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  1. #21
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    Ich noch mal......mit ´ner blöden Frage...

    Klar, man liest immer "Impedanzentzerrung" - da ich bisher aber noch keinen Röhrenverstärker in Benutzung hatte, habe ich logischerweise darauf verzichtet. Brauche ich die Impedanzentzerrung beim Einsatz eines Röhrenverstärkers zwingend?
    Grüße

    Thorsten

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von a.j.h.
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    Ja - die Bereiche mit erhöhter Impedanz werden sonst im Pegel überhöht wiedergegeben.
    Das kann bei einem Breitbänder - ohne Weiche und/oder Bauteile _ nützlich sein, wenn der induktive Impedanzanstieg zum Hochton eben diesen anhebt.
    Bei einer üblichen Weiche mit Impedanzbuckel erzeugt das eine Art "Anti-Loudness" - der Mittelton/Präsenz wird dominant.
    Beste Grüße,
    Andreas

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  3. #23
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    Statt " Impedanzentzerrung" sollte man vielleicht doch lieber den Begriff "Impedanzlinearisierung " verwenden?

    Jedenfalls ist diese Impedanzlineaarisierung nicht bei jeder Kombination amp/LS nötig. Meistens aber schon, und: Sie ist lautsprecherspezifisch, nicht verstärkerspezifisch...
    Du braucht also für jeden Lautsprecher aus dem Fundus eine eigene Linearisierung.
    Ohne Messtechnik nicht realisierbar.

  4. #24
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hi Plüschi,

    soweit richtig. Allerdings geht so eine Entzerrung oder auch Linearisierung bei einem Breitbandlautsprecher auch überschlagsmäßig per Lehrbuchformel. Da diese 2 Bauteile parallel zur Schwingspule angeschlossen werden, kann man sehr leicht mit den Bauwerten spielen, falls es nötig sein sollte.
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  5. #25
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    Ja, sicher.
    Der Erfolg hängt aber sehr von der Erfahrung ab. Lehrbuch? Da hat man irgendeinen BB, und der klingt irgendwie komisch. Bei dem einen Stück toll, bei dem nächsten Stück grützig.
    Und nun?
    Mir hat Olli mal aus dem Kopf/Bauch heraus einen Sperrkreis für meine Decken-Rundumstrahler gebaut. Klang dann besser.
    Sowas kann er, ich nicht. Und mit Messtechnik wäre da wohl auch noch mehr gegangen.
    Tja, alles nicht so einfach...

    Ich begebe mich ja nun auch auf den Pilgerpfad der Röhrenverstärker. Was ja, streng genommen, mit meinen Tripaths bereits vor geraumer Zeit begann.
    Lasst uns spielen...

  6. #26
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von jhohm
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    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Hi Plüschi,

    soweit richtig. Allerdings geht so eine Entzerrung oder auch Linearisierung bei einem Breitbandlautsprecher auch überschlagsmäßig per Lehrbuchformel. Da diese 2 Bauteile parallel zur Schwingspule angeschlossen werden, kann man sehr leicht mit den Bauwerten spielen, falls es nötig sein sollte.

    Moin Kay,

    so leicht istes leider nicht, da selbst bei einem Breitbänder bei einer anständigen ( besser vollständigen) Linearisierung mindestens auch ein L-C-R-Glied dabei ist, und dann bist du mit Deinen Lehrbüchern schnell aufgeswchmissen...

    Davon ab, die bauteile zur Impedanzlinearisierung werden parallel zu den Eingangsklemmen der box angeschlossen; für den Fall, das eine böse Frequenzgang-linearisirung stattfindet, also davor!

    Gruß Jörn
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  7. #27
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Hi Jörn,

    einen vernünftigen BB in einer gut konstruierten Kiste reinstecken und am Verstärker anschließen ist erst mal nicht kompliziertes.
    Oft sind schon Korrekturglieder und Impedanzlinearisierung im Forum dafür zu finden.
    Wenn man hat ist gut und kann spielen. Wenn man nicht hat, schmeckt das Bier trotzdem und die Ohren bluten nicht
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  8. #28
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von jhohm
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    Das ist Deine Meinung, Kay....
    Mit der Du ziemlich alleine dastehst


    Gruß Jörn
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  9. #29
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Zitat Zitat von Strahler70 Beitrag anzeigen
    Ich habe mir den Nachmittag zunutze gemacht, um das www, anhand von Euch eingestreuten Begrifflichkeiten wie EL84 und dergleichen, von denen ich bis dato keinerlei Ahnung hatte, zu durchforsten.

    Und...was soll ich sagen...als Laie steigt man da ja sowas von nicht durch! Da meint man was halbwegs vernünftiges gefunden zu haben, da findet man anderorts sofort wieder gegenteilige Meinungen; oder Tuning-Tipps, die ich aber keinesfalls umzusetzen gedenke, weil mir der Elektrokram echt zu gefährlich ist.

    "Was tun?", sprach Zeus...vielleicht teste ich doch einfach noch mal den ein oder anderen transistorischen Engländer. Es gibt ja ´nen neuen Cyrus One.........
    Dieses Posting ist etwas untergegangen.
    Du kannst mit einer Röhre , wenn sie in der gesamten Kette passt, sehr schöne Ergebnisse erzielen. Die Gefahr, dass der Schuss nach hinten los geht, ist aber sehr hoch.
    Tuningmaßnahmen und Impedanzlinearisierungen bringen gar nichts, wenn das Gesamtkonzept schyce ist.
    Wenn Du unbedingt eine Röhre haben möchtest, musst Du den Lautsprecher danach ausrichten. Je kleiner die Leistung, je größer das Volumen.
    Eintakter (Single Endet, SE), Gegentakter(push-pull), Parallelpuschpull,
    Pentode, Triode....
    Um das Ganze etwas einfacher darzustellen, werden gerne die 12W Röher EL34 und die 5W Röhre EL84 vorgeschlagen.
    Das sind Pentoden (ist eine bestimmte Röhrenart), die heute noch produziert werden und in guter Qualität bezahlbar sind. Trafos und Ausgangsübertrager sind auch bezahlbar.
    Wenn Dir Trioden empfohlen werden, nimmst Du die gleichen Röhren, die dann als Triode beschaltet werden. Fertig.
    Leistung bei Standardbeschaltung sind ca 20W bei EL34 GT und 10W bei EL84 GT. Als Eintakter halbe Leistung.
    Wenn Du hauptsächlich moderne Technoklänge hörst, ist eine Röhre eher nicht das Mittel der Wahl.
    Ich würde erst mal bei den Lautsprechern anfangen und danach den Verstärker überlegen.
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  10. #30
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Zitat Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
    Das ist Deine Meinung, Kay....
    Mit der Du ziemlich alleine dastehst


    Gruß Jörn
    Ist doch Klasse. Wirds nicht langweilig
    Ich stehe auch immer recht alleine da, wenn ich mit den ollen Tröten ankomme

    Da vereinsamt man ja ( mimimimiiii)
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  11. #31
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von jhohm
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    Oh Kay, willste nen Keks ?

    Oder lieber ein Bier?

    Prost dann mal, ich hänge hier noch auf Arbeit rum...

    Gruß Jörn
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  12. #32
    nach zu Laut kommt Stille Benutzerbild von Olaf_HH
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    Ich will Kuchen

    Im Sinne eines Linearen Frequenzganges wie ihn der Boxenentwickler mal geplant hat, ist es sinnvoll bei Röhren und Class D Amps eine Linearisierung ein zu setzen.
    Klanglich kann es sein, das einem das eventuell nicht gefällt. Kann man testen
    Grüße aus der schönsten Stadt Deutschlands

    Olaf_HH






  13. #33
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    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Wenn Du hauptsächlich moderne Technoklänge hörst, ist eine Röhre eher nicht das Mittel der Wahl.
    Keine Bange, derlei Machwerk läuft bei mir auch über die Transen nicht.

    Zitat Zitat von Kaspie Beitrag anzeigen
    Ich würde erst mal bei den Lautsprechern anfangen und danach den Verstärker überlegen.
    Is´ schon klar. Das ganze ist auch speziell für die Zweitanlage für meine Breitis gedacht, über die ich eigentlich nur Jazz in kleinen Besetzungen höre. Das sollte doch wohl passen?
    Grüße

    Thorsten

  14. #34
    Erfahrener Benutzer
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    Also, meine Greencones müssen dann und wann auch mal Techno spielen.
    Und, Heureka, sie können es auch!

    Ist halt eine Reise...

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