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  1. #21
    Vorsicht schräger Humor
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    Hallo Thomas,
    dabei darf man nicht vergessen, dass diese alten Kinolautsprecher, gilt natürlich auch für Klangfilm und andere, eingebaut waren oder zumindest Schranktüren hatten und so die Basswiedergabe durch Boden-, Wand- und Eckenladung entsprechend aufpeppen, was man von diesem freischwebendem Trichter nicht unbedingt sagen kann.
    Ähämm, das war damals bei der Tonspur natürlich Perlen vor die Säue geworfen.
    Jrooß Kalle

  2. #22
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    Hallo,

    Zitat Zitat von naumi Beitrag anzeigen
    So ähnlich sieht das bei jeder Bassreflexkonstruktion mit großem Mitteltonhorn aus. Der Bereich "unter" dem Horn ist viel zu leise.
    Anhang 44941

    Klar, heute gibt es DSP-Bügeleisen, oder der Hörer liebt das so.
    Aber das ist doch ein allgemeines Problem das man den Wirkungsgrad zu den tieferen Frequenzen nicht halten kann. So lange man den Maximalpegel nicht ausreizen will stellt das ganze aber kein wirkliches Problem dar oder? Ich meine selbst wenn man extrem laut hört dann braucht der Tieftöner eben mehr Leistung aber dem Klang sollte es doch nicht schaden.

    Bei passiven Weichen muss die Mittelhochtoneinheit ja auch immer gedrosselt werden.

    Gruß,
    Der.K.

  3. #23
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    Hallo,

    Ich hätte da noch mal eine Frage. Könnte man theoretisch eine Mittenpappe von PHL in einem großen Kugelwellenhorn (ca. 70-80cm) spielen lassen? Beispielsweise der PHL E17-1060 und natürlich vorrausgesetzt mit Phase plug. Oder sind die TSP Parameter wenig erfolgsversprechend?

    Und wie könnte man bei so einem großen Horn einen Hochtöner anbinden? Wenn man dann ein kleines Kugelwellenhorn mit 10-20cm Durchmesser nimmt dann sind die Schallentstehungorte ja ziemlich weit auseinander. Mit einem Fostex Ringradiator ist der Abstand auch nicht viel besser. Kriegt man das Aktiv in den Griff? Welche Probleme könnten entstehen?

    Gruß,
    Der.K.

  4. #24
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    Hallo,

    Scheint wohl eine Schnapsidee zu sein Ich habe das zwar jetzt nicht geplant gehabt. Aber mich hätte es interessiert weil ich ja einen Lautsprecher mit dem PHL Mitteltöner geplant habe allerdings ohne Mitteltonhorn. So ein großes Horn könnte man ja als "Upgrade" Möglichkeit im Hinterkopf behalten.

    Gruß,
    Der.K.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Der.K. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Ich hätte da noch mal eine Frage. Könnte man theoretisch eine Mittenpappe von PHL in einem großen Kugelwellenhorn (ca. 70-80cm) spielen lassen? Beispielsweise der PHL E17-1060 und natürlich vorrausgesetzt mit Phase plug. Oder sind die TSP Parameter wenig erfolgsversprechend?

    Und wie könnte man bei so einem großen Horn einen Hochtöner anbinden? Wenn man dann ein kleines Kugelwellenhorn mit 10-20cm Durchmesser nimmt dann sind die Schallentstehungorte ja ziemlich weit auseinander. Mit einem Fostex Ringradiator ist der Abstand auch nicht viel besser. Kriegt man das Aktiv in den Griff? Welche Probleme könnten entstehen?

    Gruß,
    Der.K.
    Die PHL M17 sind auf etwa 400Hz mach unten limitiert. Die E17 gehen etwas tiefer, aber auch nur bis maximal 300Hz.
    Die sinnvollste Lösung, wenn der Mittelton ein Horn werden soll: Limmer 042. Das Horn funktioniert prima, geht bis 400Hz runter, bringt schon ein Hochtonhorn mit und Platz braucht das auch nicht übermäßig viel.
    Wenn ich mir ein 80cm-Horn vorstelle, was mit einem Hochtöner ergänzt wird.... Nein Danke. Die ganzen Laufzeitdifferenzen und Phasenprobleme möchte ich nicht haben.

    Gruß
    Dieter
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  6. #26
    Benutzer Benutzerbild von Der.K.
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    Hallo,

    Das 042 ist auf jeden Fall als Upgrade Möglichkeit notiert. Ich dachte mit einem großen Mitteltonhorn könnte man nochmal etwas mehr rausholen. Das 042 ist ja mehr Flare als Horn. Aber hätte ich mir denken können das den PHL noch niemand in der Kugelwelle hatte. Hab ich zumindest noch nirgends gesehen.

    Es gibt durchaus Lautsprecher bei denen ein großes Horn mit einem kleinen Hochtonhorn kombiniert wurde. Da ich sowas aber noch nicht gehört habe weiß ich auch nicht wie sich das anhört. Von richtig gut bis mies könnte ich mir alles vorstellen.

    Gruß,
    Der.K.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Der.K. Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Aber hätte ich mir denken können das den PHL noch niemand in der Kugelwelle hatte.
    Ist doch wurscht, ob PHL oder was anderes. Das Problem (groß und "Kugelwelle") bleibt.


    Zitat Zitat von Der.K. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Es gibt durchaus Lautsprecher bei denen ein großes Horn mit einem kleinen Hochtonhorn kombiniert wurde. Da ich sowas aber noch nicht gehört habe weiß ich auch nicht wie sich das anhört. Von richtig gut bis mies könnte ich mir alles vorstellen.

    Gruß,
    Der.K.
    Das ist mir bekannt, dass es da mehr als einen Hersteller gibt, der das so macht. Anders ist das mit den Kugelwellen-Dingern auch nicht zu handhaben. Problem ist, dass ich das alles nur auf einen bestimmten Punkt optimieren kann. Weicht die (Mess)Position nur geringfügig davon ab, sieht das wegen der unterschiedlichen Laufzeiten nicht mehr so doll aus. Alles, was irgendwie zu sehr auf einen Platz und/oder bestimmten Raum abgestimmt ist, mag ich nicht. Sind mir zu viele Kompromisse.

    Gruß
    Dieter
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  8. #28
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hallo Dieter,
    Alles, was irgendwie zu sehr auf einen Platz und/oder bestimmten Raum abgestimmt ist, mag ich nicht. Sind mir zu viele Kompromisse.
    das Argument ist nachvollziehbar. So etwas lässt sich auch schwerlich an den Mann (die Frau) bringen.

    Als Selbstbauer und Individualist kann man aber mit großen Mitteltonhörnern recht gut Musik genießen. Ich verweise da mal auf das Satohorn oder der verkleinerte WE66A .
    https://www.hornsolutions.de/
    Das wäre aber die "Mutter" der Kompromisse
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  9. #29
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    Zitat Zitat von Achenbach Akustik Beitrag anzeigen
    Ist doch wurscht, ob PHL oder was anderes. Das Problem (groß und "Kugelwelle") bleibt.
    Da hast du im Prinzip Recht. Mir ging es bei der Frage mit dem PHL Mitteltöner eher um die Grundsatzfrage ob dieses Chassis in einer Kugelwelle betrieben werden kann. Also technisch gesehen. Könnte ja sein das er komplett ungeeignet ist oder technisch nicht möglich.

    Zitat Zitat von Achenbach Akustik Beitrag anzeigen
    Das ist mir bekannt, dass es da mehr als einen Hersteller gibt, der das so macht. Anders ist das mit den Kugelwellen-Dingern auch nicht zu handhaben. Problem ist, dass ich das alles nur auf einen bestimmten Punkt optimieren kann. Weicht die (Mess)Position nur geringfügig davon ab, sieht das wegen der unterschiedlichen Laufzeiten nicht mehr so doll aus.
    Das ist dann wohl ein allgemeines Problem von Mitteltonhörnern. Denn für eine tiefe Grenzfrequenz muss das Horn halt groß werden. Und wenn der Treiber dann den Hochton nicht im Gepäck hat, hat man wieder große Abstände von den SEO. Ich hätte aber nicht gedacht das es so extrem ist. In der Excel Tabelle mit den Horn-Treiberkombis gibt es einige Hochtöner die im kleinen Stereolab Horn gute Messergebnisse hatten. Dachte durch den gleichmäßigen Abfall zu den hohen Frequenzen bekommt man ein großes und ein kleines Horn irgendwie verheiratet. Aber ich denke ich habe das Hauptproblem verstanden.

    Meine neueste Idee wäre dann einen Coax wie zB. den hier: https://www.rcf.it/de_DE/products/pr...x15n351/292673 in einer großen Kugelwelle. Nein Spaß Ich höre jetzt auf mit meinen Hornideen. Wird schon seinen Grund haben warum das noch niemand gemacht hat.

    Gruß,
    Der.K.

  10. #30
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    Es hat schon seinen Grund, warum sowas niemand macht. Egal ob Kugelwelle oder andere Bauform: Die Hörner werden zu groß und zu lang. Wenn du das Ziel hast, einfach nur etwas "anderes" zu haben, als alle anderen, dann nimm' halt ein Kugelwellenhorn für den Mittelton. Wenn du einen guten Lautsprecher bauen möchtest, kommst du anders besser zum Ziel. Ich bin da völlig bei Dieter. Limmer 042 nehmen. Glücklich sein. Andere Konstruktionen mögen ja "fancy" sein, sind aber nicht zielführend. Ich habe schon so allerhand ausprobiert und war nicht damit glücklich, vielleicht ist das eine Erfahrung, die du auch mal machen musst.

  11. #31
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    Hallo,

    Mir ging nur darum mal die Möglichkeiten die man hat zu vergleichen. Ich wollte eigentlich keine Diskussion über große Mitteltonhörner vs. CD Hörner lostreten. Klar kann man sehr gute Lautsprecher mit CD Hörnern bauen und einfach glücklich werden. Aber bei solchen Diskussionen klingt es immer so als hätten große Mitteltonhörner keine Daseinsberechtigung. Ist es nicht unbestritten das unterschiedliche Hornkonturen auch unterschiedlich klingen? Die Nachteile von Mitteltonhörnern die immer angeführt werden, sind die Größe und der kleine Sweet spot. Aber wenn man mit diesen Nachteilen umgehen kann dann weiß ich nicht was dagegen spricht. Entscheidend ist doch was einem gefällt.

    Ich kann mir nicht vorstellen das jemand so große Hörner wie zB. von hornsolutions oder die http://www.hornfabrik-eder.de/papageno.htm "von der Bettkante" stoßen würde. Vorrausgesetzt sie sind neutral abgestimmt und der Platz ist vorhanden.

    Es kann natürlich auch sein das mir die Erfahrung fehlt, wie pcmurx gesagt hat. Aber das ganze motiviert mich zum Probehören

    Gruß,
    Der.K.

  12. #32
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    Mehrwege-Konstruktionen mit sehr großen Hörnern funktionieren meistens nicht vernünftig. Der Abstand zwischen den Treibern in X / Y oder Z Achse wird meistens zu groß um das Abstrahlverhalten bei der gewählten Trennfrequenz zu halten.

    Wenn es dir gefällt, mach' es halt. Da spricht überhaupt nichts gegen. Du solltest dir nur vielleicht noch mal durch den Kopf gehen lassen, was überhaupt dein Ziel ist. Wenn es darum geht, ein großes Mitteltonhorn zu verwenden, dann geht da natürlich auch eine Kugelwelle alá Stereolab SL250Hz und Konsorten....

    Wenn es dir darum geht, möglichst hochwertig Mittelton wiederzugeben und ein homogenes Gesamtsystem zu haben, ist es eher der falsche Weg.....

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