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  1. #21
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hallo,

    Der Haken bei den zuletzt gezeigten Varianten ist halt die sehr limitierte Größe des MT/TMT.
    Da muss man dann eigentlich schon einen 3. Weg einplanen.
    Sollte es für einen "truncated frame" in 6.5'' (Peerless) oder sogar 7'' (Wavecore) nicht reichen, wenn man etwas tiefer fräst, so dass der Korb seitlich dicht ist oder sogar plan versenkt und oben und unten am Korn entsprechend verrundet? Könnte optisch sehr interessant bis bäh aussehen. Wird doch von einigen kommerziellen Produkten so gehandhabt.

    Bei meinem Projekt mit 170mm Waveguide in 280mm Schallwand mit 50mm Rundung ist eventuell ein 8'' MT vorgesehen, da würde ich das ebenso machen (runder Korb entsprechend tief gefräst).

    Gruß Armin

  2. #22
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hallo zusammen,

    möchte die Simulationen um den DXT noch etwas erweitern. User BDE hat via PN gefragt, ob Potential zu heben wäre, indem man den Seas-DXT um ein Schallwand-Waveguide (mehr Simus zu Schallwand-Waveguides hier) erweitert - sozusagen ein WG im WG.

    Da die letzte Stufe des DXT Waveguide bis an den Rand des Hochtöners reicht, nimmt die Simulation an, dass der HT bündig in der Schallwand sitzt und das Schallwand-WG direkt dort anschließt.

    Um die Auswirkungen besser beurteilen/vergleichen zu können wurde wieder das Gehäuse mit der 200x300mm Front verwendet. Ein 6'' TMT würde weiterhin unter den HT passen. Die Abhörposition ist ungefähr mittig zwischen HT und TMT.

    Das Schallwand-WG weist eine Stufe von 104mm (Außendurchmesser SeasDXT) auf 135mm auf und erhöht die WG-Fläche von 85 auf 143cm².
    Es wurde folgende Fälle für eine Stufe in der Schallwand mit 135mm Durchmesser untersucht:
    1. eine Stufe von 2.2mm Höhe auf 135mm - Fortführung der letzten Stufe des Seas-DXT
    2. eine Stufe von 4mm Höhe auf 135mm
    3. eine Stufe von 6mm Höhe auf 135mm

    Da man in der Skizze kaum einen Unterschied wahrnimmt, hier nur die Skizze mit der 6mm Stufe auf 135mm Durchmesser im Vergleich zum DXT-Mon Gehäuse - die Fasen wurden entsprechend angepasst:
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    Der besser Vergleichbarkeit zuliebe stellen wir den Seas-DXT im DXT-Mon-Gehäuse (siehe Post#3 u. folgende) dem Schallwand-WG-DXT mit 2.2, 4 und 6mm Stufe auf 135mm gegenüber.
    (Zur Reduzierung der Rechenzeit wurde die Simu auf 6kHz obere Grenze reduziert)

    Normierte horz Abstrahlung
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    Normierte horz Abstrahlung im Detail mit 1dB Schritten
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    Normierte horz FG
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    horz FG
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    Der Ansatz mit der DXT-WG-Vergrößerung scheint durchaus erfolgversprechend zu sein. Der Bereich von 1-3kHz wird deutlich verstetigt.

    Es ist schwer zu sagen welche der unterschiedlich hohen Stufen klanglich am besten abschneiden wird. Problematisch ist bei allen der Bereich um 4,5kHz aufwärts, da es dort zu einer starken Aufweitung kommt - je höher die Stufe, desto stärker und weiter nach oben verschiebt sich die Aufweitung.

    Was die "horz FG" sehr schön zeigen, ist die zusätzliche Wirkung des Schallwand-WG bis 1kHz hinab. Zwischen 1-2kHz sollten es 1-2dB, je nach Stufenhöhe, sein. Damit sollte eine Trennfrequenz des DXT mit LR4@1500Hz oder sogar darunter möglich sein.

    Gruß Armin

  3. #23
    Erfahrener Benutzer
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    Standard HT obere Gehäusekante versus HT mit abgerundeter oberer Kante

    Hallo,

    wie viel Abstand sollte der HT von der oberen Gehäusekante haben?
    Ist es besser die obere Gehäusekante zu verrunden?

    Hatte die Frage in Post#13 schon angesprochen gehabt, dort hatte die obere Verrundung die Abstrahlung eher leicht verschlechtert.

    Dazu noch eine weitere Betrachtung. Ein LS mit Waveguide
    1. mit etwas Abstand zur oberen Kante
    2. die obere Kante verrundet
    3. und den WG so nahe an der oberen Kante wie möglich.
    Simuliert wird der gesamte LS inklusive TMT und Trennung um 1,8kHz. Erst die Skizze des LS, dann die horizontale normierte Abstrahlung und als letztes die normierte vertikale Abstrahlung.
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    Die Verrundung der oberen Gehäusekante bringt gegenüber der Anordnung mit etwas Abstand zur oberen Kante wenig Verbesserung. Viel effektiver und baulich leichter zu realisieren ist den HT mit WG so nahe wie möglich an die obere Gehäusekante zu bringen.

    Eine großzügige Verrundung (und höchstwahrscheinlich auch Fase) der oberen Gehäusekante mag ästhetisch gefallen, ist aber nur die zweitbeste Möglichkeit in puncto Abstrahlung.

    Gruß Armin

  4. #24
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Breite Schallwand am Beispiel Grimm LS1

    Hallo,

    da hier im Forum immer wieder über breite Schallwände diskutiert wird und dazu sehr häufig die Grimm LS1 als gelungenes Beispiel angeführt wird (denke da jetzt an niemand speziellen ;-)), dachte ich mir, es schadet nicht, sich das mal näher anzusehen.

    Um Rechenzeit zu sparen ist das Modell nur 12cm tief und für die Simu steht das Modell Kopf:
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    Da mir die genauen Maße des Seas Excel Chassis nicht bekannt sind, wurden die Maße des Dayton RS225 verwendet, das Gehäuse anhand der Herstellerangaben moduliert - sollte keine großen Abweichungen zum Original ergeben.
    Da die seitlichen Säulen nicht fortgeführt werden, sollte das (vertikale) Abstrahlverhalten der Simu etwas schmeichelhafter ausfallen.

    Zunächst betrachten wir den auf Achse normierten horizontalen FG:
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    Der Bereich 200-1000Hz verläuft absolut vorbildlich und ist ein Resultat der breiten Schallwand (und Chassis-Position).

    Weiter fallen zwei Bereiche sofort ins Auge. Einmal der Bereich 4-7kHz wo es unter Winkel zu einer starken Einschnürung in der Abstrahlung kommt und die extreme Aufweitung der Abstrahlung um 1.5kHz, wo sogar noch unter 45° das Schalldruck-Niveau des Achsen-FG erreicht wird.
    Die breite Schallwand verschiebt die Kantendiffraktion-Effekte, welche bei "normal" breiten Schallwänden in Bereich von 2-3kHz liegen, zu tieferen Frequenzen und verbreitern den Problembereich in Kombination mit dem kleinen WG des Seas DXT noch zusätzlich - so das der Bereich von 1-3kHz horizontal nicht sehr vorteilhaft abstrahlt.
    Ein Blick auf das horz normiert Sonogramm bestätigt die Beobachtungen:
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    Daher war es von den Entwicklern pfiffig die Trennfrequenz genau in diesen Bereich zu legen (Herstellerangabe 1.55kHz Trennfrequenz), um so die Gesamtenergie der Abstrahlung in diesem Bereich, durch die vertikal starke Einschnürung um die Trennfrequenz, auszugleichen.

    Schauen wir uns dazu den Directivity-Index der Grimm-LS1 an:
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    Bis 1.2kHz einfach nur perfekt, dann wird es etwas unstetig.

    Wie wirkt sich das in einem typischen Hörraum aus? Wäre schön wenn man dazu ein Vorhersage treffen könnte.

    Dazu mal wieder der Verweis auf Floyd Toole's Buch "Sound Reproduction". Ein Zitat daraus:
    The early reflections curve is an estimate of all single-bounce, first reflections in a typical listening room. Measurements were made of early reflection “rays” in 15 domestic listening rooms.
    From these data, a formula was developed for combining selected data from the 70 measurements to develop an estimate of the first reflections arriving at the listening location in an “average” room (Devantier, 2002)
    ......
    It is also, as will be seen, the basis for a good prediction of what is measured in rooms.
    Die early reflection Kurve lässt also eine begrenzte Vorhersage für das Verhalten eines LS in einem "typischen" Hörraum zu.

    Betrachten wir dazu die early reflections der Grimm LS1 wenn der Lautsprecher auf Achse normiert wird (also bei linearem FG auf Achse):
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Name:	Grimm_LS1_LR@1.5kHz_ER.jpg
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    Bis 1.5kHz perfekt, zwischen 1.8 - 4kHz wird meiner Erfahrung nach zu viel Schallenergie abgestrahlt. Die aktuellen empfohlenen room curves sehen in diesem Bereich keinesfalls eine Erhöhung vor, teilweise wird auch eine Senke empfohlen ("BBC-Senke"), zumal die Senke um 5-7kHz die Diskrepanz noch vergrößert.
    Als Bsp. Quelle: Harman
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Name:	Harman_Target-Curve.jpg
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    Finde das kann man auch hören. Einfach mal die Kef, Canton und Grimm im Lowbeats Klangorakel vergleichen
    https://soundcloud.com/lowbeats-maga...d-oracle-floor
    Das Klavierstück bei 07:00 mal bei höherer Lautstärke über Kopfhörer abhören. Für mich klingt die Grimm, im Vergleich zu Kef und Canton, etwas zu aggressiv .

    Gruß Armin

  5. #25
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    Zitat Zitat von ctrl Beitrag anzeigen
    Hallo,

    da hier im Forum immer wieder über breite Schallwände diskutiert wird und dazu sehr häufig die Grimm LS1 als gelungenes Beispiel angeführt wird (denke da jetzt an niemand speziellen ;-)),...
    Na da fühle ich mich doch gleich angesprochen

  6. #26
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo,
    Na da fühle ich mich doch gleich angesprochen



    Es folgt mein fiktives Standardzitat, jetzt könnte man sagen, "Wusste ich schon immer, Schallführungen sind Mist". Also versuchen wir mal die Grimm LS1 zu "pimpen" und setzen einen Hochtöner ohne Schallführung ein.

    Einfach mal den Bliesma T34A-4 34mm in die Simulation eingesetzt:
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Name:	Grimm_LS1_pimp_2_Skizze.jpg
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    Alles andere bleibt unverändert.

    Die normierte horizontale Abstrahlung und FG sehen wie folgt aus:
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Name:	Grimm_LS1_pimp_2_LR@1.5kHz_normHorz.jpg
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Name:	Grimm_LS1_pimp_2_LR@1.5kHz_normHorz_FG.jpg
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    Gelungen sieht das auch nicht aus, sehr viel "Schallenergie" im Hochton.

    Mal sehen was die early reflections über das mögliche Verhalten im Hörraum sagen:
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    Der sprunghafte Anstieg der "Schallenergie" am Hörplatz ab 2.2kHz ist übel und kein Fortschritt. Auch eine höhere Trennung bei 2kHz (sofern der 8'' TT dies zulässt) würde da keinen großen Unterschied machen, da auf Achse ab 2kHz der Schallpegel deutlich abgesenkt werden muss um eine "optimale" Ziel-Raumkurve zu erzeugen und das geht wiederum auf Kosten des Direktschall.

    Gruß Armin

  7. #27
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    Ich fühle mich auch angesprochen.
    Sehr schöne Arbeit, die Du da erstellt hast.
    Eine Anmerkung: Die Grimm LS1 hat oben keine Verrundung oder Fase, wie es bei Deinem Modell zu sehen ist.

    Viele Grüße. Ich lese aufmerksam weiter mit.

    Thomas

  8. #28
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    Eine Anmerkung: Die Grimm LS1 hat oben keine Verrundung oder Fase, wie es bei Deinem Modell zu sehen ist.
    Die Simu steht auf dem Kopf, die Verrundung ist unten zwischen den Säulen - oder hab ich das Herstellerbild falsch interpretiert?



    ... und weil es draußen regnet, noch das andere Extrem: Grimm LS1 gepimpt mit einem größeren Waveguide als im Original.
    Mit 170mm ist das flache WG optisch noch nicht dominant:
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Name:	Grimm_LS1_pimp_1_Skizze.jpg
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    Wie in den obigen Simulationen normierter horz. FG, Abstrahlung und das mögliche Verhalten im typischen Hörraum:
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    Horizontal ist um 1.5kHz weiterhin eine Aufweitung vorhanden, aber durch die Trennung bei 1.5kHz "verschmelzen" horz und vert Abstrahlung zu einer fast perfekt verlaufenden Raumkurve ohne jegliche Betonung des Präsenzbereich.

    Ob dies wirklich besser als das Original klingt, lässt sich nicht voraussagen - nur vermuten (in beide Richtungen)


    Gruß Armin
    Geändert von ctrl (25.05.2019 um 22:16 Uhr)

  9. #29
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    Hallo Arnim,

    du hast natürlich Recht. Der LS steht ja auf dem Kopf, das habe ich übersehen.
    Eine wirklich interessante Erkenntnis, die es sich lohnt auszuprobieren.

    Ungewollterweise habe ich ähnliches vor einiger Zeit bei meiner Duo Drop machen müssen. Da ich alle Einfräsungen mit ddem Maß von 145 mm des SEAS W16XN001 ausgeführt hatte, mußte ich zusätzliches Waveguide aus MDF mit der Dicke aussen von 5 mm fräsen.
    Im Detail habe ich den LS allerdings nicht vermessen.
    Hier 2 Fotos:

    Einen schönen Sonntag
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  10. #30
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    Hallo,

    du hast natürlich Recht. Der LS steht ja auf dem Kopf, das habe ich übersehen.
    Eine wirklich interessante Erkenntnis, die es sich lohnt auszuprobieren.
    Die vertikale Abstrahlung ist laut Simulation asymmetrisch (virtuelle Abhör-Höhe siehe z-Achse in Skizze von Post#24). Vermute aber, dass die Entwickler schon die optimale Anordnung ausgewählt haben.
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Name:	Grimm_LS1_LR@1.5kHz_normVert.jpg
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    Die Abstrahlung nach oben ist im Sonogramm der untere Teil. Also (da die Simu zum Original um 180° gedreht ist) zeigt das Sonogramm die vertikale Abstrahlung der Grimm LS1 in "echt" - der untere Teil zeigt die Abstrahlung gegen Boden, der obere gegen Decke.

    Die üble Aufweitung der vertikalen Abstrahlung um 2.7kHz strahlt also gegen den Fußboden, der in der Regel besser dämpft als die Decke. Somit ist die Original-Anordnung wohl schon optimal.

    Ungewollterweise habe ich ähnliches vor einiger Zeit bei meiner Duo Drop machen müssen. Da ich alle Einfräsungen mit ddem Maß von 145 mm des SEAS W16XN001 ausgeführt hatte, mußte ich zusätzliches Waveguide aus MDF mit der Dicke aussen von 5 mm fräsen.
    Im Detail habe ich den LS allerdings nicht vermessen.
    Wenn der Winkel gleich oder geringer ist als der im letzten Step des DXT kann dies durchaus von Vorteil sein.

    Habe etwas ähnliches im AB-Wave Thread simuliert #124 und #127 - versenkter Einbau des Bliesma Hochtöner.
    Ein paar Simulationen zum Seas DXT habe ich auch mal begonnen und versucht einen weiteren Step anzufügen (versenkter Einbau des DXT). Richtig weiterverfolgt habe ich die Sache allerdings nicht.

    Gruß Armin

  11. #31
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    Standard Seas DXT mit 8-Zoll Tieftöner, kompaktes Gehäuse

    Hallo,

    im Forum wurde vor kurzem mal angefragt wie sich der Seas DXT denn mit einem 8-Zoll Tieftöner in einem möglichst kompakten Gehäuse machen würde.

    Möchte dazu im folgenden ein paar Simulationen zeigen. Die äußeren Maße des Tieftöneres entsprechen dem des Dayton RS-225 und als TSP kommen die des Seas Excel W22EX001 nach HH 2007-02 zur Anwendung (wie oben bei den Grimm LS1 Simulationen).

    Das Gehäuse hat die Maße B 233mm, H 350mm, T 120mm (geringe tiefe um Rechenzeit zu sparen).

    Die Trennfrequenz liegt, wenn nicht anders ausgewiesen, bei theoretischen 2.3kHz mit LR 4. Ordnung. Allerdings liefert die Simulation eine Trennfrequenz eher nahe bei 1.8kHz (Phasenlage optimiert um Trennfrequenz), was für einen 8-Zoll TT sicher realistisch ist.

    Hier beispielhaft ein normierter Achsenfrequenzgang mit Einzelchassis-Kurven mit LR4@2.3kHz und optimiertem Phasenverhalten um die Trennfrequenz.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DXT_8-Zoll_7_LR4@2.3kHz_SPL.jpg
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    Die Filterflanken sind nicht optimiert, was aber meiner Erfahrung nach, keinen allzu großen Einfluss auf die Aussagekraft der Simulationen hat.

    UPDATE: Bitte beachten, dass immer auf Achse normierte FG betrachtet werden. Die Kantendiffraktion sorgt i.d.R. für einen Einbruch auf Achse. Wird dieser Einbruch nicht linearisiert, wird in diesem Bereich Schallenergie "entzogen" - das bei den Betrachtungen im Hinterkopf behalten.


    Beginnen wir mit der Simulation eines schlichten "Schuhkarton"-Gehäuses mit einer kleinen 5mm Fase fürs gute Gewissen:
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    Stellvertretend für alle folgenden Simulationen hier das normierte vertikale Abstrahlverhalten/Sonogramm. Das wird sich bei den folgenden Simulationen nicht dramatisch ändern und wird daher i.d.R. nicht gezeigt.
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    Keine große Überraschung. Der untere Teil zeigt die Abstrahlung nach oben.


    Das normierte horz. Sonogramm und Frequenzgänge:
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    Zeigt das typische Verhalten eines Lautsprechers mit "Standardabmessungen". Genau im Bereich der größten Empfindlichkeit unseres Gehörs (2-4kHz) zeigt der LS eine starke Aufweitung in der Abstrahlung und liefert damit im Raum zu viel Schallenergie in diesem Bereich.
    Das zeigt sich im Sonogramm, ist aber auch sehr im FG-Diagramm zu sehen - die 30° Schalldruckkurve liefert im Bereich um 3kHz mehr Schalldruck als auf Achse.
    Das kleine Waveguide des DXT kann daran nichts ändern, da es nicht tief genug lädt.

    Betrachten wir die "early reflections" als Annäherung für die Raumkurve in einem "typischen" Hörraum.
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ID:	49202
    Auch hier gut zu erkennen, dass im Bereich 2.3 - 3.5kHz zu viel Schallenergie in den Raum abgegeben wird. Das Problem wird noch etwas verschärft, da um die Trennfrequenz herum (ca. 1.8kHz), bedingt durch die Auslöschungen in der vertikalen Achse, eine Senke in der Schallenergie-Abgabe entsteht und so ein sprunghafter Anstieg der Schallenergie von 1.8 nach 2.5kHz entsteht.

    Wie oben bei der Grimm-LS1 gezeigt, kann durch geschickte Wahl der Trennfrequenz, die Schallenergieabgabe in der Raum "gesteuert" werden. Allerdings müssten wir in diesem Fall den 8-Zoll TT bei 2.8kHz trennen um die Schallenergieabgabe im kritischen Bereich zu reduzieren.

    Hier würde nur eine "ordentliche BBC-Senke" auf Achse helfen den Hörer,bei größerer Abhörlautstärke, vor "Ohrenbluten" zu bewahren. Sehr wahrscheinlich würde dieser LS bei Abstimmung auf einen linearen FG schnell aggressiv klingen.

    Das zeigt auch nochmal warum Zwei-Wege-LS mit Standardgehäuse und 4-6-Zoll Tieftöner mit einer Trennfrequenz von 2.3 - 2.8kHz so gut funktionieren - die Auslöschungen in der vertikalen Achse "entziehen" Schallenergie im Präsenzbereich.

    Gruß Armin
    Geändert von ctrl (28.05.2019 um 22:46 Uhr)

  12. #32
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    Standard

    Kam ganz gut an: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/...l=1#post206379
    Die ViMo und Al-Mg-Alliance spielten beide unheimlich rund und stimmig.
    Wobei die Al-Mg-Alliance für mich noch ein wenig präziser und irgendwie "audiophil" war, die ViMo dafür (im besten Sinne) noch unscheinbarer. Die ViMo könnte ich mir als Standlautsprecher-Version sehr gut für mein Wohnzimmer vorstellen.
    Dann hatten wir eine Alliance.
    Christoph parkte seine Kombi ungefähr an gleicher Stelle wie die ViMo.
    Der Bass war trockener, druckvoll und präzise.
    Das Timing von diesem Lautsprecher war das Beste vom ganzen Tag . Ein positives .
    Das Zusammenspiel von HT und TMT war so tight.
    Grundton und Formanten passten wie Faust auf's Auge.
    Der HT war nicht zu spitz und überzeichnend, hatte solche HTs leider schon zu oft böse abgestimmt gehört.
    Die Dosis hat gepasst, lediglich in der Räumlichkeit waren mir zu wenig Mitten in der Mitte.
    Die Kanaltrennung war sehr scharf. Positiv.
    Ist halt auch konzeptbedingt, stärker bündelnd.

  13. #33
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    Standard

    Hi Christoph,

    Würde gerne einen Vergleich machen, aber ohne Messungen (zumindest der horizontalen Ebene) und jegliche Angaben zur Trennung soll der Vergleich zur Simulation wie gezogen werden?

    Gruß Armin

  14. #34
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    Standard

    Trennung war steil bei 2kHz mit LR4. LS ist aber wieder auseinander......es sei denn mir stellt noch mal jemand die Bändchen zum Messen zur Verfügung. War wohl etwas vorschnell, sie zu verkaufen....die Bändchen waren gut.

  15. #35
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    @Fosti
    Hatte mal für einen Freund eine alte nuBox-390 (8-Zoll TT plus Kalotte) repariert und neu abgestimmt. Die Trennung wurde bewusst sehr hoch gelegt (ca. 2.2kHz LR4), da die Vorgabe war, dass es auch bei hoher Lautstärke noch angenehm klingen sollte. Leider sind nicht mehr viele Messungen vorhanden:
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    Man kann schön erkennen, dass die Kantendiffraktion genau im Bereich 2-3khz zuschlägt und auf Achse für eine ordentliche Senke in diesem Bereich sorgt (welche natürlich nicht ausgeglichen wurde).
    Die 15°-Messung deutet an, dass auch bei größeren Winkeln der Präsenzbereich noch nicht dominant werden wird. Die Kombi hat mir wirklich gut gefallen.

    Gruß Armin

  16. #36
    Chef Benutzer Benutzerbild von fosti
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    Standard

    Ja die bewusst höher gelegte Trennung klingt durchaus angenehm und langzeittauglich....auch MEG macht ja so etwas 5"/1" @ 2,8kHz
    Manche sagen, das klingt gerade mit schmalen Schallwänden und voll ausgeglichenem Bafflestep zu dumpf....insofern muss ich nach wie vor sagen, dass mein Avatar LS mein bisher bester Nachbau war.

  17. #37
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    ...Fortsetzung
    In Post#31 noch ein kleines Update eingefügt.
    Vergaß zu erwähnen, das die "Abhörhöhe" in den Simulationen, wie immer, in der Skizze durch die blaue z-Achse dargestellt wird.
    In allen Simus wird dafür eine Ohrhöhe etwas unter dem Hochtöner (nicht ganz mittig zwischen HT und TT), in 2m Entfernung angenommen.

    Als nächstes wird das Gehäuse mit möglichst großen Fasen im Winkel von 35° versehen:
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    Kurz der Vergleich in der vertikalen Abstrahlung im Vergleich zum "Schuhkarton"-Gehäuse (immer erstes Diagramm):
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    Eine ganz leichte Verbesserung in der vertikalen Abstrahlung.

    Das normierte horz. Sonogramm und Frequenzgänge im Vergleich zum "Schuhkarton"-Gehäuse:
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    Wieder die "early reflections" als Annäherung für die Raumkurve in einem "typischen" Hörraum bei linearem FG-Verlauf auf Achse. Ebenfalls im Vergleich:
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    Zum Schluss noch der Vergleich der zu erwartenden Kantendiffraktion der beiden Gehäuse:
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    Am Gehäuse ohne Fasen ist die durch die Kantendiffraktion verursachte Senke breiter und leicht zu höheren Frequenzen verschoben.

    Die Fasen verkleinern den "kritischen" Bereich des LS auf Werte um 2kHz und verstetigen die FG unter kleinen Winkeln. Dafür "wirkt" die Aufweitung um 2kHz fast sprunghafter als beim Gehäuse ohne Fasen und bei größeren Winkel wird der FG unruhiger.

    Gruß Armin
    Geändert von ctrl (29.05.2019 um 00:03 Uhr)

  18. #38
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    Standard

    ...Fortsetzung
    Wie in Post#37 aber statt großer Fase, nun mit großzügiger Verrundung:
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    Die Rundung hat oben einen Radius von 80mm und verjüngt sich auf 5mm.


    Das normierte horz. Sonogramm und Frequenzgänge im Vergleich zum "Schuhkarton"-Gehäuse:
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    Das ist deutlich besser als im einfachen Gehäuse oder mit breiter Fase. Die Kantendiffraktion fällt sehr zurückhaltend aus und die FG unter Winkel verlaufen gleichmäßig.

    Die Welligkeit der FG unter Winkel sollte in der Realität nicht so heftig ausfallen. In der Simu wird die Rundung durch Segmente realisiert und jedes Segment stellt für das Simu-Programm eine neue Kante dar, das dürfte der Hauptgrund für die Welligkeit sein.

    Wieder die "early reflections" als Annäherung für die Raumkurve in einem "typischen" Hörraum bei linearem FG-Verlauf auf Achse. Ebenfalls im Vergleich:
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    Die Verbesserung im Präsenzbereich von 2-4kHz ist klar ersichtlich. Leider gibt es um 4.5kHz eine leichte Verschlechterung bei den early reflections (normierter Achsenfrequenzgang). Das könnte aber ebenfalls ein Diffraktions-Artefakt sein, welches auf Achse, ohne Normierung, durch eine Senke ausgeglichen wird.


    Gruß Armin

  19. #39
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    Standard

    ...
    Die Verrundung in Post#38 scheint recht erfolgversprechend zu sein.
    Was passiert, wenn das Gehäuse nicht so schmal wie möglich gewählt wird, sondern 50mm breiter sein darf?
    Beide Gehäuse im Vergleich:
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    Die Höhe bleibt unverändert bei 350mm, die Breite beträgt nun 280mm.

    Um die Auswirkungen vergleichen zu können zuerst die Ergebnisse aus Post#38, dann vom breiteren Gehäuse.

    Das normierte horz. Sonogramm und Frequenzgänge im Vergleich:
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Name:	DXT-8-Zoll_3_LR4@2.3kHz_normHorz.jpg
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    Das breite Gehäuse hat ganz klar Vorteile. Die Abstrahlung wird insbesondere im Bereich unter 2kHz deutlich verstetigt.


    Die "early reflections" als Annäherung für die Raumkurve in einem "typischen" Hörraum bei linearem FG-Verlauf auf Achse. Ebenfalls im Vergleich:
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    Auch die "vorhergesagte" Raumkurve wird deutlich gleichmäßiger durch die 50mm mehr Breite.
    Geändert von ctrl (29.05.2019 um 16:34 Uhr)

  20. #40
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    Standard

    Sehr cool das ganze

    Was mich interessieren würde: Wie stark wirkt sich eine abflachung der Fasen aus? Also alles identisch, nur flache Fasen statt runden? Und was passiert, wenn das Gehäuse nach unten erweitert wird?
    VG Michi

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