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  1. #1
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    Standard FAST mit 10F-8424G00 und SW118WA01

    Vor kurzen hat sich ein Bekannter eine Soundbar zugelegt. Ein TV Zusatzlautsprecher hätte ebenfalls die Aufgabe erfüllt, aber beim Kauf waren wohl die optischen Aspekte kaufentscheidend. Ohne lange herumzureden, der Käufer ist mit dem Klang absolut unzufrieden.
    Mein Gedanke war nun, so ein Projekt wäre doch für den Selbstbau ebenfalls interessant. In Anlehnung der Vorgaben für den Kauf sollte der Lautsprecher jedoch eher klein ausfallen. Der von den Kunden geliebte Hersteller mit dem "B" hat das zur Perfektion gebracht.
    Ein 8 cm Breitbänder (der 10F...) wäre schon geeignet, es fehlt nur Bassunterstützung. Diese holen wir uns mit dem SW118, der lt. Hobby HiFi für diesen Zweck passgerecht ist. Fazit des Testes: "...exzellente Subwoofertreiber für kleine Bassmodule. Sie ermöglichen für Ihre Größe erstaunlich tief reichenden Bass mit herausragender Klangqualität."

    Der Zusatzlautsprecher würde somit mit einem Gehäusevolumen von 5 Litern auskommen. Der SW118 kann zwar keinen hohen Schalldruck erzeugen, dies scheint jedoch im Vergleich zu käuflich zu erwerbenden singenden Coladosen für unseren Zweck ausreichend.

    Mich würde nun interessieren, ob solch ein Projekt für den Selbstbauer attraktiv sein kann.


    Gruß
    Wolfgang

  2. #2
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    Hallo Wolfgang,

    für den Pedant des 10F/8424G00, den 10F/8414G10 gibt es von Gerd Lommersum bereits eine abgeschlossene Entwicklung, seine SAK PC.
    Da noch einen Subwoofertreiber dran und voila, fertig ist das Projekt.
    Halte ich generell für interessant.

    BG, Peter

  3. #3
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    Hallo Peter,
    vielen Dank für den Hinweis. In Absprache mit G. Lommersum habe ich ein ähnliches Projekt selbst bereits veröffentlicht (http://www.lautsprecher-berlin-shop....oducts/ie-wall).
    Diese Version funktioniert jedoch in meinem Fall nicht. Eine Bassreflexbox gibt keinen Sinn, wenn man diese mit einem Subwoofer koppelt. Zum Zweiten soll das Gehäuse so klein wie möglich werden. Der SW118WA01 benötigt ca. 4 Liter Volumen im Bassreflexeinsatz. Die Lösung mit dem 10F/8432G10 erfordert bereits 2 Liter Volumen, währenddessen der 10F/8424G00 im geschlossenen Gehäuse nur 0,6 Liter benötigt.

    Gruß
    Wolfgang

  4. #4
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    Hallo Wolfgang,

    ich habe das mal simuliert und dabei das Volumen des TT etwas vergrößert, den BB natürlich in kleiner geschlossener Kammer.
    Wenn die Trennfrequenz nicht zu tief gelegt wird, geht das Prima.
    Ich habe das als liegende Fernsehbar konstruiert, was sogar zulässt, dass das Volumen, je nach TV-Gerätgröße, größer ausfallen kann.
    Ich hatte mal für mich eine ähnliche Konstruktion mit dem Visaton W 130 X und B 80 durch entwickelt, was dann umzugsbedingt aber noch in der el. Schublade liegt.

    Gruß
    Peter

  5. #5
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    Hallo Peter,
    ich möchte da jetzt erst einmal einen Probelauf mit den obengenannten Chassis durchführen. Einige Ideen sollen dabei noch umgesetzt werden. So z.B. extrem einfache Weiche, so etwas Ähnliches wie Frankys letztes Projekt. Vor den Subwoofer eine Spule und den BB mit Sperrkreis durchlaufen lassen. Der Nachbau soll auch für den Einsteiger möglich werden.
    Bei der Trennung bin ich genau Deiner Meinung, ca. 200 Hz, da fällt der BB schon im Fg ab. Das Ding soll genau so schmal werden wie der SAK PC, deshalb muss der Sub auf die Seite. Nun sind 200 Hz dafür eigentlich zu hoch, aber nicht wenn die beiden Sub nach Innen gerichtet werden, dann habe ich keine 90 Grad Abstrahlung mehr.
    Dein Gedanke mit der liegenden Soundbar hat mich ebenfalls beschäftigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Ding dann zu groß wird.
    An den B80 habe ich ebenfalls schon gedacht. Bei meinem Test hatte der jedoch einen unangenehmen Klirr Peak. Der B100 scheint wahrhaftig eine Nummer besser zu sein. Ein Ähnliches Projekt mit dem B100 ohne Sub schwirrt mir schon im Kopf rum.

    Gruß
    wolfgang

  6. #6
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    Hallo Wolfgang,

    ich bin immer noch am Tüfteln und nähere mich einer für mich sehr guten Lösung.
    Mein TV ist 129 cm breit (55+x Zoll oder so), was bedeutet, dass ich das Volumen gnadenlos aus der Breite holen kann, ich präferiere LS unter TV.
    Dann ist das Kistchen gerade einmal 14,5 cm hoch sowie tief, man könnte es auch an die Wand hängen.
    Ich hätte sogar die Möglichkeit einer 26 - 40 cm Tiefe, da mein TV-Gerät auf einem passenden Board steht
    Die Trennfrequenz lege ich auf 320 Hz mit 2 Pässen, das entlastet den BB, der leistungsmäßig die Schwachstelle ist, enorm, ich habe so eine stimmige TT/MT Trennung einer 3-Wege-Box.
    Das Kistchen dürfte flotte 83 dB abliefern, was dann doch sehr beachtlich ist, der Maximalschalldruck geht an 100 dB, was für eine TV-Bar völlig ausreicht.
    Mal sehen, wenn genug Zeit ist baue ich mal ein Muster und berichte dann.

    Gruß
    Peter

  7. #7
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    Hallo Peter,
    Dein Projekt gestaltet sich voraussichtlich etwas aufwändiger als meines. Mit dem größeren Volumen bekommst Du sicherlich den Bass etwas kräftiger hin.
    Ich habe inzwischen eine Testversion fertig gestellt und gemessen. Die Messergebnisse hänge ich an.
    Meine Box liefert ca. 85 dB bei einem maximalen Schalldruck von 100 dB ab 200 Hz. Darunter fällt der maximale Schalldruck ab, der Sub kommt halt an seine Grenzen.
    Ich habe bei 200 Hz getrennt. Daraus ergibt sich eine Senke, da der BB hier schon leicht abfällt. Sicher würde mit größerem Volumen für den BB die Senke egalisiert.
    Gleichermaßen wäre auch etwas mehr Tiefton möglich, dazu müsste ich jedoch das Reflexrohr verlängern. Nach HH auf 29 cm, das past jedoch nicht in mein Gehäuse.
    Wie gesagt, alle Forderungen gleichzeitig erfüllen geht nicht.

    Gruß
    Wolfgang
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  8. #8
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    Der Lautsprecher nimmt langsam die endgültige Form an. Trotz kleiner Maße der Front (14 x 28 cm) hat der Lautsprecher mit 4,7 kg schon ein ansprechendes Gewicht. Verwendet wurde Eichenholz stabverleimt, 20 mm stark. Das Innenvolumen teilt sich in zwei Kammern, einmal für den BB und einmal für den Sub. Die BB Kammer wurde mit Twaron bedämpft, wobei hier bereits 4 Gramm ausreichen.
    Der Lautsprecher erfüllt sehr ordentlich seine Aufgabe, allerdings stellt sich mir die Frage, ob dieses Ergebnis auch mit geringerem Aufwand zu erzielen ist. Ein einfacher Breitbänder mit Sperrkreis könnte mit weniger Aufwand ähnliche Ergebnisse liefern.

    Gruß
    Wolfgang
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  9. #9
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    Wenn es lauter wird bleibt so ein FAST deutlich länger sauber als nur ein Breiti allein, von daher hat sowas absolut seine Berechtigung!

  10. #10
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    Ich habe deshalb mal einen Versuch mit einem 8 Zoll Breitbänder von Fostex gemacht. Schalldruck ist zwar vorhanden, die Größe des Gehäuses und die Hochtonwiedergabe passen allerdings nicht zum angestrebten Ziel.
    Eventueller Spielpartner wäre noch ein Visaton B100.

    Gruß
    wolfgang

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