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  1. #1
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    Standard Suche Material nur bis ~2kHz schalldurchlässig?

    Hallo,

    ich suche ein Material, dass
    a) nur bis 2-3kHz schalldurchlässig ist und danach schallhart ist, also höhere Frequenzen reflektiert.
    b) Oder alternativ zu a) Frequenzen oberhalb von 2-3kHz absorbiert, aber darunter durchlässt
    c) sich mit Hausmitteln in Form bringen lässt (schneiden etc.)

    Ich hätte jetzt an irgendeinen Schaumstoff oder so aus dem Akustikbereich gedacht.

    Hat jemand eine Idee?

    Raphael

  2. #2
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    Schallhart heißt für dich reflektierend? Die meisten Stoffe absorbieren, das wäre was anderes.

    Worum geht es denn?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Ja, blöd ausgedrückt von mir. Schaumstoff bezog sich nur auf Option b).

    Es geht um Folgendes:
    Ich möchte einen Quasi-Koax basteln. Ok, das ist nicht so schwer, Träger vor den TMT. Aber, nun möchte ich verhindern, daß der Schall vom HT zurück in den Konus des TMTs läuft. Es gab vor Jahren mal einen Coax bei dem um den HT ein Schaumstoffring angeordnet war. Daher die Option b).
    Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, den HT in eine größere Platte zu setzen. Diese Platte deckt den TMT vollständig ab. In die Platte werden kleine Löcher gebohrt. Seeburg macht das so. Die Löcher wirken quasi wie ein akustischer Tiefpass. Allerdings habe ich keinen Ahnung, wie man soetwas auslegt (Durchmesser, Plattenstärke, Anzahl der Löcher...).

    Raphael

  4. #4
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    Mit Seeburg bist Du schon auf der richtigen Fährte. Auslegung ist ein wenig schwarze Magie.

    Du hast ein Volumen, Du hast ein paar Öffnungen im Volumen, was ist das? Richtig, Bassreflex! Bzw. weil das Volumen vor dem Bass/Mitteltöner liegt erhälst Du einen Bandpass. Also im Grund genau so berechnen: Volumen bestimmen, dann die Öffnungsfläche aus der verwendeten Materialstärke ableiten, ausprobieren, mehr/weniger Löcher, ausprobieren, feststellen, dass das ganz schön arg verzerrt, also Strömungsgeschwindigkeit verringern, ...

  5. #5
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    Ungefähr so bin ich da vor zwei Tagen ran gegangen, habe nur nichts Brauchbares zu Stande gebracht.
    Was ich gemacht habe (in der Simulation):
    Ich habe einen Bandpass 4. Ordnung angenommen (geschlossenes Volumen hinter dem Treiber, ventiliertes Volumen vor dem Treiber) und die Abstimmfrequenz für den Tunnel auf 2kHz gelegt. Dabei habe ich angenommen, dass sich die Querschnittsflächen, die der TMT sieht aus den Querschnittsflächen der einzelnen Löcher summieren. Dann Jonglieren mit der Materialstärke und der Gesamtquerschnittsfläche bei festgehaltener Abstimmfrequenz.
    Wie meinst Du das mit Strömungsgeschwindigkeit reduzieren? Den Gesamtquerschnitt erhöhen oder nur die Querschnitt der Löcher ohne den Gesamtquerschnitt zu verändern?

  6. #6
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    Der Ansatz ist richtig, aber vergiss die gängigen Simulationstools, die Näherungsformeln passen für den Fall nicht. Versuche dich dafür lieber an ABEC, das ist näher dran.

    Zitat Zitat von rkv Beitrag anzeigen
    Wie meinst Du das mit Strömungsgeschwindigkeit reduzieren? Den Gesamtquerschnitt erhöhen oder nur die Querschnitt der Löcher ohne den Gesamtquerschnitt zu verändern?
    Du musst den Gesamtquerschnitt erhöhen, was dann wiederum zu einer erhöhten Materialstärke führt, weil die "Rohre" länger werden müssen. Alternative: mit einem dünnen Stoff arbeiten (oder Filterschäume).

  7. #7
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    Hab vor ein paar Wochen so einen quasi koax Aufbau in ABEC gerechnet. Hab die Rückseite des HT mit einer Oberflächenersatzimpedanz versehen... bis 2kHz geht das vermutlich mit 10-20mm Schichtdicke. Kuck dann zu Hause nochmal nach...

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