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  1. #1
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    Standard Nachbau der "Doce" von Hoschibill

    Hallo.
    Ebay Kleinanzeigen, manchmal hat man doch Glück.
    1.jpg
    Der Koax Beyma 30XA12 ND in der von Hoschibill verwendeten OEM Version mit etwas schwererer Tieftönermembran und basstauglicheren TSP im Vergleich zum Standardmodell.
    Der Verkäufer schickte mir sogar die Vituix-Datei mit Ollis original Messdaten und die Lautsprecher kamen gut verpackt (geradezu Seltenheit) an.
    Also wird die „Doce“ nachgebaut. War schon länger auf der Suche nach einem schönen PA-Koax, den alten Monacor SP30-PAX hab ich bisher leider noch nicht zu Fullrangespiel überreden können.

    Alles wird etwas angepasst an meinen kleinen Raum und meine derzeit äußerst begrenzten Zeit- und Baumöglichkeiten. Will heißen: Gehäuserecycling.
    Hübsch wird’s bei mir eigentlich nie, dafür variabel und an meine Bedürfnisse angepasst. Sägen geht im Mehrfamilienhaus nur sehr begrenzt.
    14.jpg
    Das ist die Grundlage für das Gehäuse (das hintere Teil) . Zuerst war das mal die Behausung für den Versacube – Koax (eben der Monacor SP30PAX, um den kümmere ich mich auch nochmal gesondert), dann musste es mit abgeschnittener Rückwand für diverse Dipolversuche herhalten. Ein Veteran also. Kriegt ne neue Rückwand und einen „Fuß“ (vorn schonmal hingestellt). Volumenschinderei.
    Mein Ziel sind ca. 30 Liter, wahlweise geschlossen oder sehr tief abgestimmt (und viel zu klein) bassreflex. Später wird noch ein größeres 45 Liter Gehäuse gebaut, für größere Räume. Das wäre dann klassisch SBB4.

    Den geplanten Bassreflexkanal sieht man auch schon an der aufgestellten Rückwand. Magere 60cm2 müssen bei den hier möglichen Wohnzimmerpegeln reichen. Dafür dürfte, weils ein Eckport ist, die Tuningfrequenz unter 40Hz liegen.
    So muss erstmal....

    Grüße
    Steffen

  2. #2
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    Herzflattern.
    Im Hifi-forum hatte Alex seine Beyma 12XA30Nd modifiziert. Staubschutzkalotte raus, neue Schallführung für den HT-Treiber. Das mach ich NICHT. Aber seinen Hinweis auf etwas Verbesserung im oberen Hochton mit etwas Absorption in der Treiberabdeckung hab ich nicht überlesen. Das hab ich schon des Öfteren getan, ist leicht. Dachte ich....

    Das ist der Koax von hinten.
    2.jpg

    So sieht die Membran aus. 72mm Schwingspule. erstmal alles schick.
    3.jpg

    Die leere Rückkammer:
    4.jpg

    Basotect zugeschitten, ca. 0,5 cm dick, hält auch ohne Kleber (hab geschüttelt )
    5.jpg

    Das war der erste Treiber. Beim zweiten kam ich dann ins Schwitzen. die Membraneinheit wurde bei der Demontage der Abdeckkappe mit herausgezogen. Klebte an der Kappe fest.
    So siehts darunter aus:
    6.jpg

    Wer genau hinschaut sieht die kleinen Verarbeitungsmängel. Am inneren Kreis ist an der linken Verbindung zum nächsten Segment nicht sauber entgratet worden.
    War auch nicht die einzige Stelle. Hab mich nicht getraut da herumzufummeln. Späne im Gebälk und in der Nähe eines Neodymmagneten? Lieber nicht. Sind ja auch nur Kleinstmängel.
    Leider ist die Schwingspule nicht zwangszentriert. Das hat mich doch überrascht. Ich musste also zielen. (Wie macht das der Service? Einfach reinschmeissen die Kalotte oder gibts da Spezialwerkzeug?)
    Hoffe das ist mir gelungen, keine Ahnung wie man überprüft ob die Operation am offenen Herzen gelungen ist.
    Eine Impedanzmessung vermutlich. Mein ATB läuft allerdings derzeit nicht, hab nur Linuxrechner. Noch jemand eine Idee?
    Optisch sitzt aber alles wieder gut.

  3. #3
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    ganz einfach einen Prüfton (leise) draufgeben und zentrieren. Die richtige Position kann man hören.
    Jrooß

  4. #4
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    Moin Steffen
    Toll, dass Du Du was mit dem Beyma Koax machst. Bin gespannt auf Deine Eindrücke.

    Zum Thema Zentrierung. Auf Deinem Bild sieht das aus, als wenn neben dem Luftspalt drei halbrunde Kunststoffnasen sind. Da gibt es bestimmt im Diaphragma drei passende Aussparungen, die dann für die Zentrierung sorgen. Ansonsten funktioniert der Tip von Kalle. Leise einen 1KHz Sinus drauf geben und so lange justieren, bis der Ton sauber ist.

    Klappstuhl steht. Bin gespannt.

    Gruß Olli

    Scheiss' auf Eitelkeiten. Einfach nur Spaß am Hobby .

  5. #5
    Vorsicht schräger Humor
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    Zitat Zitat von hoschibill Beitrag anzeigen
    . Ansonsten funktioniert der Tip von Kalle. Leise einen 1KHz Sinus drauf geben und so lange justieren, bis der Ton sauber ist.
    Moin,
    letztens hatte ich die Idee und hab es gerade ausprobiert, mein LCR-Meter nur eventuell mit Anpassungs-Vorwiderstand tuts für diesen Zweck ganz hervorragend, es hat 1kHz-Messfrequenz für L und C.
    Jrooß Kalle

  6. #6
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    Hallo Kalle und Olli,

    prima! Danke für den Tip. Heute tue ich das meinem Kreislauf nicht mehr an aber das kann man ja sehr einfach probieren.
    Und die drei halbrunden Dinger sind mir erst jetzt auf dem Bild aufgefallen nachdem Olli das gesagt hat. Macht Sinn, evtl. hab ich die Schwingeinheit ohne die Zentrierung zu bemerken wieder sauber eingesetzt.

    Grüße
    Steffen

  7. #7
    Aktiv-LS-Fan
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    Ich weise mal auf (m)eine Messmethode mit Mikrofon zur Zentrierung hin, die bei mir sehr gut (besser/genauer als per Ohr ) funktionierte:
    Beste Grüße,
    Winfried

    PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)

  8. #8
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    Hallo Winfried,

    danke für den Hinweis!
    Audacity hab ich sowieso auf dem Rechner.
    Sehe ich das richtig? Du hast einen 1kHz Ton abgespielt und mit dem Frequenzanalysetool "Spektrum zeichnen" per Mikro aufgenommen. Ist ja super einfach.

    Mit weißem Rauschen und einem halbwegs brauchbaren Mikro wäre auch eine schnelle Messung des Frequenzgangs eines Lautsprechers machbar?


    Grüße
    Steffen

  9. #9
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    Weiter gehts mit der Frequenzweiche.

    Wenn ich schon selbst baue, dann möchte ich die Möglichkeiten nutzen und einen Lautsprecher mit Gehäuse und Weiche an unterschiedliche Räume, Lautstärken, Geschmäcker und auch Musikrichtungen anpassen können.

    Ich habe ja die Vituix-Datei des Projektes und konnte spielen. Der Hochton, der ja schon bei ca. 1kHz übernimmt, kann ziemlich einfach über seinen Vorwiderstand eingestellt werden.
    Siehe Ollis Weichendoku in diesem Thread: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post231231

    Über den Saugkreiswiderstand könnte man den Bereich zwischen 1 und 2 kHz gezielter beeinflussen.

    Mir reicht erstmal die Wahl zwischen leiser, normal und lauter des gesamten Mittelhochtons. Also 3 Widerstände vorm Hochtöner.
    11.jpg
    Dann gedachte ich mit einem Bi-Wiring-Terminal per umsteckbarer Kabelbrücken die Wahl zu haben.
    Leider zu früh gefreut. Man braucht 4 Pluskontakte.

    Also Mivoc AT 105 S mit Kippschalter bestellt.
    Dass hat allerdings ebenfalls nur 3 Anschlüsse.
    Also weiteren Schalter eingebaut:
    13.jpg
    Der grüne ist meiner...

    Hier noch, der Vollständigkeit halber, die Tieftönerweiche:
    12.jpg

    Habe damit zum ersten Mal mit Leiterplatte/Lochrasterplatine gearbeitet und nicht wild auf einem Holzbrett verdrahtet. Schöne neue Welt.
    Olli, du hast mir ja netterweise noch ein paar Hinweise zur Belastbarkeit der Widerstände gegeben. Nun sind sie, wie du siehst, alle ein bisschen überdimensioniert.
    Aber da die Boxen, wie alle meine größeren Selbstbauten, irgendwann auch mal ne kleine Party oder auch 400 Leute beschallen müssen (nur Musikschulkonzerte und nur als MHT-Sats) ist das ok.

    Nach dem ersten Probelauf zu urteilen scheine ich mich noch nicht einmal verlötet zu haben. Wäre ebenfalls eine Premiere, normalerweise schafft es eines der Kinder oder die Katze in einem kritischen Moment zu stören und mir zumindest ne Brandblase zu verpassen.

    Werde gleich mal das Gehäuse provisorisch zusammenstellen, dann kommt noch ein Bild.

  10. #10
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    Hallo Steffen,

    Zitat Zitat von nähmaschine Beitrag anzeigen
    ...Audacity hab ich sowieso auf dem Rechner.
    Sehe ich das richtig? Du hast einen 1kHz Ton abgespielt und mit dem Frequenzanalysetool "Spektrum zeichnen" per Mikro aufgenommen. Ist ja super einfach...
    Ja, so hab ich das im ersten Versuch gemacht, aber Audacity machte mir eine zu sehr geglättete Darstellung. Beim zweiten Versuch habe ich dann einen "richtigen" Echtzeit-FFT-Analysator für PC heruntergeladen (als Testversion ) und damit die Zentrierung unter direkter Displaykontrolle gemacht (wie auf den s/w Bildern zu sehen).

    Zitat Zitat von nähmaschine Beitrag anzeigen
    ...Mit weißem Rauschen und einem halbwegs brauchbaren Mikro wäre auch eine schnelle Messung des Frequenzgangs eines Lautsprechers machbar?...
    Hier ein deutliches "Jein"! Grobe Abstimmung könnte ich mir vorstellen, aber weder Mikro noch Soundkarte sind ja "bekannt linear", müssten also "kalibriert" werden um verlässliche Ergebnisse zu erzeugen...

    Viel Erfolg noch!
    Beste Grüße,
    Winfried

    PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)

  11. #11
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    Hallo
    Ich zentriere immer mit einer Dauer Pink Noise Messung mit Limp.
    Da kann ich gleichzeitig hören ob es "sauber rauscht", und sehen was mit der Impedanz passiert.

    Viele Grüße


  12. #12
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    Haha, wenn ich an den schönen südländischen Klang von Ollis "Doce" denke sieht meine Kreatur, ähh Kreation eher aus als hätte ich eins auf die 12 bekommen:
    15.jpg

    Ist ja als Provisorium gedacht, im Frühling solls das 45 Liter Gehäuse werden. Bis dahin nenn ich die Boxen wohl besser Hässlon und Hässlette. Damit kann sich nun jeder selbst ergooglen aus welcher Region ich stamme.

    Nach dem Kleben ist vor dem Dämpfen:
    Ich gedachte in den Fuß (siehe erster Post) Watte und Basotectmischung relativ dicht zu packen. Rückwand ebenfalls Basotect, ca. 8cm, Seiten 2cm. Kanal und Chassisbereich bleiben frei. Da es auch mal bassreflex laufen soll würde ich nicht noch mehr stopfen.
    Habe sowieso immer Sorgen, dass Dämmmaterial irgendwann gegen die Membran sackt. Deshalb mag ich in Chassisnähe keine Watte etc.

    Hier mal der Vergleich der Simulationen für geschlossen und bassreflex in diesem Gehäuse. Mit Basscad geht das immer sehr schnell. Mag das Programm, für genauere Analyse wird dann AJ-Horn angeworfen:
    Basscad Vergleich cl vs br.png
    Für mein Wohnzimmer ist das so beabsichtigt. Geschlossen funktioniert hier sehr gut, sogar mit kleinen Breitbändern, daher die sehr ähnliche Zielkurve für Bassreflex. Nur ein bisschen lauterer Bass wenn der Kanal offen ist, mal sehn wies funktioniert.

    P.S.: Evtl. Volumenvergrößerung durch Dämmmaterial ist da nicht mit drin und den Korrekturfaktor für den Eckport hab ich recht vorsichtig angesetzt (Kanal selbst 23,5cm). Vermutlich ist die Tuningfrequenz noch etwas tiefer.

  13. #13
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    6.jpg
    Ist der Kupferring eigentlich ein Kurzschlussring/Impedanzkontrollring? Weiß das jemand? Nur interessehalber.

    (Winfried/Alexander: Danke. Werde nächste Woche mal von einfach zu komplexer durchtesten)

  14. #14
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    Kupferring an der Stelle. Wofür könnte der sonst sein?
    Gruß
    Arnim
    Wer sich mit den Wölfen schlafen legt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er morgens mit Flöhen erwacht.

  15. #15
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    So, erstmal fertiggestellt.
    1.jpg

    Ich möchte mal meine ersten Eindrücke schildern.

    Zuerst: Ich konnte bisher nur in meinem Wohnzimmer hören, d.h. wegen der lieben Nachbarschaft und dem hellhörigen Altbau nur mit sehr gemäßigten Pegeln. Das Wohnzimmer ist oben mit großen Lochplatten-Eckabsorbern ausgestattet, die Wände sind voller Bücherregale und überall wo man es nicht sehen kann sind Basotectplatten angebracht (Rück- und Unterseite der Schränke, Unter dem Sofa etc). Akustisch mMn nicht ganz übel. Optisch aber nix für Freunde ordentlicher und spärlich "bemöbelter" Räume.

    Zwei Dinge sind zuerst aufgefallen.
    1. Wie erwartet reicht der Bass im geschlossenen Gehäuse völlig aus. Das Bassreflexrohr hab ich sofort wieder abgedichtet. Ich hätte das Gehäuse also sogar noch kleiner bauen können.
    2. Für einen 30er TT mit Hochtontreiber ein wirklich sehr gutes Rundstrahlverhalten. Die LS stehen sehr tief, trotzdem kann man davor stehend noch problemlos hohe Töne hören.

    Von oben nach unten. Der Hochton gefällt mir ziemlich gut, eher sanft abgestimmt und subjektiv recht ausgewogen. Ob das bei hohen Lautstärken so bleibt konnte ich aber noch nicht testen.
    In der Mitte habe ich bisher auch keine Kritikpunkte gefunden, Männer- und Frauenstimmen sowie Klavier sind sauber, nur der Grundton ist aufgrund der Aufstellung (bodennah, wandnah) leicht angedickt. Da sind die LS unschuldig.
    Bass in dem Raum tief und sauber.

    Die Abstimmung klingt weniger PA-like als ich gewöhnt bin, Jobst-Audio 10/2er, selbst entwickelte 10/2er mit Celestion TF1020 und Oberton 1-Zöller sind alle etwas mittenbetonter und damit in großen Räumen eher als Satelliten zu gebrauchen. Die Doce dürfte im größeren Bassreflexgehäuse dann immer noch ausgewogen klingen.

    Am besten gefällt mir das Koaxprinzip! Wie bei einem Breitbänder kann ich unheimlich nah an den LS sitzen ohne Probleme mit den Schallentstehungszentren zu bekommen. Hätte Lust die Doce als Computermonitore zu mißbrauchen. Wie zwei große Kopfhörer. Nahfeldhören. Und trotzdem kann man den Kopf bewegen ohne die Höhen zu verlieren. Prima.

    Erfahrungsgemäß verändern sich Höreindrücke nach längerer Zeit ja noch und ich muss irgendwann mal die Abwesenheit des Nachbarn abpassen und etwas Gas geben. Dann wird hier aktualisiert.

    Bis hierher erstmal ein großes Dankeschön an Olli für die Entwicklung eines Lautsprechers, der meine Ausgaben für weitere Chassis in diesem Jahr hochwahrscheinlich deutlich minimiert.

    Grüße
    Steffen

    P.S.: Das angesprochene Zentrierungsproblem scheint keines zu sein. Habe einfach mal einen 1kHz - Ton draufgegeben und beide Chassis hörten sich identisch an. Also hab ich erstmal gar nicht weiter rumgefummelt und die LS zusammengebaut.

    P.P.S.: Hat jemand eine Idee für gute Lautsprechergitter die auch bei einem Koax funktionieren ohne die Höhen zu sehr zu beeinflussen? Die ersten Tanzeinlagen meiner Kinder beim Hörtest direkt vor den Lautsprechern haben mir gesundheitlich nicht gutgetan.
    Geändert von nähmaschine (14.02.2019 um 13:53 Uhr)

  16. #16
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    Hi,

    für meinen Mjölnir Bausatz hatte ich damals lange gesucht und am Ende Gitter selbst gebaut aus einem 1mm Edelstahl Volierendraht mit Maschenweite 6,35x6,35mm.

    War von folgendem Anbieter aber leider gibts das Gitter anscheinend aktuell nicht (vielleicht mal nachfragen?):
    https://www.ebay.de/itm/Volierendrah...Uleg:rk:2:pf:0

    Mit so einer Lösung hättest Du besten Schutz und minimalste Beeinträchtigungen. Leicht angeschliffen und matt schwarz lackiet - funktionierte auch recht gut wobei der Lack natürlich abblättern kann wenn man zu sehr "drauf herumhaut" Dadurch das es Viereck Maschen sind kann man das auch eher auf Abmessung bringen und braucht nicht extra noch ein Profil für die Enden.

    Im anderen Forum hab ich Bilder in meiner Galerie - kann ich aber auch mal hier zeigen falls interessant.

    Nachtrag - Bild:

    Gitter.jpg
    Grüße
    Simon

  17. #17
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    Moin,
    das Zeugs gibt es auch verzinkt, einfach mal im Baumarkt nachsuchen.
    Wären sie nicht soo teuer, hätte ich mir diese Volt-Bässe zugelegt.
    https://www.bluearan.co.uk/sales/vol...rv3813.jpg?100
    Jrooß Kalle

  18. #18
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    Da kann man aber auch "mit dem Malstift durchpieksen"

    Edelstahl Drähte sind halt wesentlich stabiler/zäher als solche aus verzinktem Eisen.

    p.s. Wenn man vor dem "Pieksen" keine Angst mehr haben muss reicht eventuell auch ein gröberes 8x8mm bzw. 12x12 Gitter
    Grüße
    Simon

  19. #19
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    Hallo Simon,

    danke, guter Tip! Ich würde tatsächlich ein etwas gröberes Gitter bevorzugen. Absichtliche Schäden (durchpieksen) erwarte ich eigentlich von den Kindern nicht mehr, oder besser, noch nicht
    Was in der Pupertät passiert kann man ja nie wissen.

    Grüße
    Steffen

  20. #20
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    Mach es wie die Kakteen und bespann die Boxen mit Stacheldraht. Oben und unten eine Reihe Schrauben und immer rum mit dem Draht...

    Man merkt, ich habe keine Kinder

    Gruß Patrick


    PS: Schöner Bericht
    スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher

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