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  1. #1
    Hifi-Zirkel
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    Standard Highresaudio streaming

    Hi folks,

    ich habe mich hier mal umgetan. Man muss aber einen PC/Mac verwenden; mit einem DIY-Netzwerkplayer mit Moode, Volumio oder dergleichen hat man keine Chance, den Nobelstream zu hören. Oder habe ich etwas falsch verstanden?
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  2. #2
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  3. #3
    Hifi-Zirkel
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    Hier werden systemische Zwänge generiert um den User abzukassieren - entweder in Form notwendiger Geräte (Hardware) oder kommerzieller Software. Alles, was nicht über Volumio, moode oder sonstige open-source-Software läuft, kommt mir nicht ins Haus. Freiheit ist wichtiger als Highend - oder, wie es der Dalai Lama gesagt hat: Ethik ist wichtiger als Religion.

    Munterbleiben! Und einen schönen Sonntag!!!
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  4. #4
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    Nach meinem Eindruck tut der gute Herr Kerestedjian alles um seinen Dienst möglichst breit zu streuen. Dass er nicht alles auf einmal erreichen kann darf man ihm sicher nicht übel nehmen. Der Service steht am Anfang, wird ja gerade noch aufgebaut. Auch die Partner benötigen Zeit um es in ihre Software einzubauen.
    moode unterstützt wohl schon tidal und qobuz. Kann schon sein dass die irgendwann mal hra einbauen. Nur weil es dazu im Moment keine offizielle Aussage gibt sollte man nicht gleich "systemische Zwänge" unterstellen.
    Ich für meinen Teil kann die Zusammenarbeit mit hra nur loben. Auch als Kleinhersteller werde ich ernst genommen und unterstützt. Ich bin sehr froh, dass ich gleich einer der ersten sein darf der hra aktiv anbieten kann.

  5. #5
    Hifi-Zirkel
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    Mal sehen wie sich das weiter entwickelt... Ich bezahle jedenfalls nur für Musik wenn ich einen physischen Gegenwert erhalte, also einen Datenträger, eine zeitlich unbegrenzt speicherbare Datei, eine LP oder dgl. Warum ein Dienst wie Spotify, bei dem man nur die Nutzung bezahlt, aber eben keinen physischen Besitz erlangt, so beliebt ist, entzieht sich meinem Verständnis.

    Exkurs: Die HA-Produkte finde ich innovativ, derzeit besteht aber kein Bedarf an Elektronik.

    RU, krama
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  6. #6
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    Das Schnitzel ist eben für den Vegetarier kein Angebot, für andere schon
    Nach meinem Wissensstand sind/waren in den letzten Jahren
    - die Downloads rückläufig
    - die CDs rückläufig (zumindest außerhalb Deutschlands)
    - Streaming deutlich im Aufwind
    Das deutet darauf hin, dass es genügend Leute gibt die anders denken als du. Und genau an diese richtet sich so ein Angebot.
    Bei HRA bekommt man mit dem Streamingabo auch deutliche Nachlässe beim Kauf von Downloads. Man kann per Streaming alles in der vollen Qualität hören, was einem besonders gut gefällt kann man vergünstigt kaufen.

    Es gibt Leute die kaufen ein Haus/Wohnung und es gibt Mieter.
    Es gibt Leute die kaufen ein Auto und es gibt Leasing.
    Die wenigsten Leute besitzen ein Flugzeug, die meisten bezahlen nur für die kurzzeitige Nutzung.
    Es gibt auch wenige die eine Quelle besitzen, die meisten bekommen den Zugang zum Wasser nur gegen ein Nutzungsendgelt.
    Wenn man es sich mal überlegt, ist der Besitz von extrem vielen Dinge sehr ungleich verteilt.

  7. #7
    Hifi-Zirkel
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    Zitat Zitat von HIFIAkademie Beitrag anzeigen
    Das deutet darauf hin, dass es genügend Leute gibt die anders denken als du.
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom - das gilt besonders für das Streaming
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  8. #8
    nach zu Laut kommt Stille Benutzerbild von Olaf_HH
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    Streamen zum Hören, testen und ausprobieren (mit Tidal Hifi) und wenn es gefällt, werden die CD's gekauft.
    So mache ich das seit knapp 3 Jahren. Und es besteht immer die Angst, das Tidal seinen Betrieb einstellt und dann nix mehr da ist :-)
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  9. #9
    Hifi-Zirkel
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    Zwei wesentliche Aspekte: Zum einen wird zu fast 100% GEMA-registrierte Musik angeboten. Man könnte Streaming auch als Dauerwerbesendung für kommerzielle Musik betrachten. Eigentlich müssten die Hörer dafür Geld bekommen statt zu zahlen.

    Das Risiko, dass einer der Anbieter unvorhersehbar offline ist, besteht permanent. Dann hat man (jahrelang) bezahlt, aber keinen dauerhaften Gegenwert erhalten.

    @HA: natürlich kann man viele Dinge auf Zeit mieten. Wenn ich die Wahl habe und dies rationale Kriterien erfüllt, werde ich aber lieber Besitzer. Das rechtfertigt keineswegs den Kauf einer Citation wenn ich nur einmal im Monat zu einer Konferenz fliege und der Jet sonst 29 Tage rumsteht.
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  10. #10
    Benutzer Benutzerbild von Chemist
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    Zitat Zitat von krama1974 Beitrag anzeigen
    Zwei wesentliche Aspekte: Zum einen wird zu fast 100% GEMA-registrierte Musik angeboten. Man könnte Streaming auch als Dauerwerbesendung für kommerzielle Musik betrachten. Eigentlich müssten die Hörer dafür Geld bekommen statt zu zahlen.
    Das Risiko, dass einer der Anbieter unvorhersehbar offline ist, besteht permanent. Dann hat man (jahrelang) bezahlt, aber keinen dauerhaften Gegenwert erhalten.
    Künstler leben von Luft und Wasser? Was ist das für ein komisches Argument gegen GEMA und "kommerzielle Musik".
    Ich nehme an du meinst das Hitparaden-Gedudel? Das macht wohl nur ein paar ppm des Angebots von ~40 Millionen Titeln der Streaming Dienste. Ich bin immer wieder erstaunt was für unbekannte Exoten im Angebot zu finden sind.
    Und dass du dieses gigantische Angebot hören kannst, dafür zahlst du temporär.
    Ich habe ein Deezer Family Abo das 5 Personen theoretisch rund um die Uhr mit SELBSTGEWÄHLTER Musik berieselt (eben kein Radio-Hitparaden-Dudel).
    Ich habe noch nie soviel neue Musik gehört, was mir erhaltenswert erscheint, kaufe ich auf CD.
    Was habe ich von früher umsonst gekaufte CDs im Regal, die nach erstem Hören in demselbigen verschwunden sind...
    Im Übrigen wird die von die angesprochene nicht-GEMA Musik doch sowieso von den Künstlern frei verteilt. Ein regelmäßiger Besuch z.B. bei Bandcamp rentiert sich immer.

    Grüße
    Frank

  11. #11
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    Also wer ein "Gegenwertproblem" für nen 10er im Monat hat, dafür die Möglichkeit hat 40 Mio Songs zu hören - egal wie viel, so oft und wo er will - der hat das Thema Streaming verfehlt.

    Zwei wesentliche Aspekte: Zum einen wird zu fast 100% GEMA-registrierte Musik angeboten. Man könnte Streaming auch als Dauerwerbesendung für kommerzielle Musik betrachten. Eigentlich müssten die Hörer dafür Geld bekommen statt zu zahlen.
    Aua!

    Man könnte auch ein Zeitungsabo für eine Dauerwerbesendung für die Printmedien betrachten. Oder ein Handyvertrag, oder die Belieferung mit Wasser und Strom. Alles zerfliest mir durch die Hände ohne einen physischen Gegenwert zu haben. Skandal!

    Zum Glück wird man ja nicht gezwungen zu Streamen.

    Seit Spotify und Co. habe ich keine CD mehr gekauft, die liegen jetzt alle auf irgendwelchen Server meiner Musikdienstleister.

    Wenn mir was richtig gut gefällt, dann kaufe ich eine Vinyl Scheibe und freue mich einfach daran.

    Ohne Streaming hätte ich so die eine oder andere Band nie auf dem Schirm gehabt.

    Und die Chance das ein Streaming-Dienst wie Amzon Music Pleite geht, ist in etwa so wahrscheinlich wie das Frau Merkel unser Dieselproblem zufriedenstellend löst.

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