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  1. #1
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    Standard Diskussion zu Theos LS5/20a

    Gewollt oder nicht, Theo hat im sensiblen Bereich von 2-5kHz eine V-Kerbe mit minus 4-5dB reingehauen....jeder der einen EQ hat, kann nachvollziehen, was das ausmacht

  2. #2
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    Die Kerbe ist dem Gehäuse mit den Kanten geschuldet. Gerade bei Trennfrequenzen unter 3000 Hz wird das problematisch. Ich habe wie gesagt eben den SPH-135C ins Gehäuse gebaut und den AMT dann ab 2300 Hz angekoppelt - da gibt es die gleiche Senke. Wie gesagt zeige ich morgen mal Messungen. Bei uns im Rar hatte ich den Görlich linear abgestimmt. Bei der Theo Beschaltung des SPH-135C hat der Mitteltonpegel bei uns im RAR eine kontinuierlich ansteigende Tendenz und bis zu 4 dB mehr wie ich bei den Andy.
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  3. #3
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    Gewollt oder nicht, Theo hat im sensiblen Bereich von 2-5kHz eine V-Kerbe mit minus 4-5dB reingehauen....jeder der einen EQ hat, kann nachvollziehen, was das ausmacht
    Leider falsch. Wie ich schon schrieb wurde der Lautsprecher auf Hörabstand ca. 2,7 m optimiert und an diesem Ort hat er die Kerbe nicht. Was sich in einem Meter Abstand ergibt ist mir am Ende egal.

    :-) Theo
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  4. #4
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    Nö, wenn es nicht nur eine echte Nahfeldkiste sein soll, schlägt sich diese Kerbe aber natürlich im Gesamtfrequenzgang nieder.....weisst Du aber

    EDIT: eine so kleine Kiste auf 2,7 m zu optimieren ist schon kühn....der Grundton wird, wenn nicht als echter Wandlautsprecher ausgelegt schon verwaschen/mulmig sein.
    Geändert von fosti (08.11.2018 um 23:43 Uhr)

  5. #5
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    der Grundton wird, wenn nicht als echter Wandlautsprecher ausgelegt schon verwaschen/mulmig sein.
    Wie kommst Du zu so einer Ferndiagnose?
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  6. #6
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    das liegt in der natur der dinge: ein 5" tmt in einer ~20 cm schallwand lässt zu viel schall im grundton nach hinten beugen.....eine 3/5 ist und bleibt eine nahfeldabhöre.....eine grimm ls1, kiithree, dutch&dutch 8c oder eine rl901k sind für hörabstände um die besagten 2,7 m besser ausgelegt.

  7. #7
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    Zitat Zitat von HiFi-Selbstbau Beitrag anzeigen
    Leider falsch. Wie ich schon schrieb wurde der Lautsprecher auf Hörabstand ca. 2,7 m optimiert und an diesem Ort hat er die Kerbe nicht. Was sich in einem Meter Abstand ergibt ist mir am Ende egal.
    ... wenn wir uns den Lautsprecher in 1m, ausführlich unter Winkeln ansehen, werden wir ebenso feststellen,
    daß er diese Kerbe benötigt, um die Aufweitung unter Winkeln auszugleichen.
    Eigentlich reicht da auch ein geschulter Blick auf die Schallwand.

    Es führen verschiedene Wege nach Rom.
    Der Die-auf-Achse-1m-Messung-in-BoxSim-glattbügeln ist sicherlich keiner davon.

    Danke für die spanndenden Berichte. War sicher ein höchst interessantes Event!

    Beste Grüße

  8. #8
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    Zitat Zitat von Alexander Beitrag anzeigen
    ... wenn wir uns den Lautsprecher in 1m, ausführlich unter Winkeln ansehen, werden wir ebenso feststellen,
    daß er diese Kerbe benötigt, um die Aufweitung unter Winkeln auszugleichen.
    ....
    Das ist aber eher suboptimal....auf achse oberhalb der schröderfrequenz ist ein lineares verhalten auf achse schon noch ein anzustrebendes feature

    ich dachte das hat immer noch bestand: https://www.tonmeister.de/foren/surround/texte/SSF_01_1_2002_v2.PDF

    ein kleiner standard kann jedenfalls nicht schaden

  9. #9
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    achso, kann ich nur empfehlen:
    https://tech.ebu.ch/publications/sqamcd

  10. #10
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    Na dann mal viel Spaß weiterhin beim Entwickeln und Beurteilen nach Aktenlage.
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  11. #11
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    frei nach Toll! aus dem magazin frontal21 kann man natürlich machen was man will:. das mit dem grundton zu vernachlässigen, aber über über "zeitrichtigkeit" über 7 kHz zu diskutieren weil man ja ein ausgesprochener percussion spezialist ist (wie sich snare drums anzuhören haben) passt irgendwo nicht zusammen

  12. #12
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    Ich hätte jedenfalls nach "Aktenlage" Deinen Clone als einen der "Richtigsten" erachtet

    lg

  13. #13
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    Zitat Zitat von HiFi-Selbstbau Beitrag anzeigen
    Na dann mal viel Spaß weiterhin beim Entwickeln und Beurteilen nach Aktenlage.
    Theo, es geht nicht darum Musikinstrumente mit Eigenklang zu entwickeln, sondern Wiedergabegeräte. ....und da kann ein zumindest "kleiner" Standard nicht schaden.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Alexander Beitrag anzeigen
    ...
    daß er diese Kerbe benötigt, um die Aufweitung unter Winkeln auszugleichen.
    Eigentlich reicht da auch ein geschulter Blick auf die Schallwand.

    Es führen verschiedene Wege nach Rom.
    Der Die-auf-Achse-1m-Messung-in-BoxSim-glattbügeln ist sicherlich keiner davon.
    ...
    ...genau das meinte ich, als ich schrieb

    Zitat Zitat von MOD olnima Beitrag anzeigen
    ...
    Die "nur-Achsmessungen" sind immer brandgefährlich, schon gar bei solch einem kantigen Gehäuse
    ...
    Außerdem war Theos "Gurke" (die ich leider ob unserer etwas späteren Anreise nur seeeehr kurz gehört habe, aber meine Ohren trotzdem zum Aufstellen brachte) soooo mau, dass er gleich 2 Paare gebaut hat.
    Masse statt Klasse ...
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  15. #15
    gibt's das auch von Sica Benutzerbild von Olaf_HH
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    @Olnima, wieso späte Anreise, ich musste nicht rauchen
    Leider konnte ich den LSP von Theo auch nicht hören, aber ich denke mal, er wusste was er getan hat, als er ihn auf 2,7m entwickelt hat.
    Ich jedenfalls werde alle Anmerkungen betreff meines Speakers dazu nehmen, versuchen, diesen noch etwas zu optimieren und die genannten Schwächen zu mildern. Habe den gestern verkaufen können
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  16. #16
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    Zitat Zitat von Alexander
    ... wenn wir uns den Lautsprecher in 1m, ausführlich unter Winkeln ansehen, werden wir ebenso feststellen,
    daß er diese Kerbe benötigt, um die Aufweitung unter Winkeln auszugleichen.
    Gibt es irgendwo ein Bild, dass das illustriert?

    -Matthias

  17. #17
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    dass er gleich 2 Paare gebaut hat.
    Masse statt Klasse ...
    Das zweite Paar war in einem anderen Gehäusematerial, extrem dicht und schwer. Hätte ich im Vergleich vorgeführt wenn es jemanden interessiert hätte.

    :-) Theo
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  18. #18
    I.S.D.N.
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    Schade, es wird mal wieder akademisch, weil scheinbar nicht sein kann, was nicht sei darf.

    Ein Lautsprecher wird zum Musikinstrument mit Eigenklang, weil eine Messung (über)interpretiert wird, ohne den Lautsprecher selbst je gehört zu haben. Man, fosti, setz' Dich in Deinen Bus, fahr' nach Köln, höre Dir die Kiste an und bilde Dir Deine Meinung, statt professoral die Theorie rauf und runter zu beten, auch wenn Deine Branche von Lehrmeinungen lebt. Oder bau die Kiste nach, vermesse sie nach allen Regeln der Kunst und beweise Deine Meinung.

    Ich war bestimmt nicht der einzige der Theo's Box als eine der saubersten und neutralsten Neuinterpretation des ls3/5a empfunden hat. Aber wahrscheinlich haben wir alle ein Paar Holzohren mit einem trockenen Brötchen dazwischen.

    Deiner Theorie nach hätten die Zuhörer im hinteren Tel des Raumes, weit jenseits der besagten 2,7 Meter, nur noch matschigen Brei aus allen Lautsprechern hören dürfen / müssen. Haben sie aber nicht! Auch dort wurde man prächtig unterhalten und hat eine gute Sprach- bzw. Stimmenverständlichkeit. Wie passt das zu Deiner Theorie?

    Oder geht es tatsächlich nur um die unterschiedlichen Schärfegrade eines Skalpells und einer Rasierklinge?

    VG

    Frank
    Vinyl & Whisky: Gemeinsamer Blog von tiefton und mir zum Thema Vinyl und Whisky

    gelsen-pen: Mein Blog über Gelsenkirchen, das Ruhrgebiet und den Rest der Welt

  19. #19
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    Zitat Zitat von HiFi-Selbstbau Beitrag anzeigen
    Das zweite Paar war in einem anderen Gehäusematerial, extrem dicht und schwer. Hätte ich im Vergleich vorgeführt wenn es jemanden interessiert hätte.

    :-) Theo
    Cool. Und was ist dein Höreindruck der Beiden?


    Grüße,
    Felix

  20. #20
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    Zitat Zitat von zeppi Beitrag anzeigen
    ......
    Ich war bestimmt nicht der einzige der Theo's Box als eine der saubersten und neutralsten Neuinterpretation des ls3/5a empfunden hat. Aber wahrscheinlich haben wir alle ein Paar Holzohren mit einem trockenen Brötchen dazwischen. ...
    Menno Frank, das habe ich doch gar nicht gesagt. Aber 5 dB runter über eine Oktave macht schon was. Kann man denn gar nicht mehr diskutieren? Vergleichbare Boxen von Neumann oder Geithain machen das nicht. Schön, dass es gefallen hat, aber es macht
    professoral
    erst einmal keinen Sinn. In Franky's Thread habe ich ja schon geschrieben, dass die nicht vollständige Entzerrung des Baffle-Steps wie es bei der Box von Theo gemacht wurde schon Vorteile haben könnte. Theorie ist nicht nur "grau". In diesem Sinne

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