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  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Standard 5-Wege passiv Heimkino-Lautsprecher –

    Hallo zusammen,

    mir ist heute eine in meinen Augen optisch kuriose Konstruktion aufgefallen, speziell für semiprofessionelle Heimkinos:

    50283434_2325440230813113_6134860693523922944_n.jpg

    5-Wege und alles passiv. Da ist von variable Mitteltonbündelung besitzt. (V.M.B.) die Rede.

    Rundstrahlverhalten sieht wohl so aus:
    49564197_2289853877692661_6787251945020063744_n.jpg
    (hor.)

    49647088_2289856144359101_3648280826224836608_n.jpg
    (vert.)

    Preis von 10T€ ist ausgelobt. Sowas ähnliches hatten wir ja schonmal: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...ot-Heimkino-LS

    Meinungen dazu?

  2. #2
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    Standard

    Komisch, ich hatte sofort die Raduno von Franky im Sinn:
    https://www.hifitest.de/test/lautspr...or-raduno_5052

    Vielleicht lässt sich das Abstrahlverhalten so wie bei einem Bessel-Array durch Verpolung beeinflussen. Ich weiß aber nicht, ob das funktioniert, wenn die Chassis nicht direkt übereinander angeordnet sind... ist bloß eine Vermutung.

    VG, Stefan

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Also, anhand der obigen Diagramme sieht es zumindest bei 2 kHz nach erhöhter Bündelung und dann nachfolgender Aufweitung aus... warum braucht man dafür 5-Wege?

  4. #4
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    So ein Lautsprecher und seine Abstrahlcharakteristik kann man mit Boxsim sehr genau simulieren, dafür ist die neue Version nochmals deutlich geeigneter, da zum einen bis 20 Chassis möglich sind und die Sonogramme sehr helfen, die Details zu verstehen. Man braucht dazu ja nur das Modell in mehreren Winkeln oder auf unterschiedliche Hörplätze hin zu verändern und bekommt so von der Simulation auch die Möglichkeit, den Lautsprecher nach eigenem Ermessen in der Richtcharakteristik zu modellieren. Ob das dann besser klingt, als ein Flächenstrahler aus vielen kleinen Breitbänder, das ist ein anderes Thema.

  5. #5
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    Simulieren kann man alles mögliche (nicht nur in Boxsim), aber was ist denn die Idee hinter dieser Konstruktion, erst recht wenn man das passiv versucht?

  6. #6
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    Das beeindruckende von so einem Lautsprecher möchte ich mal mit dem eines großen hornlautsprecher vergleichen (auch wenn ein gutes horn feiner spielen kann), hierbei wird durch die Bündelung und gegebenenfalls auch durch die gezielte Anpassung der Abstrahlung Effekte aus der Raumakustik reduziert. Damit erreicht man eher das akustische Verschwinden des Hörraums und einen intensiveren Eindruck des dargebotenen. Eigentlich kommt die Technik aus der Beschallung sehr halliger Räume, bei denen die Notfallbeschallung oder aber auch andere Anforderungen über Zeilenlautsprecher realisiert werden. Durch die DSP Steuerung von diesen Lautsprecherzeilen kann die Schallabstrahlung noch weiter verbessert werden, sodass die Sprachverständlichkeit weit über der einer "normalen" Schallquelle liegt.
    Ähnliche Technik bietet irgendwer auch als DSP gesteuerte Wandlautsprecher an und es soll damit ein Heimkino irgendwo in Deutschland geben.
    Wenn man nun begeistert ist von der Technik, jedoch noch abgedrehter anbieten will, dann bietet man sowas passiv an. Ob das sinnvoll ist und wie gut das am Ende klingt, das ist etwas ganz anderes. Jedoch ist es natürlich eine technische Herausforderung auf passivem Wege und mit einem vollmundigen Werbeversprechen loszuziehen und hoffen, dass jemand sehr viel Geld hat und sich das so andrehen lässt.....
    Was an den Diagrammen zu dem Lautsprecher nur zu erahnen ist, ist, dass die Zielsetzung war, die Nachteile von D'Appolito Anordnungen zu reduzieren, damit meine ich die Keulen in der Abstrahlcharakteristik, die häufig für ein getrübtes Klang Empfinden verantwortlich sind.
    Wie schon erwähnt schnürt der Lautsprecher im 2kHz bereich ein, das würde ich bei den 5.1 Tonspuren, die da eher eine Überbetonung haben, als Vorteilhaft bewerten.
    Geändert von tim1999de (11.01.2019 um 18:35 Uhr)

  7. #7
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