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  1. #1
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    Standard Große Fase durch 2 Holzlagen? + Wie richtig Gehäusewände vergrößern?

    Ich habe vor die „Scan Concert“ zu bauen, einer jener Lautsprecher der sehr breite Fasen hat, die man selbst nur schwer hinbekommt.

    Wie die Scan Concert aussieht und gebaut wird kann man hier sehen. -->
    http://www.lautsprecher-berlin-shop....cts/ie-concert

    Nun bin ich auf die Idee gekommen, für die 30mm dicke Front, 2 Multiplexplatten mit jeweils 15mm Dicke zu nehmen.
    Ich würde ein 15mm Brett hernehmen und dort wo normalerweise bei einem 30mm dicken Frontbrett die Fasen anfangen, ebendiese absägen/fräsen, indem ich das Brett dort einfach absäge. Somit würde ich aus einem 4-eckigen Brett ein 6-eckiges Brett zusägen.
    Dieses Brett würde ich auf das unangetastete andere 15mm MPX-Brett leimen.



    An den übrigen Kanten des nun 2-lagigen Brettes würde ich ggf. auch noch Fasen anbringen.

    Ist das insgesamt sinnvoll oder Humbug?



    __________________________________________________ __________________________________________________ ______



    Ab welcher Tiefe von 1 -10 (siehe Bild) wäre es unbedenklich die Seitenwände eines Lautsprechers mit einem weiteren Brett, das man bspw. aufleimt, zu verstärken ?



    _______
    Grüße

    Max

  2. #2
    Vorsicht schräger Humor
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    Moin,
    wenn du einen "guten" Bandschleifer besitzt oder im Zugriff hast und die entsprechende handwerkliche Sorgfalt anwendest, kann du die Phasen auch so abschleifen .... beginnend mit 60er Körnung. Bei Multiplexplatten braucht man ein paar Schleifbänder mehr. Wenn du die Frontplatte z.B, aus 9mm Multiplex oder besser aus 4 mm Buchensperrholz stufig aufbaust, kannst du die Abschrägung feiner gestalten.
    Von der Wirkung ist das kaum ein Unterschied und das Ganze kann dann auch optisch interssant sein.
    Gruß Kalle

  3. #3
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    Ich würde es nicht machen. Nicht ohne Messen zu können und ggf. den Hochttöner neu zu beschalten.

    Die Fasen sind wirklich einfach zu machen:


    Nimmst Du Haushaltshobel, guckst Du hier:
    https://www.obi.de/hobel-beitel/lux-haushaltshobel-39-mm-
    classic/p/4448338

    und Schleifpapier. Raspel und Feile können auch noch hilfreich sein.

    Mann muss das Hobeln etwas üben, aber ich finde es macht sogar Spass. Hab das auch schon mit Multiplex gemacht - das geht auch. Schlimmstenfalls werden deine Fasen leicht rund. Was akustisch in Ordnung ist.

    Die Idee von Kalle, das aus mehren dünneren Schichten aufzulaminieren, finde ich auch gut.

    VG, Matthias

  4. #4
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    Moin, sind 30mm Frontdicke bei 'ner Regalbox mit überschaubarer Frontfläche nicht etwas overdone, oder muss sooooo tief eingefräst werden? Ansonsten schlage ich 19 mm vor, die dann in den Ecken, in denen die Fasen zu machen sind, von hinten mit Holz(leisten) verstärkt werden.
    Geändert von olnima (10.12.2017 um 10:59 Uhr)
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  5. #5
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    sind 30mm Frontdicke bei 'ner Regalbox mit überschaubarer Frontfläche nicht etwas overdone
    Auf gar keinen Fall! Nee, 19mm wäre mir bei dem Teil zu wenig.

    Das fände ich für eine Regalbox "overdone":

  6. #6
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    ... die erste Box, dessen Gehäuse nur aus Frontplatten besteht.
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  7. #7
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    Ja, es könnte fast reichen. Bzw. irgendwann nennt sich das dann "Translam"

  8. #8
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    @Kalle
    Danke für den Tipp, leider habe ich weder Bandschleifer noch Ähnliches, deswegen frage ich ja auch, aus der Not heraus, ob meine Idee technisch bzw. akustisch sinnvoll ist.
    Zudem Ich habe in der Vergangenheit mit dünnen MPX-Platten gearbeitet und versucht massive, dicke Bretter mit dem Verleimen mehrerer solcher Plättchen herzustellen, das Resultat war, dass sich alles verzogen hat. Bei 9mm Multiplex ist die Gefahr zwar nicht so hoch aber ich habe halt wie gesagt keine Gerätschaften, die mir das Leben leichter machen.

    @mtthsmyr
    Danke für den Tipp aber die Front deiner Lautsprecher ist doch sicherlich dicker als 30mm oder? Das würde ich bei meiner Schallwand ggf. auch so machen, allerdings ist die ist „nur“ 30mm dick, da ist das nochmals eine ganz andere Herausforderung. Deine Fasen sehen toll aus aber dieses Ergebnis wird wohl kaum dein erstes Mal gewesen sein, nehme ich an.
    Bei Solchen Ecken würde ich aber dazu tendieren die Methode zu wählen, die Gast bei seinen großen und kleinen Yellow Taxis benutzt hat – wäre für mich einfacher.

    Edit: @olnima
    Danke für den Tipp aber das ist mit MDF sehr viel einfacher realisierbar als mit MPX und ein bisschen Volumen geht auch verloren + andere Dicke der Front, als vorgesehen.
    _________

    Würde mich jedenfalls noch sehr darüber freuen, wenn mir jemand sagen könnte ob meine Notlösung akustisch/technisch sinnvoll ist...und das mit den Seitenwänden des Lautsprecher wäre auch noch ganz interessant.


    Gruß
    Max
    Geändert von KuroSaru (10.12.2017 um 14:09 Uhr) Grund: siehe Text

  9. #9
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    Doch, das war mein erster Versuch. Ansonsten, je dünner die Schallwand und desto flacher der Winkel, desto weniger Arbeit. Ich post nachher mal ein Bild von der Multiplexkiste.

  10. #10
    Heißmann-Acoustics Benutzerbild von Alexander
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    Hallo
    je dünner die Schallwand und desto flacher der Winkel, desto weniger Arbeit
    ...Nur bedarf es bzgl. der Wirksamkeit der Fasen idR. einfach etwas mehr an Tiefe ...
    Habe diesbezüglich ein paar Untersuchungen gemacht: Schräge Fasen
    Was funktioniert ist, nur die Ecken zu hinterfüttern.

    Viele Grüße
    Alexander


  11. #11
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    Ich fùrchte, beim Aufeinanderleimen von mehreren MPX-Platten wird sich das Verziehen kaum vermeiden lassen ...

    Edit: Schöner Test, Alexander, danke !
    Geändert von olnima (10.12.2017 um 15:59 Uhr)
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  12. #12
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    Zitat Zitat von olnima Beitrag anzeigen
    Ich fùrchte, beim Aufeinanderleimen von mehreren MPX-Platten wird sich das Verziehen kaum vermeiden lassen ...
    Nöh, warum?

  13. #13
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    Ich würde ohnehin dazu raten, die Schallwandaße des Bauvorschlags einzuhalten. Hier die Fotos:




    Zugegeben: Beim Furnieren ist einiges schiefgegangen. Und es ist nicht ganz einfach mit dem Hobel die Fasen wirklich 100% plan zu bekommen.

    Das sind, meine ich, 18mm MPX gewesen. Was man nicht sieht: Die oberen Hälfte der Schallwand besteht für etwas mehr Stabilität aus zwei Brettern.
    VG, Matthias
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  14. #14
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    Ich denke, dass MPX mehr arbeitet als MDF / Span. Und wenn dann evtl. sowieso furniert wird ...
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  15. #15
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    Hab' mir eben 'mal die Bauzeichnung angesehen. Es sieht mir wirklich so aus, dass die 30 mm Front nur den Phasen geschuldet ist. Ich bleib' dabei, bei 'ner max. Frästiefe von 5,5 mm und Frontwandmaßen von 18 x 35 würde ich 19 mm MDF nehmen und gut ist. Dann von innen Leisten gegenleimen, Phasen machen, furnieren und gut ist. Die haben die Front vermutlich seperat fräsen lassen und somit alle Fräsungen / Phasen verständlicherweise in nur einer Platte haben wollen.
    Wohlklingende Grüße,
    Matthias

  16. #16
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    Hallo Max,

    Meine Empfehlung:
    Mach die Fasen auf einer (Format)Kreissäge.
    Dann wird es perfekt!
    Die paar Schnitte sind für einen Tischler in ein paar Minuten erledigt und eine Tischlerei gibt es fast in jedem Ort.

    Die Schnitte kann ich dir auch machen - der einzige Haken: Ich wohne in Oberösterreich. ;-)

    Gruß,
    KarlBla

  17. #17
    Benutzer Benutzerbild von kyumps
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    Das von Alexander schön beschriebene und bebilderte Vorgehen für Phasen kennst du?
    http://www.donhighend.de/?page_id=1441

    damit habe ich mal aus rein optischen Gründne an einem Subwoofer gearbeitet.
    Klappt super, man braucht keinen Maschinenpark und die "Führungsschienen" kosten wenig
    Gruß Daniel
    Projektliste 2017: CT225 mit impulskompensiertem Subwoofer mit 4 x D-165 (fertig gestellt), Vildapel (fertig gestellt), MoMo 175RBT (Planungsfase)

  18. #18
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    @mtthsmyr
    Ok, dann Respekt sieht nicht schlecht aus, ich würde mir aber dann ggf. eher einen Elektrohobel holen, sowas gibt’s von Einhell anscheinend schon für 40 Euro, habe mit der Marke bis dato keine schlechten Erfahrungen gemacht, zumindest gemessen am Anschaffungspreis und der Breitschafft nicht an Wunder zu glauben. Natürlich wird man mit einem normalen Hobel mehr Gefühl haben, was da wohl die bessere Option ist, weiß ich nicht so recht.

    @Alexander
    Sehr interessant schon wieder etwas dazu gelernt.

    @olnima
    Ja aber, ich bleib stur und halte mich fromm an die Vorgaben ;-)

    @KarlBla
    Wenn, ich eine hätte wäre das eine Option.
    Danke für dein Angebot, Österreich mag ich eh, hätte nix dagegen mal kurz vorbeizukommen aber der „Hausverstand“ sagt in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit leider nein. :-)

    @kyumps
    Ja kenne ich aber bei Multiplex ist das eine größere Herausforderung als wie bei MDF, zudem möchte ich das Innenvolumen nicht mit Klötzchen verringern, auch wenn das wahrscheinlich gar keinen ernstzunehmenden Einfluss haben dürfte.
    ______________________________

    Welche Variante ich noch sehr interessant finde, ist diese hier ->



    Nachzulesen hier -> http://www.mrwoofa.de/selbstbau/brei...senfraesen.htm

    Grüße
    Max

  19. #19
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    Elektrohobel ist eine interessante Alternative. Schneller geht es allemal, könnte mir auch vorstellen, dass es präziser ist. +1 wegen Einhell.

    Ansonsten, die Technik mit dem Fräser ist auch super. Ich habe die Technik bisher nur für flache Gehrungsschnitte verwendet, aber das ist mühelos und präzise.

    Zu der Fuchsschwanzmethode: Daran bin ich schon mal gescheitert. Wenn man das macht, ist eine gescheite Japansäge sehr zu empfehlen.

  20. #20
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    In meiner Werkstatt, eigentlich die meines verstorbenen Großvaters, gab es noch einen Elektrohobel – eingestaubt, mit toten Spinnenleibern bedeckt und mit mächtig Holzstaub im Gebläse.

    Nachdem ich das Teil saubergemacht habe und bemerkte, dass noch Klingen eingespannt sind, tat ich mich gleich ans Werk und versuchte an einem herumlungernden Multiplex-Brett mein Glück.
    „Ui das funktioniert ja noch“ bemerkte ich und versuchte mal eine Fase in das Holz zu hobeln….es ging ganz gut, allerdings, stand ich ziemlich schnell und recht plötzlich im Dunkeln, da die Sicherung raus flog.

    Wahrscheinlich ist die Spantiefe zu tief eingestellt, dachte ich mir, also habe ich am Einstellungsrad gedreht, da tat sich zuerst aber gar nichts, also versuchte ich es mit einer Zange und sogar mit dieser musste ich mehr Gewalt anwenden als ich dachte aber es klappte und ich stellte die Spantiefe sehr gering ein.

    Eine neuer Versuch also…und zack ich stand wieder im Dunkeln.
    Dann sah ich mir den Elektrohobel aber mal genauer an und bemerkte, dass er bald ein halbes Jahrhundert alt wird, sein Baujahr war 1970, Marke außerdem Makita.

    Nun bin ich verunsichert, ob ich nicht vor dem gleichen Problem stehe, wenn ich mir ein neues Gerät hole, da MPX evtl. einfach zu dick ist oder ob der Umstand das der Hobel so viele Jahr auf dem Buckel hat, zu jenem Ergebnis geführt hat.
    Hat jemand evtl. zufällig Erfahrung mit Elektrohobeln und Multiplex?

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