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  1. #1
    I.S.D.N.
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    Standard LS3/5a Clone Reloaded - Aus Fehlern lernen

    Hi!

    Ich greife mal Theos Idee bzw. Anregung aus der Nachbetrachtung des LS 3/5a-Battles auf, und versuche, das während des Battles Gelernte umzusetzen.

    Die Idee, sich nach einem gewissen Abstand noch mal zu treffen und auszutauschen finde ich übrigens super. Daher hier die Frage, war noch lust dazu hätte. Das muss nicht im Rahmen eines Battles sein. Stattdessen kann man sich auch gemütlich irgendwo treffe, um dort im kleinen Kreis seine Korrekturen zu besprechen und zu präsentieren. Die Frage ist, wer außer Theo und mir noch dazu Lust hätte.

    Nun, zu dem, was ich für mich vom Battle ganz persönlich mitgenommen habe:

    1. Ziel(e) setzen
    O.K. das Battle-Thema war klar umrissen "LS 3/5a-Clone" nach Vorgabe bauen. Was mir nicht klar war, war die Richtung in die ich gehen wollte. Olli wollte seinen Clone - optisch und klanglich - so nah wie möglich an das Original bringen. Theo wollte den LS3/5a neu interpretieren und ich .. ja, was wollte ich? Keine Ahnung! Ich hatte mal wieder Lust eine Lautsprecher zu bauen und Leute zu treffen. Also habe ich die Tür meines Chassis Schranks geöffnet und geguckt, was mich anspringt. Da ich schon seit Jahren was mit den Morel-Chassis machen wollte, habe ich sie halt genommen. Die TSPs des TMT passten einigermaßen und die Chassis passten auf die Schallwand. Womit wir schon bei einem weiteren Punkt wären, auf den ich später noch genauer eingehen möchte, nämlich der Chassisauswahl. Ein wirkliches Entwicklungsziel hatte ich aber nicht. Mir war nicht wirklich klar, ob ich einen hochauflösenden, feinzeichnenden Monitor bauen wollte oder eine chillige Küchenbox im Retrodesign. Irgendwas wird schon rauskommen ... hauptsache Spass und mal wieder mit den Jungs ein Wochenende verbringen. Insgesamt spricht da nichts gegen, nur kann ich den auch haben, wenn ich ernsthafter an die Sache ran gehe. Als chillige Küchenbox wäre der MorMon eine totale Fehlentwicklung gewesen.

    2. Chassis bewusst / gezielt auswählen
    Ich habe die Chassis genommen, weil sie gerade da waren. Bis auf die TSP des TMT habe ich mir 0,0 weitere Gedanken gemacht. eine 29mm Kalotte mit einem 13er TMT zu verheiraten, ist keine Hexerei. Und da ich eh nicht wusste, wo die Reise hingehen sollte (siehe Punkt 1), machte ich mir keine weiteren Gedanken, ob nicht die DT350 der vielleicht bessere HT sein könnte oder der Gradient W130AL der bessere TMT oder vielleicht doch der gute alte Conrad LMC13HE mit seiner Polypropylen-Membran oder gar irgendeines der ACR-Chassis die gut verpackt auf dem Dachboden warten, verbaut zu werden. Nicht einmal eine Sekunde habe ich mir diese Gedanken im Vorfeld gemacht. Ich wusste ja auch nicht, was ich wollte. (Monitor vs. Küchenbox). Irgendwie war mir natürlich schon klar, dass es mit den Morel-Chassis eher in die Richtung "Monitor" denn in Richtung "Küchenbox" gehen würde. Aber wirklich tiefergehende Gedanken habe ich mir nicht gemacht. Und auch hier lande ich wieder bei Olli und Theo: Olli wollte so nah wie möglich an das Original und hat daher versucht entsprechende Treiber zu bekommen. Theo konnte mir auf Nachfrage sehr detailliert sagen, warum er sich für die verwendeten Treiber entschieden hat. Der anschließende Hörtest verifizierte seine Entscheidungen. Und bei mir ... Die MorMon kling halt eher zufällig so, wie sie klingt. Hat halt gepasst!

    3. Zeitplan aufstellen und Meilensteine setzen
    Ich hatte geplant, meinen MorMon während der Mutter-Kind Kur meiner beiden Damen zu bauen. Die fiel allerdings wegen Krankheit aus und ich hatte kein Alternativszenario, was dazu führte, das plötzlich Battle war und ich keine Box hatte. Also wurde die Kiste in zwei Nacht- und Nebelaktionen zusammengeschustert und hübsch gemacht sowie im Anschluss kurz mit den üblichen Liederchen gehört.. Messen? Keine Zeit! Muss auch so gehen! So scheisse wird es schon nicht klingen! Das Glück ist mit den Doofen! Nur, wollte ich das auch genau so? Wäre das auch die Abstimmung, die ich gewählt hätte, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte? Und noch viel wichtiger, habe ich mein Entwicklungsziel überhaupt erreicht und hätte ich das mit den verwendeten Chassis überhaupt erreichen können? Ich weiss es nicht. Was ich aber gelernt habe, ist, dass der MorMon im Gegensatz zum ViMo nicht "meine Box" ist, aber das ein oder andere Gen in sich trägt, was ich auch gerne im ViMo hätte.

    4. Musik auswählen
    Mir geht es hier gar nicht darum, die eigene Entwicklung besonders gut aussehen zu lassen. Aber einfach Musik abzuspielen, die ein Großteil der Anwesenden nicht kennt, kann es auch nicht sein, weil diese gar nicht wissen, ob das denn jetzt so klingt, wie es denn klingen muss. Nehmen wir mal Jennifer Warnes "Somewhere, Somebody" Der Backgroundsänger "turnt" eigentlich die ganze zeit um Frau Warnes herum. mal ist er hinten, mal noch weiter hinten , um dann auf einmal fast ins Mikro zu beissen. Ist die Tiefenstaffelung nicht da, passt entweder die Aufstellung nicht oder aber die Box braucht noch etwas Liebe. Ähnlich ist es mit Frau Melua. Deren S-Laute sind einfach zischelig. Kannste machen was Du willst, Mutter Natur hat das so gewollt. Mein Ziel ist es jetzt, die Abstimmung so hinzubekommen, das es zwar zischelt aber nicht weh tut. Gut getroffen ist es in meinen Augen, wenn man schon prophylaktisch mit schmerzverzerrtem Gesicht vor der Box sitzt und und darauf wartet, das das gleich nicht schön wird, um dann erleichtert festzustellen, dass das Zischeln zwar da war, aber zum Glück nur kurz vorm Wehtun. Wahrscheinlich hat jeder seine Lieder, mit denen er seine Lautsprecher abstimmt und erklären kann, warum er es wie getan hat (Monitor vs. Küchenbox). Danach kann man dann Freestyle hören, weil man weiss, warum der Lautsprecher so klingt, wie er denn gerade klingt. O.K. vom Raumeinfluss einmal abgesehen, der kann einem das Ergebnis auch noch mal ordentlich verhageln

    5. Löten ist doof
    O.K. das ist einfach meinen Augen geschuldet. Ich habe einfach gemerkt, dass ich beim Löten ständig damit beschäftigt war, mein Brille auf und wieder abzusetzen, um ordentlich zu sehen, was ich denn da gerade mache. Ich werde mich daher zukünftig mehr mit dem Thema Digitalisierung und Mini-DSP auseinandersetzen. Erste Schritte in diese Richtung habe ich bereits gemacht, in dem ich mir einen einen Vorverstärker besorgt habe, den ich als Quellenwahl für den Mini-DSP nutzen kann.

    Im nächsten Teil geht es darum, wo ich mit meinem LS3/5a Clone Reloaded hin möchte und welche Chassis dafür in Frage kommen - oder vielleicht auch anderes herum: Welche Chassis habe ich und was lässt sich damit realisieren.
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  2. #2
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    wow, klasse Ansatz

    Nachmal danke das Du mir die MorMon vorbei gebracht hast, bin sehr gespannt was sich nach längerem Einhören ergibt. Werde dann hier berichten was passiert ist und vielleicht kann ich Dir bei der ein oder anderen Entscheidung einen Rat geben.

    :-) Theo
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  3. #3
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    Moin Frank
    Das hört sich nach einem spannenden Weg an. Ich werde aufmerksam verfolgen, wohin Dich das bringt.

    Die Idee, sich nach einem gewissen Abstand noch mal zu treffen und auszutauschen finde ich übrigens super. Daher hier die Frage, war noch lust dazu hätte. Das muss nicht im Rahmen eines Battles sein. Stattdessen kann man sich auch gemütlich irgendwo treffe, um dort im kleinen Kreis seine Korrekturen zu besprechen und zu präsentieren. Die Frage ist, wer außer Theo und mir noch dazu Lust hätte.
    Ich bin mit meinen 3/5ern durch. Ich kann mit solchen Mini-Kisten einfach nix anfangen, da fehlt mir zu viel. Wenn aber Besucher erlaubt sind, würde ich gerne zum Hören dazu kommen.

    Gruß Olli

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  4. #4
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    1. Wo soll es hingehen?
    Gute Frage! Mit dem ViMo habe ich "meinen" Lautsprecher gefunden. Alles ist da, ich vermisse nichts, noch wünsche ich mir irgendwas weg. Ich höre tatsächlich Musik und nicht Technik und/oder nach Fehlern. Für mich ist der Lautsprecher rund. Nun hat der ViMo allerdings keinen 13er als TMT sondern einen 17er. Den allerdings in einem geschlossen Gehäuse mit einem qtc von rd .0,7.

    Schaut man in das Pflichtenheft der LS3/5a steht das was von Polypropylen, 90 qcm Fläche und Kef B110. Trägt man dessen Parameter in ein Simulationprogramm ein, bekommt man als Empfehlung ein geschlossenes Gehäuse mit einem Volumen von 6,7 Liter bei einem qtc von 0,7 und einer f3 von rd 78,5 Hz. Wieso habe ich diese recherche nicht bereits im Vorfeld des Battles gemacht. Ist gar nicht so schwierig Als Hochtöner nahmen sie damals eine 27mm Kalotte.

    Die Kunst ist es, jetzt eine 13cm Bass zu finden, der mit einem qtc von 0,7 in etwas mehr als 6 liter passt.

    Welche 13er bzw. welche Boxen mit einem 13er TMT kenne ich und welche davon sind nachhaltig in meinem Hirn haften geblieben:

    1. Tafal / Visaton AL130 + TAF27plus
    Für mich wohl die Box, die mich am meisten und nachhaltigsten beeindruckt hat. Sie spielt aus einem Guss, löst sehr gut auf, nervt nie ... tolles Ding! Bassreflex bzw. Passivmembran. Der AL130 passt von den Werten gut in ein 6,5 Liter geschlossenes Gehäuse (qtc 0,7 / 75 Hz)

    2. ZHAM / Gradient RS150 + TAF 27plus
    Ähnlich wie die Tafal. Alles da, nervt nicht, löst aber nicht ganz so gut auf wie die Tafal, spielt dafür aber dank der QQWT tiefer. Gleicher grandios gute HT. Die 4-Ohm-Version würde passen, ist aber nicht lieferbar.

    3. NeNe / Newtronics 13er Bass und und 25 HT
    Newtronics Polypropylen 13er ind einer TQWT. Spielt sehr rund und weich, dafür nicht so hochauflösend wie die beiden Metaller aber ähnlich tief wie die ZHAM. Chassis sind nicht mehr zu bekommen.

    4. Gradient W130AL
    Gut getestetes Alu-Chassis. Leider etwas wenig Hub, aber angeblich recht einfach zu beschalten und klirrarm. Liegt sogar bei mir rum und passt von den Werten ebenfalls recht gut (qtc 0,75 / 77 HZ).

    5. SPH-5M
    Hatte ich mal auf einer Hörsession der K+T in der GT gehört. Hat mir damals gut gefallen. Die Membran ist aus Polypropylen. Passt von den Werten nehezu ideal (qtc 0,7 / 78,75 HZ). Leider ausgelaufen.

    6. Visaton bzw. Conrad LMC13HE
    Der TMT aus der Beginner, mit der ich vor 9 Jahren zum ersten Mal an einem Contest teilgenommen habe. Polypropper. Nicht so schlecht, Wenn dann aber nur als GHP möglich (qtc 0,9 / 97 HZ). Eher Herzensangelegenheit als wirklich sinnvoll.

    7. SB13PFC25-4
    Der TMT aus CT292 bzw. Udos U-Do. Für das Geld recht ordentlich. Laut den Datenblattwerten passt er in ein rd. 6 Liter großes BR-Gehäuse

    Im Moment schwanke ich zwischen SPH 5M oder W130AL.

    Der SpH 5M passt ideal, ist aber nicht mehr zu bekommen, es sei denn, bei Franky verstauben noch welche im Lager. Der W130AL passt nicht ganz so gut, wäre aber da. Theo, ich glaube, Ihr habt den W130AL mal ordentlich gequält und wart positiv überrascht. Allerdings meine ich mich erinnern zu können, dass ihr was von Pfeiffgeräuschen geschrieben habt.
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  5. #5
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    Hi Zeppi,

    der SPH-5M ist keineswegs ausgelaufen. Wie kommst Du darauf?

    Gruß Frank
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  6. #6
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
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    Moin Frank,
    ein super Ansatz den Du da gerade hast. Theo hatte ja auch schon die Idee in den Raum geworfen.
    Ich beschäftige mich auch gerade mit der Überarbeitung meiner LS3/5 Interpretation. Eventuell auch mit Austausch von Chassis. Erster Gedanke war die FW aus der Box zu nehmen.
    Also ch würde gerne dabei sein mit meiner Box. Zeitplan ?
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH

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  7. #7
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    Zitat Zitat von zeppi Beitrag anzeigen
    Als Hochtöner nahmen sie damals eine 27mm Kalotte.
    [Klugscheissermodus on]

    Da muss ich wiedersprechen. Die KEF T27 ist eine 19mm Kalotte.

    [Klugscheissermodus aus]

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  8. #8
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    Hi,

    Olli hat Recht, die T27 ist eine 19er. Mit ein Grund warum ich die 20er von Visaton verwendet habe.

    Könnte sein das wir noch ein Paar 5M haben, muss ich mal schauen, vielleicht ergeben sich da Synergien.

    Ich bin mit meinen 3/5ern durch. Ich kann mit solchen Mini-Kisten einfach nix anfangen, da fehlt mir zu viel.
    Das solltest Du nochmal überdenken. Wenn die Minikisten richtig laufen, können sie Dinge die man oft bei größerem Kaliber vermisst. Natürlich weiß ich was Du meinst, auch ich bin ein Befürworter großer Membranflächen.

    Wenn aber Besucher erlaubt sind, würde ich gerne zum Hören dazu kommen.
    Aber sicher doch, gerne.

    :-) Theo
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  9. #9
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    Zitat Zitat von hoschibill Beitrag anzeigen
    [Klugscheissermodus on]

    Da muss ich wiedersprechen. Die KEF T27 ist eine 19mm Kalotte.

    [Klugscheissermodus aus]
    Und warum schreibst Du dann bei den Vorgaben des Battles, dass sie damals eine 27mm Kalotte verwendet haben? Schau mal in den blau hinterlegten Feldern des Battle Threads.
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  10. #10
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    Ist denn Bextren = Polypropylen?
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  11. #11
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    Zitat Zitat von zeppi Beitrag anzeigen
    Und warum schreibst Du dann bei den Vorgaben des Battles, dass sie damals eine 27mm Kalotte verwendet haben? Schau mal in den blau hinterlegten Feldern des
    Battle T threads.
    Hat Daniel gepostet. Hast aber Recht, steht da auch falsch.

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  12. #12
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    Standard Für die Elisabeths!

    Hallo Frank,
    und versuche, das während des Battles Gelernte umzusetzen.
    ... als da wären?

    Bisher habe ich zwei Sachen mitbekommen:
    1. dass einerseits viele Erbauer positiv überrascht von den kleinen Dingern waren und sie mit Freude zum Musikhören genutzt haben.
    2. dass immer wieder die Limitationen, Kompromisse, überholten Prinzipien erwähnt wurden. Wie z.B. hier:

    Zitat Zitat von olnima
    Hinzu kommt, dass ich an diesem, weder in seinen Proportionen schön aussehenden, noch akustisch wirklich sinnvollen Gehäuse weiter herumfrickeln möchte.
    Bei so einer Aussage wie der von Olnima habe ich den Eindruck: okay, ihr hattet Spass auf dem Battle. Ansonsten kam kein Erkenntnisgewissen bei heraus, außer dass die ursprünglichen Ressentiments bestätigt wurden. Was wirklich etwas witzfrei wäre. Da muss mehr gewesen sein, nur ist das so rein aus Foren/Beckenrandperspektive nicht so richtig nachzuvollziehen. Vielleicht können ein paar der Teilnehmer mal in wenigen knappen Sätzen zusammenfassen, was sie aus dem Experiment hinsichtlich des Konzepts mitgenommen haben!

    VG, Matthias

  13. #13
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    Zitat Zitat von Jonies Papa Beitrag anzeigen
    Ist denn Bextren = Polypropylen?
    Na, lebt ihr gerade alle wieder Euren Klugscheiss-Bersserweis-Fetisch aus?

    In den blauhinterlegten Felderchen stand was von PP. Ich habe das als Polypropylen interpretiert. Bei Kef auf der Seite steht was von Bextren. Ich habe Chemie abgewählt.

    Jetzt Du!
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  14. #14
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    Ist denn Bextren = Polypropylen?

    Mitte der 1960er begannen die Arbeiten an einer neuen Bass-/Mitteltönereinheit. Die Membran fertigten Cooke und sein Entwicklungsteam aus einem vollkommen neuen Material: Bextren. Diese leichte Kunststofffolie aus Azetat wird aus Zellstoffholz gefertigt. Schon bald verwendete die BBC dieses Material für die Bass- und Mitteltöner im LS5/5-Monitor. Neben den erforderlichen mechanischen Eigenschaften war Bextren auch ausreichend stabil, um die Leistung auch unter den typischen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu erbringen. Bextrene-Wooferkonusse boten auch einen konsistenten Sound über eine große Bandbreite hinweg. Diese Eigenschaften sicherten den großen Erfolg dieses Materials, sodass in den folgenden Jahren auch andere Lautsprecher-Hersteller dazu übergingen.


    http://de.kef.com/explore-kef/about-...960s-and-ls35a

  15. #15
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    Zitat Zitat von mtthsmyr Beitrag anzeigen
    Hallo Frank,

    ... als da wären?

    Bisher habe ich zwei Sachen mitbekommen:
    1. dass einerseits viele Erbauer positiv überrascht von den kleinen Dingern waren und sie mit Freude zum Musikhören genutzt haben.
    2. dass immer wieder die Limitationen, Kompromisse, überholten Prinzipien erwähnt wurden. Wie z.B. hier:



    Bei so einer Aussage wie der von Olnima habe ich den Eindruck: okay, ihr hattet Spass auf dem Battle. Ansonsten kam kein Erkenntnisgewissen bei heraus, außer dass die ursprünglichen Ressentiments bestätigt wurden. Was wirklich etwas witzfrei wäre. Da muss mehr gewesen sein, nur ist das so rein aus Foren/Beckenrandperspektive nicht so richtig nachzuvollziehen. Vielleicht können ein paar der Teilnehmer mal in wenigen knappen Sätzen zusammenfassen, was sie aus dem Experiment hinsichtlich des Konzepts mitgenommen haben!

    VG, Matthias
    Huhu, Matthias!

    Das ist hier mein ganz persönlicher "ich will es besser anders machen" Thread.

    Was ich für mich mitgenommen habe, steht im ersten Thread. Was die anderen - und vor allem Elisabeth - für sich mit genommen haben, ist mir mächtig egal.

    Es geht hier auch nicht um die Vor und Nachteile des Gehäuses oder der verwendeten Materialien. Es geht hier einzig und allein um mein persönliches Vorgehen, was ich besser machen würde.

    Von daher verstehe ich Deine Frage und Deinen Post 0,0! Es geht hier nicht um den Battle, dessen Ausführung oder dessen Sinn.

    Es geht hier einzig und allein um mein Vorgehen und die Fehler die ich gemacht habe.

    tschö mit "ö"
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  16. #16
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    Bissken emotional heute?

    Du schriebst Pflichtenheft LS3/5a, nicht Pflichtenheft Battle.

    Den Klugscheißersmiley habe ich bewusst weggelassen.
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  17. #17
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    Zitat Zitat von roomcurve Beitrag anzeigen
    Mitte der 1960er begannen die Arbeiten an einer neuen Bass-/Mitteltönereinheit. Die Membran fertigten Cooke und sein Entwicklungsteam aus einem vollkommen neuen Material: Bextren. Diese leichte Kunststofffolie aus Azetat wird aus Zellstoffholz gefertigt. Schon bald verwendete die BBC dieses Material für die Bass- und Mitteltöner im LS5/5-Monitor. Neben den erforderlichen mechanischen Eigenschaften war Bextren auch ausreichend stabil, um die Leistung auch unter den typischen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu erbringen. Bextrene-Wooferkonusse boten auch einen konsistenten Sound über eine große Bandbreite hinweg. Diese Eigenschaften sicherten den großen Erfolg dieses Materials, sodass in den folgenden Jahren auch andere Lautsprecher-Hersteller dazu übergingen.

    http://de.kef.com/explore-kef/about-...960s-and-ls35a
    Aha, und was bringt das jetzt! Wir wissen jetzt, dass ihr die Kef Seite kennt! Toll! Udn ich mich auf zweite Hand Infos verlassen habe ohne sie gegen zu checken!
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  18. #18
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    Zitat Zitat von Jonies Papa Beitrag anzeigen
    Bissken emotional heute?

    Du schriebst Pflichtenheft LS3/5a, nicht Pflichtenheft Battle.

    Den Klugscheißersmiley habe ich bewusst weggelassen.
    Ich gelobe Besserung Herr Professor und werde demnächst jedes Wort auf die Goldwaage lege und gegenchecken, bevor ich hier poste.

    Am besten exmatrikuliere ich mich. Die Kalotte ist eine 19mm Kalotte, der eigentliche TMT ist aus Bextren und den SPH 5M gibt es auch noch... weia ....Kein guter Start!
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  19. #19
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    Sorry, wer erst antwortet und dann weiterliest verpasst die Hälfte. Gleiche Antwort kam schon von Hoschi weiter vorne.
    Viele Grüße
    Bernhard aka Tiff

    Schreibfehler liegen in der Natur der Sache und werden grundsätzlich nicht korrigiert.

  20. #20
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    Zitat Zitat von zeppi Beitrag anzeigen
    ....Kein guter Start!
    Niemand hat dich angegriffen, in dem Kontext wurden die Aussagen nun mal richtig gestellt und gut ist.
    Besser ein schlechter Start als ein mieser Zieleinlauf.
    Die Idee ist gut und stößt auf jede Menge Interesse.
    Die User saugen deine Worte nunmal auf, ich sehe hier nur positives.
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