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  1. #1
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    Frage Hilfe beim Röhrenverstärker-Bau (mit EL34) benötigt

    EDIT: Ich glaube, dass mein Thread in dieser Kategorie falsch ist. Ggf. kann dies ein Admin verschieben? Sorry und danke.

    Ich grüße euch herzlichst...

    vielleicht ist der ein oder andere bereits über meine Vorstellung gestolpert:
    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...ad.php?t=16616
    und hatte so bereits die Möglichkeit ein wenig über mich und meine Beweggründe zu meiner Anmeldung in diesem Forum zu erfahren.

    Bevor ich meine Vorstellung jedoch wiederhole bzw. euch mit "Belanglosigkeiten" auf die Nerven gehe, komme ich gleich zum Punkt:

    Ich habe folgende Komponenten:
    4 x EL34 (matched Quad)
    2x 12AX7
    2x 12AU7
    Röhrensockel bereits bestellt (über die Bucht aus China)
    Gehäuse ist in Auftrag gegeben (70 x 30 x 12 cm)
    Lautsprecher: Magnat Shadow 203 (https://www.magnat.de/de/detail/index/sArticle/2974021)

    An Werkzeug steht mir neben eines Digital-Multimeters noch ein USB-Oszi und ein Signalgerator (Schlaufon ) zur Verfügung. Ein Labor-Netzteil habe ich nicht...

    Was ich anstrebe:
    Stereo-Vollverstärker mit einem einzigen Line-Eingang (reicht mir vorerst) und vllt. 2 x 30 Watt Ausgangsleistung. Auto-Bias wäre noch schön, aber nicht notwendig.

    Wobei brauche ich konkret eure Unterstützung?
    Ich bin mir beim Bauplan sowie beim Trafo und den AÜs nicht sicher. Meine vorhandenen Komponenten habe ich mir passend zum Bauplan des "The Rocker" (http://www.jogis-roehrenbude.de/Vers...-TheRocker.htm) bestellt, wie ich jedoch danach in einigen Foren lesen durfte, soll dieser wohl nicht so gut klingen.

    Wo wir gerade bei Foren sind...
    je mehr ich in irgendwelchen Foren lese, desto weniger verstehe ich...

    - Ist der Unterschied zwischen SE und einem gut justierten PP so merklich?
    - Ringkern-Trafos sind schneller in der Sättigung, eignen diese sich dennoch zur Spannungsversorgung? Wenn ja, lohnt sich dennoch der Mehrpreis zu einem EI-Trafo?
    - Gibt es eine einfache Option zwischen Trioden- und Pentodenschaltung umzuschalten? Wenn ja, haben diese Nachteile?
    - reichen normale Kabel oder doch lieber geschirmte?
    - Wie viele Feinde mache ich mir, wenn ich statt Gleichrichter-Röhren einen Brücken-Gleichrichter einsetze?

    Ich, als totaler Röhren-Neuling (Sicherheitshinweise zur Hochspannung sind mir bekannt und Vorsichtsmaßnahmen werden von mir getroffen) verliere hier allmälich den Überblick. Vielleicht kennt einer von euch einen Bauplan für einen schön klingenden und simpleren Verstärker, welcher in der Lage ist meine Tröten anzusteuern und bei dem das Eisen nicht ALL zu sehr aufs Konto schlägt?

    Mir ist bewusst, dass ich für 'nen Appel und 'n Ei kein Gerät der Referenzklasse haben kann, aber vllt. hat jemand von euch einen Preis/Leistungs-Tipp? Besonders über Vorschläge zu Komponenten (ganz besonders Trafos, Chokes und AÜs) würde ich mich freuen, weil ich hier glaube, total aufgeschmissen zu sein.

    Ihr denkt euch vermutlich: "gerade mal 'ne Woche angemeldet und schon erste Anzeichen für parasitäres Verhalten"
    Ich möchte euch natürlich nicht als Parasit in Erinnerung bleiben und der Community etwas zurück geben. Ich habe hier an eine detailiertere Projekt-Dokumentation (ggf. sogar im Video-Format für Youtube mit Referenz auf dieses Forum) gedacht, in welcher ich meine neuen Erkenntnisse als auch meinen Projektfortschritt dokumentiere.

    Ich weiß, dass dieser Beitrag, vor allem der Anfang, frech wirken mag... (Dabei bin ich ganz Lieb und zähle zu den dankbareren Menschen... Ehrlich...) Leider wusste ich ihn nicht besser zu formulieren als auf meine Vorstellung zu verweisen, da ich diese sonst wiederholt hätte. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

    Ich möchte mich an dieser Stelle schon mal herzlichst für jeden Beitrag von euch im Voraus bedanken. Mir bedeutet dieses kleine Projekt sehr viel und ich hoffe, ich bekomme es vor der Geburt meines Kleinen fertiggestellt

    Danke
    Alex
    Geändert von EdenCerberus (28.01.2018 um 23:46 Uhr) Grund: Wort im Titel vergessen...

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Uibel
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    Hi Alex,

    aus meiner "Röhrenverstärkerzeit" kenne ich noch http://www.welter-electronic.de/ als guten Lieferanten für Röhren, Trafos, etc.
    Grüße
    Michael

  3. #3
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    Hallo,

    hier ist auch ein guter Lieferant:

    http://www.experience-electronics.de/german/index.shtm


    Und für die vielen Fragen kann ich dir dieses Buch empfehlen:

    https://www.elektor.de/high-end-mit-roehren-neu
    Gruß
    Thomas

  4. #4
    nach zu Laut kommt Stille Benutzerbild von Olaf_HH
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    Bevor Andreas es postet:
    http://www.roehrentechnik.de/html/transformatoren.html

    Dort sind gute Übertrager zu beziehen.

    Wir haben hier einen sehr Langen Beitrag zum Thema Röhren selbst Bau, schau doch mal rein.
    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...ad.php?t=16417

    Wenn Du ein paar Euro für Grundlagen ausgeben magst, es gab mal vom Elektro Verlag mehrere Sonderhefte dazu.
    Kann man alle 10 als CD mit den PDF's noch beim Verlag beziehen:
    https://www.elektor.de/roehren-1-bis-10-cd

    Ich habe letztes Jahr noch 49 Euro beahlt , aktuell für 29 Euro zu haben.
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  5. #5
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    Und - wie Olaf schon gewarnt hat - Hier bin ich auch schon

    Mal zu deinen grundsätzlichen Fragen:

    Auto-Bias wäre noch schön, aber nicht notwendig.
    Auto-Bias bzw. auch Selbstbias oder Kathodenbias genannt, ist die Einstellung des Arbeitspunktes der Röhre über einen festen Widerstand von Kathode zu Masse.
    Der Spannungsabfall über dem Widerstand "hebt" das Potenzial der Kathode um den Betrag des Spannungsabfalls und das Steuergitter (G1) liegt dann um den Betrag niedriger, also "negativer".

    Was du sicherlich meinst, ist der "Fixed-Bias"!?
    Der Arbeitspunkt - hier die Negativität des Steuergitters - wird durch eine negative Hilfsspannung erzeugt und über einen Spannungsteiler (Trimmer) auf den gewünschten Wert justiert.

    Pentode/Triode:
    Grundsätzlich geht das über einen Mehrfachumschalter.
    Allerdings liegt die Hürde darin, dass die Negativitäten des Steuergitters dieser beiden Betriebe relativ weit auseinander liegen.
    Beim Auto-/Kathodenbias bedeutet das, dass der Kathodenwiderstand unterschiedliche Werte entsprechend des Betriebszusatndes haben muss.
    Beim Fixed-Bias liegen die Trimmpotistellungen sehr weit auseinander, wenn der Einstellbereich überhaupt ausreicht.

    Der Mehrfachumschalter muss dementsprechend ein relativ komplexes Gebilde an Bauteilen hin- und herschalten... Kann man machen, ist aber kompliziert.

    Ringkerntrafo zur Spannungsversorgung?
    Kein Problem.
    Ringkern als Ausgangsübertrager?
    Hier geht Gleichspannung über die Primärwicklung, die den Kern in die Sättigung drückt. Es fehlt der Luftspalt. Ich kenne keine Messung eines Ringkernübertragers, der besser ist als ein vergleichbarer EI-, M-Kern.

    Siliziumgleichrichter anstelle Röhrengleichrichter?
    Warum nicht?

    Was macht den Unterschied eines Eintakters zum Gegentakter?
    Grundsätzlich hat ein Gegentakter einen dominanten K3 gegenüber eines Eintakters.
    Das Klirrniveau des Gegentakters liegt dabei aber i.d.R. niedriger und die Leistung höher.
    Allerdings: Es gibt Übernahmeverzerrungen aus Nichtlinearitäten des Phasenteilers (i.d.R. eine Triode - bei dir die 12au7/ecc81) - es sei denn, man nimmt einen Eingangs(splitt)übertrager dazu.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  6. #6
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    Ich habe mir den "Rocker" mal angesehen: Warum fängt man mit so einem aufwendigen Verstärker an?
    O.k.: Durch die 2*2 Endröhren im Pentodenbetrieb hat man reichlich Leistung,... Aber das Teil macht vor Allem erstmal Eines: Show.

    Bei den ganzen Stufen in der Schaltung... Alle voneinander entkoppelt über Kondensatoren. Das sind diverserse Zeitkonstanten (RC-Kombinationen) im System, die alle hübsch am Frequenzgang drehen und letztendlich den Klang verbiegen...

    Ich würde mich nicht wundern, wenn das Ding klanglich gegen einen gut gemachten, einfach gehaltenen EL84-Gegentakter deutlich das Nachsehen hat.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  7. #7
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    Zitat Zitat von EdenCerberus Beitrag anzeigen
    Ich bin mir beim Bauplan sowie beim Trafo und den AÜs nicht sicher. Meine vorhandenen Komponenten habe ich mir passend zum Bauplan des "The Rocker" (http://www.jogis-roehrenbude.de/Vers...-TheRocker.htm) bestellt, wie ich jedoch danach in einigen Foren lesen durfte, soll dieser wohl nicht so gut klingen.

    ...

    Mir ist bewusst, dass ich für 'nen Appel und 'n Ei kein Gerät der Referenzklasse haben kann, aber vllt. hat jemand von euch einen Preis/Leistungs-Tipp? Besonders über Vorschläge zu Komponenten (ganz besonders Trafos, Chokes und AÜs) würde ich mich freuen, weil ich hier glaube, total aufgeschmissen zu sein.
    Wenn du mit EL34 bauen willst, gibt's doch reichlich gute Schaltungen...?
    Beste Grüße,
    Andreas

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  8. #8
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    Guten Abend

    Habe mir soeben die Elektor Sonderhefte auf CD bestellt und werde mich dort noch ein wenig einlesen, während ich auf mein Gehäuse warte.

    Danke an dieser Stelle für den Tipp, Olaf

    Meine Röhren-Fassungen sind übrigens heute angekommen. Sehen chick aus... Weiße Keramik in gold-farbener Fassung.

    Wow, danke für deine Erklärungen, Andreas. The Rocker hat mich zu Beginn aufgrund der Leistung sehr beeindruckt. Du bestätigst hiermit das von mir gelesene, weshalb ich mich gegen den Rocker entschieden habe.

    Da es eben so viele Baupläne gibt für die EL34 gibt, stehe ich da wie der sprichwörtliche Ochse vorm Berg. Die meisten Schaltpläne haben zudem keine Komponentenliste, weshalb ich nicht weiß welche Eisen ich mir holen muss und wie teuer mich das kommt und zum berechnen der Werte etc. Fehlt mir aktuell noch das Wissen.

    Am liebsten wäre mir daher ne Aussage wie:
    "viele von uns sind von Verstärker xyz begeistert (link zum Schaltplan). Leistung ist 2 x 25W (0,5 % Klirr). Bässe sind sehr present. Klang ist sehr räumlich. Instrumente lösen sich vom Lautsprecher und sind gut ortbar, wenn deine Lautsprecher dies zulassen. All deine Röhren kannst du verwenden, musst somit nichts nachkaufen.
    Hier den Trafo den du brauchst: www.linkzumtrafo.de
    Hier die AÜs: www.linkzumaü.de
    Da es ich um Stangenware handelt, kostet der Spaß nur 200 €
    Ps: verwende poli Kondensatoren von Marke xy, die sind sehr gut für diese Zwecke."

    Vllt. Ändert sich das noch mit den Elektor-Heftchen

    Wegen dem auto/fixed bias... Es soll wohl eine Möglichkeit geben, ohne an einem Potentiometer herum drehen und gleichzeitig messen zu müssen, mit der negativen Spannung am Grid immer automatisch im richtigen Bereich zu bleiben. Also dass sich die Spannung automatisch anpasst, damit bei einer push pull Konfiguration die Röhren gleich viel Leistung bei beiden Halbwellen in den AÜ geben (habe ich bei einer Präsentation eines sehr teuren Geräts auf Youtube gesehen). Das Video kann ich morgen mal hier rein stellen.

    Kann so eine Trioden/pentoden-Umschaltung irgendwann nachgerüstet werden, oder setzen beide Varianten unterschiedliche Eisen voraus? (ihr merkt... Hier bin ich echt noch nicht fit genug)
    Wenn nicht... Ich bin ein richtiger Fan von Kippschaltern. Würde das Deck dann mit diesen 3-Positions-Schaltern tapezieren um mich wie in einem Helikopter zu fühlen

  9. #9
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    Hi,

    die Elektor-Röhrensonderhefte bieten eine Menge Fachwissen. Meiner Meinung nach eignen sie sich aber eher für Leute, die die ersten zwei-drei Schritte schon gemacht haben.
    Will sagen: Als Anfänger ohne Grundlagen sind sie eher eine Hürde als Hilfe. Sie machen allerdings danach richtig Sinn.

    Mein (Buch)Tipp:
    Otto DICIOL - NF-Verstärker Praktikum - ein Buch, dass in jedem Haushalt sein müsste. Wie der Dremel in der Küchenschublade und die Lötstation auf der Arbeitsfläche
    Neu nicht mehr zu bekommen,...

    Außerdem lesenswert - fang damit mal an:
    http://elektronikbasteln.pl7.de/roeh...berechnen.html

    Bis auf einen klitzekleinen Fehler bei der Gleichstellung von Anodenspannung und Versorgungsspannung alles total korrekt und gut beschrieben.

    Für die Englischleser schreibt der Mann auch sehr gut verständlich (vielleicht auch ein guter Buchtipp? Ich kenne sein Buch nicht - könnte mir aber gut vorstellen, dass...) - aber seine Internetseite bietet ja erstmal auch gut Information:
    http://www.valvewizard.co.uk/

    Nicht irritieren lassen durch "Guitaramps"; die Grundlagen sind die gleichen wie bei HiFi.

    Buchtipp die 2.-te:
    Morgan Jones
    Viele kleine Tipps auch zur Gehäusebearbeitung etc. bis hin zur Messtechnik usw.


    Mit solchen Grundkenntnissen schliesst sich dann schnell der Wissenskreis und dann machen die Elektorsachen auch richtig Sinn.
    Elektor ist nämlich so 'ne Sache: Entweder man baut "doof" hinterher (Löten nach Zahlen) oder man versucht die Fachartikel zu verstehen. Es wird - zum Verständnis - ein Grundwissen vorrausgesetzt.
    Geändert von a.j.h. (30.01.2018 um 07:42 Uhr)
    Beste Grüße,
    Andreas

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  10. #10
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    Mir fällt gerade kein anderer EL-34-PP ein... aber der Mullard:
    http://diyaudioprojects.com/Schemati...-Schematic.htm

    Der ist als Autobias geschaltet. Kathodenwiderstand zur Gitterspannungerzeugung - also keine negative Hilsspannung zum Steuergitter (Fixed-Bias).
    Diese Blabla verstehst du, nachdem du gelesen hast, was in dem 1. Link von Oben steht

    Im Prinzip sehen alle Push-Pull (Gegentakter) so aus.

    1. Treiberstufe (ggf. mit Kathodenfolger als Impedanzwandler)
    2. Phasensplitter
    3. Endstufen
    4. Ausgangsübertrager (auch als "Phasenzusammensetzer")

    Man kann jetzt bei jeder Stufe irgendwie etwas anders machen, aber vom Prinzip isses das.


    Hier mal ein paar Variationen des Mullard (in Ultralinear geschaltet - eine "Mischform" von Pentode zu Triode):
    http://www.bonavolta.ch/hobby/en/audio/el34_1.htm

    Ich persönlich mag Ultralinearbetrieb sehr. Auch bei Eintaktern.
    Geändert von a.j.h. (30.01.2018 um 07:53 Uhr)
    Beste Grüße,
    Andreas

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  11. #11
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    Hallo zusammen, hier meine Empfehlungen:







    Gruß von Sven

  12. #12
    nach zu Laut kommt Stille Benutzerbild von Olaf_HH
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    Das Haaß Buch High End mit Röhren ist wieder Lieferbar in einer in 2017 überarbeiteten Auflage.
    https://www.elektor.de/high-end-mit-...SABEgJxjfD_BwE

    als PDF auch 10 Euro günstiger.
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  13. #13
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    Zitat Zitat von Uibel Beitrag anzeigen
    Hi Alex,

    aus meiner "Röhrenverstärkerzeit" kenne ich noch http://www.welter-electronic.de/ als guten Lieferanten für Röhren, Trafos, etc.
    Und ich Radio RIM aus München.

    http://www.rainers-elektronikpage.de/index.html
    http://www.rainers-elektronikpage.de...baumappen.html

    Das Radio RIM Bastelbuch 1966 hat auf Seite 50 die Baumappe vom Organist. Den hatte ich ca. 1970 nachgebaut. Den 2N3055 kannte man noch nicht. Angesagt waren Germaniumtransistoren wie der AD133.

    Heute bekommst Du Class D auf 12.2 x 9.2 x 3.9 cm mit 270W@3ohm 48V DC THD+N 1% für 90 Euro.
    https://www.hobbyhifiladen.de/wondom...0-mkii-gremlin

    mfg Klaus

  14. #14
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    Lustig,
    68 habe ich mir bei Radio Rim in Düsseldorf für einen Siemensnachbau aus der Funkschau alle Bauteile auch die AD 139 besorgt. Bis 74 hat er dann Dienst geschoben.
    Jrooß Kalle

  15. #15
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    Standard Die Entscheidung ist gefallen...

    Hi allesamt...

    meine Entscheidung ist nun zwischenzeitlich auf eine Schaltung gefallen... Das Budget wurde dabei um ein Vielfaches überschritten, aber man lebt schließlich nur ein mal... (wollen wir nun noch hoffen, dass mich die Freundin nicht im Schlaf erdrosselt...).

    Es handelt sich dabei um die PPP-Endstufe mit 2 x EL34 je Kanal aus dem "High-End mit Röhren"-Heftchen (Kapitel: 2.5.2, Seite 287). Ich schätze mal, dass die angepriesenen 80 Watt im Stereo-Betrieb zu erwarten sind.
    Meint ihr, ich soll die Eingangsübertrager E-1220 mitbestellen? Bis auf die galvanische Trennung (u. Überspannungsschutz) zwischen vor- und Endstufe sehe ich hier keinen Sinn oder übersehe ich etwas?

    Dazu natürlich die beiden Netzteile (Kapitel 2.5.4, Seite 294)...

    Auf die Platinen habe ich jedoch verzichtet, weil ich freiverdrahtet ein wenig mehr Freiraum im Gehäuse habe.

    Was sagt ihr zu meiner Wahl?

    Wenn hier nicht Widersprüche aufkommen (zu kompliziert, zu instabil, zu Wartungsintensiv...) würde ich dann einfach mal die Bestellung für Eisen und Kleinteile aufgeben...

    Danke nochmals für eure guten Ratschläge was Lektüre etc. betrifft

    Ich berichte, sobald es etwas neues oder eine Reaktion von eurer Seite gibt

  16. #16
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    Zitat Zitat von EdenCerberus Beitrag anzeigen
    ...Was sagt ihr zu meiner Wahl?...
    Eine PPP - also Circlotron!? Von Gerhard Haas.... Kann man grundsätzlich machen, aber:

    Warum fängst du als Anfänger mit so einem relativ komplizierten Teil an? Circlotron ist schwinganfällig. Man sagt zwar, dass der Ausgangsübertrager beim Circlotron nicht besonders aufwendig sein müsse, aber Wicklungskapazitäten etc. führen ggf. zu dieser Schwinganfälligkeit.
    Frank Blöhbaum hat zu solchen Stolpersteinen beim Circlotron mal irgendwo viel geschrieben... Weiß nicht mehr wo.

    Ansonsten: Kannst'e dich ja mal mit Olaf-hh kurzschliessen. Der baut einen Circlotron mit EL12, angelehnt an die G. Haas-Schaltung. An sich eine vernünftige Geschichte, aber... siehe Oben.

    Wenn eure Amps dann vor sich hin schwingen und nicht laufen, fragt bitte nicht nach einer Lösung. Ich wüsste jetzt keine...


    Ich möchte dich nicht von deinem Vorhaben abbringen, aber fangt doch nicht als erstes Projekt mit solch aufwendigen Schaltungen an.

    Ich habe das Gefühl, dass du Angst vor zu wenig Leistung hast!? Warum? Leistung ist nicht alles. Und vor Allem: Wieviel Leistung braucht man tatsächlich? Du wirst sicher keine 80 Watt benötigen, um deine - zugegebenermassen - kleinen, leistungshungrigen Sprecher zu bespielen. Und Pegel wirst du auch nicht machen wollen, sonst hättest du ja andere Kaliber als Lautsprecher(?).
    Ein guter Push-Pull (Gegentakter) wird's tun. Ausreichend Dämpfung und Leistung... Vielleicht ein KT88-Gegentakter in Ultra-Linear? Aowas kann man mit der KT150 zu sehr hohen Leistungen (40 bis 50 Watt) bringen, was in der Regel ausreicht.


    Ich fahre zur Zeit - neben einiger anderer Amps natürlich - einen kleinen Eintakter mit der 6S45P. Und zwar nur mit der 6S45P, dafür aber ohne jeden Koppel- und/oder Brückenkondensator. Also ohne Zeitkonstanten, abgesehen von einem Ausgangsübertrager. Da kommen vielleicht 1,5 Watt raus, bei Vollaussteuerung.
    An einem 8-Ohm-Sprecher - Imp-linearisiert - und etwa 91/92 dB/W/m brauche ich nicht voll aufdrehen.
    Dafür bekomme ich ein offenes Klangbild mit richtig gutem, straffen Bass. "Triodenklang", wenn man so will.
    Wenn man sowas mal probiert hat, sieht man die Frage nach erforderlicher Leistung mit anderen Augen.
    Beste Grüße,
    Andreas

    "Don't you think if I were wrong I'd know it" - Dr. Sheldon Lee Cooper

  17. #17
    nach zu Laut kommt Stille Benutzerbild von Olaf_HH
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    @a.j.a , Andreas, in dem überarbeitetem Buch aus 2017 wird auf das Thema Schwingneigung sogar eingegangen, mit Empfehlung der Dimensionierung.

    Wir sollten und mal wieder treffen, dann kann ich das Buch ja mal mitbringen.
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  18. #18
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    Jau - würd' mich interessieren.

    Es scheint mehr Probleme damit gegeben zu haben, wie man vom Hörensagen vernimmt... Nichts Genaues weiß man, außer... Elektor eben: Bau nach oder nicht. Bei Problemen:
    Beste Grüße,
    Andreas

    "Don't you think if I were wrong I'd know it" - Dr. Sheldon Lee Cooper

  19. #19
    nach zu Laut kommt Stille Benutzerbild von Olaf_HH
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    Es sind auch die aktuellen und an neue Bauteile angepassten Ätzvorlagen enthalten, muessen bei den PPP Platinen nur von 75% auf 100% vergrößert werden.
    Ich habe die Idee, ein paar der Platinen für mich zu fertigen.

    Eventuell kann man ja auch mit mehreren zusammen das angehen.

    @Andreas, send mal ne PN mit Termin wann Du mal zu erreichen bist.
    In Hamburg sagt man, Moin

    Olaf_HH






  20. #20
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    Standard Es ist vollbracht... Jedoch mit keinen Kinderkrankheiten

    Guten Tag allesamt...

    Nachdem ich eine Gefühle Ewigkeit auf die jeweiligen Bestellungen warten musste, mein Sohn zwischenzeitlich gesund und munter zur Welt kam und ich den Verstärker nun endlich fertig gestellt habe, wollte ich mich mal wieder bei Euch melden. Die Dokumentation besteht leider nur aus einigen Fotos und Videos. Dafür konnte ich einige Erfahrung sammeln.

    @a.j.h
    Der Grund weshalb ich mich für den cyclotron entschieden habe ist die angepriesene Ton-Qualität. Die Leistung war für mich zweitrangig. Aber du hattest recht. Für Neueinsteiger in die Elektronik ist diese Schaltung in der Tat zu kompliziert. Dafür hatte ich eine steile Lernkurve.

    Aktuell habe ich nur die Schwierigkeit, dass ich ein brummen vernehme, wenn gerade keine Musik läuft und der linke Kanal leiser ist.
    Da werde ich mal versuchen die Röhren der beiden Kanäle zu tauschen. Wenn das nicht hilft muss ich weiter gucken. Die Signalkabel habe ich selbst mit Folie aus einem LAN-Kabel geschirmt (die coax waren mit viel zu störrisch für den Einsatz) und Wechselstromleitungen sind auch alle schön verdrillt.

    Hat jemand Ideen wo ich suchen könnte?

    Ich melde mich mal vllt. am Wochenende mit einem etwas größeren Beitrag, wenns die Zeit erlaubt und berichte von meinem Erfahrungen die ich sammeln durfte...

    Bis dahin alles Gute euch allen!

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