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  1. #21
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    Nene, messen ist gar kein Thema. Nur ewig mit Bauteilen rum experimentieren kann/will ich nicht. Hauptsächlich wegen den Kosten. An sich ist eigentlich nur noch der Spulenwert fraglich, deswegen geht das. Aber mein Motto lautet: Nur da Geld ausgeben wo es nötig ist. Und wenn man sich durch vorher Gedanken machen Geld sparen kann, dann mach ich das auch

    Aber jetzt ist halt die Frage: Probiere ich erst "deines" oder erst "meines" aus.

    Könntest du mir bitte noch mal erklären, wie du auf die -6dB gekommen bist?


    E: Vll. hab ich dich doch verstanden: Bist du der Meinung, das der Ansteuerungspegel zwischen den zwei Messungen geändert wurde?
    Viele Grüße

  2. #22
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    Hallo Michi,

    Zitat Zitat von EMP Beitrag anzeigen
    ...Aber jetzt ist halt die Frage: Probiere ich erst "deines" oder erst "meines" aus...
    Tja, das liegt ganz bei Dir

    Zitat Zitat von EMP Beitrag anzeigen
    ...Könntest du mir bitte noch mal erklären, wie du auf die -6dB gekommen bist?

    E: Vll. hab ich dich doch verstanden: Bist du der Meinung, das der Ansteuerungspegel zwischen den zwei Messungen geändert wurde?
    Nein. Sieh Dir die Weichenschaltung an. Die Widerstände der beiden RC Glieder bilden mit dem HT einen (frequenzabhängigen) Spannungsteiler. Nehmen wir zum besseren Verständnis die Kondensatoren bei den HT Frequenzen mal als leitend an und die Spule als sperrendan, bedingt dieser Spannungsteiler folglich immer eine Dämpfung des Steueresignales für den HT. Schließt man das Chassis ohne Weiche an und mißt dann, muss(!) der Pegel also höher sein, denn an den Widerständen wird kein Signalanteil "verbraten".

    Über der Hochpassgrenzfrequenz leiten die Kondensatoren und die Spule sperrt (in erster Näherung) und die Impedanz des Hochtöners steigt zu hohen Frequenzen langsam an. Das heißt: nahe der Hochpassgrenzfrequenz ist der HT niederohmiger als bei höheren Frequenzen. Die Dämpfung des Spannungsteilers fällt also zu hohen Frequenzen hin ab und der HT macht zu hohen Frequenzen mehr Pegel, weil weniger Spannung an den Widerständen abfällt.

    Die Pegeldifferenz zwischen Anschluss mit und ohne Weiche, bei gleicher Ansteuerung, hat also einen konstanten Anteil und fällt zu hohen Frequenzen (etwas) ab.

    Soweit meine Evaluation. Man kann das natürlich auch alles nachrechnen, aber ich wollte Dir das lieber verbal erklären
    Beste Grüße,
    Winfried

    PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)

  3. #23
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    Hi Winfried,

    vielen Dank für die Erklärung

    Ich habe gerade von einem anderen Nutzer der die LS50 hat die Info bekommen, das die Spule 0,3 mH hat. So 100%ig kann ich deinen Gedankengang zwar immer noch nicht nachvollziehen, aber er scheint richtig zu sein

    VG Michi
    Viele Grüße

  4. #24
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    Hallo Michi,

    Zitat Zitat von EMP Beitrag anzeigen
    ...Ich habe gerade ... die Info bekommen, das die Spule 0,3 mH hat...
    Na bitte! Toll, dass jetzt alle Werte vorliegen! Poste doch mal eine Schaltungsskizze mit allen gefundenen Werten, dann können andere DIYer leichter nachbauen.

    Zitat Zitat von EMP Beitrag anzeigen
    ... So 100%ig kann ich deinen Gedankengang zwar immer noch nicht nachvollziehen ...
    Ich habe bereits befürchtet, dass Du mit Elektronik und Akustik bisher wenig zu tun hattest, sonst wäre das Ganze ziemlich leicht nachvollziehbar. Aber probier jetzt erstmal die Weiche aufzubauen, poste hier Deine Arbeit und berichte dann später wie's sich anhört.

    Viel Erfolg!
    Beste Grüße,
    Winfried

    PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)

  5. #25
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    Ja mit weichen hatte ich bis jetzt noch nicht viel zu tun

    Weiche - final.png

    Deine Erläuterungen mit den RC/RL Gliedern kann ich nachvollziehen, aber:

    Wenn Rainers Messungen stimmen und bei gleichem Pegel mit/ohne Weichen gemessen wurde, dann müsste doch die simulierte Weiche gleiche Pegelabfälle ergeben. (unabhängig davon, welches Bauteil was sperrt etc.)

    Also bei Rainer's Messungen senkt die Weiche den Pegel bei 1kHz um 20 dB und bei 2 kHz um 14 dB. Dann müsste doch die simulierte Weiche die gleichen Pegelabfälle hervorrufen.

    Deine Logik macht für mich nur Sinn, wenn man das RL Glied isoliert betrachtet


    Ich hoffe du hast noch etwas Geduld übrig
    Geändert von EMP (06.08.2018 um 15:40 Uhr)
    Viele Grüße

  6. #26
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    ----------------------
    Geändert von EMP (06.08.2018 um 15:00 Uhr)
    Viele Grüße

  7. #27
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    Michi,

    mir fällt zwischen Messung und Simulation ein wahrscheinlich entscheidender Einflussfaktor ein, der nebenbei bereits früher anklang:

    • Wie sind die Lautsprecherchassis in der Simulation definiert? Als ohmscher Widerstand oder als komplex definierte Impedanz?


    Geht man davon aus, dass sie einfach (und fälschlich) als ohmsche Widerstände (z.B. 4 Ohm oder 8Ohm) definiert sind, sind signifikante Unterschiede zwischen Messung und Simulation sowie Simulationsfehler kein Wunder! Die Chassis bilden ja komplexe (also über der Frequenz variable) Lasten, mit Grundresonanz(spitze) und (induktivem) Anstieg zu höheren Frequenzen!

    Falls Du eine Impedanzkurve oder Thiele-Small-Parameter für die Chassis in die Simulation eingeben kannst, solltest Du das tun. Wo kommen die her? Grobe Werte aus dem Chassisdatenblatt, genaue(re) Werte aus einer Impedanzmessung...

    Noch was: Wie ist sichergestellt, dass in den gezeigten Messungen die Chassis allein und mit Weiche wirklich mit gleichem Spannungspegel gemessen wurden?
    Beste Grüße,
    Winfried

    PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)

  8. #28
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    Lieber Winfried,

    natürlich als komplexe Impedanz.

    Ich wäre sehr froh, wenn Michi seine Aversion gegen Messsysteme aufgeben würde und einfach eine eigene Weiche entwickelte.

    Meinen Tiefmitteltonzweig darf er ja gerne auf seine Schallwand hin modifizieren, aber jetzt wäre imO der nächste Schritt fällig.

    Selber MESSEN!

    Die originale Schaltung der LS50 erfährt von mir aus rechtlichen und ethischen Gründen niemand.

    Viele Grüße
    Rainer

    Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche
    Gustav Mahler


    Die natürliche Gerechtigkeit ist eine Abmachung über das Zuträgliche, um einander gegenseitig weder zu schädigen noch sich schädigen zu lassen.
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    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
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  9. #29
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    Hallo Rainer,

    ich stimme Dir vollumfänglich zu, habe versucht erstmal einen Anschub zu geben.

    Bis bald mal!
    Beste Grüße,
    Winfried

    PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)

  10. #30
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    Danke für deine Geduld Winfried und danke Rainer für sie Infos

    Da man die Treiber nicht kaufen kann, habe ich erst mal keine moralischen Bedenken. Das oben ist schon der original HT Zweig (einzig beim 6,2 ohm Widerstand bin ich mir nicht ganz sicher. Der Rest würde mir von einem KEF Besitzer gestern noch bestätigt.

    Jetzt wird dann die Weiche aufgebaut und gemessen. Kleinere Fehler aufgrund der etwas, aber nicht viel, anderen schallwand werden dann mit dem DSP korrigiert
    Viele Grüße

  11. #31
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    Michi,

    mach' 'mal und lass uns dann wissen wie's geworden ist.

    Viel Erfolg!
    Beste Grüße,
    Winfried

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  12. #32
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    Danke

    Ich halt euch auf dem Laufenden :wink:
    Viele Grüße

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