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  1. #41
    paco de colonia Benutzerbild von paco de colonia
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    Standard Volt

    Hallo Kalle,

    ich hatte auch mal einen 12 Zoll Volt, zusammen mit einem
    rundstrahlenden Hochtonhorn.

    Der Magnet zeigte nach oben, das Gehäuse hatte Kühlschrankausmaße und das ganze klang ziemlich g...

    Nur meiner Frau gefielen die Riesenkisten in 16qm2 Zimmer leider weniger.

    Grüße aus Kölle
    Paco

  2. #42
    paco de colonia Benutzerbild von paco de colonia
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    Standard Omnis

    Sorry Kay,

    aber ich kann den Thread, den ich verlinken wollte nicht mehr finden.
    Hast Du denn schonmal Gelegenheit gehabt, die "Membran oben Chassis" zu hören oder in ein Projekt einzubringen?

    Grüße aus Kölle
    Paco

  3. #43
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hallo Paco,
    ich habe einige dieser Chassis in der Hand gehabt und auch mal angetestet. Jetzt muss man aber auch sagen, dass diese Chassis eher Sonderkonstruktionen für z.B. Kofferplattenspielerwaren.
    http://www.dual-board.de/index.php?t...dual-h-410-v1/.
    Ich hatte auch mal ein Chassis mit innen liegenden Magneten, der auch den Korb , ähnlich wie bei Volt hatte.
    Das waren aber ausschließlich Konstruktionen aus Ende der 50 er und den 60 ern, die für den reiten Massenmarkt bestimmt waren.
    Es gab sie aber auch in "etwas" besser
    http://www.canuckaudiomart.com/detai...images/300449/
    Das sind aber Biegewellenwandler. Unheimlich gut, unheimlich teuer, unheimlich empfindlich,unheimlich schnell kaputt (sehr dünne Titanfolie) und unheimlich schwer zu reparieren ( wenn es überhaupt Leute gibt, die so etwas reparieren können?).
    Ich durfte im letzten Herbst solch einen Boliden anhören
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  4. #44
    Alter Hörer
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    Hallo,

    heute einen interessanten Link zum Thema Sonab bzw. Omni-, Dipol LS gefunden: http://www.linkwitzlab.com/AES123-final2.pdf

    Grüße Joachim

    PS.: In dem AES Paper beschreibt Linkwitz so ziemlich die gleichen Erfahrungen, die ich mit meinen Diskus (und anderen Konstrukten) bez. Reflexionen auch gemacht habe...

  5. #45
    Alter Hörer
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    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Es gab sie aber auch in "etwas" besser
    http://www.canuckaudiomart.com/detai...images/300449/
    Das sind aber Biegewellenwandler. Unheimlich gut, unheimlich teuer, unheimlich empfindlich,unheimlich schnell kaputt (sehr dünne Titanfolie) und unheimlich schwer zu reparieren ( wenn es überhaupt Leute gibt, die so etwas reparieren können?).
    Ich durfte im letzten Herbst solch einen Boliden anhören
    Das sind sog. Walsh-Wandler (prinzipiell aber auch eine Variante eines Biegewellenwandlers). Die Firma Ohm fertigt heute technisch deutlich verbesserte Walsh-Wandler (http://ohmspeaker.com/speakers/)... mit ähnlichen Klangergebnissen.
    Der DDD-Wandler von German Physics (http://www.german-physiks.com) zählt als der High-End-Nachfolger der Walsh-Wandler.

    Prinzip auch hier, Reflexionen am Hörplatz zu haben, die denen anderer Schallquellen im Hörraum entsprechen (bzw. ein Rundstarhlverhalten der Boxen zu haben, daß keine Frequenzabhängigkeit hat) - wie in Linkwitz-AES-Paper ja als These bzw. Ergebnis ausgeführt.

    Durch die Breitbandeigenschaften beim Ohm- und DDD-Wandler gibt es auch keine Winkelabhängigen Unterschiede der F-Gänge (wie sie z. B. bei Mehrwegekonstrukten durch den Versatz der Chassis entstehen)... auch nicht ganz unwichtig...

    Grüße Joachim

  6. #46
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    Prinzip auch hier, Reflexionen am Hörplatz zu haben, die denen anderer Schallquellen im Hörraum entsprechen
    Zur Erinnerung, menschliche Stimmen und viele Musikinstrumente sind keine Rundstrahler.

    Durch die Breitbandeigenschaften beim Ohm- und DDD-Wandler gibt es auch keine Winkelabhängigen Unterschiede der F-Gänge (wie sie z. B. bei Mehrwegekonstrukten durch den Versatz der Chassis entstehen)... auch nicht ganz unwichtig...
    Dafür aber leider stärker vertikal, siehe z.B. Messungen bei Audio 12/2016, 6/2017 und Stereoplay 12/2014, 7/2015, 1/2016, 1/2017
    Zudem sind deren FG nicht sehr gleichmäßig sondern eher von Moden besät was aber auch kein Wunder ist bei der Breitbandigkeit und Treibergröße (ähnlich natürlich auch bei großen Breitbändern, Manger usw). Die ideale Punktschallquelle die breitbandig ist und auch noch Pegel kann ist noch eine Utopie und alle Lautsprecher (und nicht nur LS) ein besserer oder schlechterer Kompromiss.

  7. #47
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    Hi roomcurve,

    nix is perfect...

    Bestimmte "Unzulänglichkeiten" - z. B. ungeraden F-gang - kann man ja heute recht einfach per DSP egalisieren... Rundstrahlverhalten per DSP macht gerade B&O (Beolab 90)...

    Also Möglichkeiten gibts schon. Im Übrigen ist ja auch die Linkwitz-Dipol-Konstruktion im AES-Paper kein Punktstrahler.. und funktionierte auch.

    Wenn Du das AES Paper mal durchliest (oder meinen Audioclub-Artikel bez. Reflexionen) dann verstehst Du besser worauf es da ankommt (und auch, warum es völlig unerheblich ist, ob die menschliche Stimme oder Instrumente auch eine Richtwirkung haben... hier geht es ja um die Wiedergabe von Schall einer Aufzeichnung in einem anderen Raum als dem in dem die Aufnahme stattfand).
    Das hier ausführlich zu erklären würde den Rahmen sprengen... und ist in diesem Thema nicht zielführend... ebensowenig wie das "Kontern" auf einzelne aus dem Zusammenhang gerissenen einzelnen Aspekte.

    Hören ist komplex und Boxen im Raum auch..mit simplen Betrachtungen kommt man da nicht weit.

    Grüße Joachim

    PS: Bez. Bedeutung von F-Gang und Hören im Raum mal ein paar Auszüge aus dem Paper:
    "Both loudspeaker systems exhibited a similar, flat on- axis frequency response when measured outdoors, but lose this similarity when measured with the same microphone from location A in the room. ...Thus great care must be taken to interpret the in-room response for its audible consequences. The visual differences between loudspeakers M and D would be significant if they were measured in a reflection-free environment. Surprisingly, and subjectively, in terms of timbre or perceived frequency response, both loudspeakers sound almost identical on program material. The main differences are in their spatial presentation....
    "ìListening is more than hearing; it is more than sensing, detecting, and discriminating sounds. Listening is the act of making sense out of an aural experience by incorporating all that has been remembered from previous experiences."

    Und was hier auch immer schön passt ist Siegfried Linkwitz "Disclaimer":
    "What you hear is not the air pressure variation in itself but what has drawn your attention in the streams of superimposed air pressure variations at your eardrums"
    Geändert von Diskus_GL (12.03.2018 um 21:35 Uhr)

  8. #48
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    Hallo Joachim,

    die Amplitudenfrequenzgang "Zacken" durch das Aufbrechen einer großen Membran kann man zwar per DSP versuchen zu kompensieren, manche Probleme einer Mode (z.B. im Zeitverhalten) bleiben jedoch. Und die Probleme des vertikalen Abstrahlverhalten der DDD Treiber kann man gar nicht "equalizen", aber das weißt du ja.

    Glaub mir, deine Seite kenne ich schon länger als du denkst und ja, hören ist komplexer als man denkt und genau darum traue ich da eher Leuten wie Toole zu als uns Hobbywastlern die versuchen ihre simple Aufbauten mit eigengestrickten Theorien passend zu reden.

    Beste Grüße

  9. #49
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    Nur kurz zu dem nachträglich von dir eingefügten Zitat von SL, das ist alles hier den meisten bekannt, dass alleine der 0° FG in einem reflektiven Hörraum nichts aussagt und dass breit oder schmal abstrahlende Lautsprecher in Termen wie z.B. apparent source width anders abschneiden. Aber da von richtig oder falsch zu sprechen ist nicht zielführend da Stereo eh eine stark kompromissbehaftete Krücke ist. Für mich z.B. gibt es bei Stereo nur eine Referenz, nämlich das was der Toni bei Abmischen/Mastern des Kunstproduktes Stereomusikaufnahme in seinem Studio gehört hat, aber auch andere Ansätze für uns Endkonsumenten sind da genau so legitim, ist am Ende alles nur Geschmacksache. Wie ich in der vorigen Seite schon geschrieben hatte ich verteufele ich nicht breit abstrahlende Lautsprecher und es macht mir Spaß nach Lust und Laune mit sehr konträren Lautsprecherkonzepten zu spielen, wobei man zugeben muss dass Stereo im Vergleich zu guten Mehrkanalaufnahmen eine Illusionskrücke bleibt mit der wir leben müssen solange solche Aufnahmen leider noch sehr selten sind.

  10. #50
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    Zitat Zitat von roomcurve Beitrag anzeigen
    Für mich z.B. gibt es bei Stereo nur eine Referenz, nämlich das was der Toni bei Abmischen/Mastern des Kunstproduktes Stereomusikaufnahme in seinem Studio gehört hat...
    Darum beneide ich Dich - ich habe keine Aufnahme, von der ich weiss, was der Toningenieur bei der Aufnahme und Abmischung so alles gemacht hat, geschweige denn was er gehört (!) hat... insofern befasse ich mich nicht mit der Frage ob es "richtig" oder "falsch" ist... (dazu gibts ja auch einen Artikel auf der Audioclubseite)

    Grüße Joachim

    PS.: Ich beschäftige mich mit Theorien und Untersuchungen zum Thema Hifi und Hören um meine Anlagen in meinen Räumen zielgerichtet weiter zu entwickeln..nicht um sie mit irgendwas "passend zu reden" (Zuerst gab es die Diskrepanz zwischen Messungen und Höreindrücken...dann erst hab ich mich mit Theorien und Untersuchungen dazu beschäftigt..nicht umgekehrt).
    Toole brachte mich schon etwas weiter, aber eben nur bis zu einem bestimmten Grad... ich hab mich dann weiter mit Tooles Quellen beschäftigt.. wie Du ja weisst

  11. #51
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    Darum beneide ich Dich - ich habe keine Aufnahme, von der ich weiss, was der Toningenieur bei der Aufnahme und Abmischung so alles gemacht hat, geschweige denn was er gehört (!) hat...
    Nun ja, mit ein Setup was dem eines guten Studios ähnlich ist, sind die Chancen auf jeden Fall höher was ähnliches zu erleben und hören als mit einem komplett anderen/"konträren" Setup.

    insofern befasse ich mich nicht mit der Frage ob es "richtig" oder "falsch" ist...
    Hatte ja auch geschrieben dass andere Ansätze für uns Endverbraucher genau so legitim sind, mich stört nur wenn einer dann als das einzig wahre präsentiert wird.

    PS.: Ich beschäftige mich mit Theorien und Untersuchungen zum Thema Hifi und Hören um meine Anlagen in meinen Räumen zielgerichtet weiter zu entwickeln..nicht um sie mit irgendwas "passend zu reden" (Zuerst gab es die Diskrepanz zwischen Messungen und Höreindrücken...dann erst hab ich mich mit Theorien und Untersuchungen dazu beschäftigt..nicht umgekehrt).
    Toole brachte mich schon etwas weiter, aber eben nur bis zu einem bestimmten Grad... ich hab mich dann weiter mit Tooles Quellen beschäftigt.. wie Du ja weisst
    Ich und andere auch und jeder kam zu mehr oder minder anderen Schlussfolgerungen, daran sieht dass wir uns am Ende unsere Quellen und Abschnitte passend zu unserm Lebensbild aussuchen, das ist ja nicht nur bei Audio so und total menschlich.

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