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  1. #1
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    Standard Erste 2.1 Lautsprecherbox für den Hobbyraum

    Hallo!

    Ich plane derzeit meine erste Selbstbaubox.


    Ich beabsichtige, ein Lautsprechersystem ähnlich einer großen Bluetoothbox für meinen Hobbyraum (ca. 40m²) zu bauen. Da es zwischen den angrenzenden Räumen verschoben werden soll, sollte es in einem großen (untereinander getrennten Gehäuse) verbaut werden. Da es mein erstes selbstgebautes System wird, muss ich mich aufgrund mangelnder Kenntnisse leider auf möglichst fertige Komponenten beziehen.



    Ich würde ein System aus Subwoofer und 2 Breitbändern für mein Projekt vorziehen.


    Hinsichtlich der Komponenten habe ich mich für Folgende entschieden und habe noch einige offene Fragen:


    1. Verstärker: 2.1 Nobsound NS-14G. Dieser bietet laut Hersteller einen verstellbaren Tiefpassfilter (ob Hochpassfilter vorhanden, sind die Meinungen divers). Leistung: 1x Subwoofer 100W Rms, 2x Tops je 50W Rms ... wohl auf 4Ohm. Mitgeliefert wird ein Netzteil 19V mit Ausgangsleistung 3,42A. Der Verstärker darf mit einer Spannung von 12-24V betrieben werden.


    - Reicht das Netzteil aus, um den Verstärker bestmöglich für die nachstehenden Komponenten zu versorgen oder sollte zu einem 24V Netzteil mit 5 Ampere gewechselt werden?


    2. Als Subwoofer wird der Monacor SPH-250TC in einem Bassreflexgehäuse fungieren. Laut Hersteller wird ein Gehäusevolumen von 20L empfohlen. Ich habe gelesen, dass durch Volumenvergrößerung der Bass tiefer geht, jedoch Lautstärkeneinbußen zu verzeichnen wären. Da das Chassis mit Doppelschwingspule ausgestattet ist, wollte ich dieses parallel schalten, damit der Lautsprecher auf 4Ohm fließt und mehr Leistung bekommt und somit in einem 30L-Gehäuse verwendet werden kann.


    - Ist diese Überlegung richtig? (Sowohl hinsichtlich Volumen, als auch Parralellschaltung und Leistung des Verstärkers)


    3. Letztes Fragenthema, die Breitbänder: Diesbezüglich bin ich noch nicht entschieden. Diese sollen in geschlossenen Gehäusen spielen. Laut Berechnungsprogrammen verlangen abgefragte 8Zoll Chassis sehr große Volumina (50-150L), sodass ich zu 5-6 Zoll Chassis tendiere, damit ich das ganze System in ein bewegliches Gehäusekonstrukt (womöglich auf entkoppelten Rollen) durch die Räume bewegen kann. Um bei Monacor zu bleiben habe ich das Modell SPH-60x ins Auge gefasst.



    - Welches für Volumen sollte den einzelnen Chassis zur Verfügung gestellt werden? - Wird ein besseres Ergebnis erzielt, wenn die beiden Tops in einem gemeinsamen Gehäuseabschnitt oder getrennt verbaut werden?
    - Sind andere Chassis besser geeignet (Preisrichtlinie 50€ pro Chassis)?


    Ich hoffe, das klingt irgendwie durchsichtig und ihr könnt mir bei meiner Entscheidungsfindung helfen. Die Gehäuse werden aus MDF hergestellt und gedämmt.





    Viele Grüß!

  2. #2
    Spaßhaber
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    Moin, heißt das, alle Chassis sollen in 1 Gehäuse? Was hälst Du (langweilig, ich weiß), vom BG20, im entspr. Gehäuse ohne Subwoofer und bei Bedarf 'n kleiner SHT dazu? Hängt natürlich von Deinen Ansprüchen ab, aber mir würde das für'n Hobbyraum wohl reichen.
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  3. #3
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
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    Moin
    dein 2.1 System wird wohl 2x25 und 1x50 Watt leisten, wenn überhaupt.
    Deine Chassis wirst damit Betreiben können, aber nicht optimal.
    Wenn Du etwas warten kannst, und ein anderen AMP Verwenden würdest, wäre eine DSP Basierende Lösung vielleicht Besser.
    Es wird in den nächsten 8 Wochen hier ein oder 2 3-4 Kanal Wondom basierende BT und DSP Vorschläge geben eventuell wäre das was für dich ?

    Pegel wirste damit aber auch nicht fahren können.
    Geändert von Olaf_HH (23.11.2018 um 19:37 Uhr)
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  4. #4
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    ähämm, in jede Ecke einen BG20 in Überkreuz-Stereo, wenns sein noch den Monacor Hochtöner HT22-8 mit cirka 1 µF angekoppelt = 4 x 35€.
    Netzteil von Pollin
    https://www.pollin.de/p/schaltnetzte...stecker-352315
    Verstärker
    Wondom TAMP 2400
    dazu Lautstärkeregler und Bluetouthmodul.
    Mit 4x50 l Bassreflex brauchst du keinen Subwoofer und ohne Umräumen kannst du an fast jedem Platz in deiner Werkstatt mit dem Fuß wippen.
    Gruß Kalle

  5. #5
    Spaßhaber
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    Standard

    Genau so etwas meinte ich, wobei ich bei solch hoher Ankopplung eher den Westra-Konus-HT (OT-57-148) nehmen würde (dann werden's 4x26€ ), der preiswerter kommt und obendrein Porto spart.
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  6. #6
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    Wow. Vielen Dank für die schnellen Antworten und gute Ideen.

    Zur Raumaufteilung bleibt noch zu sagen, dass dieser 2-geteilt ist. Ein kleiner Raum mit offenem, breiten Durchgang zum großen Hobbyraum (in beiden wird Musik gehört, aber nicht zugleich). Durch eine Kellertür vom kleinen Raum ist der Saunaraum zu erreichen, in welchem die Lautsprecherbox auch spielen sollte. Daher die Idee (mit Einbußen der Klangqualität), ein großes Gehäuse (Chassis natürlich getrennt) zu bauen, welches ich im geteilten Hobbyraum drehen, in den Saunaraum schieben und im Sommer sogar vereinzelt in den Garten tragen könnte.

    Die Idee mit den 4-er Boxen in jeder Ecke fand ich auch sehr gut; könnte diese aber nicht mehr in den Räumen verschieben.

    Mir gefällt es wahnsinnig gut, wenn der Bass auch richtig tiefe Töne erreicht (gerne auch leise, wie wenn eine Münze in den Brunnen fällt und leise aber tief nachschallt). Meine Sorge daher, ob ich das mit reinen Breitbändern erreichen kann.

    Hinsichtlich des Verstärkers bin ich auch sehr offen... mit Netzteilleistung hoffe ich nur das Optimale herauszuziehen.

    Preislich sollte das gesamte Projekt ohne Gehäuse max. 300 € kosten.

    Vielen vielen Dank für eure Vorschläge und Ideen.

  7. #7
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    ... bei ca. 50 Ltr. sollte der BG20 schon bis f3 = 45 Hz gehen, größer sollte aber auch noch möglich sein (simulier den doch 'mal mit "Boxsim") ein bischen Pegel macht der auch und unter die Boxen machste Rollen.

    Bei den von Dir beschriebenen Räumlichkeiten kannst Du auch über einen gebrauchten AVR nachdenken und die verschiedenen Räume mit verschiedenen Boxenpaaren an verschiedenen "Zonen" des AVR betreiben. Nur so 'ne Idee zum brainstormen, denn zumindest ich hätte auf Dauer keine Lust, Boxen samt Kabelage ewig hin- und her zu schieben / umzuklemmen ...

    P.S.: ...und Bauvorschläge findest Du für den BG20 zur Genüge im Netz.
    Geändert von olnima (23.11.2018 um 23:15 Uhr)
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  8. #8
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    Wenn er erst mal Blut geleckt hat, weis er vermutlich nach 2 Jahren nicht mehr wo er die ganzen Kisten lassen soll
    Gruß
    Arnim
    Wer sich mit den Wölfen schlafen legt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er morgens mit Flöhen erwacht.

  9. #9
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    Da bin ich nochmal... bin leider priavt und dienstlich sehr eingebunden und konnte noch nicht weiterplanen.

    Also letztendlich soll der Hobbyraum natürlich mit Komponenten zum bestmöglichen Sound ausgestattet werden, jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch Zukunftsmusik.

    Ich möchte zum Anfang dennoch mit einer kompakten 2.1 Box beginnen, auch leicht in den Garten mitzunehmen... ich denke 30 kg dürfte das System wiegen und eben aus fertigen Komponenten bestehen. Für mehr reichen meine Fertigkeiten und mein Wissen derzeit leider noch nicht aus.

    Also als Komponenten wirklich ein 2.1 Miniamp, entsprechendes Netzteil, Subwoofer und 2 Breitbänder für die Mitten und Höhen.

    Habt ihr für dieses konkrete Projekt vielleicht bessere Ideen hinsichtlich der einzelnen Komponenten und diesbezüglich auch Volumen der Gehäuse (Sub 30l Bassreflex, Tops je 7l geschlossen bei den Monacors)?

    Klanglich bessere Projekte werden mit Sicherheit folgen; für den Anfang würde ich aber gerne mit dieser Vorstellung beginnen.

    Vielen Dank schonmal.

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