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  1. #41
    Vorsicht schräger Humor
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    Andreas,
    kann sein, kann aber auch reine Spekulation sein.
    Wer weiß. Die Gehäuse waren damals teiweise mit rund geklebter Tischlerplatte recht aufwendig, die Schallwände über der Skala aber aus bezogener Presspappe, so wurde im Bass ganz schnell die schallerzeugende Fläche vergrößert .. da schadete die Gummilagerung dann ganz enorm. Watt nu.
    Ich bin ein alter Knochen konnte schon als Kind die Glorifizierung "früher war alles besser" nicht ab, erst recht heute.
    Klar gab es früher Geniestreiche, aber nicht in jedem Allerweltsradio. Ich sehe schon, das in 50 Jahren die Computerlautsprechersets aus den 90ern wie Goldstaub gehandelt werden.
    Jrooß Kalle

  2. #42
    Loud`n`crazy Benutzerbild von Kaspie
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    Erst mal danke für die Antworten. Die helfen meiner kleinen Fantasiewelt schon etwas weiter.

    Es hat mal vor Jahrzehnten einen Artikel gegeben, in dem das akustische Verhalten in den Unterschiedlichen Medien beschrieben wurde. Wie verhält sich der Schall in Medien von hohen Schalllaufzeiten zu niedrigen Schalllaufzeiten. War das in einer Elektor oder Elrad aus den frühen 80 ern? Ich weiß es nicht mehr und habe auch nur ganz dunkle Erinnerungen daran.

    Andreas
    Und ganz speziell die alten dünnen Sperrholzgehäuse: Hier wurde leider nie zu Ende gedacht (doch: Harwood hat's dann gemacht).
    Doch, die" Anderen" haben es aus wirtschaftlichen Gründen anders bedacht. Dickes Holz ist leichter zu bearbeiten und benötigt keine klebende Masse auf den Flächen. Später war dann Spanplatte angesagt. Noch später MDF. Alles Fertigungstechnisch billiger herzustellen.
    Der Rest wird von der Marketing-Abteilung gemacht. Und da sind eher keine Physiker am Werk, sondern Kaufmänner
    LG
    Kay

    Am Ende hört man eben doch mit den Ohren und dem dazwischen und nicht mit dem Simulator oder Messrechner.(Zitat A.J.H)

  3. #43
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Was dieses aus dem Zusammenhang gerissene Zitat von welchem Jochen auch immer bedeuten soll:
    "Akustische von mechanischen Resonanzen zu trennen"
    hat genau so viel Relevanz, wie dieser 2.Satz der Thermodynamik.
    "nachts ist kälter als draußen".
    Sorry, beides ist Unsinn.
    Das Zitat ist von mir. Es ging mir um die messtechnische Auftrennung von akustischen und mechanischen Resonanzen.

    Wenn ich die Anregung des gesamten Gehäuses mit einem Exciter mache, bleiben mir die Gehäuseinnenresonanzen (weitestgehend) erspart. Wenn ich die Tieftöner, die genau auf dieses Volumen arbeiten, verwende, nicht. Und diese Innenresonanzen wirken natürlich auf die Gehäusewände.

    Möchte ich also nur die Schwingungen der Gehäusewände an sich messen muss ich diese akustischen Innenresonanzen vermeiden.

    Wo ich dann den Exciter schon einmal dran hatte habe ich dann eben einfach mal die Bässe mit angeschlossen...

    Btw: ich könnte aus dem Thema sicherlich eine Bachelor/Masterarbeit machen, kennt wer jemanden der Interesse haben könnte?

  4. #44
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    Merci, jetzt wird mir der Zusammenhang klar. Im Sprachgebrauch nennt man das wohl Hohlraumresonanzen.
    Der Begriff akustische Resonanz ist eigentlich sinonym mit Materialresonanzen und beschreibt die Schwingungen in einem Festkörper und nicht in Gasen. Sie wird zur Werkstoffprüfung eingesetzt, z.B. wenn der Glockengießer die ausgeformte Glocke noch am Kran hängend anschlägt. Gibt es einen vollen Klang ist alles OK, scheppert es, weil beim Erkalten die Glocke gerissen ist, wird sie sofort zerschlagen und die Reste wandern später wieder in den Schmelzofen.
    Bei meiner Metallgrundausbildung im Großmaschinenbau haben wir das fast mit allen Teilen gemacht, die aus dem Härteofen kamen.
    Gruß Kalle
    Geändert von Kalle (11.01.2018 um 07:32 Uhr)

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