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  1. #41
    HSG Franken Benutzerbild von Bizarre
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    Ich benutz den : https://www.hunecke.de/de/rechner/raumeigenmoden.html

    Bei 2,4m zeigt der 71,5 Hz, also 715Hz bei 24cm... Die reale Stehwelle in einer bedämpften Box kann durchaus 20% niedriger liegen....

    Das passt zu dem Hubbel...
    Geändert von Bizarre (11.02.2019 um 21:33 Uhr)

  2. #42
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    Ich werde die Sache schrittweise angehen.

    Als erstes nehme ich mal das Basotect weiter vom Magneten
    weg um dem TT so mehr Luft zu Atmen zu geben.

    Als nächsten Schritt könnte ich zusätzlich zum Noppenschaum
    noch ein bisschen Sonofill im oberen Bereich einbringen, muss
    nur aufpassen dabei das BR-Rohr nicht zu verlegen.

  3. #43
    Chef Benutzer Benutzerbild von Gaga
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    Moin Sathim,

    da...

    Bizarre

    Bei den 610Hz tipp ich auf die Stehwelle in der Höhe. ( 15mm Basotect wirkt da kaum)....



    15mm Basotect sind links/rechts/unten
    Hinten und oben habe ich 40mm Noppenschaum drin.
    ...bin ich bei Manfred, denke ebenfalls dass 15mm Dämpfungsmaterial zu wenig sind.

    Siehe Untersuchungen zur Gehäusedämpfung hier,
    '...5 Glaswollematten (Gesamtdicke 25 cm, d.h. > 1/4 der Gehäusehöhe) am Boden des Gehäuses "belasten" das Chassis nicht (höchstes Qmc und höchstes Fc) aber entschärfen die stehenden Wellen fast perfekt. 3 Matten reichen aber nicht aus, wie kommt das?

    Bei porösen Absorbern wie Schaumstoff, Vlies etc. funktioniert Absorption dadurch, dass die Geschwindigkeit der "Schallteilchen" durch Reibung in Wärme umgewandelt wird. An den Wänden muss die Geschwindigkeit immer 0 sein (sofern sie nicht mitschwingen) -> dort kann poröses Absorptionsmaterial keine Wirkung zeigen. Im Abstand von Lambda/4 hat die stehende Welle die größte Geschwindigkeit, hier kann poröses Absorptionsmaterial optimal wirken. Allerdings wird auch dort eine gewisse Schichtdicke benötigt, damit der Effekt groß genug ist. Diese beträgt etwa Lambda/12. ...'


    ...hier
    und hier.

    Glückwunsch zu Deinem tollen und toll dokumentierten Projekt und Grüße,
    Christoph

  4. #44
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    @ Slaughthammer:

    Wie hast du die Wasserfalldarstellung skaliert, damit ich das nachmachen kann?
    Bitte mal einen Screenshot aller Einstellungen.

  5. #45
    Vollaktiv per DSP Benutzerbild von Slaughthammer
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    wasserfall settings.png
    Bitteschön!

    Versuch mal ein mit einem Stück Baso zwischen den beiden Treibern ca. 70% des Querschnittes dicht zu machen. Erfahrungsgemäß ist die Stehwelle dann weg.

    Gruß, Onno
    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  6. #46
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    Ich bin aktuell der Störstelle um 600Hz auf der Spur...


    Zur Erinnerung:
    Dämmung oben und hinten 40mm Noppe von Monacor, an den Wänden hatte ich
    15mm Basotect, das bis an den Magneten heranreichte, war nur ca 3cm von der
    Front zurückgesetzt.


    Verdächtig waren also Treiberbelüftung (auch durch meine Dämmung gestört)
    sowie auch die senkrechte Mode im Gehäuse.




    Hier die Frequenzgänge im Detail mit Glättung 1/48tel.
    Blau ist die urspürngliche Nahfeldmessung.
    Grün ist mit 15mm Basotect nur am Boden.
    Pink ist mit 15mm Basotect etwa in der Mitte der Box über ca 70% der Innentiefe.






    Ganz vergleichbar sind die neuen Messungen zur alten Nahfeldmessung nicht,
    da die Micro-Position etwas anders gewesen sein muss. Der Unterschied im
    Frequenzgang ist trotzdem auffällig, das verzögerte Ausschwingen der Störung bleibt aber!


    Hier die alte Dämmung



    Hier mit Basotect nur am Boden



    Hier mit Basotect in der Mitte der Box





    Die Mode wird es wohl eher nicht sein, die sollte ja mit dem Basotect in der Mitte
    (plus den Noppenschaum) ausreichend bedient sein.


    Nächster Schritt wird es also wohl sein, den TT-Ausschnitt hinten anzufasen.

  7. #47
    HSG Franken Benutzerbild von Bizarre
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    Ich tipp immer noch auf die Stehwelle. Dazu zitier ich noch mal HSB : "Im Abstand von Lambda/4 hat die stehende Welle die größte Geschwindigkeit, hier kann poröses Absorptionsmaterial optimal wirken. Allerdings wird auch dort eine gewisse Schichtdicke benötigt, damit der Effekt groß genug ist. Diese beträgt etwa Lambda/12. "...

    Nach meinen Erfahrungen ist eher mehr nötig, selbst wenn der kpl Querschnitt bedämpft ist.

    Das Anfasen ist auf jeden Fall sinnvoll, aber so eine ausgeprägte Resonanz mit langem Ausschwingen kann davon kaum verursacht sein.

    Impedanzmessungen zur Optimierung der Gehäusebedämpfung sind sehr einfach durchführbar, präzise reproduzierbar, und vor allem : die Ergebnisse sind viel einfacher zu interpretieren als FG Messungen ( als Zahlen vergleichbar ).

    Letzlich zählt natürlich der FG...

    LG, Manfred


  8. #48
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    Der relevante Artikel aus dem HSB: https://www.hifi-selbstbau.de/bauvor...rio-absorption

    Ein Versuch wäre wert, dass nahezu komplette Gehäuse mit Dämmmaterial zu füllen. Ist die Störstelle dann noch da?

    Gruß Thomas

  9. #49
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Ich würde mir auch eher Impedanzmessungen ansehen. Der Aufwand dafür ist ja auch gar nicht so groß, ein entsprechendes Messkabel mit Referenzwiderstand ist für wenige Euros zusammengelötet.

    Resonanzen findet man damit schnell in Form von "Pickeln" im Impedanzgang, die Free-Air gemessen nicht zu sehen sind.

    Viele Grüße,
    Michael

  10. #50
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    In meinem (ja recht ähnlichen) Gehäuse misst sich der Tieftöner unbeschaltet so:


    Free-Air könnte ich heute Abend machen.

    Schönen Gruß,
    Lars

  11. #51
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    Als nächstes Bastel ich mir erstmal alles für die Impedanzmessung zusammen.

    Ich habe nun rückwärtig den Ausschnitt noch angefast, was keinen Unterschied macht.

    Ein Versuch wäre wert, dass nahezu komplette Gehäuse mit Dämmmaterial zu füllen. Ist die Störstelle dann noch da?


    Außerdem zusätzliche 15mm Basotect in der Boxenmitte eingebracht, was auch keinen
    Unterschied macht. Außerdem auch mal mit Sonofil on top gestestet - der Dip bleibt
    und das Ausschwingen ändert sich auch nicht.



    In der Messung befinden sich also 40mm Noppe an Deckel und Rückseite,
    20mm Basotect über den gesamten Querschnitt in der Mitte des LS und
    den verbleibenden Raum hinter dem TT habe ich komplett mit Sonofill
    gefüllt.


    Das ist schon sehr seltsam.


    Eine weitere Möglichkeit ist die Polkernbohrung. Einfach mal testweise etwas bedämpfen und schauen ob sich in der Messung etwas ändert.


    Die isses auch nicht, mit einem Fitzelchen Sonifil in der Bohrung bekomme ich nur
    einen schmalen sehr tiefen Einbruch bei ca. 380Hz, an der Störstelle tut sich nix.
    Geändert von Sathim (15.02.2019 um 11:43 Uhr)

  12. #52
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Azrael
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    Man könnte als nächstes den W4-1720 mal in eine größere Testschallwand schrauben und schauen, ob dieser Dip dann auch auftaucht. In der Herstellermessung kann ich da jedenfalls nichts erkennen, aber wer weiß,,,,,

    Viele Grüße,
    Michael

  13. #53
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    Sathims Messung (oben) vs. Tangband (unten). Beide Fenster zeigen jeweils den Bereich 100 bis 1000 Hz in einem 10 dB Fenster:
    1720_sathim_vs_tb.png

    Da hast Du aber nochmal Glück gehabt, dass das nicht so aussieht wie in der Herstellermessung!

    VG, Matthias

  14. #54
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    So - alles für die Impedanzmessung zu friemeln war ja wirklich ein Witz...

    Aber dass das Interface dann Treiberzicken macht, hat mich ne Stunde gekostet!


    Wie dem auch sei - hier meine allerersten (im Leben!) Impedanzmessungen:




    Gemessen habe ich Box 1 komplett leer gegen Box 2 in der Ur-Bedämpfung,
    also mit 40mm Noppe hinten / Oben und 15mm Basotect an den Seiten und unten.

    Weiter geht's:



    Hier nun noch mit 15mm Basotect 70% Querschnitt in Boxenmitte.
    Wie man sieht, greift das bei der Störung bei 660Hz, die scheint aber

    (wenn auch nur noch sehr gering ausgeprägt) auf 600Hz abzurutschen.

    Was mache ich nun mit diesen Informationen?
    Sieht für mich sehr sehr nach den Messungen von LarsNL aus...

    @LarsNL:

    Viel interessanter als die Impedanz freeAir wäre für mich eine Nahfeldmessung des TT!

    Geändert von Sathim (15.02.2019 um 21:45 Uhr)

  15. #55
    HSG Franken Benutzerbild von Bizarre
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    Gut, und nun mal Skalierung 6-8 Ohm.. Dann sieht mans besser.

    Da der "Einbruch" aber gerade mal 1dB tief und ca.1/10 Oktave schmal ist, würde ich da nicht weiter bohren,,,,
    Geändert von Bizarre (15.02.2019 um 21:55 Uhr)

  16. #56
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    Wie genau muss ich die Darstellung einstellen?

    So:




    Weitere 15mm Basotect bringen keine Veränderung der Messung!

  17. #57
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    Hier nun nochmal Links gegen rechts:



    Die kleine Störung bleibt, die Verschiebung in der "Tonhöhe" ist analog zur
    Frequenzgangmessung, die hier auch einen kleinen Unterschied zwischen
    linkem und rechtem Lautsprecher zeigte.

  18. #58
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    Ich habe jetzt die Nahfeldmessung nochmal neu "gemergt" und die Weiche
    leicht überarbeitet - sieht noch ein bisschen "schicker" aus, ich tue mich aber
    selbst beim direkten Umschalten schwer, hier einen Unterschied zu hören.

    Da die Nahfeldmessung mit anderer Dämmung auch oberhalb der
    Füge-Frequenz doch recht deutlich abweicht, werde ich alles neu messen müssen...




  19. #59
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    Mag nochmal jemand was zu den Impedanzmessungen sagen?

    Ist das jetzt "OK" so?

    Oder gibt es noch weitere Vorschläge für Dämmstoffexperimente?

  20. #60
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    Hallo Sathim,

    aus meiner Sicht kannst Du das schon so lassen. Mich würde aber trotzdem interessieren, wie die Impedanzmessung mit einem konventionellen 'Sumpf' aussieht.

    Die 15 mm Basotect auf 70% Höhe machen die '600 Hz-Resonanz' etwas kleiner und verschieben sie nach unten. Ich schließe daraus, (i) dass es sich bei der 600 Hz Reso um eine Gehäuseresonanz (Gehäusehöhe) handelt und (ii) dass die Dämpfung nicht ausreicht, diese zu komplett zu unterdrücken. Wenn's Dir nicht zu aufwändig oder blöd ist, noch ein Vorschlag: Ein 'Sumpf' aus vertikal angeordneten Schichten aus Basotect und Sonofil (in einem Thread von Christoph Gebhard gibt's ein Bild dazu, kann ich ggf raussuchen), oben im Gehäuse, der ca 1/3 der Gehäusehöhe ausfüllt. Damit sollte es möglich sein, den Weg von der TT-Rückseite zum BR-Rohr frei zu lassen.
    Du kannst Du Box ja zur Messung ggf auf den Kopf stellen, es geht ja zunächst nur darum zu sehen, ob Du die Resonanz damit noch besser in den Griff bekommst, ohne den Bassbereich zu sehr zu dämpfen.

    Gruß,
    Christoph

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