins gleiche Gehäuse. Mir würde so etwas nur in einem Albtraum einfallen.
    Genau, aber der Albtraum sieht derzeit so aus, dass m.E. heutige normale "günstige" PCs am Soundkarteneingang schlechter klingen als vor gut zehn Jahren. Dass ausserdem alle möglichen Einstreuungen und natürlich Brumm viel massiver auftreten. Wenn ein Hersteller es ordentlich macht mit dem Wandler im gleichen Gehäuse, kann er das eigentlich besser in den Griff kriegen als mit zwei Geräten, die er ja sowieso im großen Gehäuse, wenn auch unter Kosten, ebenfalls realisieren könnte.

    Die ersten Probleme bei den Kombigeräten waren m.E. schon vor 10 Jahren aufgefallen, Rauschen, Fiepen etc., das könnte sich ja etwas verbessert haben, wie auch die meisten Geräte einen Pegelsteller erhalten haben.

    Gute RIAA-Vorstufen sind aufwendig und auch im Selbstbau teuer.
    Hier sind gebrauchte Geräte, die man vielleicht noch einmal überarbeitet, das können die meisten Netzteile von RIAAs durchaus vertragen , die bessere Lösungen.
    Dann kann ich ja gleich beim Albs RAM-4 Bauteile austauschen, und nen Wandler benötige ich dann auch immer noch. Bei gebrauchten Geräten bin ich etwas skeptisch, schon weil ich ausser VA/LCR keine entsprechenden Messgeräte habe, um alles wirklich zuverlässig zu überprüfen.

    Ansonsten ist mir z.B. ein Clearaudio Nano Phono V2 derzeit etwas teuer, zumal ja da ebenfalls der Wandler dazukäme.

    Ein Musical Fidelity V90 LPS hat auch nur ein mal 12 Volt und, wenn ich es richtig sehe, weder Anpassungsstecker noch Schalter.
    Die Pro-Ject Phono Box DS ist etwas anpassbar, der Sprung von 100 Ohm auf 1000 Ohm scheint mir aber sehr rustikal, und hat ein mal 18 Volt.

  5. #5
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    Hallo Thomas,

    die Thel-Komponenten schauen interessant aus, das wird aber mit NT und Gehäuse wohl doch noch relativ teuer oder aufwändig, muß ich nochmal gründlicher anschauen.

    Wie gut/schlecht ist ein Project Phono Box S MM/MC Phono Vorverstärker im Vergleich dazu - oder verglichen mit einem RAM-4?

    Sonst ist der Musical Fidelity LX-LPS noch wegen der Anpassung mit Steckern interessant, hat aber wie schon erwähnt die vielleicht nicht optimale 5 Volt Stromversorgung.

    Maya22 USB könnte was für mich sein, das Teil hat allerdings keinen Pegelsteller und keine eigene Stromversorgung. Also dann womöglich doch eher etwas wie Focusrite Scarlett 2i2.

    LG

  6. #6
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    Falls Eigenbau ein Thema wäre - es gibt da einige hervorragende alte und aktuelle Bauprojekte, z.B. von elektor (MD-Vorverstärker aus 1990 oder recht neu der Supra 2.0). Auf jeden Fall gehört das ganze in bzw. direkt an das Laufwerk.

    Ich habe vor kurzem meinen uralten Rega Planar 2 wiederbelebt mit dem genannten MD-Vorverstärker. Netzteil ist integriert, nur der Trafo (2x 15V) ist in einem Steckernetzteil-Gehäuse ausgelagert. Gute Bauteile und insbesondere gute OP-Amps (LT 1007 & 1028), kurze Leitungen - da herrscht bis auf die Musik absolute Ruhe. AD-Wandler und SNT´s gehören da eher weiter weg !

    md_pic_1.JPG
    Gruß Klaus

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  7. #7
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    Hallo Zermatt,

    die Thel-Komponenten schauen interessant aus, das wird aber mit NT und Gehäuse wohl doch noch relativ teuer oder aufwändig, muß ich nochmal gründlicher anschauen.
    Ja, auf jeden Fall ist der Thel ein "Hochpreisprodukt", stellt aber in meinen Augen ein absolut konsequentes symmetrisches Konzept dar, was als Fertigprodukt auf dem Niveau der Whest- Geräte spielt. Diese Thel- Platine ist ja relativ neu und genau diese habe ich noch nicht gehört, kenne aber einen der vollsymmetrischen Vorgänger, die Thel majestic. Das ist so für mich die Referenz. Ebenso, wenn kmpl. Selbstbau in Frage kommt, die Platina ( weiß jetzt aber nicht mehr, ob die auch MC kann), ist einem Pass-Nachbau weit überlegen.

    Die Thel würde dich wahrscheinlich in die Referenzklasse bringen, aber beachte auch den Aufwand für die Tonarmverkabelung! Thel hat aber auch gute Vorstufen mit einfacherem Design.


    Wie gut/schlecht ist ein Project Phono Box S MM/MC Phono Vorverstärker im Vergleich dazu - oder verglichen mit einem RAM-4?


    Kann ich nicht sagen, da ich die Project noch nicht selber hatte. Aber gut ist schon ihre Anpassfähigkeit und deshalb würde ich sie eher mit der Albs
    RAM-P6/MMC vergleichen, die genau wie die RAM-4 immer noch gebaut wird.


    Sonst ist der Musical Fidelity LX-LPS noch wegen der Anpassung mit Steckern interessant, hat aber wie schon erwähnt die vielleicht nicht optimale 5 Volt Stromversorgung.

    Die Anpassung, egal ob mit Mäuseklavier oder steckbaren Bauteilen ist sehr wichtig und ich denke in diesem Preisbereich sind alle Vorstufen auf etwa den selben Niveau. Höhere Preise entstehen durch mehrere Eingänge, aufwändigere Netzteile....


    Maya22 USB könnte was für mich sein, das Teil hat allerdings keinen Pegelsteller und keine eigene Stromversorgung. Also dann womöglich doch eher etwas wie Focusrite Scarlett 2i2.
    O.K., da habe ich ganz andere Erfahrungen. Pegelsteller an Soundkarte brauche ich für die A/D Wandlung überhaupt nicht. Das wird alles digital in dem bevorzugtem Restaurierungsprogramm eingepegelt und den Treibern. Die Treiber haben, unabhängig vom Betriebssystem eigene Vorpegelregler und Monitorausgänge u.s.w.
    Dadurch ist es sogar möglich mit einem MM- System, ohne Entzerrvorverstärker, direkt in die Soundkarte zu gehen und die Aufnahmen trotzdem mit optimaler Aussteuerung zu machen. Die Entzerrung jeder Art erfolgt dann digital mit sg. RIAA-Plugins oder EQ- Einstellungen. Da ist ALLES möglich.
    Die besten Erfahrungen machte ich übrigens mit einer PCI- Soundkarte ( MAYA 44) und diesem Filter:
    https://www.audiophonics.fr/en/pc-ht...ss-p-9058.html .

    Und dieser wäre dann für dich interessant:
    https://www.audiophonics.fr/en/hifi-...c-p-13745.html





    E: wegen mechanic´s Beitrag. das ist wirklich sehr wichtig. Die Kabel vom TA zum Vorverstärker so kurz wie möglich!

    Bei langen Leitungswegen zum Computer steht der Vorverstärker direkt am Plattenspieler.


    noch ein E.

    Die Thel Majestic wurde im Vergleich zu dieser
    http://www.myhifishop.de/Geraete/AQV...MC-MM::51.html
    gehört und hat mir besser gefallen.
    Musste die erst suchen, weil ich nicht sicher war ob die noch produziert wird. Aber die wir hier hatten war irgendwie " verbastelt", da waren Bauteile im Netzteil verändert.
    Geändert von naumi (07.05.2019 um 08:13 Uhr)
    Gruß
    Thomas

  8. #8
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    Hallo Thomas und Klaus,

    danke fürs Feedback.

    Die Thel würde dich wahrscheinlich in die Referenzklasse bringen, aber beachte auch den Aufwand für die Tonarmverkabelung! Thel hat aber auch gute Vorstufen mit einfacherem Design.
    Abgesehen von Aufwand und Kosten möchte ich den VV gerne austausch- bzw. anders kombinierbar haben.

    MC möchte ich gerne als Option haben, aber zur Not reichen vielleicht auch die vorhandenen Übertrager. Falls ich doch bald ein neues System kaufen müßte wäre es vielleicht etwas wie ein AT 540 ML oder sparsamer ein 95ML, als günstiges System zur Not vielleicht etwas wie das Stanton 750.

    Wenn das Thel-Modul mit nem billigen NT auch in einem Schuhkarton ordentlich läuft, wäre es vielleicht aktuell etwas für mich.

    wegen mechanic´s Beitrag. das ist wirklich sehr wichtig. Die Kabel vom TA zum Vorverstärker so kurz wie möglich!
    Auf jeden Fall gehört das ganze in bzw. direkt an das Laufwerk.
    Aktuell möchte ich einen Reloop 7000 MKII nutzen, der hat Cinch-Buchsen, auch einen wegen MC bislang ungetesteten eingebauten (einfachen?) VV.


    O.K., da habe ich ganz andere Erfahrungen. Pegelsteller an Soundkarte brauche ich für die A/D Wandlung überhaupt nicht. Das wird alles digital in dem bevorzugtem Restaurierungsprogramm eingepegelt und den Treibern. Die Treiber haben, unabhängig vom Betriebssystem eigene Vorpegelregler und Monitorausgänge u.s.w.
    Dadurch ist es sogar möglich mit einem MM- System, ohne Entzerrvorverstärker, direkt in die Soundkarte zu gehen und die Aufnahmen trotzdem mit optimaler Aussteuerung zu machen. Die Entzerrung jeder Art erfolgt dann digital mit sg. RIAA-Plugins oder EQ- Einstellungen. Da ist ALLES möglich.
    Die besten Erfahrungen machte ich übrigens mit einer PCI- Soundkarte ( MAYA 44) und diesem Filter:
    Die MAYA 44 könnte ich wohl weder im Laptop noch besonders gut in meinen mini-ITX PCs unterbringen, schon gar nicht mit dem 2. Steckplatz für die Kondensatoren.

    Dann doch besser so etwas https://www.thomann.de/gb/focusrite_scarlett_2i2_2nd_gen.htm oder https://www.thomann.de/gb/steinberg_ur242.htm ?

    Ausserdem kommt mir das Konzept trotz der schönen Idee bei den sonstigen Empfehlungen widersprüchlich vor: Mit den niedrigen Pegel und womöglich kurzen Leitungen / wenig Abstand das schwache Signal direkt zur Digitalabteilung? Kapazität doch noch per Kabel oder zusätzlichen Kondensatoren anpassen?

    Vielleicht grundsätzlich eher etwas für hohe Pegel und wohl eher nicht bei MC und Übertrager direkt am Eingang der Soundkarte. Und wie aufwändig wird es dann? Aufnahme mit 24 bit um hinterher noch entzerren zu können, geht dann alles gleich beim Mitschnitt, oder Aufnehmen mit 24/96 und dann nochmal entzerren und in 16/44 oder 48 wandeln? Entsprechende Filter sollten mit Audacity auch möglich sein.

    LG

  9. #9
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    Zitat Zitat von Zermatt Beitrag anzeigen
    Aktuell möchte ich einen Reloop 7000 MKII nutzen, der hat Cinch-Buchsen, auch einen wegen MC bislang ungetesteten eingebauten (einfachen?) VV.
    Kein Tonabnehmer dabei, aber einen Phono-Entzerrer zuschaltbar drin, ohne Spezifikation MC/MM und ohne Abschlusswahl (R / C) ? Das entspricht wahrscheinlich einem "Phono-Vorverstärker" im Blisterpack für € 9,95. Ich würde da eher ein gutes gebrauchtes Laufwerk nehmen (gibt es wie Sand am Meer), ein Thel-Modul reinsetzen und zur Not ein Einfach-Netzteil verwenden, z.B.so was https://www.henri.de/bauelemente/bau...he-stromv.html
    Gruß Klaus

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  10. #10
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    Zitat Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
    ein Thel-Modul reinsetzen und zur Not ein Einfach-Netzteil verwenden, z.B.so was https://www.henri.de/bauelemente/bau...he-stromv.html
    Danke für den Tipp, ist vielleicht eine Möglichkeit.

    Ich würde da eher ein gutes gebrauchtes Laufwerk nehmen
    Warum? Der Reloop scheint sehr gut zu sein, auch wenn das Tonarmlager etwas eigen ist und ausserdem für HIFi die Slipmat noch durch eine Gummimatte ersetzt werden kann. Kaum Gleichlaufschwankungen, höhenverstellbarer Tonarm - mein Yamaha MC ist z.B. am Dual 714 Q nie so gut gelaufen, auch wenn ich den Reloop noch nicht mit extremer Lautstärke gehört habe.
    Geändert von Zermatt (08.05.2019 um 22:00 Uhr)

  11. #11
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    Moin Zermatt,

    meine Antworten erfolgen jetzt von neu nach alt, da sich einige Punkte angesammelt haben.

    Der Reloop scheint sehr gut zu sein, auch wenn das Tonarmlager etwas eigen ist und ausserdem für HIFi die Slipmat noch durch eine Gummimatte ersetzt werden kann. Kaum Gleichlaufschwankungen, höhenverstellbarer Tonarm - mein Yamaha MC ist z.B. am Dual 714 Q nie so gut gelaufen


    Der Reloop ist sicher gut, in seinem Arbeitsbereich. Wie ein System mit dem Tonarm im Zusammenhang funktioniert, ist aber berechenbar. Hier nur ein Link zu den Erklärungen wie Tonarmgewicht, Überhang,
    Compliance ...., im Zusammenhang stehen.
    https://bohne-audio.com/de/die-richt...er-und-tonarm/
    Wenn diese Zusammenhänge nicht klar sind, keine Tonarmwaage und Einstellschablone vorhanden sind, das System aus TA/Arm also nicht stimmt, oder nicht optimal justiert ist, brauchst du keinen "Referenzvorvertärker".
    Auch wichtig ist, je nach Direktantrieb kann es Einstreuungen in MC- TA geben. Dann brauchst du keine andere Matte, sondern eine Abschirmplatte aus Kupfer. Diese hat aber ein hohes Gewicht und das muss der Direktantrieb auch schaffen.


    Kein Tonabnehmer dabei, aber einen Phono-Entzerrer zuschaltbar drin, ohne Spezifikation MC/MM und ohne Abschlusswahl (R / C) ? Das entspricht wahrscheinlich einem "Phono-Vorverstärker" im Blisterpack für € 9,95.
    Genau, und für MC dürfte der gar nicht geeignet sein.

    Wenn das Thel-Modul mit nem billigen NT auch in einem Schuhkarton ordentlich läuft, wäre es vielleicht aktuell etwas für mich.
    Dann ist es nicht so gut geeignet, weil ein gutes NT extrem wichtig ist (Thema Rauschen/ Brummen...).
    Die MAYA 44 könnte ich wohl weder im Laptop noch besonders gut in meinen mini-ITX PCs unterbringen, schon gar nicht mit dem 2. Steckplatz für die Kondensatoren.
    Ja, dann bleibt ja nur irgendeine USB-Karte. Hättest du einen guten PC, wäre sogar das da möglich:
    https://de.evga.com/articles/01281/evga-nu-audio/

    Vielleicht grundsätzlich eher etwas für hohe Pegel und wohl eher nicht bei MC und Übertrager direkt am Eingang der Soundkarte. Und wie aufwändig wird es dann? Aufnahme mit 24 bit um hinterher noch entzerren zu können, geht dann alles gleich beim Mitschnitt, oder Aufnehmen mit 24/96 und dann nochmal entzerren und in 16/44 oder 48 wandeln? Entsprechende Filter sollten mit Audacity auch möglich sein.
    Ich hatte extra MM-TA geschrieben. Und wie das in deinem Programm geht solltest du vorher klären.

    Bitte überdenke noch einmal in Ruhe deine Laufwerks, TA, Preamp- und vor allem die Software- Auswahl. Was willst du mit der Digitalisierung erreichen? Sollen nur alte Schallplatten, schnell, egal wie auf die Festplatte? Oder handelt es sich sich um gepflegte alte Schätze, die ohne Verluste in höchster Qualität für die Zukunft archiviert werden sollen?

    Du machst dir Sorgen wegen 5 Volt und das Teil, was die Informationen aus der Rille holt ist " nicht optimal" zusammengestellt.

    Vorschlag: Nimm deinen Dual 714 Q und suche dafür einen perfekten MM- Abtaster.
    https://www.phonophono.de/phono/tona...2m-bronze.html
    Einen guten MM- Entzerrvorvertärker, irgendein USB- Interface, aber wasche deine Platten nass, vor der Digitalisierung.
    I
    V

    http://www.thel-audioworld.de/module...vorstufe-B.htm

    https://www.lehmannaudio.com/de/phon...statement.html

    https://www.ebay.de/itm/Aikido-Phono...4AAOxydINSZNK7


    https://www.thomann.de/de/art_deejaypre_ii.htm
    Gruß
    Thomas

  12. #12
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    Zitat Zitat von naumi Beitrag anzeigen
    Dann ist es nicht so gut geeignet, weil ein gutes NT extrem wichtig ist (Thema Rauschen/ Brummen...).
    Das "Henri-Netzteil" habe ich bei dieser Gelegenheit zufällig gefunden und das ist nicht nur für den aufgerufenen Preis sehr gut hinsichtlich Brummunterdrückung und Innenwiderstand (ist eben nicht das typische einfachste mit 78XX / 79XX stabilisierte Netzteil).
    Die Netzteile von Thel oder die von mir in dieser Anwendung verwendeten parallelgeregelten Sulzer-Borbely-Netzteile sind theoretisch einen Tick besser - ob man das hört, sei mal dahingestellt (wenn man seine Platinen selbst herstellen und bestücken kann, sagt halt der kleine Perfektionist, dass die 10 Euro mehr Materialkosten jetzt wirklich keine Rolle spielen sollten !).

    Den übrigen Kommentar kann ich nur zu 100% bestätigen ...
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  13. #13
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    Hallo Thomas,

    danke für deinen Input und die Links, auch wenn mir die meisten Punkte wohl schon bekannt sind.

    Ansonsten:

    Das "Teil, was die Informationen aus der Rille holt ist", ist der Reloop, den ich in einigen Punkten für besser oder vielseitiger als den Dual halte. Rumpeln, Lagergeräusche oder Einstreuungen sind trotz MC zumindest bei normaler Lautstärke offenbar nicht festellbar. Ich hoffe, dass diese Einschätzung auch mit besseren Boxen (Tiefbass) und höhreren Lautstärken, die ich derzeit nicht oder nicht sauber testen könnte, bestätigt würde. Die im Spektrum erkennbaren Probleme mit Brumm scheinen mehr mit den Gesamtpaket, also auch PC und Verstärker, zusammenzuhängen als mit dem Dreher - aber eine Kupferplatte würde er notfalls auch noch beschleunigen können. Der Tonarm ist durch Höhenverstellbarkeit und anscheinend ein mittleres, bzw. etwas höheres Tonarm-Gewicht als der Dual, m.E. vielseitiger als der Dual, was für mich auch hörbar zu sein scheint. Beim Dual hatte ich übrigens für ein Dynavector Karat Rubin zusätzliches Gewicht am Tonarm, allerdings mutig nach Gehör abgestimmt.

    Bei den Platten handelt es sich nicht nur, aber auch, um einige "gepflegte alte Schätze, die ohne Verluste in höchster Qualität für die Zukunft archiviert werden sollen", allerdings muß das Ganze mit geringem Aufwand möglich sein. Einige Platten möchte ich auch gerne noch mit dem alten Yamaha MC, dessen Nadel neuwertig ist, abspielen. Ansonsten hatte ich an bezahlbare MMs mit MicroLinear-Schliff gedacht, etwa die schon erwähnten AT.

    Zum VV ist mir als mögliches Kriterium noch eingefallen, dass ein Subsonic-Filter -wenn vorhanden- entweder abschaltbar sein sollte, oder erst sehr tief einsetzend.

    Ich hatte extra MM-TA geschrieben. Und wie das in deinem Programm geht solltest du vorher klären.
    Abgesehen von dem Punkt, dass es wegen der vorhandenen MCs nicht unmittelbar zielführend ist, nochmal die Frage, ggf. halt für die jeweils beiliegende oder die von dir benutzte Software:

    Wie aufwändig ist so etwas? Aufnahme mit 24 bit oder mehr um hinterher noch entzerren zu können, geht dann alles gleich beim Mitschnitt, oder nochmal entzerren und in 16/44 oder /48 wandeln?

    @all
    Und ganz allgemein: Vielleicht hat ja auch jemand so etwas bereits mit Audacity und z.B. einem Focusrite Scarlett 2i2 versucht und entspr. Erfahrungen?

  14. #14
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    Hallo Zermatt,

    Abgesehen von dem Punkt, dass es wegen der vorhandenen MCs nicht unmittelbar zielführend ist, nochmal die Frage, ggf. halt für die jeweils beiliegende oder die von dir benutzte Software:
    Ja, für dein MC ist das nicht zielführend. Eigentlich wollt ich damit nur ausdrücken was gute Soundkarten können, die Digitalisierung möglichst nur noch mit der Verbindung zum analogen TA (MM) .
    Software, damit habe ich sehr viel probiert und experimentiert. Und meine Erfahrung dabei ist, das es sehr wohl (Klang)Unterschiede gibt und je professioneller das Programm ist, desto überzeugender die Bearbeitungsresultate. Aber jede Digitalisierung erfordert viel Mühe und Zeit. Es gibt Anleitungen für den Restaurationsprozess und die Entzerrung direkt bei der Aufnahme würde ich nicht machen, aber das geht bestimmt auch in einigen Programmen.
    Jegliche erhältlichem Restaurierungsprogramme habe ich getestet und für mich bewertet.
    Meine Auswahl:

    1. Steinberg, Wavelab plus entsprechenden Plugins bei Bedarf
    2. Magix, Cleanig Lab 2017, plus Plugins bei Bedarf
    3. Sound it https://internetmusicsoft.com/sit/index.html
    4. ACON https://acondigital.de/produkte/acoustica-audioeditor/
    5. iZOTOPE https://www.izotope.com/en/products/...d-edit/rx.html

    Falls du so ein Programm kaufen möchtest, sehr viel preiswerter sind immer die etwas älteren Versionen, welche aber trotzdem alle Funktionen bieten, eben nur nicht so modern aussehen, aber für das Hobby alles nötige haben.

    Entscheiden musst du auch, ob es 64 bit, oder 32 bit sein soll. Für die 32 bit Versionen gibt es viel mehr kostenlose VST. Plug in´s.

    Und auch wie viel Zeit du investieren möchtest, also was das Programm automatisch für dich machen soll, zB Titel aufteilen, Rauschen entfernen...


    Somit brauchst du auch an dem VV auch keinen Subsonicfilter, weil die Software Brummen und Rumpeln gezielt entfernen kann, wenn du dir die Zeit nimmst.

    Das ist sehr komplex und letzten Endes musst du für dich festlegen, in wie weit das Material verändert werden soll. Als Beispiel, bei einer alten Nirvana Live Platte habe ich das 60 Hz Brummen entfernen lassen und war total begeistert. Aber das war dann nicht mehr die Aufnahme, die der Tonmeister wollte. Aber für mich ist das gut so.
    Geändert von naumi (09.05.2019 um 14:04 Uhr)
    Gruß
    Thomas

  15. #15
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    kurzer Nachschub,

    habe mich durch alle Handbücher, die ich noch auf der Platte habe, gewühlt und kann dir sagen. Keiner der genannten Waveeditoren kann während der Aufnahme bereits mit Plugins arbeiten. Das widerspricht dem Workflow dieser Programme. Die Bearbeitung erfolgt immer erst nach der Aufnahme. Und für die Entzerrung z.B. so, aus der Hilfe von ARCON:

    Aufnahme18.jpg




















    E.: Du kannst dich noch durch dieses Programm arbeiten, nach dessen Beschreibung macht es viel automatisch und das RIAA- Filter vielleicht schon während der Aufnahme.

    https://wavepurity.de/Software/439/
    Geändert von naumi (09.05.2019 um 17:28 Uhr)
    Gruß
    Thomas

  16. #16
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    Falls doch erst analog entzerren: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...00272-172-4503
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

  17. #17
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    Moin,
    ich habe nichts dagegen mit einem DSP zu arbeiten.
    Die Idee die RIAA-Kennlinie digital zu entzerren halte ich im Interesse der Universialität und der Betriebssicherheit schlicht für unsinnig. Warum soll man eine heimische Wiedergabekette auf das Funktionsniveau einer Boeing 737 800 herabwirtschaften.
    Jrooß Kalle

  18. #18
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von nical
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    wenns funktioniert?
    kommt aufs ergebnis an.

  19. #19
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von nical Beitrag anzeigen
    wenns funktioniert?
    kommt aufs ergebnis an.
    Ebend,
    RIAA-Vorstufen funktionieren Jahrzehnte lang, beim nächsten Hard- oder Software-Update kann es zu Inkompatibilitäten kommen, rien ne va plus.
    Einfacher gehts nimmer
    http://diyaudioprojects.com/Solid/JF...no-preamp.html
    Jrooß Kalle

  20. #20
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    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Ebend,
    RIAA-Vorstufen funktionieren Jahrzehnte lang, beim nächsten Hard- oder Software-Update kann es zu Inkompatibilitäten kommen, rien ne va plus.
    Einfacher gehts nimmer
    http://diyaudioprojects.com/Solid/JF...no-preamp.html
    Jrooß Kalle
    Geiles Teil - der "inkompatible Update" ist hier leider die Erhältlichkeit der JFets ! Ist halt so - es funktioniert richtig gut und geht auch nicht kaputt, also kündigen wir das lieber mal schnell ab ...
    Gruß Klaus

    Wer nicht bis drei zählen kann, muss es halt digital lösen !

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