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  1. #61
    Nachbauer
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    Standard

    So, langsam wird es. Furnieren ging schonmal besser. Doch etwas aus der Übung. Eine Ecke fast gekillt (Macke drin und dann fast durchgeschliffen), zwei leichte Risse haben sich gebildet, etwas Luft und Ecken waren die runden Dinger an den Kantenenden, oder?
    Aber sah schon schlimmer aus bzw. positiv gesehen ist eigentlich alles (noch) im Lot.

    Morgen nochmal draufschauen und etwas vorsichtig nacharbeiten, dann kommen 1-2 dünne Runden Hartwachsöl drauf um das ganze auszuhärten und dann können am Wochenende Chassisausschnitte und der BR-Kanal gefräst werden.

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    Das Leben ist kein Blindtest

  2. #62
    Beschäftigter e. LS-Firma
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    Standard

    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Morgen nochmal draufschauen und etwas vorsichtig nacharbeiten, dann kommen 1-2 dünne Runden Hartwachsöl drauf um das ganze auszuhärten und dann können am Wochenende Chassisausschnitte und der BR-Kanal gefräst werden.
    Die würde ich vor dem Finisch machen, ansonsten hast du rohe Kanten.

    BG, Peter

  3. #63
    Nachbauer
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    Moin,
    vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich mache 1-2 leichte Runden Hartwachsöl, dann fräse ich und dann wird weiter geölt und geschliffen.
    Mit der Methode hatte ich in der Vergangenheit ganz gute Erfahrungen, weil durch das Hartwachsöl bereits eine Härtung und Schutz besteht. Ich hab gewisse Talente mir im Schlussspurt noch irgendwelche fiesen Macken einzufangen und die Methode schützt ein klein wenig.
    Vielleicht ist das nicht die optimale Methode. Da will ich garnicht wiedersprechen.

    Gruß,
    Dirk
    Das Leben ist kein Blindtest

  4. #64
    Hat Holzstaub geleckt...
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    Ich habe das bei meinen Votas damals auch so gemacht - eine Sicht HWÖ drauf,
    dann Ausschnitte gefräst und dann fertig geölt. Die Gehäuse sind dann vom
    Handling her robuster, insbesondere das Furnier an den Kanten ist dann nicht
    so gefährdet.

  5. #65
    Nachbauer
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    so, geschliffen und frisch geölt. Jetzt nur keinen fiesen Schnitzer mehr, dann bin ich optisch zufrieden. Retrospektiv hätte ich vielleicht für die Fronten und Deckel die gleichen (ähnlichere) Furnierstellen nehmen können...auch wenn das erstmal Absicht war...naja.
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    Das Leben ist kein Blindtest

  6. #66
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Sehr schick!

    Ich habe mit Leinölfirnis und Mixol Abtönkkonzentrat (https://www.ebay.de/itm/Mixol-Abtonk...frcectupt=true )
    auf meinem Probebrett gute Ergenbisse erziehlt.

    Und nun kamen heutre auch noch die Pegel gematchten DXTs von Alexander zu einem SERH annehmbaren Kurs.
    Und wenn alles passt kann ich am Wochenende weiterschleifen und Fräsen und Furnieren...

    Viele Grüße, Thomas

  7. #67
    Nachbauer
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    So, langsam wird es. Aber nen paar Pannen sind doch dabei. Hatte beim Fräsen der Rückseite des TMT nen Zahlendreher drin und das war zu klein. Entsprechend habe ich mir von der Front nen Wolf gefräst und mich irgendwann gefragt was da los ist, bis ich das Dilemma gesehen habe. Mußte dann versuchen mit der Raspel wieder ne Verrundung innen zu schaffen. Hat alles froh Zeit gekostet. Und trotz HWÖ hab ich mir ne Ecke angeknackst. Extrem ärgerlich, wenn auch verkraftbar und nicht zuuu schlimm.
    Die Bohrung für den Fräszirkel war wohl auch nicht so der Hit, hab genau 1mm Spiel...immerhin mal ein TMT der nicht knackig stramm eingesetzt wird...nur bin ich an einer Seite doch recht nah an der Fase, welche da wohl vom Schleifen etwas breiter geworden ist.
    Aber wenn mans nicht weiß und aus >1m sieht man das alles nicht.

    Jetzt noch etwas ölen und schleifen, BR Rohr bereiten und alles einsetzen. Denke am Wochenende laufen sie.

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Name:	IMG_4818_k.jpg
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    Das Leben ist kein Blindtest

  8. #68
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Das sieht doch super aus.
    Ich bin gerade auf Standby, privat einfach zu viel los...
    Meine fräsung der Dxt ist leider zu groß, muss mir noch was einfallen lassen.
    Berichte mal wie es tönt
    Viele Grüße, Thomas

  9. #69
    Nachbauer
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    Bei meiner Scamo 15 hatte ich die Schrauben vom Fräszirkel nicht richtig angzogen und das Ding ist fies ins Gehäuse gegangen. Da habe ich das ganze etwas weiter ausgefräst, mir einen Ring aus MDF (3mm)* gefräst und mit Kunstleder überzogen.
    Ist vielleicht nicht 100%ig optimal, aber ich finde sie klingen super. Kann also keine Katastrophe gewesen sein...und sieht sehr individuell aus. War aber schon etwas ein Akt.
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Name:	HT_Ring.jpg
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    *3mm Stärke; der Ring hat so 1,5mm. Das Kunstleder wurde als Ring geschnitten und übergelegt und verklebt.
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    Geändert von Dirk_H (01.06.2019 um 11:16 Uhr)
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  10. #70
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von nical
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    gute idee und saubere ausführung.
    ich hätt wahrscheinlich neue fronten gemacht.
    gruß reinhard

  11. #71
    Nachbauer
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    Ich fräse nach dem Furnieren. Wir reden hier also von einem vollständig verleimten und furnierten Gehäuse.

    Retrospektiv würde ich es etwas anders machen und eher 4-6mm MPX nehmen. Dann vermutlich aussen die Fräsung etwas tiefer. Aus 3mm dickem MDF einen 1,5mm breiten Ring machen hat doch viele Versuche gebraucht.
    Zerlegen will ich das jetzt auch lieber nicht mehr. Sieht aber tatsächlich aus als wäre es beabsichtigt und der HT dürfte kaum was davon zu sehen bekommen.
    Das Leben ist kein Blindtest

  12. #72
    Nachbauer
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    Sie laufen und sie waren alle kleinen und größeren Ärgernisse unterwegs wert!
    Hab hier zwar gerade nicht so die optimale Stellmöglichkeit und zum Vergleich auch nicht super viel da (ein Pärchen Harris (Gaza/DAU)), aber die DXT-Mon machen hier schon richtig Freude.
    Verdammt sauberer Klang. In ihrer aktuell recht wandnahen Stellung ne erstaunlich kräftigen Bass für die Größe und ne geniale räumliche Abbildung.

    Muss nachher nochmal etwas ran. Hat sich gestern Abend gezogen, irgendwie war der Verkabeln widerspenstig. Ein paar Korrekturen sind noch notwendig. Dann mach ich nochmal 2-3 Bilder.
    Das Leben ist kein Blindtest

  13. #73
    Nachbauer
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    Na, mit den Bildern bin ich etwas überfällig, aber da sind sie. Ich kenn die Macken, aber auf den Bildern sieht es dopch ganz ok aus...finde ich.
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    PS: vielleicht etwas OT, aber die Verarbeitung der Wavecor Treiber fand ich schon etwas traurig. Bei beiden wurde recht ordentlich mit Kleber rumgesaut. Da es nun nicht unbedingt totale Billigtreiber sind, doch etwas enttäuschend.
    Geändert von Dirk_H (22.06.2019 um 05:53 Uhr)
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  14. #74
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    Juhu, ich hab gestern angefangen zu furnieren...
    Viele Grüße, Thomas

  15. #75
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    So, jetzt habe ich es auch getan und den sagenumworbenen DXT_MON nachgebaut.
    Als Gehäuse wurde mangels passendem Werkzeug auf ein vorgefertigtes Gehäuse zurückgegriffen. 18mm Multiplex-Platte auf Gehrung gearbeitet und die Fronten in dopptelter Stärke, d.h. 36mm. Furniert ist das ganze mit einem Buche-Furnier. Zuerst dachte ich mir, das schaut nix gleich, die fertigen Lautsprecher, nach endlosem Schleifen, polieren und einlassen mit Möbelöl schauen doch ganz gut aus.
    Anzumerken ist, dass die Präzision der vorgefertigen Zuschnittteile wirklich ausgezeichnet war, sodass es beim Verleimen der Teile keinerlei Schwierigkeiten gab. Die Seitenwände mit der "Klebeband-Verleimmethode" zusammengefügt, die Fronten und die Rückwand mit Leimzwingen eingepresst.
    Anbei ein paar Impressionen vom Zusammenbau der Gehäuse noch ohne Chassis und dergleichen. Das folgt etwas später ;-)

    Zur Zeit spielen die Lautsprecher in folgender Konfiguration:
    Signalquelle: Mac Mini mit NAS als Musikdatenspeicher
    DAC: Benchmar DAC 1 über LWL mit dem Mac verbunden (24bit/96kHz)
    Vorstufe: Hoerwege PRE mit Akkustromversorgung
    Endstufe: 2x HifiAkademie PowerAmp P6 mit DSP für aktive Trennung Basserweiterung und DXT-MON
    Bass: ScanSpeak 22W8851T00 in ca. 40 Liter geschlossen

    Und wie klingt das ganze? mmhhmm... eigentlich hervorragend ;-)

    Später werde ich noch ein paar Bilder vom aktuellen Status posten, d.h. mit Basserweiterung und eventuell ein paar Messschriebe, wie sich das ganze Zeug bei mir im Hörraum denn so misst ;-) (Messprogramm: Fuzzmeasure Pro)
    Die Basslautsprecher sind übrigens ein Überbleibsel von meinem vorhergehenden Projekt, einem AOS-System.

    LG Walter
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    Geändert von EXIF68 (17.09.2019 um 19:44 Uhr)

  16. #76
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    Sehr schick, das gefällt mir

    Und es ist auch immer schön zu hören, wenn der Klang gefällt. Bei der DXT Mon kann man aber auch nix falsch machen.
    Geändert von EMP (17.09.2019 um 19:46 Uhr)
    VG Michi

  17. #77
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    Hallo,

    Anbei ein paar Bilder von den fertigen Lautsprechern:

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    Hier sieht man den DXT-MON sitzend auf dem Bassmodul
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    Aus verschiedener Ansicht...


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    Das hier sind die Endstufen mit den DSP-Platinen im Eingang. Die Dinger machen jeweils 2x250W und sind für die Trennung zwischen Bass und DXT_Mon verantwortlich. Der DXT-Mon selbst läuft mit der standardmäßigen FW.



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    Und das hier sind die Mittel-Hochton-Lautsprecher, die vorher auf den Bassmodulen gestanden haben. Hier kostet der HT alleine schon mehr als der ganze DXT_MON-Bausatz....

    LG Walter

  18. #78
    ...braucht Vinyl Benutzerbild von tiefton
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    Hallo Zusammen,

    also, nachdem ich diesen Thread gestartet habe und die DXT MON RLY gebaut habe, sie auf dem HSG Treffen bei uns sehr gut abgeschnitten hat, gibts von mir noch Infos und Bauhinweise und alles was ich dazu sagen kann...

    Bauliches:
    Ich habe die DXT MON RLY nach Vorgabe gebaut, eine Änderung war, das BR Rohr von mir nach hinten zu setzen (hinter den HT).
    Das ist theoretisch nicht so Ideal, weil die Ankopplung an den Treiber dadurch "Schlechter'" wird.
    Kann man in vielen HobbyHifis nachlesen, Herr Timmermans hat da viel zu geschrieben.
    Subjektiver Eindruck: Egal, macht keinen Unterschied, ist imho Optisch aber um Welten besser...

    Dann habe ich mich im Hochton verfräßt oder die Bauzeichnung nicht korrekt gelesen...- ich habe dem Hochtöner ein Schwarzes Klebeband zur - Highendmodusan: "Klanglichen Enkoppelung und Resonanzdämpfung" spendiert. Sowas KLICK
    Zudem habe ich die Kalotte von hinten mit Tesamoll o.ä. abgedichtet., da mein MDF recht krümelig ist..

    Ich habe die Auschnitte der TMT Chassis nicht aufgeweitet, aber großzügig ausgesägt.
    Das Gehäuse habe ich mit einem alten - leider tlw. recht rissigem - Birkefurnier furniert und das ganze 2 mal geölt (PNZ Leinölfirnis) und diesen mit einem Mixol Abtönkonzentrat versehen.
    Das kann man frei einstellen nach Konzentrattion, einfach ein Probestück nehmen.
    Das geht recht gut, man muss es halt gut mischen, mit der Zeit setzt sich das Konzentrat im Firnis wieder ab.
    Der Untergrund (Stoßkanten etc...) des Furniers entscheidet, wieviel Farbe ins Furnier eindringt.
    Ziel war es das Funiert hell zu halten und das Anfeuern durch Öl und Wachs zu verhindern.
    Hat ... ok geklappt.
    Ich würde beim nächsten mal vorher die Birke so lasieren und nicht mit dem Öl zusammen in einem Arbeitsgang.
    Weil: dann hat man ein gleichmäßigeres Ergebnis.

    Nach dem Ölen wurde noch 2 mal mit PNZ Holzwachs und Zwischenschliffen gefinischt.

    Mit der Oberfläche bin ich im Prinzip zufrieden, die Kanten der Front der DXT lassen sich mit feuchtem Furnier sehr gut "umbügeln"

    So sieht sie aus:

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    Zum den Innereien:
    Ich habe den Spannungsteiler im HT etwas verändert, weil mir der nicht organisch genug an den TMT angekoppelt war.
    Mit 1db weniger Pegel jetzt wunderbar.
    Ich habe eine Matte der vorgesehenen Dämmung durch Basotect ersetzt.
    Warum...? s.u.
    Zum Klanglichen:
    Ich bin sehr beeindruckt... besonders vom MT/HT - Bereich. Das ist wirklich sehr sehr sehr gut, das ist sehr sehr präzise in der räumlichen Ortung, Phasenbezug und Staffelung und alles was drauf ist: Prima. Die Räumliche Ortung geht eher nach hinten, springt einen nicht an, lädt ein zum Verweilen. Da passt in meinen Ohren eigentlich alles.
    Lediglich der Bassbereich ist mir zu "brummelig", denn er bietet viel an, hat Punch und Volumen - aber irgendwie dickt er etwas auf bei mir.
    Das kann an dem BR Rohr auf der Rückseite liegen - glaub ich nicht - , könnte an der Bedämpfung liegen (Güte versaut) - glaub ich nicht, die Impedanzmessung ist einwandfrei.
    Was klar ist, dass der Treiber in dem Gehäuse untenrum sehr "aktiv" mit der Einbaureso agiert - kann man an der Impedanz auf der Hompeage auch sehen .
    Das ist ok, mir nur etwas zu viel. Ich werde miit Sonofill/Bondum/Basotect auf den neuralgischen Punkten im Gehäuse experimentieren und auch noch Rainers / ton-feiles IRR im BR Rohr testen.
    Eine Matte Basotect ist schon drin, das wurde dann gleich etwas "Bässer"

    Freistehend wäre das aber alles eigentlich nicht nötig... aber ich mag es lieber knackig und weniger voluminös...

    Messtechnisch gibt sich der kleine Kerl keine Blöße, da passt alles. Lediglich die Verfräsung im Hochton und den unruhigen Übergang zum gehäuse versieht die Messung mit etwas Zappelei (1 db sprünge).

    Aber für das Geld... großes Kino. Und wer nicht fräsen mag, meldet sich bei der Schreinerei Thomaier...
    Viele Grüße, Thomas

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